wallstreet:online
41,40EUR | -0,60 EUR | -1,43 %
DAX-0,40 % EUR/USD-0,20 % Gold+1,13 % Öl (Brent)-0,09 %

Arbeitsmarkt Juli 2015 Unterbeschäftigung steigt auf 3.588.857 Personen an das sind 8,1 %



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Zahl der Unterbeschäftigten steigt im Juli 2015 auf 3.588.857 Personen an das sind 8,1 %
Die Zahl der Hartz IV Berechtigten sinkt im Juli 2015 laut BA Monatsbericht auf 4.407.161Personen das entspricht einer Hilfequote der erwerbsfähiger Leistungsberechtigter von 8,2 %

Die soziale Lage und der Arbeitsmarkt in Deutschland im Juli 2015

Im Juli 2015 erhielten 795.612 Personen ALG I

Die Zahl der Arbeitslosen nach § 16 SGB III gibt die BA mit 2.772.642 Personen an

Der Arbeitsmarktbericht der BA ein Feldzug gegen die Realität?

Bei der froh machenden Botschaft die uns allmonatlich von der Presseabteilung der BA verlautbart wird, geht es nicht nur um die Deutungshoheit der veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen es geht um noch viel mehr, als um die Kontrolle der Medien. Um die auch, ja. Aber es geht um die gleiche Gestaltung. Denselben Auftritt. Es geht um PR.

Und damit sind wir bei der Annahme, die längst überall zu gelten scheint:

Wirklichkeit und Wahrheit sind längst eine Frage von Gestaltung und Machbarkeit geworden. Wirklichkeit und Wahrheit quillt nicht mehr aus Erfahrung und Wahrhaftigkeit, sondern wird zur Projektion, letztlich sogar zur Suggestion.

Damit sind die Medienmächtigen längst bei:
Wir gestalten die Wirklichkeit.
Wir schaffen die Wirklichkeit.
Wir erschaffen die Wirklichkeit.
Wir schaffen die Wirklichkeit nach unserer Doktrin

So gesehen ist die Zensur das kleinere Übel.
PR-tauglich formuliert sind wir bei: Wahrheit ist machbar, Herr Nachbar!


Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.
Benjamin Franklin

Mitten unter uns leben viele Menschen, die keine Lobby haben und der Diktatur der medialen Meinungsmacher und deren Konventionen schutzlos ausgeliefert sind. Opfer des Alltags von denen keiner spricht, Menschen die von keinen beachtet oder von keinem für ihre schwierige Lage gerechtfertigt werden. Ich frage Sie „die Hartz IV Leistungsberechtigten und Millionen von Arbeitnehmern die jeden Tag früh aufstehen und acht Stunden pro Tag schwer arbeiten aber in Armut leben“, sind da – was können wir für diese Menschen tun?
Wir könnten Unterstützerkreise für Menschen in Hartz IV gründen. Wir könnten sie bei Behördengängen begleiten. Wir könnten kostenlose Freizeitangebote für Kinder in Hartz IV Familien anbieten. Wir könnten den armen Menschen in Deutschland die von ihrer Hände Arbeit nicht leben können und Hartz IV Leistungen zum überleben benötigen eine Teilhabe am sozio- kulturellen und politischen Leben underer Gesellschaft ermöglichen.


Ich glaube nicht dass die Belastungsgrenze des Sozialstaates erreicht ist. Bei jeder Forderung nach einer kleinen Regelsatz Anpassung schreien die neoliberalen Ideologen Zeter und Mordio. Sie behaupten die Belastungsgrenze des Sozialstaates sei erreicht hingegen viel Geld in die Banken- und Eurorettung und für die Rendite der Wohlhabenden fließt?

Meine Hochachtung vor dem Sozialgericht in Gotha entgegen des neoliberalen Dogma und der politischen Doktrin das die Hartz IV Gesetzgebung unantastbar ist hat das Sozialgericht in Gotha mit viel Mut in seinem Urteil die Kürzung von Hartz IV für verfassungswidrig erklärt.
Das bleibt für die Richter mit Sicherheit nicht ohne Folgen.

Sozialgericht hält Kürzung von Hartz IV für verfassungswidri…

Quelle: MDR Thüringen 28. Mai 2015, 16:32 Uhr

....So bezweifeln die Richter, dass die Sanktionen mit der i…

Hartz IV ist für die Unternehmen ein voller Erfolg, wir sehen einen beachtlichen Erfolg am Arbeitsmarkt. Arm und Reich driften in Deutschland immer weiter auseinander. Die hohe Zahl und der beachtliche Anstieg der prekären Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich ist den Reformen der Agenda 2010 zu verdanken. Das wirtschaftliche Wachstum führte zu exorbitant hohen Einkommenszuwächsen der höheren Einkommensgruppen – ärmere Haushalte bleiben aufgrund der prekären aber boomenden Niedriglohnarbeitsplätze zurück.
http://www.oecd.org/berlin/presse/oecd-sozialbericht-einkomm… haben einen Wendepunkt erreicht. Noch nie in der Geschichte der OECD war die Ungleichheit in unseren Ländern so hoch wie heute”[/url]
Quelle: www.oecd.org OECD-Generalsekretär Angel Gurría,
In It Together: Why Less Inequality Benefits All

Quelle: www.oecd.org

Kluft zwischen Arm und Reich wird größer - Immer weniger Menschen haben in Deutschland Anteil am Wohlstand. Laut einer neuen Studie leben mittlerweile 15,5 Prozent unter der Armutsgrenze, trotz guter Konjunktur und wachsender Erwerbstätigkeit.

Quelle: Deutsche Welle http://dw.de/p/1FGPq vom 28.04.2015

Wir deutschen sind das Land mit der niedrigsten Geburtenrate also bräuchten wir doch Fachkräfte. Wie viele ALG II Bezieher können wir uns leisten? Wenn es gelingt die rund 4,5 Millionen ALG II Hilfeempfänger in den Arbeitsmarkt zu integrieren dann kann die Gesellschaft doch von ihnen profitieren. Wenn wir ihnen die Qualifikationen vermitteln die sie für den Arbeitsmarkt benötigen dann rechnet sich dass.

ALG II Hilfeempfänger wollen arbeiten sie wollen für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen und die Wirtschaft benötigt Fachkräfte. ALG II Hilfeempfänger sind also eine Chance eine gute Botschaft eigentlich aber warum werden ALG II Hilfeempfänger in Politik und Medien immer negativ dargestellt? Warum sehen viele nur die Belastung durch ALG II Hilfeempfänger und nicht die Chancen? Wir brauchen in der Wirtschaft in unseren Betrieben eine Wikkommesnkultur für ALG II Hilfeempfänger die Verantwortlichen in den Betrieben benötigen eine Motivation zur Qualifizierung von ALG II Hilfeempfänger. Wir benötigen Paten für ALG II Hilfeempfänger die in den Netzwerken der Betriebe vernetzt sind die auch einmal eine Sammlung von Fahrrädern für die Kinder von ALG II Hilfeempfänger organisieren die bei Behördengängen begleiten und sich um ihre Probleme und Nöte annehmen.

Faktencheck Arbeitsmarkt Juli 2015

Die offiziellen Zahlen zum Arbeitsmarkt des Pressediensts der BA für Juli 2015 finden Sie auf Seite 52 des Monatsberichts.

Im Juli 2015 gibt es 7.894.914 im Juni 2015 waren es 7.872.218 Leistungsempfänger im Bereich des SGBII/SGBIII mit Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII.

Im Jahr 2013 erhielten 499 000 Personen Altersgrundsicherung - 2013: Zahl der Empfänger/-innen von Grundsicherung ab 65 Jahren um 7,4 % gestiegen. Pressemitteilung Nr. 384 vom 04.11.2014 - Neben den rund 49…

6.932.914 Leistungsempfänger 4) SGBII/SGBIII
Juni 6.910.218 Mai 6.954. 809 April 6.974.862 März 7.046.087 Februar 7.094.848 Januar 7.116.782 Dezember 6.945.984 November 6.833.314 Oktober 6.802.095
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, , …) das sind laut BA Bericht Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte 8,2 %
5.202.773 Personen werden im Juli 2015 als Bezieher von ALGI/ALGII Hilfeleistungen in der Statistik geführt
Juni 5.177.364 Mai 5.225.734 April 5.250.912 März 5.329.408 Februar 5.386.783 Januar 5.406.370 Dezember 5.237.252 November 5.130.041 Oktober 5.103.158.
3.588.857 Personen waren laut offiziellen BA – Bericht im Juli 2015 unterbeschäftigt das sind laut BA - Bericht 8,0 %
Juni 3.568.690 Mai 3.634.238 April 3.708.739 März 3.818.384 Februar 3.887.862 Januar 3.861.876 Dezember 3.679.508 November 3.638.378 Oktober 3.636.193
2.772.642 Personen werden nach § 16 SGB III in der offiziellen BA Statistik im Juli 2015 als arbeitslos registriert.
Juni 2.711.187 Mai 2.761.696 April 2.842.844 März 2.931.505 Februar 3.017.003 Januar 3.031.604 Dezember 2.763.521 November 2.716.852 Oktober 2.732.769

795.612 Personen erhielten im Juni 2015 ALG I und 4.407.161 Personen ALG II

Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im Juni 2015
783.066 Personen als Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik angegeben.


Die endgültige Zahl der Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik steigt in der Regel im lauf der Zeit für die zurückliegenden Berichtsmonate noch erheblich an.

*4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

(Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

Wer fehlt in der offiziellen Arbeitslosenstatistik?
Nicht in der Statistik tauchen all diejenigen auf, die sich nicht zur Arbeitssuche gemeldet haben. Das Gleiche gilt für alle, die nicht mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten können oder bis zu sechs Wochen arbeitsunfähig erkrankt sind. Auch all jene, die durch Instrumente der Arbeitsmarktpolitik gefördert werden, fehlen in der Arbeitslosenstatistik. Dies betrifft sowohl Fort- und Weiterbildung als auch Trainings- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Auch all diejenigen, die einen Ein-Euro-Job haben, Integrationskurse durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge besuchen oder einen Gründungszuschuss erhalten, tauchen nicht in der Statistik auf. Zudem fehlen alle Personen ab 58 Jahren, die mindestens zwölf Monate Arbeitslosengeld II bezogen haben und in dieser Zeit keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten bekommen haben. Ebenso nicht als arbeitslos erfasst werden Personen, die sich in der Freistellungsphase der Altersteilzeit befinden und von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden. Zusätzlich gelten natürlich auch alle Personen die nach dem Ablauf des Arbeitslosengeld I keinen Anspruch auf ALG II haben (Partnereinkommen, Vermögen, etc) nicht als arbeitslos, falls sich diese Personen bei den Jobcentern melden sind diese sind dann offiziell nur noch Arbeitsuchend. Und alle Personen die nicht die hochnotpeinliche Bedarfsprüfung der Jobcenter ertragen und sich resignierend ihrem Schicksal ergeben.Des Weiteren natürlich alle Personen die Teilzeit arbeiten aber dennoch ergänzende ALG II Leistungen (Hartz IV) beziehen müssen um ihren Lebensunterhalt und den ihrer Kinder abdecken zu können.
Gesetzlicher Mindestlohn bringt keine Nachteile auf dem Arbeitsmarkt
Jahreswirtschaftsbericht Mehr Einkommen und mehr Beschäftig…

Quelle: FAZ 27.01.2015

Gesetzlicher Mindestlohn führt entgegen vieler Unkenrufen aus der Wirtschaft nicht zu Jobabbau die Mär der Bedenkenträger von der Arbeitsplatzvernichtung durch eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro ist ad absurdem geführt das Gegenteil tritt ein die Beschäftigung im Niedriglohnbereich wächst trotz Mindestlohn und mit ihn die Einkommen der Beschäftigten

Gemeldeten Arbeitsstellen laut BA Bericht November 2014 --- 515.000 Arbeitsstellen
Gemeldeten Arbeitsstellen laut BA Bericht Dezember 2014 --- 497.768 Arbeitsstellen
Gemeldeten Arbeitsstellen laut BA Bericht Januar 2015 --- 485.172 Arbeitsstellen
Gemeldeten Arbeitsstellen laut BA Bericht Februar 2015 --- 518.890 Arbeitsstellen
Gemeldeten Arbeitsstellen laut BA Bericht März 2015 --- 542.049 Arbeitsstellen
Gemeldeten Arbeitsstellen laut BA Bericht April 2015 Seite 49 --- 551.595Arbeitsstellen
Gemeldeten Arbeitsstellen laut BA Bericht Mai 2015 Seite 49 --- 556.784 Arbeitsstellen
Gemeldeten Arbeitsstellen laut BA Bericht Juni 2015 Seite 49 --- 572.200 Arbeitsstellen
Gemeldeten Arbeitsstellen laut BA Bericht Juli 2015 Seite 52 --- 588.677 Arbeitsstellen


Nur ein Beispiel für eine wunderbare Vermehrung der offenen Stellen.

Firma xy meldet eine offene Stelle an 20 Verleihfirmen jeder dieser Verleihfirmen meldet diese Stelle an die Jobbörse der BA die BA registriert 20 offene Stellen für einen Arbeitsplatz zusätzlich stellt jede Verleihfirma diesen Arbeitsplatz in ihre Jobbörse ein, somit steigt die Zahl der offenen Stellen für ein und denselben Arbeitsplatz auf mindestens 40 offene Stellen an. Allerdings können diese 40 offenen Stellen nur von einer Person besetzt werden. die anderen 39 offenen Stellen verschwinden dann nach der Neubesetzung der Arbeitsstelle aus der Statistik. So erklärt sich auch der gefühlte Fachkräftemangel wer das einmal verstanden hat, versteht die Logik des suggerierten Jobbooms.

Von einem historischen Höchststand kann schlecht die Rede sein, da diese Statistik zur Arbeitskräftenachfrage erst zehn Jahre erhoben wird.

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht Juli 2015

Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)

Erstellt von Sybilla am 30.07.15 --- 15 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden

Zitat: Sybilla Juli 2014
Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA für Juli 2014


Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA ist die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen wie folgt - Zahlenbericht für Juli 2014 Seite 54

Im Juli 2014 Leistungsempfänger mit Personen in Altersgrundsicherung 7.431.496 Personen Im Jahr 2012 erhielten 465.000 Personen Altersgrundsicherung (Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 356 vom 22.10.2013)

6.966.496 Leistungsempfänger 4)
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, , Sozialhilfe SGB XII…) das sind laut BA Bericht Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte 8,3%
5.256.246 Personen müssen im Juli 2014 ALGI/ALGII Hilfeleistungen beziehen.
3.755.888 Personen waren laut offiziellen BA – Bericht im Mai 2014 unterbeschäftigt das sind laut BA - Bericht 8,5 %
2.871.347 Personen werden nach § 16 SGB III in der offiziellen BA Statistik als arbeitslos registriert..
Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind 806.611 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Die endgültige Zahl der Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik steigt in der Regel noch an.

*4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

(Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

3.1 Gemeldete Arbeitsstellen (BA – Bericht Juli 2014 Seite 11)

Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen4 hat sich im Juli saisonbereinigt um 1.000 erhöht, nach +7.000 im Juni und -2.000 im Mai. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Juli auf 502.000 Arbeitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Plus von 33.000 oder 7 Prozent, nach +36.000 oder +8 Prozent im Juni. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 90 Prozent sofort zu besetzen.

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht Juli 2014

Erstellt von Sybilla am 31.07.14 --- 12 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden Zitat Ende


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben