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Anleihen der Photon Power AG - Geld der Anleger in Gefahr? (Seite 4)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.435.477 von EAlthaus am 07.01.16 16:09:33
"Kritische Solidarität"?
Sehr geehrter Herr Althaus,

Danke für Ihr Angebot, eine nicht-öffentliche Plattform für die Anleihenzeichner bereit zu stellen. Auf einer öffentlichen Plattform können tatsächlich viele Dinge nicht besprochen werden.

Andererseits möchte ich fragen, wie offen die Plattform inhaltlich sein soll. Denn inhaltlich stimme ich nicht unbedingt damit überein, dass "in erster Linie das Insolvenzverfahren abzuwenden" sei und man die Hauptakteure mit "kritischer Solidarität" begleiten sollte.

Ja, die Photon war eine schöne Zeitschrift - obwohl ich es bedauerte, dass sie so einseitig auf billige Module aus Fernost setzte und dabei jegliche Solidarität mit einheimischen Produzenten vermissen ließ. Damit gruben sie nicht nur der Industrie, sondern auch interessierten Studenten und mancher Forschung an den Hochschulen das Wasser ab. Von dem tollen Ausbau der Solarenrgie in Deutschland hatten deutsche Modulhersteller ja kaum etwas. Auch das hat vielleicht mit zu dem spektakulären Downfall des Solarausbaus und dem Rückzug aus der "Energiewende" bei uns beigetragen - es fehlte einfach an Breite der Basis. Gerade Ralf Heuser und Philippe Welter hätten mit ihrer Begeisterung für ihr eindruckvolles Labor hier Verständnis für die vielen interessierten jungen Meschen haben sollen, die kaum noch Perspektiven in der solaren Grundlagenforschung in Deutschland finden.

Auch mit der Power AG haben die Photon-Leute Eindruckvolles geleistet. Wenn ihre Daten stimmen und sie keine weiteren Kredite aufgenommen haben, von denen wir noch nix wissen, dann haben sie mit gut ca. 13 Millionen Krediten und verbachlässigbarem Eigenkapital einen Solarpark hochgezogen, der jährlich 1, 25 Millionen aus Einspeisevergütungen bringt. Und die Idee, das mit Forschung zur Optimierung der Anlagen zu verbinden, ist auch Klasse.

Trotzdem hält sich meine "Solidarität" mit den Photon-Akteuren in Grenzen. Dazu warnen mich zum einen die Stories auf der Site "PhotonWatchBlog"
http://photonwatch.blogspot.de/
sowie die Informationpolitik der Photon gegenüber den Anlegern (auf der Photon Site ist zum Beispiel immer noch Camp Astrid 2 verzeichnet,
http://www.photon.info/photon_pp_Die_Anlagen.photon
welches ihnen schon lange nicht mehr gehört!) und vor allem natürlich auch die Frage, wieso die Photon über vier Millionen Euro an Forderungen gegenüber der insolventen Holding hat und wieso man jetzt nicht mal die Zinsen gegenüber den Anleihenzeichnern bedienen kann. Siehe den letzten Brief von Anne Kreutzmann, in dem sie zur Abwendung der Insolvenz die Gläubiger auffordert, auf ihre Zinszahlungen zu verzichten. Man hat also tatsöchlich kein Geld - und das nach einem Rekord-Sonnenjahr. Da bei den Banken 2011/2012 das Geld unglaublich günstig zu kriegen war, zahlen sie denen bestimmt auch keine 7 1/2 Prozent Zinsen. Da fragt man doch, was haben sie mit dem Geld gemacht. Wenn man natürlcih die gesamten Einnahmen aus den vier Jahren Existenz der Solaranlagen der Holding schenkt, hat man klar kein Geld für die Anleihenzeichner.

Bei der Photon Power AG stecken von mir die gesamten Ersparnisse, d.h. meine private Altervorsorge von fast 20 Jahren, die ich bis dato immer SEHR SICHER angelegt hatte. Ich habe keine große Ahnung von Wirtschaft, aber die Idee, das in Solarfeldern anzulegen, schien mir absolut sicher. Bislang überzeugen ja auch Technik und Erlöse. Dass die Aktöre das Geld anderwo verscherbeln, ist mir dabei nicht in den Sinn gekommen. Aus heutiger Sicht bin ich auch schlauer, da hätte ich das nicht in Anleihen angelegt, wo ich bloß nachrangiger Gläubiger bin gegenüber Kreditinstituten, und die Aktöre ihr Geld als Privatvermögen eh in Sicherheit gebracht haben, Welches sie dann gegebenenfalls wieder als neugeründete GmbH anlegen - die ersten Verdächtigen, die die insolvente Power AG "zum Ramschpreis aufkaufen" wollen, wie Sie es befürchten, sind m.E. Kreutzmann, Welter und Heuser selbst. Siehe die neugeründete Photon-GmbH in Potsdam. Da bin ich leider dem schönen Prospekt auf den Leim gegangen, der unsere Investition in die Anleihen quasi als gemeinschaftliche Solaranlage anpries und habe mich nicht genug über die wirtschaftlichen Beteiligungsformen wie AG, GmbH, Genossenschaft, Anleihenzeichnen etc. kundig gemacht. Sondern einfach den netten kompetenten Menschen der Zeitschrift, die wir abonniert hatten, vertraut. Da ist für mich jegliche "Solidarität" fehl am Platz, und da habe ich auch kein Verständnis für.

Ich denke, dass jetzt erst mal die Bilanzen auf den Tisch müssen und wir erfahren müssen, was da gelaufen ist. Da können die Presse und andere Medien durchaus helfen. Natürlich haben die "eigene Interessen", nämlich interessante Stories zu bringen, welche die Menschen interessieren. Ich sehe nicht, was daran in unserem Fall verkehrt sein soll. Vor allem sehe ich aber keine Alternative dazu, das Insolvenzverfahren zu eröffnen, anders bekommen wir nämlich nicht die Bilanzen. Hier nachsichtig zu sein, haben die Verantwortlichen durch ihre bisherige Informationspolitik gegenüber den Gläubigern, denen sie laut Zeichnungsprospekt regelmäßige Infos versprochen hatten, verspielt.

Interessant finde ich allerdings Ihre Idee von einer Genossenschaft, wie Sie es von der Gläubigergemeinschft bei Prokon schildern. Der Wert der Anlagen liegt ja nicht im Materialwert - bei den vielen pleite gegangenen Solarteuren der letzten Jahre kriegt man jetzt bei ebay ja neue Solarmodule zum absoluten Schleuderpreis, und gebrauchte zum Selbstabholen gibt es so gut wie geschenkt. Der ganze Wert der Power AG liegt in den Verträgen zur Einspeisevergütung. Das heißt, falls die Photon Power AG aufgibt, muss es eine lückenlose Nachfolge geben, welche die Verträge übernimmt. Sonst besteht die Power AG aus ein paar Stücken grüne Wiese, eine Halle im Nirgendwo und vergelcihsweise wertlosen Modulen. Denn neue Verträge zur Einspeisung zu den derzeitigen Tarifen werdern viel, viel, viel weniger bringen. So eine Genossenschaft als Nachfolge zur Power AG klingt mir super.

Warum denkt Kreutzmann nicht darüber nach, die Power AG direkt in das Eigentum der Gläubiger zu geben, wenn sie nicht zahlen kann? Wieso zum Beispiel hält die Holding 100% der Aktien, wieso konnten wir keine Aktien kaufen und damit ein Mitspracherecht bekommen?

Ich denke, über eine eventuelle Genossenschaft zur Übernahme der Einspeiseverträge müssten wir sehr rechtzeitig nachdenken und uns entsprechend organisieren. Wenn Kreditinstitute Insolvenzmasse übernehmen, dafür sehe ich nämlich abschreckende Beispiele aus dem großen Bauboom-Crash in meiner zweiten "Home Town":

https://en.wikipedia.org/wiki/Cranfield_Mill
http://www.failedarchitecture.com/the-modern-ruins-of-ipswichs-waterfront/

Diese Gebäude sind in allerbester Lage, und im unmittelbaren Umfeld sind jetzt im letzten Jahr große Blocks an Wohnungen neu gebaut und fertiggestellt worden. Aber die alten Ruinen von 2009 stehen noch immer so da und verkommen, niemand kümmert sich um Sturmschäden am Wolkenkratzer, niemand baut die Rohwohnungen aus, niemand kümmert es, wenn in Jahren Wind und Wetter in dem benachbarten Rohbau der Beton als Bausubstanz nicht mehr hält.

Banken arbeiten mit Geld, nicht mit realen Dingen. Da ist im Zweifelsfalle niemand verantwortlich, der die Substanz erhält und die Sache an sich weiterführt. Die Kreditinstitute verscherbeln die Substanz gegebenenfalls an den Meistbietenden, oder sie behalten es einfach und es verfällt, weil sich keiner drum kümmert. Da ist doch niemand PERSÖNLICH betroffen, weshalb soll man da also Arbeit inverstieren. Wer wartet die Solaranlagen, wer verwaltet die Einspeisevergütungen? Kreditinstitute sicher nicht.

Das heißt, eine Gäubigergemeinschaft, die gegebenenfalls die Power AG als Genossenschaft übernehmen könnte, müsste als solche schon organisiert sein und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, falls es an die Verteilung der Insolvenzmasse geht.

Das würde ich lieber diskutieren und gegebenenfalls anpeilen, als "Soidarität zum Kern der Photon Power AG" zu zeigen und ihnen zu helfen, auf Deubel komm raus die Insolvenz gegebenenfalls nur zu verschleppen.

http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/staatsanwaltschaft-ermittelt-wegen-insolvenzverschleppung-bei-photon-publishing_100017922/
Wenn Frau Kreutzmann wirklich die Interessen der Anleger wichtig wären
würde sie:

1. Alle Bilanzen der Photon Power an die Anleger schicken

2. Einen Bericht erstellen, wann welche Gelder der Photon Power an wen geflossen sind, einschließlich der Zahlungen welche bereits vor einigen Jahren flossen z.B. an die Photon Europe AG (http://solarmedia.blogspot.de/2013/06/photon-anleihen-zeichnerinnen-getauscht.html )
Dabei wäre wesentlich, wer diese Zahlungen veranlasst hat. Frau Kreutzmann könnte Vorschläge machen, wie rechtlich gegen die Verantwortlichen vorgegangen werden kann - sofern sie diese nicht aus irgendwelchen Gründen schonen möchte.

Alle diese Daten könnte Frau Kreutzmann sich vom Vorstand der Photon Power geben lassen oder diesen auffordern, diese selbst an die Anleger zu schicken.

Stattdessen verschickt Frau Kreutzmann Rundmails, in welchen sie die Anleihegläubiger bittet, mal so insgesamt 800.000 Euro zu zahlen, über die Fälligkeit der Zinszahlungen nachzudenken usw.

Falls es Frau Kreutzmann wirklich um die Interessen der Anleger gehen sollte, legt sie erst alle Daten auf den Tisch und verschickt dann Newsletter mit Bitten.

Ebenso komisch: Warum hat Frau Kreutzmann offensichtlich Zugriff auf die Emailadressen der Anleihe-Zeichner (Frau Kreutzmann hat rechtlich keinerlei Funktion bei der Photon Power und Angestellte hat die Power lt. Medienberichten nicht)? Hat der Vorstand der Photon Power AG die Emailadressen einfach so weitergegeben und wenn ja warum?
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.444.906 von 123solar am 08.01.16 13:37:31
Emails von Frau Kreutzmann
Da Frau Kreutzmann die Veruntreuung mit verantwortet hat, sie war ja in der Vergangenheit im Aufsichtsrat tätig, geht es ihr jetzt nur darum, die eigene Haut zu retten.
Die Forderung der Photon Power AG musste jetzt zur Insolvenztabelle der Photon Holding angemeldet werden, damit besteht eine zumindest geringe Chance, einen Teil zurückzubekommen.
Wenn die Photon Power AG in Zukunft 1,25 Mio EUR an Einspeisevergütung erhält, werden wir auch als Anleihegläubiger das meiste Geld wenn nicht alles zurückerhalten. Das würde auch ein Insolvenzverwalter feststellen, der ist wenigstens nicht kriminell wie die bisherigen Verantwortlichen.
Es bringt doch nichts, durch Verzicht auf unsere Zinsforderung eine Insolvenz zu verhindern wenn die gleichen Personen verantwortlich bleiben.
Im übrigen habe ich heute Anzeige gegen Frau Kreutzmann erstattet wegen Verwendung von Informationen (Emailadressen) die sie nicht haben dürfte, da sie keinerlei Funktion in diesem Unternehmen mehr hat.
Gründung einer Genossenschaft
Hallo,

ich halte es für geboten, mit uns als Kapitalgeber, die mit 50 prozent an der Investition beteiligt sind,
eine Genossenschaft durchzusetzen. Die Idee die Photon Power AG einer Genossenschaft zu übergeben ist der einzige Weg die Investition zu schützen. Siehe Prokon.

Eventuell kann Prokon die PV-Anlagen bei sich mit eingliedern?

Ich bin immer bereit dazuzulernen. Daher fände ich es gut, wenn dieser Gedankengang hier mit pro/kontra diskutiert würde.
Ich habe mich auf die Mailliste von Herrn Althaus gesetzt und unterstütze das Vorhaben zu 100 %.

Mit den zuerwartenden Einahmen laßen sich die PV-Anlagen weiter betreiben, die Schulden zurückzahlen und das eingesetzte Kapital zurückzuerstatten. Vorraussetzung dafür ist, das die Blutsauger mit Ihren unmoralischen Angeboten vor die Tür gesetzt werden.:look:
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: doppelt, identischer Inhalt
Meine Einschätzung:
Frau Kreutzmann ist ganz sicher keine ehrliche Vertreterin der Anleger-Interessen!

Sie (sowie Hr. Heuser) weigern sich strikt, irgendwelche Auskünfte zu den noch vorhandenen Vermögenswerten / Zahlungen an Photon holding etc. zu geben - auch nach mehrfachen Anfragen!

Frau Kreuzmann als Aufsichtsrätin der Photon Power AG hat prospektwidrig dafür gesorgt, dass zwei mal Gelder der Anleger (ca. 4,5 Mio) an die Muttergesellschaft Photon Holding, deren Chefin sie ist, ohne Sicherheiten verschoben und dort vernichtet wurden.

Nun versucht Sie auf Teufel komm raus eine Klärung dieser Sachverhalte durch einen Insolvenzverwalter zu verhindern und kommt mit allen möglichen unverschämten Tricks (wie Übernahme durch einen Dritten der völlig wertlosen Ansprüche an Photon Holding für 400T€, alle sollen auf Zinsen verzichten etc.).

Da die Anlagen pro Jahr angeblich ca. 1,2 M€ Stromeinspeise-Vergütung erbringen sollen, an Zinsen für die Banken und uns Anleger aber nur etwas in der Größenordnung von 700T€ fällig sind, muss hier noch viel mehr Geld in dunkle Kanäle (die nie offengelegten Gehälter von Frau Kreuzmann und Hr. Heuser &Co ?) geflossen und endgültig verloren sein!

Die Übernahme durch eine Genossenschaft der Anleihe-Gläubiger hätte für mich großen Charme - wenn das realisierbar ist.

Die Behauptung von Frau Keutzmann in ihrer neuesten e-mail, dass inzwischen ca. 1/3 der Anleihe-Gläubiger einer Aussetzung der Zins-Zahlungen zugestimmt hätte, könnte ein Bluff sein - nur damit die restlichen ohne eigene Überlegung auch noch schnell zustimmen.


Noch ein Querverweis: Auf der Seite
http://www.photovoltaikforum.com/unternehmensgesellschaften-f70/anleihe-photon-power-ag-t57436-s140.html
gibt es einen Hinweis auf eine Anwaltskanzlei vor Ort, die mir kompetent zu sein scheint.
Natürlich haben die Interesse daran, selbst Geld zu verdienen - aber ohne kompetente Vertretung werden wir als geschädigte Anleger da nicht weiterkommen.

Viele Grüße
@ photonopfer

Ich denke eine Genossenschaftslösung ist ein guter Weg. Betreiber könnten vielleicht Prokon, oder Energiekontor (haben ein Büro in Aachen) oder die Naturstrom AG (arbeiten mit Prokon zusammen) sein.

Ich habe mich auch auf die Mailliste von Herrn Althaus gesetzt
Über rationales und irrationales Verhalten: Offener Brief an Frau Kreutzmann
Sehr geehrte Frau Kreutzmann,

Sie haben uns kürzlich gebeten, der Photon Power AG unsere Zinszahlungen bis Januar 2018 zu stunden, "zum Zwecke der Abwendung der Insolvenz der PHOTON Power AG". Herr Althaus, der selbst Gläubiger ist, hat im Zusammenhang mit einer zu bildenden geschlossenen Diskussionsplattform dazu ein Plädoyer verfasst, in dem er ebenfalls dazu aufruft. Er verweist auf seine Erfahrungen als Gläubiger bei den Insolvenzen von Prokon und Solar Millenium, und dass Insolvenzverfahren mit hohen Kosten verbunden sind und oft mit sehr hohen Verlusten für die Gläubiger ausgehen. Er möchte deshalb die Insolvenz auf jeden Fall vermeiden: "Deshalb plädiere ich dafür, auf den Vorschlag von Frau Kreutzmann einzugehen und möglichst bald die Stundung der fälligen Zinszahlungen zu erklären, sofern das noch nicht geschehen ist! Dadurch entsteht uns kaum ein Nachteil, weil es auch ohne diesen Schritt nicht zu der planmäßigen Zinszahlung an die Anleger/-innen kommen dürfte."

Sie dagegen stellen uns in Aussicht, dass wir Anleger bei Vermeidung der Insolvenz unsere vollen Forderungen beglichen bekommen: "Eine Sanierung des Unternehmens ist nicht nötig, da die Bedienung der Anleihen bis einschließlich der Zahlung der letzten Anleihe im Jahr 2032 im Normalbetrieb gesichert ist."

Was hält mich also davon ab, in dieser doch eindeutig zu scheinenden Wahl mich bislang für das Insolvenzverfahren zu entscheiden? Sind es "emotionale Sperren ..., auf diesen Vorschlag einzugehen", "vage Spekulationen" oder "schlicht Missverständnisse", wie Herr Altmann vermutet?

"Wir sollten versuchen, möglichst rational zu handeln", meint Herr Altmann, und dem stimme ich zu. Lassen Sie mich deshalb meine Bedenken schildern. Ich wäre sehr froh, wenn Sie sie durch entsprechende Fakten, Erklärungen und gegebenenfalls Richtigstellungen zerstreuen würden!

"Rational" ist der Rechenstift. Rational sind ferner Beobachtungen, logische Schlussfolgerungen sowie das Lernen aus Erfahrung, d.h. der Annahme, dass in der Zukunft Ähnliches zu erwarten ist wie in der Vergangenheit, wenn Akteure und Umstände einander gleichen.

Fangen wir mit dem Rechenstift an. Laut der "Ertragsübersicht aller Anlagen" auf der Photon info Site betrugen die Erträge im sonnigen 2014 1250000 Euro, also 1 1/4 Million. in 20 Jahren Laufzeit von sowohl Einspeiseverträgen als auch unseren Anleihen kommen also insgesamt 25 Millionen an Einnahmen zusammen. Das ist gut gerechnet, denn 2014 war ein ausgesprochen sonniges Jahr, und da gab es auch noch Camp Astrid 2 mit einem Jahresertrag von an die 90 000 Euro, welches inzwischen verkauft wurde und Conexon gehört. Laut der Bilanz 2013 der Photon Power AG im Unternehmensregister (die Bilanzen 2014 und 2015 sind noch nicht veröffentlicht) gibt es Anleihen im Wert von 7,7 Millionen, die allermeisten davon langfristig. Hinzu kommen 5,4 Millionen Kredite von Kreditinstituten, davon gut 3 Millionen langfristig. Die Schulden bei den Kreditinstituten sind dabei durch Buchgrundschuld, Selbstschuldnerische Bürgschaft, Sicherungsübereignung und Abtretung der Einspeisevergütung gesichert, die Anleihen durch nichts.

Bekanntlich sind unsere langfristigen Anleihen mit 7,5% verzinst. Der Einfachheit halber rechne ich 7,7 Millionen mal 7,5 geteilt durch hundert als ca. 500 000. Mal zwanzig Jahre, macht 10 Millionen in Zinszahlungen an die Anleger. Will man am Ende auch unsere Anleihen zurückzahlen, wären von den 25 Millionen schon über 17 weg. Plus rund 5 Millionen Kreditrückzahlung an die Kreditinstitute, sind noch knapp 5 Millionen da. Davon müssen die Zinsen an die Kreditinstitute sowie sämtliche laufenden Ausgaben, die nicht durch die Kredite bezahlt wurden, beglichen werden. Ich weiß nicht, wie lange die Verträge mit den Banken laufen und nicht, wie hoch die Zinsen sind. Aber es ist klar, dass es so eng ist, dass es schon so kaum funktionieren kann und am Ende unsere Rückzahlungen weitgehend in Form der Solarparks bestehen müssen. Schon da stellt sich die Frage, ob die dann 7 1/2 Millionen wert sein werden. (In der Bilanz 2013 ist das Anlagevermögen mit etwa 10 1/2 Millionen veranschlagt.) Aber das war ein bekanntes Risiko, welches die meisten von uns eingingen, weil wir die Solarenergie so schön finden.

Keinesfalls aber ist da Raum für über 4 Millionen, die man mal so einfach der Photon Holding schenkt. Sie selbst schreiben in ihrem 3. Update vom 19.12. 2015: "Ich habe hierzu jetzt noch eine Hürde zu nehmen, die ich bis dato übersehen hatte. Die PHOTON Power AG selbst hat eine Forderung von rund 4 Millionen Euro gegen die Holding, ist also selbst Gläubiger. Altvorstand Heuser hatte diese Forderung nicht zur Tabelle angemeldet, weil ohnehin keine Aussicht bestand, von der insolventen Holding hiervon irgendeinen spürbaren Betrag zurück zu erhalten. Die Forderung wurde jetzt aber vor wenigen Tagen von dem neuen Vorstand auf bestreben des Insolvenzverwalter Schmitz angemeldet und muss jetzt von mir berücksichtigt werden."

In diesem Forum wurde ganz zu Anfang des Diskussionsstrangs auf die Bilanzveröffentlichungen des Unternehmensregisters hingewiesen. Demnach hat die Photon Power AG im Geschäftsjahr 2013 Forderungen in ihren Aktiva von etwa 4,3 Millionen am 31.12.2012 auf 162 Tausend am 31.12.2013 herabgestuft. Wohl infolgedessen ergab sich ein Jahresfehlbetrag 2013 von etwa 4 1/2 Millionen, gegenüber einem Jahresfehlbetrag von etwa 50 Tausend im Jahre 2012.

Erste Frage von mir: Sind das die gut 4 Millionen, von denen Sie in Ihrem 3. Update sprechen, die einfach so abgeschrieben wurden? Ich habe wenig Ahnung von Wirtschaft und nachschlagen müssen, was das bedeutet, "zur Tabelle anmelden". Es bedeutet laut Lexikon, dass, wenn eine Firma pleite geht, sich diejenigen, die von der Firma noch was zu bekommen haben, melden und ihre Forderungen eintragen lassen. Und das hat die Photon Power AG nicht getan??? Und Sie als Geschäftsführerin der Photon Holding haben das Geschenk angenommen??????? Da bin ich aber froh, dass der jetzige Insolvenzverwalter das wieder berücksichtigt!

In den folgenden Jahren liegt in erster Linie die Zinszahlung und Tilgung der Bankkredite an. Denn wenn das versäumt wird, ist die Photon Power AG wieder insolvent und gehört den Banken - siehe die Sicherungen. Ich möchte Sie fragen:
Wie hoch sind die Forderungen, die die Kreditinstitute noch an die Power AG haben, und was sind die Laufzeiten und Zinsraten?

Denn nur dann können wir ausrechnen, wieviel uns Anleihezeichnern noch bleibt.

Aber das war ja schon 2013. Das erklärt nicht, wieso auf einmal jetzt, 2016, nach einem weiteren Rekordjahr Sonne und entsprechend Einspeisevergütung von über einer Million, unsere Zinsen in Höhe von 500 000 nicht gezahlt werden können. Insbesondere, als im Frühjahr Camp Astrid 2, wie auf der Photon Info Site angekündigt, verkauft worden ist. Im Gegensatz zu den Ankündigungen, dass der Erlös für äquivalente andere Solarfelder ausgegeben werden sollte, habe zumindest ich bislang nichts über einen Neubau von Solarfeldern erfahren. Für ein Feld, das fast 90 000 Euro im Jahr an Einspeisevergütung bringt, gehe ich davon aus, dass es vermutlich so an ein Million oder mehr eingebracht haben muss. Wo ist also das Geld hin? Sind davon die Bankforderungen beglichen worden? Oder ist noch mehr Geld irgendwo in Ihrer Holding GmbH versackt?

Alles, was die Power AG nicht auszezahlt oder rückgestellt hat für die zukünftigen Forderungen der Banken und Anleihezeichner; alles, was der Mutter Holding oder insolventen Schwesterfirmen der Power AG gegeben wurde, ist ja von der Gesamtsumme der Einnahmen von 20-25 Millionen Euro Erlösen Einspeisevergütung in 20 Jahren verloren. Da die Gesamtsumme dann nicht reicht, ist die Frage der erneuten Insolvenz dann lediglich eine Frage der Zeit. Wie lange das angesichts der schon verschwundenen 4 Millionen dauert, hängt wesentlich vob den noch laufenden Bankkrediten ab. Deshalb noch mal:

Können Sie uns bitte die noch laufenden Forderungen der Banken an die Power AG offen legen? Sowie eventuelle weitere Forderungen, die aus anderen Krediten entstehen und entstanden sind, so wie jetzt Leute Kredite zur Abwendung der Insolvenz angeboten haben, durch Stundung der Zinsen oder anderweitig? Können Sie bitte auch schildern, was die durchschnittlichen laufenden Ausgaben sind (Gehälter, Wartung, Reparaturen etc.), die man ja von den Erlösen abziehen muss? Und können Sie bitte über die gesamte Restlaufzeit der Anleihen überschlagsmäßig vorrechnen, wie angesichts der schon verschwundenen vier Millionen und den vorrangigen Forderungen der Banken, verglichen mit den Erlösen durch die Einspeisevergütungen, die "Bedienung der Anleihen bis einschließlich der Zahlung der letzten Anleihe im Jahr 2032 im Normalbetrieb gesichert" werden soll?

So viel zum Rechenstift.

Nun zur Erfahrung und der Annahme, dass die Zukunft so ist wie die Vergangenheit, wenn man auf ähnliche Umstände und Aktöre trifft. Sie schreiben in Ihrem 5. Update, wo Sie um die Stundung unserer Zinszahlungen bitten: “Ich musste auf dieselbe Art Mitte 2014 für die PHOTON Publishing GmbH einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens abwehren (ein Fremdantrag, nicht wie in diesem Fall ein Eigenantrag). Damals haben nahezu 100 Prozent der Gläubiger einer Stundung bzw. Ratenzahlung zugestimmt, das Gericht hat erwartungsgemäß keinen Insolvenzgrund mehr gesehen, das Verfahren wurde nicht eröffnet. Es funktioniert also.”

Das ist eine Halbwahrheit. Dem pv magazine vom 21. Januar 2015 kann man entnehmen: “Nun läuft ein Verfahren wegen Insolvenzverschleppung gegen die Geschäftsführung der Photon Publishing. Dies bestätigte die Aachener Staatsanwaltschaft auf Nachfrage.” Ich weiß nicht, was aus den staatsanwaltlichen Ermittlungen wurde – aber jedenfalls ist die Photon Publishing doch jetzt insolvent, oder? Oder weshalb ist im Mediakit der Photon-Zeitschrift
http://www.photon.info/upload/Media_kit_PHOTON_Germany_2015_4652.pdf
“Photon International” und nicht “Photon Publishing” als Ansprechfirma genannt? Diese “Photon International”, in der Sie wie in der Holding und der Publishing GmbH Geschäftsführerin sind, ist im Unternehmensregister im September 2015 neu eingetragen worden, mit Sitz in Potsdam!
Wird hier die Ablösung der insolventen Photon Europe durch die Photon Publishing im Jahre 2013 wiederholt? Soll das das Vorbild auch für das Vorgehen bei der Photon Power AG sein?

Als die Photon Europe insolvent wurde, berichtete das pv magazine am 18. April 2013: “Laut einer Gläubigerliste der Photon Europe GmbH stehen 9 Millionen Euro an Verbindlichkeiten zwei Millionen an Vermögenswerten gegenüber. Die Zahlen werden am Freitag im Gläubigerausschuss diskutiert.” Auf der Website des PhotonWatchBlog werden darüber viele Einzelfälle der Gläubiger berichtet. Das reicht von nicht bezahlten Gehältern über nicht bezahlte Hotelrechnungen bis zu nicht bezahlten Leistungen von fast 11000 Euro vom Caritas Behindertenwerk.
http://photonwatch.blogspot.de/search/label/Caritas
7 Millionen Euro Einzelschicksale!

Damals wurde dann die Zeitschrift Photon von der Photon Publishing weitergeführt. Das pv magazine schreibt dazu am 6. Februar 2013: “Die Photon Holding hält die Verwertungsrechte der Marke Photon. Die insolvente Photon Europe hat die Magazine lediglich produziert und vermarktet. Bei einer Insolvenz, die jetzt eingetreten ist, kann die Photon Holding die Verwertungsrechte letztlich an beliebige Dritte lizenzieren. Im Falle einer Insolvenz der Produktions- und Vertriebsgesellschaft gehen deren Gläubiger leer aus, obwohl die Gesellschafterin Photon Holding über Tochtergesellschaften die Geschäfte vor und nach der Insolvenz steuert. Die Konstruktion der Photon Publishing scheint jetzt die gleiche wie bei der Photon Europe zu sein, so dass die Mutterholding und ihre Eigentümer, falls es wieder zu einer Insolvenz kommen sollte, wieder durch die Rechte abgesichert sein würden und lediglich mit dem Mindeststammkapital der  GmbH in Höhe von 25.000 Euro für mögliche Schulden der Photon Publishing als Produzentin der Magazine einstehen müsste.”

Als Photon Europe insolvent wurde, hatte man eine Zeitlang versucht, die Gesellschaft zu retten durch Zahlungen der Photon Power AG. Diese seien jedoch weitgehend zurückgeflossen, wie der Power AG Vorstand Ralf Heuser in einem Interview mit dem pv magazine erläuterte.
http://www.pv-magazine.de/downloads/interview-ralf-heuser-vorstand-der-photon-power-ag/?L=1
Damals wurde auch schon in diversen Medien die Rechtmäßigkeit eines Geldtransfers als Kredit von der Power AG zur Publishing GmbH diskutiert, weil das Risiko einer Investition in Printmedien doch viel größer sei als in Solarfelder mit staatlich garantierter Einspeisegarantie. Das hat jedoch offensichtlich weder Herrn Heuser als Vorsitzender der Power AG noch Herrn Philippe Welter als Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Power AG noch Sie als Aufsichtsrätin in der Power AG oder Sie als Geschäftsführerin sowohl der Muttergesellschaft Photon Holding GmbH als auch der Photon Publishing GmbH daran gehindert, über vier Millionen als Anschubfinanzierung in die “neugegründete” Photon Publishing und die Holding zu stecken! Und das dann für die Power AG als wertlos abzuschreiben, als die Publishing GmbH wie die Photon Europe insolvent wurde.

Ich möchte fragen: Wenn jetzt tatsächlich die aktuelle Insolvenz der Power AG abgewendet werden sollte, und falls tatsächlich nach Bezahlung der Bankkredite Geld übrig sein sollte – was sollte dann Sie, Herrn Heuser und Herrn Welter daran hindern, die Power AG wiederum für die neugegründete Photon International in Potsdam zu melken? Was könnte Sie daran hindern, nach Camp Astrid vielleicht ein weiteres Solarfeld zu verkaufen, ohne dass das Geld uns Anleihezeichnern zugute kommt? Wenn wir jetzt weitere zwei Jahre auf unsere Zinszahlungen verzichten, wer garantiert uns, dass in dieser Zeit nicht der Rest der Power AG, der uns jetzt vielleicht noch bleibt, auch noch verscherbelt wird? Sie schreiben in ihrem 6. Update: “Wird die Insolvenz abgewendet würde ich gern zu einer Versammlung der Anleihezeichner einladen und Möglichkeiten vorstellen, die PHOTON Power AG von der Holding zu lösen, damit eine solche Situation künftig nicht mehr auftreten kann …. Bei dem Treffen können wir dann gerne die Zahlen im Detail durchgehen und auch Annahmen, wie z.B. die jährliche Degradation der Module, diskutieren.” Ich meine, dazu war seit Anfang November, als Sie Ihre erste mail an die Anleger schickten, genug Zeit. So etwas muss vorher, vor irgendeiner Hilfe von uns, besprochen werden, nicht als Treffen für hinterher angekündigt. Solche Fragen waren doch vorhersehbar und lagen die ganze Zeit auf der Hand. Tatsächlich hätte man uns als Leser der Photon und Inhaber der Anleihen schon viel eher informieren und ins Vertrauen ziehen sollen. Wir sehen, was uns von den schönen Versprechungen auf dem Flyer und den Dokumenten zur Power GmbH blieb. Wie die Engländer sagen: “Fool me once, shame on you – fool me twice, shame on me.”

Jetzt uns anzustacheln mit dem Schreckgespenst des weitgehenden Kapitalverlusts auf der einen Seite und mit dem Zuckerbrot der gesunden Firma, bei der nach Abwendung der Insolvenz “die Bedienung der Anleihen bis einschließlich der Zahlung der letzten Anleihe im Jahr 2032 im Normalbetrieb gesichert” sei, wobei weder das eine noch das andere durch irgendwelche Daten untermauert wird, und uns anzutreiben mit dem Argument des zeitlichen Drucks: “Bitte beachten Sie, dass das vorläufige Insolvenzverfahren in einem außergewöhnlich hohen Tempo voran getrieben wird. Der vorläufige Verwalter hat bereits für nächste Woche den Besuch eines Verwertes angekündigt. Üblich ist dies normalerweise erst im eröffneten Verfahren. Ich gehe deshalb davon aus, dass uns bis zur Verfahrenseröffnung nur noch wenige Tage bleiben. Ein einmal eröffnetes Verfahren kann dann nicht mehr gestoppt werden”, wie Sie es in Ihrem 7. Update tun, finde ich zutiefst manipulierend und unseriös.

Ich halte es nach all dieser Vergangenheit für dringend nötig, dass wir als Anleihezeichner nicht nur dumme nachrangige Gläubiger sind, sondern Einsicht in laufende Geschäfte und Mitspracherecht bekommen. Ich sehe ein, dass es schön wäre, wenn das ohne teures Insolvenzverfahren geht. Könnten wir Anleihezeichner zu Aktionären der Power AG werden? Uns vielleicht unsere Zinsen in anteiligen Aktien auszahlen lassen? Oder kann man die Power AG als Anlegergenossenschaft weiterführen?

Sie sind die Geschäftsführerin der Holding, in der mehr als die Hälfte des Werts der Anleihen spurlos versackt ist. Wie haben Sie das mit Ihrer Rolle als Aufsichtsrat in der Power AG vereinbaren können? Jetzt schicken Sie uns seit zwei Monaten mails, dass Sie die Power AG vor dem bösen Insolvenzverwalter retten wollen, und wir Ihnen dabei durch allerlei Zahlungen helfen sollen. In all dieser Zeit haben Sie nicht erklärt, wieso die Power AG eigentlich ihre Zinszahlungen nicht bedienen kann – trotz Supersonnenjahr und Verkauf von Camp Astrid 2.

Fazit: Ich weiß nicht, wo ich irrational oder emotional handele, wenn ich unter diesen Bedingungen meine Zinszahlungen nicht stunde. Ich glaube, dass vielmehr diejenigen, die ohne irgendwelche Kenntnis der derzeitigen Finanzlage der Power AG ihre Zinsen stunden, emotional handeln, weil das so geschickt und manipulierend dargestellt wird. Ich habe keinen Hinweis darauf, dass ich schlechter stehe mit einem Insolvenzverwalter, der die uns bislang vorenthaltene Daten auf den Tisch legt und wenigstens dafür sorgt, dass unsere Forderungen nicht stillschweigend unter den Teppich gekehrt werden, als mit Gesellschaftern und Aktionären, die die Power AG als Melkkuh für andere Zwecke als die im Anlegerprospekt beschriebenen missbrauchten und eventuell weiter missbrauchen werden.

Wenn ich das falsch sehe – ich wäre wirklich, wirklich froh, wenn Sie das sachlich richtig stellen, meine Fragen beantworten und vor allem die finazielle Situation offen legen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Träumer, der unangenehm geweckt wurde

KleinNemo
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.463.698 von KleinNemo am 11.01.16 15:59:14
Das trifft den Nagel zu 100% auf den Kopf!
Sehr guter Beitrag - Danke!
bin mal gespannt, ob da was anderes als Nebelkerzen und unseriöse Vorschläge als Antwort kommt.
Eine geschlossene Diskussionsplattform lässt sich übrigens sehr leicht und kostenlos über Yahoo Groups herstellen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Yahoo!_Groups
https://groups.yahoo.com/neo
https://help.yahoo.com/kb/SLN2444.html

Wir bräuchten nur einen Moderator, der die Gruppe einrichtet und die Mitgliederliste verwaltet, Neuzugänge aufnimmt, Abmeldungen löscht und gegebenenfalls auf die Gruppendisziplin achtet. Die regionalen Homeschooling-Gruppen in England zum Beispiel arbeiten mit geschlossenen Yahoo Groups.
Ein Unsicherheitsfaktor ist natürlich bei solchen Gruppen, dass der Moderator nicht feststellen kann, ob die, die sich melden, wirklich die sind, die sie vorgeben zu sein. In den Homeschool-Gruppen wird das Problem dadurch gelöst, dass man bloß reinkommt, wenn ein anderer, der schon Mitglied ist, einen dem Moderator bestätigt, oder man sich selbst und seine Kinder auf einem der zahlreichen Treffen anderen persönlich vorgestellt hat. Ich weiß nicht, ob wir so eine Sicherheit brauchen?

Jedenfalls fände ich es schön, wenn so eine geschlossene Gruppe ergebnisoffen ist. Der Moderator kann natürlich eine dezidierte Meinung haben, aber die Gruppe sollte nicht zum Ziel haben, eine Insolvenz zu vermeiden oder anzustreben oder sonst etwas. Zudem sollten die Interessen der Photonspitze oder auch Insolvenzverwaltern, Rechtsanwälten etc, und uns Anlegern nicht vermischt werden, was m.E. die Aufnahme von ihnen als Mitglied oder auch ihre technische Mithilfe bei der Erstellung der Plattform ausschließt.


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