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Bitcoin oder doch Shitcoin?! (Seite 2806)

eröffnet am 05.07.15 01:18:03 von
neuester Beitrag 21.06.21 00:35:20 von

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14.12.17 10:42:02
Beitrag Nr. 1.851 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.445.590 von R-BgO am 14.12.17 10:19:20Soso...in der Geldmenge hat sich also nichts verändert?:confused:

Dieses Geld wurde aus dem NICHTS geschöpft....aus dünner Luft vermehrt.

Welche "Reserves" sollen sich denn genau so erhöht haben?

Bitte um Erklärung.

Die FED. die EZB..die BOJ schöpfen Geld aus dem Nichts....das ist Fakt.

Sie kaufen damit die eigenen Staatsanleihen. (Bonds)

Die Verschuldung wird durch gedrucktes Geld finanziert bzw. aufrecht erhalten.
Ein Teufelskreislauf.

Wenn es soweit ist...und es ist bereits so weit...dann ist FIAT wertlos.

Fiat = Geldschein

Geldschein = Schuldschein

Schulden nicht gedeckt...bzw. diese werden immer mehr = Schuldschein wertlos

ganz einfach.

Dies alles spiegelt Bitcoin wieder.

Bitcoin = der Spiegel, welcher das monetäre Fiat- Ponzi anzeigt.

Diese Aufgabe ist eigentlich dem Gold zugeteilt.
Warum steigt jedoch der Goldpreis nicht?
Weil durch den Betrug mit den Papier-Goldkontrakten an der Comex das Gold am steigen gehindert wird.

An der Comex in NY...werden für 1 physische Unze Gold...100 Papierunzen gehandelt.
Das Gold existiert dort nicht.
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14.12.17 10:38:44
Beitrag Nr. 1.850 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.444.528 von R-BgO am 14.12.17 08:58:34
Zitat von R-BgO: ...
Und: (galoppierende) Inflation haben wir doch längst, aber eben nur bei den Gütern, die Vermögende nachfragen: Geldanlage, Immobilien, Luxus, ...


Ja! Aber nicht nur bei Luxusgütern!

Auch bei den Gütern des Täglichen Bedarfs die der kleine Mann im Supermarkt/Discounter um die Ecke kauft!

Zum Butterpreis brauche ich wohl nichts sagen.

Aber es gibt viele andere Beispiele.

Aus eigener Erfahrung kann ich z.B. ein mir besonders negativ in Erinnerung gebliebenes Beispiel geben: Eine Packung des einfachsten Vollkornbrotes das ich gerne Kaufe kostete bis vor ein paar Monaten EUR 0,49 pro Packung. Doch dann plötzlich auf einen Schlag EUR 0,59 pro Packung.
Das sind nominell zwar pro Packung nur 10 Cent aber Prozentrual auf einen Schlag 20% Prozent mehr.

Die "offiziell" verbreiteten Inflationszahlen sind absolut nicht Aussagekräftig und taugen für die tägliche Praxis garnix da sie Statistisch "schön" gerechnet werden. Um es sehr vorsichtig auszudrücken.

Der Zusammenhang mit Bitcoin - um den es hier im Thread ja gehen sollte - ergibt sich im Grossen und Ganzen des Bildes um Geld(theorie)/Zins/Inflation etc.

Insofern ist der Bitcoin insbesondere auch für den "kleinen Mann" vielleicht auch ein Mittel zur finaziellen Selbstverteidiung gegen die Machenschaften der Zentralbank-/Schuldenmacher-/Finanz-Ganoven.
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14.12.17 10:35:49
Beitrag Nr. 1.849 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.445.638 von ggw am 14.12.17 10:23:21
was ist ein Truck System?


Eine spezielle Art, LKWs zu parken?
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14.12.17 10:29:38
Beitrag Nr. 1.848 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.445.566 von rumpelofen am 14.12.17 10:16:41
den hohen "notional" Value der Derivate hat niemand bestritten
auch ich nicht;

nur ist das kein "Geld" im Sinne von Dollarnoten, Goldmünzen oder meinetwegen BTC.

Die allermeisten dieser Geschäfte heben sich gegenseitig auf (wie nebenbei bemerkt auch Schulden und Forderungen), so dass NETTO der Umfang wesentlich weniger spektakulär ist.


Das Risiko dort besteht m.E. primär darin, was passiert, wenn das netting eines Tages schiefgeht, weil irgendwer umkippt und dessen Geschäftspartner damit plötzlich offene Positionen dichtmachen (müssen).


Dann könnte es einen Dominoeffekt á la 2007/08 geben.

Das hat aber primär erstmal wenig bis nix mit dem Geld"drucken" zu tun. Wenn überhaupt, dann reduziert Letzteres die Risiken, weil es solventen Playern erlaubt, temporäre Turbulenzen liquiditätsmäßig zu überstehen und erzwungene Notverkäufe zu vermeiden.


Bei der Gelegenheit:
es ist auch falsch, dass die (subprime)-Hypothekenwertpapiere "alle wertlos" gewesen sind, wie immer wieder behauptet wird (zuletzt gestern im WDR-Stichtag gehört);

es war vielmehr so, dass mark-to-market Regeln bei ausbleibenden Käufern dazu führten, dass alles -temporär- ins Bodenlose abgeschrieben werden musste; am Ende kam bei vielen ein erheblicher Teil des Wertes rein. Man musste halt nur bis dahin warten können.
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14.12.17 10:28:55
Beitrag Nr. 1.847 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.445.203 von abgemeldet-577022 am 14.12.17 09:47:51
Zitat von Fidor: Die gleichen Storys gibts aus der Aktienecke. Da legen manche kein Stop Loss auf ihre Bestände und ermöglichen so den Depotbanken das Verleihen ihrer Bestände. Und regen sich dann auf wenn ihre Aktien in Grund und Boden geshortet werden :laugh::laugh::laugh::laugh:


Ja das steht in sehr klein gedruckten und in juristischer Fachsprache .. Deshalb halte ich auch nichts von den günstigen Brokern bzw. Flatanbietern.

Verstehen würde ich es, wenn es ordentlich kommuniziert ist und der Leiher dann auch den Leihzins erhällt, aber selbst das kommt nur sehr selten vor.

(Ob das mit einem SL setzten so ist kann ich nicht sagen)
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14.12.17 10:23:21
Beitrag Nr. 1.846 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.443.589 von rumpelofen am 14.12.17 04:39:40
Zitat von rumpelofen: ...

Ich glaube ich sollte mal zu meinem Chef gehen...und meinen Lohn nur noch in Bitcoins akzeptieren.

...


Bei aller Liebe zum Bitcoin sollte man damit vorsichtig sein, sonst könnte man Opfer seier überschiessenden Eurphorie werden. (ABer ich nehme mal an, diese Anmerkung war/ist sowieso nicht ganz ernst gemeint)

Aldiweil, Stichwort: Truck System.

Freilich, man könnte argumentieren der Euro/Dollar/FIAT sind selbst Truck Systeme. Aber eben sehr sehr grosse und weltweite und deshalb mit sehr viel mehr Handlungsspielraum für die darin Agierenden.
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14.12.17 10:19:20
Beitrag Nr. 1.845 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.445.299 von rumpelofen am 14.12.17 09:56:04
was bei dieser Darstellung immer unterschlagen wird,
ist dass die "Reserves" in ähnlicher Weise raufgingen und sich damit in Sachen "effektive Geldmenge" wenig verändert hat.



Bei Bilanzen sollte man immer beide Seiten betrachten.
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14.12.17 10:16:41
Beitrag Nr. 1.844 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.444.528 von R-BgO am 14.12.17 08:58:34In den Derivaten sitzen laut dieser Statistik zwischen 544 Billionen und 1,2 Billiarden $

http://www.visualcapitalist.com/worlds-money-markets-one-vis…

Egon von Gryerz spricht mittlerweile von 2 Billiarden.

Da wird also kein Geld geparkt?:laugh:

Warren Buffet spricht von Massenvernichtungswaffen bezüglich den Derivaten.

Flüchtet "nur" 1% dieses Geldes in Bitcoin....so steht Bitcoin auf:

350 000 bis 1,36 Mio US$
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14.12.17 09:56:04
Beitrag Nr. 1.843 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.445.152 von R-BgO am 14.12.17 09:43:58Die Geldmenge wurde sogar verfünffacht seid 2008 im US $

:laugh:...soso...es wurde also nichts gedruckt?:confused:



...und um Haarspaltereien vorzubeugen....drucken bedeutet heutzutage Vermehrung durch einen
Mausklick an der FED
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14.12.17 09:54:14
Beitrag Nr. 1.842 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.445.203 von abgemeldet-577022 am 14.12.17 09:47:51Also ich verleihe gerne meine Aktien, immerhin bekomme ich dafür Geld (nicht viel aber immerhin). :)
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