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The Kraft Heinz Company (Seite 31)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.059.321 von extiger am 09.03.19 15:31:21
Zitat von extiger: https://youtu.be/2Eig3vIz7WM


Finale Aussage / Kernaussage von Hans A. Bernecker im Interview: „klarer Kauf bei solchen Fällen“.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.062.916 von Pebotodi am 10.03.19 15:30:40
Kauf
sehe ich auch so bin bei 29,09 rein habe aber 0,40 Dividende bekommen geht noch so.....erwarte innerhalb 3 Monaten 32 - 33
Ich finde das Kraftheinz viel zu hoch verschuldet ist.

Umsatz 26,2 med usd

Bankverbindlichkeiten: 31,2 mrd usd
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.092.358 von Boersenfreund9 am 13.03.19 18:57:25Dies sind die EK-Quoten der zehn größten Lebensmittelhersteller des Jahres 2018 laut finanzen.net:

Nestlé: 41,87%
Coca Cola: 20,41%
Unilever: 19,46%
PepsiCo: 18,70%
Kraft Heinz: 49,97%
Mondelez: 40,87%
Danone: 32,76% (2017)
General Mills: 19,72%
Kellogg: 14,63%
Tyson Foods: 43,98%

Ich sehe Kraft Heinz in dieser Hinsicht als recht sicher. Die Abschreibungen sind in dem Wert ja schon enthalten.
Wenn Du den Goodwill und die immateriellen Vermögensgegenstände aus der Bilanz bereinigst, hat KHC ein Eigenkapital von minus 34 Mrd. USD bei einer Bilanzsumme von 17 Mrd. USD. Also -200%. Zugegebenermassen wären die meisten anderen Unternehmen der Liste nicht viel besser. Nestlé hat dann z. B. 10% EK Quote (wenn man die Bilanz noch um die Cashbestände und lfr. Investments verkürzt).
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.094.629 von uncommonsense am 13.03.19 22:50:00sind die vielen Marken alle total herunter gewirtschaftet?
Wo bleibt dann der Kahlschlag beim offensichtlich unfähigem Management?
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.097.506 von Schürger am 14.03.19 10:40:17Dass die Marken heruntergewirtschaftet sind, habe ich nicht behauptet. Aber wenn man verschiedene Unternehmen vergleicht, ist es sinnvoll, den gleichen Maßstab zu verwenden. Wenn eine Marke organisch aufgebaut wurde, ist kein Goodwill in der Bilanz, wurde sie akquiriert ist Goodwill entstanden. Beim Verkauf sind beide gleichviel wert. Den Käufer von Kitkat interessiert es nicht, ob Kitkat durch nicht-aktivierbare Werbung aufgebaut wurde oder gekauft wurde. Daher macht es Sinn, eine gewisse Normierung in den Bilanzen durchzuführen, bevor man sie vergleicht. Dazu gehört z. B. dass man Goodwill und andere akquisitionsgeborene Vermögensgegenstände ausbucht und Cash und Schulden saldiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.094.629 von uncommonsense am 13.03.19 22:50:00Ich verstehe grob was du meinst, allerdings kann ich die Rechnung nicht nachvollziehen. Negatives Eigenkapital gibt es nicht, dies wäre Fremdkapital. EK und FK sind in der Bilanz stets positive Werte, somit kann die Bilanzsumme, welche sich aus EK und FK ergibt nicht kleiner sein, als EK oder FK. Ich denke hier reden wir aneinander vorbei.

Ich wollte mit dem Beitrag, in dem ich die EK-Quoten der größten zehn Nahrungsmittelkonzerne aufgelistet habe, auch nicht sagen, dass ich Kraft Heinz finanziell am sichersten sehe, obwohl die reinen Zahlen dies so ausdrücken. Ich denke es ist klar, dass jedes Unternehmen seine Bilanzen "aufbereitet". In den USA ist dies noch einfacher, als bspw. in Deutschland.

Ich mache mir persönlich aber keine Sorgen um eine Insolvenz oder fehlendes Kapital zum Investieren in neue Marken und Produkte. KHC ist noch immer der fünftgrößte Nahrungsmittelkonzern der Welt, der Umsatz ist im Vergleich zum letzten Jahr konstant geblieben (+ 0,1%) und rechnet man die Abschreibung aus dem Jahresergebnis heraus, wurde ein Gewinn von ca. fünf Mrd. Dollar erzielt.

Ich bin selbst (noch) nicht in KHC investiert und war es auch noch nie, der Wert steht aber ganz weit oben auf meiner Watchlist.

KHC betreibt über 200 Marken, darunter einige sehr erfolgreiche, aber eben auch weniger erfolgreiche. Viele Produkte des Unternehmens lassen sich in den Bereich "Fastfood & Snacks" einordnen, der allgemeine Trend geht aber in Richtung einer gesünderen Ernährung. KHC hat dies nicht rechtzeitig erkannt oder falsch eingeschätzt. Folglich sind einige der Marken nicht mehr so viel wert, wie bislang angenommen. Daher kam ja auch die große Abschreibung von über 15 Mrd. Dollar.

Was sich zusätzlich negativ auf den Aktienkurs des Unternehmens auswirkt ist die Art und Weise, wie die Abschreibungen durchgeführt wurden. Die SEC ermittelt bereits, ob diese nicht bereits deutlich früher hätten stattfinden müssen.

Ein weiterer Aspekt, der mir zu denken gibt, ist die Beteiligung der Investmentgesellschaft 3G Capital, welche bekannt für ihre harten Sparkurse bekannt ist, wie man es bspw. beim Burger King-Mutterkonzern RBI sieht. Jedoch ist auch Warren Buffet mit im Spiel, der KHC trotz des Kursverfalls dennoch als gutes Unternehmen bezeichnet.

KHC hat bereits begonnen, Hersteller gesünderer Produkte aufzukaufen. Ein Beispiel ist "Ethical Bean", ein kanadischer Hersteller von Fairtrade-Bio-Kaffee. Neue Produkte zu entwickeln dürfte für KHC, ein Unternehmen mit bestehenden Strukturen, Produktionsstätten und einer enormen Kompetenz im Nahrungsmittelbereich, kein Ding der Unmöglichkeit sein.

Was mich aktuell noch davon abhält, zu investieren, sind die laufenden Ermittlungen der SEC. Aber ich werde den Wert definitiv weiter im Auge behalten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.099.165 von rheinlandfuchs am 14.03.19 13:11:00Eigenkapital kann sehr wohl negativ sein, wenn mehr Schulden da sind als Vermögensgegenstände, bei McDonalds ist das z. B. der Fall:

https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/63908/00000639081900…

... oder bei Philip Morris International:

https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1413329/000141332919…

... oder bei AbbVie:

https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1551152/000155115219…

Es ist nicht so, dass KHC pleite ist, aber sie sind eines der am aggressivsten gehebelten Konsumgüterunternehmen. Wenn man schrumpft, müßte man den Kredit parallel tilgen, um die Leverage Ratios nicht noch weiter ansteigen zu lassen. Das kostet Cash Flow, der sonst für den Aktionär zur Verfügung stehen würde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.099.678 von uncommonsense am 14.03.19 14:00:22Ich habe mir den ersten Link gerade mal angeschaut und keinen einzigen negativen betrag gefunden. Wenn ich 50.000 Euro in Cash habe und mir von einer Bank noch 100.000 Euro in Cash leihe, habe ich dennoch ein positives Eigenkapital. Dieses liegt nachwievor bei 50.000 Euro. Hinzu kommt das Fremdkapital von 100.000 Euro. Bei der Bilanzsumme von 150.000 Euro wäre dies eine EK-Quote von 33,33%. Wie gesagt, ich glaube wir reden aneinander vorbei :D

Auf KHC bezogen gebe ich dir völlig recht, dass die derzeitige Entwicklung auf Kosten der Anteilseigner geht, indem die Dividende reduziert wird. Dies ist ja bereits geschehen. Ich bin grundsätzlich gerne bereit, auf Dividenden zu verzichten, wenn dafür das Unternehmen an Wert gewinnt bzw. sich stabilisiert. Ich habe hier auf wallstreet:online auch Fielmann bereits dafür kritisiert, dass über 90% des Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet werden, anstatt verstärkt in das Online-Geschäft zu investieren. Dabei steht Fielmann mit einer EK-Quote von über 75% und auch sonst positiven Geschäftszahlen mehr als solide da.
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