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Bitcoin oder doch Shitcoin?! (Seite 626)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.897.201 von XBT am 03.06.18 14:48:06
Zitat von XBT: Ein wirklich sehenswerter Vortrag von Andreas Antonopoulos, unter anderem über Blockchain ohne Bitcoin.
Wer nicht alles sehen möchte sollte ab 15:15 reinschauen.


"It's basically a very slow database."

"If you don't need something that's open, borderless, neutral, censorship-resistant and not controlled by anyone, what you're really asking for is a database."




Antonopoulos ist noch ein echter Hardcore-Bitcoin-Fan, der überzeugt ist, dass Blockchain ohne Bitcoin nicht funktionieren kann und der sich auch nicht vorstellen kann, dass andere Kryptowährungen jemals eine Chance haben können.

Der hat aber sogar auch eine schlechte Meinung über Lightning Network, welche ziemlich genau mit der übereinstimmt die neulich hier auch schon von jemand geäussert wurde, nämlich dass sich das nie durchsetzen kann wegen der Probleme mit KYC/AML:

Lightning Network incompatible with KYC: Andreas Antonopoulos

...

https://www.finder.com.au/lightning-network-incompatible-wit…

Das wollte dann aber XBT neulich glaube ich nicht wahr haben. :laugh:
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Fast alle Kennzahlen der Bitcoin stagnieren ja seit letztem Herbst oder fallen, nur eines steigt weiter rasant exponentiell an: die Hashrate und damit die Energieverschwendung!

Heute abend wird die Difficulty deshalb mal wieder um gleich ca. 15 % erhöht!! Siehe

https://diff.cryptothis.com

Und der Energieverbrauch pro Transaktion hat mittlerweile die Schwelle von 1000 kWh überschritten.

https://digiconomist.net/bitcoin-energy-consumption

Damit wird pro Transaktion mehr Strom verbraucht als ich in einem ganzen Jahr verbrauche! Völliger Wahnsinn.

Ich frage mich, wie lange das noch weitergeht. Bei einem halbwegs normalen Strompreis kann sich das Mining jetzt schon für niemanden mehr lohnen. Was passiert, wenn nun mehr und mehr Mining Pools Miese machen, weil sie die Stromkosten nicht mehr decken können durch die Erlöse?

Ich vermute ja, dass die mit den gigantischen Gewinnen, die sie bisher gemacht haben, auch immer den Kurs mit nach oben gezogen haben durch Käufe von Bitcoin und selbst vermutlich auf großen Beständen sitzen. Was werden die machen, wenn sie kein Geld mehr haben, um den Kurs zu stützen?? :rolleyes:
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!
Dieser Beitrag wurde von FairMOD moderiert. Grund: Unbelegte Tatsachenbehauptung
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.912.747 von flitztass am 05.06.18 16:22:30@flitztass

Wenn du den Fernseher auf Standby hast, dann verschwendest du Strom, den eventuell ein Kohlekraftwerk erzeugt und das ist dann umwelttechnisch nicht gut.

Wenn ein Bitcoinminer sein Equipment in Kanada an einem Wasserkraftwerk, dass aufgrund fehlender Nachfrage nur 70% des erzeugten Stroms verkaufen kann, aufstellt, dann wird dort Strom verbraucht, der "nicht schmutzig" ist, sowieso erzeugt wurde und dem Kraftwerkbetreiber noch etwas Profit abwirft, bevor er den Strom verschenk.

Niemand baut ja ein Kohlekraftwerk, um Bitcoins zu minen.

Lies dir zB mal folgenden Artikel durch:
https://www.welt.de/wirtschaft/article160691292/Fuer-absurde-Oekostrom-Vernichtung-zahlt-der-Verbraucher.html

Zitat
"Schöne Bescherung: Über die Feiertage mussten Verbraucher 20 Millionen Euro für die Entsorgung von überschüssigem Ökostrom bezahlen. Und im kommenden Jahr wird die Stromrechnung weiter steigen."

Dieser Strom haette auch eine Miningfarm betreiben koennen (nur wenn Ueberschuss vorhanden ist)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.907.827 von GuentherFranz am 05.06.18 01:24:42
Zitat von GuentherFranz: https://bitcoin-krypto.de/portfolio/bitcoins-innerer-wert-be…

Der Mangel an Regulierung, die Einführung neuer Produkte, der schnelle Anstieg der Handelsvolumina und die Nutzung für kriminelle Aktivitäten sind einige der Kriterien, die Bitcoin in die Kategorie eines Blasenaktivums einreihen. Aus unserer Sicht muss der innere Wert Null sein, meint Hofrichter: „Ein Bitcoin ist eine Forderung an niemanden – im Gegensatz etwa zu Staatsanleihen, Aktien oder Papiergeld – und es generiert keinen Einkommensstrom.“

Aus diesem Grund ist Bitcoin auch kein Investment wie immer wieder fälschlich formuliert und damit irreführend bezeichnet.


Du bist doch lange genug an der Boerse dabei:

Angebot Bitcoin 21 Millionen, von denen gut 30% als verloren gilt (und noch nicht alles gemined ist)
Die privaten Anlegen haben bisher in einem Kaufrausch den Preis in der Spitze bis 20k getrieben.
Jetzt konsolidiert der Preis.
Die Banken und Institutionellen waren bisher nicht oder kaum dabei.
Glaubst du, dass die sich bei der Knappheit und der Medienaufmerksamkeit einen weiteren (fuer sie ersten) Run entgehen lassen?
Also unabhaengig davon, ob wir in 20 Jahren noch wissen was ein Bitcoin war, es gibt definitiv noch einen richtigen Zock, bevor der Bitcoin verschwindet.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.913.719 von Yuck-Fou am 05.06.18 17:54:50
Zitat von Yuck-Fou:
Zitat von GuentherFranz: https://bitcoin-krypto.de/portfolio/bitcoins-innerer-wert-be…

Der Mangel an Regulierung, die Einführung neuer Produkte, der schnelle Anstieg der Handelsvolumina und die Nutzung für kriminelle Aktivitäten sind einige der Kriterien, die Bitcoin in die Kategorie eines Blasenaktivums einreihen. Aus unserer Sicht muss der innere Wert Null sein, meint Hofrichter: „Ein Bitcoin ist eine Forderung an niemanden – im Gegensatz etwa zu Staatsanleihen, Aktien oder Papiergeld – und es generiert keinen Einkommensstrom.“

Aus diesem Grund ist Bitcoin auch kein Investment wie immer wieder fälschlich formuliert und damit irreführend bezeichnet.


Du bist doch lange genug an der Boerse dabei:

Angebot Bitcoin 21 Millionen, von denen gut 30% als verloren gilt (und noch nicht alles gemined ist)
Die privaten Anlegen haben bisher in einem Kaufrausch den Preis in der Spitze bis 20k getrieben.
Jetzt konsolidiert der Preis.
Die Banken und Institutionellen waren bisher nicht oder kaum dabei.
Glaubst du, dass die sich bei der Knappheit und der Medienaufmerksamkeit einen weiteren (fuer sie ersten) Run entgehen lassen?
Also unabhaengig davon, ob wir in 20 Jahren noch wissen was ein Bitcoin war, es gibt definitiv noch einen richtigen Zock, bevor der Bitcoin verschwindet.


Das sehe ich auch so. Folgend einer mittlerweile 16 Monate alten Prognose:

https://www.tradingview.com/chart/BTCUSD/lLSMXsGW-BTC-longti…
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.912.669 von flitztass am 05.06.18 16:14:03Coinbase ist ein sehr träges Unternehmen geworden. Für die Segwit-Unterstützung haben sie über ein halbes Jahr benötigt. Letztlich haben sie es nur durch den Druck der Nutzer umgesetzt obwohl Coinbase einer der größten Zahler an Transaktionsgebühren war. Bei Batching ist es genauso abgelaufen. Dabei war es auch im eigenen Interesse gewesen die Unsummen an Gebühren zu minimieren.
Ich denke niemand würde sich wundern wenn es beim Lighting Network ähnlich ablaufen wird.
Herr Michel bringt es schön auf den Punkt!

"Ganz deutlich zeigt das ganze Verhalten des Bitcoins allerdings auch, dass es gewisse Kräfte im Markt gibt, die den Bitcoin in einer gewissen Position haben wollen. Zu welchem Zweck auch immer. 95% aller Bitcoins befinden sich nun mal im Besitz von 5% aller Bitcoin-Besitzer (ganz grobe Fausformel). Was da gerade geschieht, hat eher etwas mit dem freien Spiel der großen Bitcoin-Kräfte zu tun. Ich kann nur hoffen, dass sich nicht zu viele kleine, private Investoren FOMOisieren lassen und die Zeche für die Bullen-Party zahlen, wenn es bergab geht."

Cryptos with Block66: Ja, der Bitcoin hat die 7.700 USD gepackt. Aber wie? Ganz dünnes Eis! | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10596912-cryptos-…

Und somit sind aktuell nur Pi mal Daumen maximal 850000 Bernie-Tauschcodes im Freefloat, zieht man die schon verschollenen ab, dürften es deutlich weniger sein. Meiner Meinung nach ist das Thema somit irrsinig unsinnig, dieses von den Machern und HODLern künstlich aufgeblasene Schneeballsystem! Ich sehe das mit den vermeintlich gesteuerten Kursmanipulationen praktisch ähnlich wie Herr Michel :kiss:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.913.659 von Yuck-Fou am 05.06.18 17:48:14
Zitat von Yuck-Fou: Wenn ein Bitcoinminer sein Equipment in Kanada an einem Wasserkraftwerk, dass aufgrund fehlender Nachfrage nur 70% des erzeugten Stroms verkaufen kann, aufstellt, dann wird dort Strom verbraucht, der "nicht schmutzig" ist, sowieso erzeugt wurde und dem Kraftwerkbetreiber noch etwas Profit abwirft, bevor er den Strom verschenk.


Absolut richtig, die Mining-Farmen sind dort angesiedelt wo Strom durch Überangebot besonders günstig ist.
Genau zu diesem Thema wurde vor ein paar Tagen etwas auf bitcoinblog.de veröffentlicht.

Warum der hohe Stromverbrauch von Bitcoin vermutlich kein Problem für die Umwelt ist
https://bitcoinblog.de/2018/05/28/warum-der-hohe-stromverbra…


Aber ich verstehe ohnehin nicht ganz warum ausgerechnet bei Bitcoin der Verbrauch immer wieder angeprangert wird. Außer bei FIAT-Geld, was aus dem Nichts geschaffen wird, ist Umweltverschmutzung doch überall selbstverständlich. Wenn man z.B. eine Gartenbank kauft dann ist es selbstverständlich dass die Produktion, der Transport und irgendwann die Entsorgung die Umwelt belasten. Bei der Fußball-WM ist auch jedem bekannt dass weltweit Millionen Fernsehgeräte Strom verschwenden werden. Was wird wohl allein durch die Ausstrahlung der Werbung an Strom verbraten?

Es ist auch völlig egal wohin man investiert. Bitcoin, Gartenmöbel, Riesenfernseher, Aktien, Edelmetalle, am Ende fördert man immer irgendwie einen Ressourcenverbrauch. Ich sehe darin auch kein großes Problem denn so funktioniert unsere Wirtschaft. Man zahlt für eine Leistung.
Und die Umstellung auf erneuerbare Energien wird auch irgendwann kommen, denn die fossilen Energieträger reichen nicht ewig.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.915.018 von XBT am 05.06.18 20:15:17"Allein die Abwicklung einer Transaktion im Bitcoin-Netzwerk verbraucht rund 427 Kilowattstunden", schrieb Thiele. "Diese Energiemenge reicht aus, um einen durchschnittlichen deutschen Vier-Personen-Haushalt für mehr als einen Monat mit Strom zu versorgen."

Damit liege der Stromverbrauch einer Bitcoin-Transaktion nach Schätzungen der Bundesbank rund 515.000 Mal über dem Niveau einer normalen Überweisung. "Aus ökonomischer und ökologischer Sicht haben Bitcoin ihre Grenzen erreicht", lautet das Fazit des Bundesbankers, "denn der Nutzen von Bitcoin als Transaktionsmittel steht in keinem vernünftigen Verhältnis zu den hohen Übertragungsgebühren und dem extrem hohen Stromverbrauch."

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bundesbank-warnt-vor-Bitcoin-…

ps:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wattstunde
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