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Anleihen der Photon Power AG - Geld der Anleger in Gefahr? - Die letzten 30 Beiträge


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Insolvenzverfahren eröffnet
Laut dem Justizportal "Insolvenzbekanntmachungen"

www.insolvenzbekanntmachungen.de/

ist jetzt am 15.3. offiziell das Insolvenzverfahren über die Photon Power AG eröffnet worden, wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung.

www.insolvenzbekanntmachungen.de/cgi-bin...solvenzverfahren.htm

Die eigentliche Gläubigerversammlung wird am Do, den 09.06.2016 um 9:00 Uhr im Amtsgericht Aachen stattfinden.

Die Anleihezeichner diskutieren auf einem internen Portal; wer Anleihezeichner ist, kann sich dort melden:

http://photon-power.bhb-software.de/index.php
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.737.014 von Ergo888 am 13.02.16 09:11:25
Aktuelle Presseberichte über Photon
Aktuell sind zwei Berichte über Photon erschienen:

1. Aachener Zeitung
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/stolberg/solarzellen-im-camp-astrid-laufen-trotz-insolvenzverfahren-weiter-1.1294481

2. Der Journalist

Dies ist die Zeitschrift des Deutschen Journalistenverbandes - sehr seriös. Den Komplettartikel kann man z.B. auf https://blendle.com/signup/kiosk im Rahmen eines kostenloses Testzuganges lesen oder das Epaper sich hier kaufen: https://epaper.journalist.de/

Hier einige Zitate aus dem Artikel, aus Urheberschutzgründen möchte ich ihn nicht kopieren:

So verlieh die Photon Power AG mehrfach Kredite... Die Kredite kamen nur teilweise zurück. Dabei widersprechen solche Kredite dem Versprechen im Anlageprospekt.

Ein ehemaliger Mitarbeiter der Zeitschrift Photon sagt, er musste das Konto seines ehemaligen Arbeitgebers pfänden, um an sein Gehalt zu kommen.

Schriftliche und telefonische Anfragen von der Zeitschrift Journalist an das Photon-Management blieben unbeantwortet.

Wenn das Photon-Management, welches teilweise selbst im Journalismus tätig ist, selbst Presseanfragen von dem Magazin der eigenen Branche nicht beantwortet, möge sich jeder seinen eigenen Teil denken.

Sehr viele Journalisten wissen nun über Photon viele Details. Photon erscheint aktuell unregelmäßig, vielleicht brauchen sie dringend neue journalistische Mitarbeiter. Die Chancen dafür dürften nun nochmals rapide gesunken sein. Man kann es auch keinem wünschen, in einem Unternehmen tätig zu sein, bei dem er arbeitet und in der Vergangenheit ehemalige Mitarbeiter ihr Geld nur durch Pfändung des Kontos erhalten haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.734.776 von KleinNemo am 12.02.16 19:18:21
Photon Luxenburg
In Luxemburg scheint es aber auch eine Holding zu geben:
http://www.firmenwissen.com/en/az/firmeneintrag/6783/9370264976/PHOTON_HOLDING_SA.html?locale=en
und diese scheint neu zu sein. Leider kann man online nicht einsehen wer dort Verantwortung trägt.
In jeden Fall bin ich gespannt was das Jahr 2015 noch bringen wird. Es ist übrigens sehr interessant das Interview von Vorstand Heuser zu lesen welches in 2012 im PV Magazin abgedruckt wurde. Mit dem aktuellen Wissen um die Darlehn oder Schenkungen an die Holding ergibt dies ein ganz neues Bild!

http://www.pv-magazine.de/downloads/interview-ralf-heuser-vorstand-der-photon-power-ag/?L=1%5C
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.727.129 von Ergo888 am 12.02.16 06:14:11Die luxemburgische Photon International SA existierte von 1994-2005.
http://lucompanies.eu/en/photon-international-s-a.WYf.luxembourg-company-profile.html
Ich konnte aber bisher nicht herausbekommen, ob sie tatsächlich mit Philippe Welter oder Anne Kreutzmann verbunden ist - oder eine ganz andere Firma, die halt bloß den gleichen Namen hat. Auch jetzt gibt es ja eine "Photon Europe" - nur ist das eine tschechische Firma für Blitzlicht und photographische Beleuchtung und hat mit Philppe Welter, Anne Kreutzmann, Michael Schmela etc, nichts zu tun. Wenn da tatsächlich eine Verbindungbestünde, dann wär das interessant, diese Firma wäre dann ja älter als die deutsche Photon Zeitschrift - der Solarverlaf wurde ja erst 1996 gegründet.
Aber danke für den Hinweis, dass die Bilanz 2014 draußen ist!
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.695.320 von KleinNemo am 09.02.16 11:54:31
Bilanz 2014
In der Auflistung fehlt noch die Photon International SA in Luxenburg.
http://www.firmenwissen.de/az/firmeneintrag/2449/9370034813/PHOTON_INTERNATIONAL_SA.html
Ich bin gespannt ob dies auch eine der neuen Gesellschaften ist und wer dort drin sitzt.

Zudem ist die 2014 er Bilanz im Bundesanzeiger zu sehen. Leider wiederum mit erschreckenden Zahlen! Was wird dann wohl die 2015 er bringen?

Offensichtlich wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat versucht diese Zahlen unter dem Tisch zu halten. Wie ist Vorstand Heuser in den anderen Gesellschaften involviert? Hält er Anteile an der Holding oder an anderen Gesellschaften der ehemaligen Gruppe? Warum wurden vom Ihm die Forderungen der Power nicht zur Insolvenz der Holding angemeldet? Hat es etwas zu tun mit der Absicht von Frau Kreutzmanns diese aus der Insolvenz zu holen? Anscheinend lagen die Interessen sowohl des alte Aufsichtsrates als auch des Vorstandes außerhalb der Power! Nach der Pleite der Photon Europe und den damit verbundenen Verlusten von 340.000,-- € sagte Vorstand Heuser doch noch im Interview das diese Forderungen gesichert sein. Es ist nun wirklich an der Zeit hier nochmal nachzuhaken und zu fragen wie Vorstand Heuser nach dem Debakel nochmals einen vielfach größeren Betrag an die Holding hatte ausleihen können? Dies ist mehr als grobfahrlässig. Seit der alte Aufsichtsrat vor die Tür gesetzt wurde kommen immer mehr erschreckend Informationen aus der Power. In der 14 er Bilanz fehlen schon wieder fast 800.000,-- €! Wo ist das Geld hin und warum hat weder Vorstand noch Aufsichtsrat dies im vergangenen Jahr nicht mitgeteilt?

Nach meiner Auffassung sollten sowohl Aufsichtsrat als auch Vorstand persönlich haften wenn man deren Versagen oder gar Vorsatz nachweisen kann. Sollte Vorstand Heuser in den anderen Gesellschaften aktiv beteiligt sein, so muss er gewusst haben wenn diese in Schieflage geraten. Die Aufsichtsräte Welter und Kreutzmann hatten in allen Unternehmen Führungsrollen und hätten rechtzeitig die Sicherheiten überprüfen müssen die bei einem Darlehn in dem Umfang wie bei der Europe oder anscheinend auch bei der Holding notwendig sein müssten. Wessen Interessen wurden hier bedient? In jeden Fall gibt es hier viele offen Fragen und mit Sicherheit auch strafrechtliche Aspekte die überdacht werden müssen.
Der Versuch, das PHOTON-Geflecht etwas zu entwirren
Alte Unternehmen von Frau Annegret Kreutzmann und/oder Philippe Welter/ Michael Schmela/ Ralf Heuser:

Unternehmen................................Neueintragung...............Kapitalerhöhung........Insolvenz........Letzer Finanzbericht

Heliotec Photovoltaikanlagen.............1995................................................................... 1998
GmbH *

Solar-Verlag-GmbH...............................vor 2006

Fortführung als
Photon Holding GmbH........................... 2008.......................2009.................................2014...........................2010

Grand Systems GmbH...........................vor 2006..................2012......................................................................2010

Solar Beteiligungen GmbH...................vor 2006.................April 2010........................2014............................2014
....................................................................................................September 2010
....................................................................................................August 2011

Philippe Welter Consulting **................?

Töchter der Photon Holding GmbH:

Photon Europe GmbH............................2008...................... 2012....................................2013...........................2010
.................................................................................................................................................real: 2009/2010 ***

weitergeführt als
Photon Publishing GmbH....................... 2013

Photon Laboratory GmbH.......................2009.......................2012.....................................2015..........................2010

Photon Power AG.....................................2010.......................2012.........................................................................2013

Ausländische Töchter
oder assoziierte Unternehmen:

Photon USA Inc. **** ................................?.............................................................................2013

Photon Consulting LLC (in Boston, USA) *****


Neue Unternehmen
von Annegret Kreutzmann:

Photon International GmbH.......September 2015

Photon Production GmbH...........September 2015

Photon Distribution GmbH..........Oktober 2015

Photon Service GmbH..................November 2015


Quellen:

Unternehmensregister https://www.unternehmensregister.de/ureg/

außer:

* Kommentar zu Teil 10 Gedächtnisprotokoll der Gläubigerversammlung Photon Europe 2013, PhotonWatch

** Teil 10 Gedächtnisprotokoll der Gläubigerversammlung Photon Europe 2013, PhotonWatch

*** Teil 9 Gedächtnisprotokoll der Gläubigerversammlung Photon Europe 2013, Photon Watch

****Teile 3 und 5 Gedächtnisprotokoll der Gläubigerversammlung Photon Europe 2013, PhotonWatch

http://photonwatch.blogspot.de/


***** Photon.info http://www.photon.info/photon_home_en.photon
von dort Link auf:
https://www.photonconsulting.com/

Diese Liste beansprucht keine Vollständigkeit. Tippfehler kann ich trotz aller Sorgfalt nicht ausschließen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.499.623 von Photonopfer am 15.01.16 12:35:31
Werbung für RA Vos mit falschen Angaben
Der Beitrag erweckt den Eindruck, Herr Vos sei bei PROKON dabei gewesen. Das ist definitiv falsch. Es war die SdK, die damit zu tun hatte. Herr Vos berät zwar auch die SdK, war aber wie gesagt bei Prokon selbst nicht dabei.

Mit solchen Falschmeldungen, schadet man Herrn Vos mehr, als man ihm nützt und ich vermute, dass er nicht daran interessiert ist, dass mit solchen Methoden für ihn geworben wird.

Ceterum censeo: Wann hört diese unappetitliche Debatte auf Wallstreet-Online endlich auf?
Liebe Zeichner der Photon-Anleihe

Wir sind dem Vorschlag von Herrn Althaus gefolgt und haben ein eigenes Forum gegründet, das nur den Zeichnern der Photon-Anleihe offen steht.
Sie können das Forum hier finden: http://photon-power.bhb-software.de

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass auf der genannten Seite derzeit nur 166 User für den geschützten Bereich freigeschaltet werden, die sich im Rahmen einer Umfrage als Zeichner gemeldet haben. Sollten Sie nicht auf dieser Liste stehen, sich aber als Zeichner der Anleihe ausweisen konnen, so melden Sie sich bitte beim Administrator der Seite (Impressum)
Aktion und Aufbruch
Hallo,
die gestrige Telefonkonferenz mit RA Vos und weiteren fünf Teilnehmern hat mich überzeugt, Herrn Vos zu bevollmächtigen. Das Insolvenzrecht gibt die Möglichkeit eine unabhängige Kontrolle durch Dritte durchzuführen.
Dazu mehr auf:
http://www.muellerseidelvos.de/photon-power-ag-insolvent-handlungsmoeglichkeit-fuer-anleiheglaeubiger/

Da Herr Vos Sprecher der " Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger " ( SDK ) ist und auch im Fall Prokon beraten hat, scheint mir seine Bevollmächtigung sinnvoll.
Ich halte es für notwendig uns Anleihezeichner zu einer Gemeinschaft zu Organisieren, die den Sachverstand des RA Vos nutzt gegenüber den beteiligten Banken.
Zudem ist ein gemeinsames Sprachrohr gegenüber dem Insolvenzverwalter zu unserem Vorteil. Die Gefahr durch die Banken abgedrängt zu werden ist hoch. Eine Bank interessiert ein Totalverlust der Anleihezeichner nicht. Zudem haben beteiligte Banken auch großen Einfluß auf Insolvenzverwalter!
Ich habe Herrn Vos gebeten sich mit Herrn Althaus in Verbindung zusetzen. Die Mailliste des Herrn Althaus wächst. Laut Herrn Althaus haben sich bisher 150 Kontakte ergeben.
Eine brilliante Analyse der Gründe für die zustandegekommene Situation, ohne daraus abgeleitete Taten reicht nicht aus, um die Täter zu beindrucken.

Ich bin geschädigter Anleihezeichner von Prokon und Photon. Beide Geschäftsführungen haben durch Fehleinschätzungen, Gier und Überheblichkeit zu diesem Ergebnis geführt und tragen dafür die Verantwortung. Ich versichere, das ich nicht am Verdienst der Kanzlei Vos beteiligt bin, sondern nur an dessen Erfolg interessiert bin.

Retten, was zu retten ist!
Beste Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.491.526 von ktpv am 14.01.16 15:11:33
Inkonsistenzen, virtuelle Photon-Ausgaben und Camp Astrid 2
Ja, dieser Widerspruch ist offensichtlich, dass Frau Kreutzmann jemandem Forderungen verkaufen möchte, die sie selbst gemeinsam mit den anderen Photon Akteuren als wertlos abgeschrieben hat; und das spricht sie auch selbst in ihrer mail an, ohne es wirklich zu entkräften.

Aber je mehr ich in die Sites zur Photon gucke, desto mehr Fragen tun sich mir auf. Man gucke auf die aktuelle englische Photon.info-Startseite:

http://www.photon.info/photon_home_en.photon

Hat jemand hier eine Photon 10/2015 erhalten?

Oder die Vorgänge um Camp Astrid 2 und das abgebrochene Avantis 3 Feld:

Laut der Photon.info Power Aktuelles Site, stellt man im September 2013 den Bau des im April 2013 angefangenen Avantis 3 Feldes ein, weil die Vergütungen für Module so gering geworden seien, dass sich das nicht rechnen würde. " ...der absolute Ertrag wäre dann so klein, das der Aufwand für den Bau und Betrieb nicht gerechtfertigt wäre und ein zu großes Risiko darstellen würde."

Im Dezember 2014 schreibt man dann:
"Anfang. Dezember wurde beschlossen im Frühjahr 2015 die Planungen zum Bau von neuen Solaranlagen wieder aufzunehmen. Das weiterentwickelte Montagesystem und die automatische Montage sollen ausprobiert werden. Die neuen Anlagen sollen in drei kleineren Einheiten von 120 bis 250 Kilowatt gebaut werden. Diese neuen Anlagen könnten auf Reserveflächen auf den eigenen Grundstücken errichtet werden. Damit könnten die Baukosten sehr niedrig gehalten werden, da vorhandene Infrastruktur genutzt werden kann. Die Finanzierung der neuen Anlagen soll über eine Umschichtung im Portfolio gestaltet werden. Favorisiert wird der Verkauf von Camp Astrid 2, der kleinsten Freilandanlage. Mit den neuen Anlagen sollen die wegfallenden Erträge der verkauften Anlage in gleicher Größenordnung kompensiert werden."

Auf der Photon.info Power Die Anlagen Site ist Camp Astrid 2 noch verzeichnet. Das sind die angegebenen Daten:


Camp Astrid 2

Inbetriebnahme am 27.09.2012 (Netzanschluss 27.11.2012)

Leistung 648 kW

spezifischer Jahresplanertrag: 825kWh/kW

Einspeisevergütung: 0,159€/kWh

Jahresertragserwartung im ersten vollen Jahr: 85.000€

Die "gleiche Größenordnung" der "drei kleineren Einheiten von 120 - 250 Kilowatt" bezieht sich also bestenfalls auf die Leistung, nicht auf den Erlös. Denn während die Einspeisevergütung im September 2012 für Astrid 2 noch fast 16 Cent pro kWh beträgt, ist die Vergütung 2015 laut der tatsächlich erschienenen Photon 6/2015 durchschnittlich 9,17 Cent. ("Die Kleinen sind raus", S. 14f.) Und wenn ich die beste Annahme rechne, dass man zwei Einheiten a 250 und eine a 120 bauen will, komme ich auch nur auf 620 kW, während Astrid 2 648 kW hat.

Auch wenn man die "Baukosten sehr niedrig" hält, erzählt mir der Taschenrechner, dass ich mit den "geplanten" drei neuen Anlagen dann nur wenig mehr als die Hälfte der Einnahmen des verkauften Camp Astrid 2 habe. Astrid 2 hatte eine Jahresplanerwrtung an Vergütungen von 85 000 Euro. Das neue hätte gerade mal etwas unter 47000 gebracht. Differenz 38 000, mal 20, macht 760 000 Euro weniger an Einnahmen über die Laufzeit unserer Anleihen.

Ehrlich, ich habe den Verdacht, dass die "geplanten" neuen Anlagen wenig mehr als ein Alibi sind. Camp Astrid 2 wurde nicht verkauft, weil man mit neuen Montagemethoden experimentieren wollte, sondern weil sich Ende 2014 abzeichnete, dass man irgendwofür Geld brauchte, und die Montagemethoden sind lediglich ein Vorwand. Und es wurde dann ja auch meines Wissens nix gebaut, jedenfalls steht davon auf der Photon.info Site nix.

Das Wichtigste an Erkenntnissen der letzten zwei Monate ist aber, dass, wie Frau Kreutzmann selbst geschrieben hat, über vier Millionen der Holding geschenkt hat. Zusammen mit dem Wegfall von Camp Astrid 2 ist es damit , wie ich in meinem Offenen Brief (siehe oben) auf dieser Site vorgerechnet habe, so gut wie unmöglich, die Bankkredite und Zinszahlungen für die Anleihen zu bedienen und die Bankkredite zurückzuzahlen mit dem Gesamterlös, was die Anlagen in 20 Jahren einnehmen. Geschweige denn, dass wir unser Geld am Schluss zurückkriegen! Mit diesem "Geschenk" an die Holding war die Insolvenz vorprogrammiert.

Ich vermute, der Insolvenzverwalter hatte gute Gründe, die Spitze der Photon Power AG auszutauschen (ertse mail von Anne Kreutzmann). Insbesondere nachdem Anne Kreutzmann das sinkende Schiff verließ und im September/Oktober 2015 eine neue GmbH Photon International in Potsdam anmeldete, Zweck des Unternehmens: die Photon Zeitschriften zu produzieren. Wie hier auf dieser Site jemand schrieb, es ist fraglich, ob diese neue GmbH Teil der Holding ist. Das macht alles Sinn, inclusive dass Anne Kreutzmann jetzt mit unserer Hilfe die Power AG aus der Holding lösen will, so wie sie vermutlich die Photon Zeitschriften Hertsellung und Vertrieb daraus gelöst hat. Von 25 000 Euro GmbH Einlagen kann man keine große Zeitschrift finanzieren, wie sie es vorhat.

Es ist dringlich, dass das Insolvenzverfahren eröffnet wird und wir die Daten bekommen und die Power AG in eine andere Geschäftzsform überführt wird, wo die Anleger die Besitzer sind.
Bemerkenswert finde ich auch, dass die Forderung der "Photon Power AG" über ca. 4 Mio € (verlorener Kredit an die Muttergesellschaft "Photon Holding") vom Geschäftsführer Hr. Heuser im Rahmen der Insolvenz der letzteren anscheinend nicht angemeldet wurde. Trotzdem versuchte Frau Kreuzmann als Aufsichtsrätin der der "Photon Power AG" per e-mail jemand dazu zu bewegen, diese Forderung für 400T€ abzukaufen.
Wie passt denn das zusammen? Entweder ist sie komplett wertlos - da bei der "Photon Holding" eh nichts mehr zu holen ist - oder diese Forderung wurde absichtlich zum Schaden der Anleihegläubiger und zum Vorteil der "Photon Holding" nicht angemeldet.
Existiert eigentlich Hr. Heuser, der nominelle Geschäftsführer der "Photon Power AG" noch? Ich habe bisher keine Stellungnahme von ihm gesehen. Eigenartigerweise wurde ja auch die Insolvenz der "Photon Power AG" nicht von ihm angemeldet, sondern von der Aufsichtsrätin Frau Kreutzmann. Offensichtlich regiert Frau Kreutzmann alle Firmenteile im Alleingang?
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.481.551 von KleinNemo am 13.01.16 14:57:00
Verlässlichkeit Photon
Die Abonnenten von Photon haben gültige Aboverträge. So wie es aussieht, wurden diese nicht informiert, dass die Hefte aktuell nicht mehr erscheinen. Geschäftsführerin der Photon Publishing GmbH ist Frau Kreutzmann. Soviel in Sachen Verlässlichkeit von Zusagen.

Ich würde mein Abo von Photon, wenn ich es nicht mehr möchte (ich habe längst gar keines mehr), schriftlich per Einschreiben kündigen. Nur für die Zeichnung der Anleihen war ein Abo notwendig, nicht für das Halten der Anleihen.

Auf
http://www.photovoltaikforum.com/sonstiges-f13/umfrage-photon-erscheinungsverzug-akzeptabel--t5678-s210.html
steht:

"Eigentlich hat man ja einen Vertrag mit der Photon Publishing GmbH mit dem HRB Aachen 18023.
Zumindest war das im Jahr 2013 und 2014 noch so.

Und nun schreibt einen die Firma Photon International GmbH mit dem HRB Potsdam 28271 an....???? mit Rechnungsstellung per mail an die bei Photon-Control angegebene Adresse.

Bisher erfolgte keine Info das die Firma gewechselt hat. bzw. wurde auch keine Datenfreigabe gegeben die persönlichen Daten an eine andere Firma weiter zu geben. Oder ist dies über die Holding-Struktur gedeckelt?
Auch gab es keine Information ob sioch die AGB geändert haben..??

Wie ist denn hier überhaupt der Rechtsstatus??"

Ich weiß nicht, ob es dabei um ein Abo geht. Doch es zeigt, dass die neue Firma bei welcher Frau Kreutzmann Geschäftsführerin ist, offensichtlich bereits operativ tätig ist, zumindest die Rechnung verschickt hat. (sofern das stimmt, was auf photovoltaikforum.com steht, doch ich wüsste nicht, warum das sich jemand ausdenken sollte)

Grob gesagt: sofern Photon z.B. eine Zusage zur monatlichen Zeitschriftenlieferung nicht einhält, gibt es keine Rundmail von Frau Kreutzmann. Sofern Photon aber etwas möchte von bestimmten Gruppen, halt mal so, dass die Zinsen jetzt nicht gezahlt werden müssen oder halt mal 800.000 Euro, dann gibt es sehr viele Mails. Selbstverständlich ohne vorher alle Daten und Fakten auf den Tisch zu legen.

Im Fordern sind sie echt klasse, beim Einhalten von eigenen Zusagen sind sie nicht gerade der Meister.
Fragen zu der Einspeisung von Avantis 1 und der Avantis Halle
Hallo alle,

SMA Wechselrichter bietet eine Online Überwachung der von ihnen versorgten Anlagen namens "Sunny Portal" an, in der auch das Avantis 1 Feld und die Avantis Halle verzeichnet sind. Es gibt dazu auch einen Link auf der Photon.info Power Site, auf der "Ertragsübersicht" Site ganz unten. Wohl als Service, dass man uns Anleihezeichner, wie versprochen, regelmäßig informiert.

Die Einträge zu Avantis 1 und der Halle

https://www.sunnyportal.com/Templates/PublicPageOverview.aspx?page=b7afb09a-9d90-47a5-9bf2-59b30a4bfa08&plant=de0444d0-a920-4237-9c95-63c2591e687d&splang=en-US

https://www.sunnyportal.com/Templates/PublicPageOverview.aspx?page=aa151943-4ea7-4eac-b25d-d09b9e88fc54&plant=3726a65e-4488-48b7-8568-4655f1003e9a&splang=de-DE

brechen ab März 2014 ab und werden erst im April 2015 wieder aufgenommen. Im Sommer 2015 gibt es dann eine Aufzeichnungslücke von Anfang Juni bis Mitte September.

Kann sein, dass das in Zusammenhang mit der auf der Photon Info "Firma/Aktuelles" Site Anfang 2014 angekündigten Experimentiererei mit Wechselrichtern steht und lediglich die Daten für das Sunny Portal nicht übertragen wurden. Könnte aber auch heißen, dass hinter den tollen Ertragskurven auf der Photon Info Site genausoviel Realität ist wie hinter den Photon Ausgaben Ende 2015, oder den Heften und Abonnentenzahlen für die Photon 2016 im Media-Kit für die Leute, die Werbung schalten wollen. (Mich jedenfalls wird die Photon nicht mehr zu ihren Abonennten zählen. Müssen wir sie dazu abbestellen, oder hat sich das mit dem Nichterscheinen der Photon Magazine ab Mitte 2015 von selbst erledigt? Nicht dass wir demnächst von einem Heft überrascht werden und damit dann ein weiteres Jahr Abo postuliert wird ....)

Ich bin jedenfalls sehr gespannt darauf, endlich mal Daten und unabhängig belegbare Fakten zu erfahren. Wenn nicht von den Photon Akteuren, dann halt vom Insolvenzverwalter ....
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.473.286 von KleinNemo am 12.01.16 15:55:41
Wolf oder Schaaf
Grundsätzlich sollte man doch mal überlegen wer ist hier der Wolf und wer ist das Rotkäppchen. Wo sind die Gelder hingegangen und wer hat diese Gesellschaften verwaltet? Wie liegt die wahre Interessenslage von Frau Kreutzmann? Sie war im Aufsichtsrat nahezu aller Gesellschaften und ist somit vertraut mit dem Zahlenwerk. Warum kommt all dies erst jetzt heraus wenn die Forderungen der AG schon vor Jahren abgeschrieben wurden? Nun sollen alle auf Ihre Ansprüche verzichten zugunsten derer die die Situation verschulden und noch mehr den Verursachern mit neuem Geld helfen? Frau Kreutzmann, Ihre Updates sind ja ganz nett aber Ihre Ziele nicht im Sinne der Anleger. Erklären Sie erst mal wo das Geld letztendlich hin gegangen ist und wie Sie verantworten können das die Gelder entgegen der Versprechungen bei der Ausgabe der Anleihen nicht zum Bau der PV Anlagen verwendet wurden. Warum wurden Fremdkredite stattdessen aufgenommen? Sie sollten zunächst mal mit offenen Karten spielen.
Organisation einer geschlossenen Mailgruppe der Anleger
Schon melden sich Rechtanwälte und beginnen die Organisation der Anleger. Wenn wir eine unabhängige kostenlose Alternative wollen, muss das sehr bald, sprich jetzt geschehen. Auch das nach Anne Kreutmanns Rundmails "ungewöhnlich schnelle" Vorgehen des Insolvenzverwalters - wofür der vielleciht gute Gründe hat, die durchaus in unserem Interesse sein können, aber nicht müssen - rät zur Eile. Ich finde das toll, wenn Herr Altmann das organisiert - möchte aber hier einen Vorschlag zur Beschleunigung der Prozedur machen.

Meines Erachtens könnte man sofort auf der Stelle und jetzt eine geschlossene Yahoo Group "Photon Power AG Anleihezeichner" einrichten, und wer dann dazu stoßen will, kann sich ja dann bei dieser Yahoo Group anmelden. Auch da kommt dann dann jeder in der Group an die mail-Adresse der anderen, aber das wird dann ja schon aus seiner Anmeldung klar, dass er damit übereinstimmt. Man braucht also gar keine Adressen sammeln oder Einwilligungen oder Erklärungen abgeben. Worauf warten wir eigentlich noch?

Das einzige Hindernis ist meines Erachtens die Verifizierungsprozedur, dass derjenige, der sich da anmeldet, tatsächlich ein Anleihezeichner der Power AG ist. Keine Ahnung, wie Herr Althaus das derzeit macht. Derzeit kann jeder, der irgendwie an sein "Formular" in Annegret Kreutzmanns 7. Rundmail drankommt, sich bei ihm für einen Anleger ausgeben. Außerdem hat man nicht die Gewähr, dass Frau Kreutzmann wirklich alle Anleger anmailt und so alle sein Formular erhalten haben. Last not least ist derzeit nicht ganz klar, in welchem Zusammenhang Frau Kreutzmann und die von ihr und Herrn Altmann gehoffte Abwendung der Insolvenz mit der von Herrn Althaus geplanten Mailgroup steht. Meines Erachtens sollte eine Mailgroup, welche Anlegerinteressen vertritt, geschlossen gegenüber Photon Akteuren sein; sonst ist ein ehrlicher Austausch unter den Anleihezeichnern unmöglich.

Als Alternative könnte man ein System machen, wie es sonst bei vielen geschlossenen Gruppen gemacht wird: Jemand, der schon drin ist, bestätigt, dass er den kennt, der da rein will. Ansonsten wird zu regionalen Treffen aufgerufen, wo man sich persönlich vorstellt und und gegebenenfalls ausweist.In unserem Fall könnten wir einen Ausweis und das Anleihezertifikat mitbringen.

Die Eröffnung einer Gruppe kann heute, jetzt geschehen. Ihre mail-Adresse bzw. Group-Name kann dann an alle, die sich bei Herrn Althaus gemeldet haben, von ihm rundgemailt werden sowie öffentlich hier auf der Wallstreet online Site gepostet werden. Hier gucken sehr viele drauf, auch wenn nur eine Handvoll selber posten. Auch andere Medien könnte man einspannen, zu berichten, auf welcher Site sich die Anleger organisieren. Ein Verifizierungsprozess wie oben geschildert ist absolut sicher und könnte auch in ein, zwei Wochen geschehen sein. Das funktioniert nach einigen regionalen Anfangstreffen als Schneeball - jeder wohnt irgendwo, wo er sich mit irgendeinem Mitglied der Group treffen kann, der ihn verifiziert. Aus meiner Erfahrung mit geschlossenen Yahoo Groups klappt das prima, Ich war allerdings nie Owner oder Administrator einer Group, und wenn Herr Althaus das macht, fände ich das sehr toll.
Sehr geehrte Foristen,

wie bereits in der Vergangenheit angekündigt und aufgrund von Interessensbekundungen verschiedener Gläubiger lade ich interessierte PHOTON-Anleger zu einer Telefonkonferenz ein, die am kommenden

Donnerstag, den 14. Januar 2016 um 19:00 Uhr

stattfinden soll.

Die Einwahldaten werde ich interessierten Anlegern auf Wunsch individuell mitteilen. Sie erreichen mich telefonisch oder per E-Mail unter vos (at) muellerseidelvos.de.

An dieser Stelle verweise ich ergänzend auf meine bisherigen Ausführungen zur PHOTON-Thematik, die Sie auch auf unserer Homepage www.muellerseidelvos.de im Bereich "Unsere Fälle" / PHOTON Power AG finden.

Viele Grüße
Daniel Vos
An KleinNemo: sehr schöner Beitrag! Der bringt die Sachverhalte sehr gut zur Geltung.

Auch ich finde es eine absolute Unverschämtheit, dass die von Frau Kreutzmann als Geschäftsführerin damals geleitete Photon Europe GmbH lt. obigen Link zu Photonwatch dem Caritas Behindertenwerk GmbH Lieferungen und Leistungen vom 31.10.2011 bis zum 30.06.2012
in Höhe von 10.969,96 Euro nicht bezahlt hat. Die Insolvenz kam viel später, nämlich Ende 2012. Man fragt sich: wie wichtig war der Geschäftsführerin der Photon Europe die Bezahlung der Rechnungen von Gläubigern, welche diese sicherlich sehr notwendig brauchten, wie z.B. dem Behindertenwerk?

Auf http://www.kununu.com/de/all/all/so/photon-publishing1/a/T0BoU1N2 ist nachzulesen, dass Mitarbeiter ihre Löhne gegenüber der ebenfalls von Frau Kreutzmann geführten Photon Publishing GmbH gerichtlich durchsetzen musste - durch Pfändung des Kontos der Photon Publishing!!! Es ist davon auszugehen, dass die Mitarbeiter Arbeitsverträge hatten.
All dies Indizien dafür, inwieweit diesem Unternehmen wichtig ist, gegenüber Dritten gemachten Zusagen einzuhalten.

Ich glaube jedenfalls dem vorläufigen Insolvenzverwalter. Dieser ist kein böser Mann, sondern ist vom Gericht bestellt und macht einfach seine Arbeit. Eine Insolvenz deckt alles auf und vor allem beendet es das Handeln der bisher Verantwortlichen.

Ich kann KleinNemo nur zustimmen: Frau Kreutzmann hätte bereits mit ihrer ersten Mail zu einer öffentlichen Versammlung einladen können (wobei weiterhin fraglich ist, warum nicht Herr Heuser diese Mails schreibt und ob Frau Kreutzmann überhaupt rechtmäßigen Zugriff auf die Email-Daten der Anleihegläubiger haben darf). Bei dieser Versammlung hätte Herr Heuser alle Daten und Zahlen auf den Tisch legen können. Diese hätte man dann innerhalb der folgenden Tage von unabhängigen Fachleuten überprüfen lassen können.

Aber jetzt Zeitdruck zu machen ohne dass alle Daten, Bilanzen und Fakten auf dem Tisch sind oder gar auf Zinszahlungen zu verzichten... warum sollte sich dann am Verhalten der Beteiligten etwas ändern?

Ein Insolvenzverfahren der Photon Power AG dürfte der beste Weg sein, um einen maximalen Anteil der Gelder der Anleihegläubiger zu retten. Denn nur dann gibt es andere handelnde Personen und die Überweisungen dürfen nicht mehr von den bisherigen Verantwortlichen veranlasst werden, sondern vom Insolvenzverwalter. Dies ist nur meine private Meinung.
Eine geschlossene Diskussionsplattform lässt sich übrigens sehr leicht und kostenlos über Yahoo Groups herstellen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Yahoo!_Groups
https://groups.yahoo.com/neo
https://help.yahoo.com/kb/SLN2444.html

Wir bräuchten nur einen Moderator, der die Gruppe einrichtet und die Mitgliederliste verwaltet, Neuzugänge aufnimmt, Abmeldungen löscht und gegebenenfalls auf die Gruppendisziplin achtet. Die regionalen Homeschooling-Gruppen in England zum Beispiel arbeiten mit geschlossenen Yahoo Groups.
Ein Unsicherheitsfaktor ist natürlich bei solchen Gruppen, dass der Moderator nicht feststellen kann, ob die, die sich melden, wirklich die sind, die sie vorgeben zu sein. In den Homeschool-Gruppen wird das Problem dadurch gelöst, dass man bloß reinkommt, wenn ein anderer, der schon Mitglied ist, einen dem Moderator bestätigt, oder man sich selbst und seine Kinder auf einem der zahlreichen Treffen anderen persönlich vorgestellt hat. Ich weiß nicht, ob wir so eine Sicherheit brauchen?

Jedenfalls fände ich es schön, wenn so eine geschlossene Gruppe ergebnisoffen ist. Der Moderator kann natürlich eine dezidierte Meinung haben, aber die Gruppe sollte nicht zum Ziel haben, eine Insolvenz zu vermeiden oder anzustreben oder sonst etwas. Zudem sollten die Interessen der Photonspitze oder auch Insolvenzverwaltern, Rechtsanwälten etc, und uns Anlegern nicht vermischt werden, was m.E. die Aufnahme von ihnen als Mitglied oder auch ihre technische Mithilfe bei der Erstellung der Plattform ausschließt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.463.698 von KleinNemo am 11.01.16 15:59:14
Das trifft den Nagel zu 100% auf den Kopf!
Sehr guter Beitrag - Danke!
bin mal gespannt, ob da was anderes als Nebelkerzen und unseriöse Vorschläge als Antwort kommt.
Über rationales und irrationales Verhalten: Offener Brief an Frau Kreutzmann
Sehr geehrte Frau Kreutzmann,

Sie haben uns kürzlich gebeten, der Photon Power AG unsere Zinszahlungen bis Januar 2018 zu stunden, "zum Zwecke der Abwendung der Insolvenz der PHOTON Power AG". Herr Althaus, der selbst Gläubiger ist, hat im Zusammenhang mit einer zu bildenden geschlossenen Diskussionsplattform dazu ein Plädoyer verfasst, in dem er ebenfalls dazu aufruft. Er verweist auf seine Erfahrungen als Gläubiger bei den Insolvenzen von Prokon und Solar Millenium, und dass Insolvenzverfahren mit hohen Kosten verbunden sind und oft mit sehr hohen Verlusten für die Gläubiger ausgehen. Er möchte deshalb die Insolvenz auf jeden Fall vermeiden: "Deshalb plädiere ich dafür, auf den Vorschlag von Frau Kreutzmann einzugehen und möglichst bald die Stundung der fälligen Zinszahlungen zu erklären, sofern das noch nicht geschehen ist! Dadurch entsteht uns kaum ein Nachteil, weil es auch ohne diesen Schritt nicht zu der planmäßigen Zinszahlung an die Anleger/-innen kommen dürfte."

Sie dagegen stellen uns in Aussicht, dass wir Anleger bei Vermeidung der Insolvenz unsere vollen Forderungen beglichen bekommen: "Eine Sanierung des Unternehmens ist nicht nötig, da die Bedienung der Anleihen bis einschließlich der Zahlung der letzten Anleihe im Jahr 2032 im Normalbetrieb gesichert ist."

Was hält mich also davon ab, in dieser doch eindeutig zu scheinenden Wahl mich bislang für das Insolvenzverfahren zu entscheiden? Sind es "emotionale Sperren ..., auf diesen Vorschlag einzugehen", "vage Spekulationen" oder "schlicht Missverständnisse", wie Herr Altmann vermutet?

"Wir sollten versuchen, möglichst rational zu handeln", meint Herr Altmann, und dem stimme ich zu. Lassen Sie mich deshalb meine Bedenken schildern. Ich wäre sehr froh, wenn Sie sie durch entsprechende Fakten, Erklärungen und gegebenenfalls Richtigstellungen zerstreuen würden!

"Rational" ist der Rechenstift. Rational sind ferner Beobachtungen, logische Schlussfolgerungen sowie das Lernen aus Erfahrung, d.h. der Annahme, dass in der Zukunft Ähnliches zu erwarten ist wie in der Vergangenheit, wenn Akteure und Umstände einander gleichen.

Fangen wir mit dem Rechenstift an. Laut der "Ertragsübersicht aller Anlagen" auf der Photon info Site betrugen die Erträge im sonnigen 2014 1250000 Euro, also 1 1/4 Million. in 20 Jahren Laufzeit von sowohl Einspeiseverträgen als auch unseren Anleihen kommen also insgesamt 25 Millionen an Einnahmen zusammen. Das ist gut gerechnet, denn 2014 war ein ausgesprochen sonniges Jahr, und da gab es auch noch Camp Astrid 2 mit einem Jahresertrag von an die 90 000 Euro, welches inzwischen verkauft wurde und Conexon gehört. Laut der Bilanz 2013 der Photon Power AG im Unternehmensregister (die Bilanzen 2014 und 2015 sind noch nicht veröffentlicht) gibt es Anleihen im Wert von 7,7 Millionen, die allermeisten davon langfristig. Hinzu kommen 5,4 Millionen Kredite von Kreditinstituten, davon gut 3 Millionen langfristig. Die Schulden bei den Kreditinstituten sind dabei durch Buchgrundschuld, Selbstschuldnerische Bürgschaft, Sicherungsübereignung und Abtretung der Einspeisevergütung gesichert, die Anleihen durch nichts.

Bekanntlich sind unsere langfristigen Anleihen mit 7,5% verzinst. Der Einfachheit halber rechne ich 7,7 Millionen mal 7,5 geteilt durch hundert als ca. 500 000. Mal zwanzig Jahre, macht 10 Millionen in Zinszahlungen an die Anleger. Will man am Ende auch unsere Anleihen zurückzahlen, wären von den 25 Millionen schon über 17 weg. Plus rund 5 Millionen Kreditrückzahlung an die Kreditinstitute, sind noch knapp 5 Millionen da. Davon müssen die Zinsen an die Kreditinstitute sowie sämtliche laufenden Ausgaben, die nicht durch die Kredite bezahlt wurden, beglichen werden. Ich weiß nicht, wie lange die Verträge mit den Banken laufen und nicht, wie hoch die Zinsen sind. Aber es ist klar, dass es so eng ist, dass es schon so kaum funktionieren kann und am Ende unsere Rückzahlungen weitgehend in Form der Solarparks bestehen müssen. Schon da stellt sich die Frage, ob die dann 7 1/2 Millionen wert sein werden. (In der Bilanz 2013 ist das Anlagevermögen mit etwa 10 1/2 Millionen veranschlagt.) Aber das war ein bekanntes Risiko, welches die meisten von uns eingingen, weil wir die Solarenergie so schön finden.

Keinesfalls aber ist da Raum für über 4 Millionen, die man mal so einfach der Photon Holding schenkt. Sie selbst schreiben in ihrem 3. Update vom 19.12. 2015: "Ich habe hierzu jetzt noch eine Hürde zu nehmen, die ich bis dato übersehen hatte. Die PHOTON Power AG selbst hat eine Forderung von rund 4 Millionen Euro gegen die Holding, ist also selbst Gläubiger. Altvorstand Heuser hatte diese Forderung nicht zur Tabelle angemeldet, weil ohnehin keine Aussicht bestand, von der insolventen Holding hiervon irgendeinen spürbaren Betrag zurück zu erhalten. Die Forderung wurde jetzt aber vor wenigen Tagen von dem neuen Vorstand auf bestreben des Insolvenzverwalter Schmitz angemeldet und muss jetzt von mir berücksichtigt werden."

In diesem Forum wurde ganz zu Anfang des Diskussionsstrangs auf die Bilanzveröffentlichungen des Unternehmensregisters hingewiesen. Demnach hat die Photon Power AG im Geschäftsjahr 2013 Forderungen in ihren Aktiva von etwa 4,3 Millionen am 31.12.2012 auf 162 Tausend am 31.12.2013 herabgestuft. Wohl infolgedessen ergab sich ein Jahresfehlbetrag 2013 von etwa 4 1/2 Millionen, gegenüber einem Jahresfehlbetrag von etwa 50 Tausend im Jahre 2012.

Erste Frage von mir: Sind das die gut 4 Millionen, von denen Sie in Ihrem 3. Update sprechen, die einfach so abgeschrieben wurden? Ich habe wenig Ahnung von Wirtschaft und nachschlagen müssen, was das bedeutet, "zur Tabelle anmelden". Es bedeutet laut Lexikon, dass, wenn eine Firma pleite geht, sich diejenigen, die von der Firma noch was zu bekommen haben, melden und ihre Forderungen eintragen lassen. Und das hat die Photon Power AG nicht getan??? Und Sie als Geschäftsführerin der Photon Holding haben das Geschenk angenommen??????? Da bin ich aber froh, dass der jetzige Insolvenzverwalter das wieder berücksichtigt!

In den folgenden Jahren liegt in erster Linie die Zinszahlung und Tilgung der Bankkredite an. Denn wenn das versäumt wird, ist die Photon Power AG wieder insolvent und gehört den Banken - siehe die Sicherungen. Ich möchte Sie fragen:
Wie hoch sind die Forderungen, die die Kreditinstitute noch an die Power AG haben, und was sind die Laufzeiten und Zinsraten?

Denn nur dann können wir ausrechnen, wieviel uns Anleihezeichnern noch bleibt.

Aber das war ja schon 2013. Das erklärt nicht, wieso auf einmal jetzt, 2016, nach einem weiteren Rekordjahr Sonne und entsprechend Einspeisevergütung von über einer Million, unsere Zinsen in Höhe von 500 000 nicht gezahlt werden können. Insbesondere, als im Frühjahr Camp Astrid 2, wie auf der Photon Info Site angekündigt, verkauft worden ist. Im Gegensatz zu den Ankündigungen, dass der Erlös für äquivalente andere Solarfelder ausgegeben werden sollte, habe zumindest ich bislang nichts über einen Neubau von Solarfeldern erfahren. Für ein Feld, das fast 90 000 Euro im Jahr an Einspeisevergütung bringt, gehe ich davon aus, dass es vermutlich so an ein Million oder mehr eingebracht haben muss. Wo ist also das Geld hin? Sind davon die Bankforderungen beglichen worden? Oder ist noch mehr Geld irgendwo in Ihrer Holding GmbH versackt?

Alles, was die Power AG nicht auszezahlt oder rückgestellt hat für die zukünftigen Forderungen der Banken und Anleihezeichner; alles, was der Mutter Holding oder insolventen Schwesterfirmen der Power AG gegeben wurde, ist ja von der Gesamtsumme der Einnahmen von 20-25 Millionen Euro Erlösen Einspeisevergütung in 20 Jahren verloren. Da die Gesamtsumme dann nicht reicht, ist die Frage der erneuten Insolvenz dann lediglich eine Frage der Zeit. Wie lange das angesichts der schon verschwundenen 4 Millionen dauert, hängt wesentlich vob den noch laufenden Bankkrediten ab. Deshalb noch mal:

Können Sie uns bitte die noch laufenden Forderungen der Banken an die Power AG offen legen? Sowie eventuelle weitere Forderungen, die aus anderen Krediten entstehen und entstanden sind, so wie jetzt Leute Kredite zur Abwendung der Insolvenz angeboten haben, durch Stundung der Zinsen oder anderweitig? Können Sie bitte auch schildern, was die durchschnittlichen laufenden Ausgaben sind (Gehälter, Wartung, Reparaturen etc.), die man ja von den Erlösen abziehen muss? Und können Sie bitte über die gesamte Restlaufzeit der Anleihen überschlagsmäßig vorrechnen, wie angesichts der schon verschwundenen vier Millionen und den vorrangigen Forderungen der Banken, verglichen mit den Erlösen durch die Einspeisevergütungen, die "Bedienung der Anleihen bis einschließlich der Zahlung der letzten Anleihe im Jahr 2032 im Normalbetrieb gesichert" werden soll?

So viel zum Rechenstift.

Nun zur Erfahrung und der Annahme, dass die Zukunft so ist wie die Vergangenheit, wenn man auf ähnliche Umstände und Aktöre trifft. Sie schreiben in Ihrem 5. Update, wo Sie um die Stundung unserer Zinszahlungen bitten: “Ich musste auf dieselbe Art Mitte 2014 für die PHOTON Publishing GmbH einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens abwehren (ein Fremdantrag, nicht wie in diesem Fall ein Eigenantrag). Damals haben nahezu 100 Prozent der Gläubiger einer Stundung bzw. Ratenzahlung zugestimmt, das Gericht hat erwartungsgemäß keinen Insolvenzgrund mehr gesehen, das Verfahren wurde nicht eröffnet. Es funktioniert also.”

Das ist eine Halbwahrheit. Dem pv magazine vom 21. Januar 2015 kann man entnehmen: “Nun läuft ein Verfahren wegen Insolvenzverschleppung gegen die Geschäftsführung der Photon Publishing. Dies bestätigte die Aachener Staatsanwaltschaft auf Nachfrage.” Ich weiß nicht, was aus den staatsanwaltlichen Ermittlungen wurde – aber jedenfalls ist die Photon Publishing doch jetzt insolvent, oder? Oder weshalb ist im Mediakit der Photon-Zeitschrift
http://www.photon.info/upload/Media_kit_PHOTON_Germany_2015_4652.pdf
“Photon International” und nicht “Photon Publishing” als Ansprechfirma genannt? Diese “Photon International”, in der Sie wie in der Holding und der Publishing GmbH Geschäftsführerin sind, ist im Unternehmensregister im September 2015 neu eingetragen worden, mit Sitz in Potsdam!
Wird hier die Ablösung der insolventen Photon Europe durch die Photon Publishing im Jahre 2013 wiederholt? Soll das das Vorbild auch für das Vorgehen bei der Photon Power AG sein?

Als die Photon Europe insolvent wurde, berichtete das pv magazine am 18. April 2013: “Laut einer Gläubigerliste der Photon Europe GmbH stehen 9 Millionen Euro an Verbindlichkeiten zwei Millionen an Vermögenswerten gegenüber. Die Zahlen werden am Freitag im Gläubigerausschuss diskutiert.” Auf der Website des PhotonWatchBlog werden darüber viele Einzelfälle der Gläubiger berichtet. Das reicht von nicht bezahlten Gehältern über nicht bezahlte Hotelrechnungen bis zu nicht bezahlten Leistungen von fast 11000 Euro vom Caritas Behindertenwerk.
http://photonwatch.blogspot.de/search/label/Caritas
7 Millionen Euro Einzelschicksale!

Damals wurde dann die Zeitschrift Photon von der Photon Publishing weitergeführt. Das pv magazine schreibt dazu am 6. Februar 2013: “Die Photon Holding hält die Verwertungsrechte der Marke Photon. Die insolvente Photon Europe hat die Magazine lediglich produziert und vermarktet. Bei einer Insolvenz, die jetzt eingetreten ist, kann die Photon Holding die Verwertungsrechte letztlich an beliebige Dritte lizenzieren. Im Falle einer Insolvenz der Produktions- und Vertriebsgesellschaft gehen deren Gläubiger leer aus, obwohl die Gesellschafterin Photon Holding über Tochtergesellschaften die Geschäfte vor und nach der Insolvenz steuert. Die Konstruktion der Photon Publishing scheint jetzt die gleiche wie bei der Photon Europe zu sein, so dass die Mutterholding und ihre Eigentümer, falls es wieder zu einer Insolvenz kommen sollte, wieder durch die Rechte abgesichert sein würden und lediglich mit dem Mindeststammkapital der  GmbH in Höhe von 25.000 Euro für mögliche Schulden der Photon Publishing als Produzentin der Magazine einstehen müsste.”

Als Photon Europe insolvent wurde, hatte man eine Zeitlang versucht, die Gesellschaft zu retten durch Zahlungen der Photon Power AG. Diese seien jedoch weitgehend zurückgeflossen, wie der Power AG Vorstand Ralf Heuser in einem Interview mit dem pv magazine erläuterte.
http://www.pv-magazine.de/downloads/interview-ralf-heuser-vorstand-der-photon-power-ag/?L=1
Damals wurde auch schon in diversen Medien die Rechtmäßigkeit eines Geldtransfers als Kredit von der Power AG zur Publishing GmbH diskutiert, weil das Risiko einer Investition in Printmedien doch viel größer sei als in Solarfelder mit staatlich garantierter Einspeisegarantie. Das hat jedoch offensichtlich weder Herrn Heuser als Vorsitzender der Power AG noch Herrn Philippe Welter als Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Power AG noch Sie als Aufsichtsrätin in der Power AG oder Sie als Geschäftsführerin sowohl der Muttergesellschaft Photon Holding GmbH als auch der Photon Publishing GmbH daran gehindert, über vier Millionen als Anschubfinanzierung in die “neugegründete” Photon Publishing und die Holding zu stecken! Und das dann für die Power AG als wertlos abzuschreiben, als die Publishing GmbH wie die Photon Europe insolvent wurde.

Ich möchte fragen: Wenn jetzt tatsächlich die aktuelle Insolvenz der Power AG abgewendet werden sollte, und falls tatsächlich nach Bezahlung der Bankkredite Geld übrig sein sollte – was sollte dann Sie, Herrn Heuser und Herrn Welter daran hindern, die Power AG wiederum für die neugegründete Photon International in Potsdam zu melken? Was könnte Sie daran hindern, nach Camp Astrid vielleicht ein weiteres Solarfeld zu verkaufen, ohne dass das Geld uns Anleihezeichnern zugute kommt? Wenn wir jetzt weitere zwei Jahre auf unsere Zinszahlungen verzichten, wer garantiert uns, dass in dieser Zeit nicht der Rest der Power AG, der uns jetzt vielleicht noch bleibt, auch noch verscherbelt wird? Sie schreiben in ihrem 6. Update: “Wird die Insolvenz abgewendet würde ich gern zu einer Versammlung der Anleihezeichner einladen und Möglichkeiten vorstellen, die PHOTON Power AG von der Holding zu lösen, damit eine solche Situation künftig nicht mehr auftreten kann …. Bei dem Treffen können wir dann gerne die Zahlen im Detail durchgehen und auch Annahmen, wie z.B. die jährliche Degradation der Module, diskutieren.” Ich meine, dazu war seit Anfang November, als Sie Ihre erste mail an die Anleger schickten, genug Zeit. So etwas muss vorher, vor irgendeiner Hilfe von uns, besprochen werden, nicht als Treffen für hinterher angekündigt. Solche Fragen waren doch vorhersehbar und lagen die ganze Zeit auf der Hand. Tatsächlich hätte man uns als Leser der Photon und Inhaber der Anleihen schon viel eher informieren und ins Vertrauen ziehen sollen. Wir sehen, was uns von den schönen Versprechungen auf dem Flyer und den Dokumenten zur Power GmbH blieb. Wie die Engländer sagen: “Fool me once, shame on you – fool me twice, shame on me.”

Jetzt uns anzustacheln mit dem Schreckgespenst des weitgehenden Kapitalverlusts auf der einen Seite und mit dem Zuckerbrot der gesunden Firma, bei der nach Abwendung der Insolvenz “die Bedienung der Anleihen bis einschließlich der Zahlung der letzten Anleihe im Jahr 2032 im Normalbetrieb gesichert” sei, wobei weder das eine noch das andere durch irgendwelche Daten untermauert wird, und uns anzutreiben mit dem Argument des zeitlichen Drucks: “Bitte beachten Sie, dass das vorläufige Insolvenzverfahren in einem außergewöhnlich hohen Tempo voran getrieben wird. Der vorläufige Verwalter hat bereits für nächste Woche den Besuch eines Verwertes angekündigt. Üblich ist dies normalerweise erst im eröffneten Verfahren. Ich gehe deshalb davon aus, dass uns bis zur Verfahrenseröffnung nur noch wenige Tage bleiben. Ein einmal eröffnetes Verfahren kann dann nicht mehr gestoppt werden”, wie Sie es in Ihrem 7. Update tun, finde ich zutiefst manipulierend und unseriös.

Ich halte es nach all dieser Vergangenheit für dringend nötig, dass wir als Anleihezeichner nicht nur dumme nachrangige Gläubiger sind, sondern Einsicht in laufende Geschäfte und Mitspracherecht bekommen. Ich sehe ein, dass es schön wäre, wenn das ohne teures Insolvenzverfahren geht. Könnten wir Anleihezeichner zu Aktionären der Power AG werden? Uns vielleicht unsere Zinsen in anteiligen Aktien auszahlen lassen? Oder kann man die Power AG als Anlegergenossenschaft weiterführen?

Sie sind die Geschäftsführerin der Holding, in der mehr als die Hälfte des Werts der Anleihen spurlos versackt ist. Wie haben Sie das mit Ihrer Rolle als Aufsichtsrat in der Power AG vereinbaren können? Jetzt schicken Sie uns seit zwei Monaten mails, dass Sie die Power AG vor dem bösen Insolvenzverwalter retten wollen, und wir Ihnen dabei durch allerlei Zahlungen helfen sollen. In all dieser Zeit haben Sie nicht erklärt, wieso die Power AG eigentlich ihre Zinszahlungen nicht bedienen kann – trotz Supersonnenjahr und Verkauf von Camp Astrid 2.

Fazit: Ich weiß nicht, wo ich irrational oder emotional handele, wenn ich unter diesen Bedingungen meine Zinszahlungen nicht stunde. Ich glaube, dass vielmehr diejenigen, die ohne irgendwelche Kenntnis der derzeitigen Finanzlage der Power AG ihre Zinsen stunden, emotional handeln, weil das so geschickt und manipulierend dargestellt wird. Ich habe keinen Hinweis darauf, dass ich schlechter stehe mit einem Insolvenzverwalter, der die uns bislang vorenthaltene Daten auf den Tisch legt und wenigstens dafür sorgt, dass unsere Forderungen nicht stillschweigend unter den Teppich gekehrt werden, als mit Gesellschaftern und Aktionären, die die Power AG als Melkkuh für andere Zwecke als die im Anlegerprospekt beschriebenen missbrauchten und eventuell weiter missbrauchen werden.

Wenn ich das falsch sehe – ich wäre wirklich, wirklich froh, wenn Sie das sachlich richtig stellen, meine Fragen beantworten und vor allem die finazielle Situation offen legen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Träumer, der unangenehm geweckt wurde

KleinNemo
@ photonopfer

Ich denke eine Genossenschaftslösung ist ein guter Weg. Betreiber könnten vielleicht Prokon, oder Energiekontor (haben ein Büro in Aachen) oder die Naturstrom AG (arbeiten mit Prokon zusammen) sein.

Ich habe mich auch auf die Mailliste von Herrn Althaus gesetzt
Meine Einschätzung:
Frau Kreutzmann ist ganz sicher keine ehrliche Vertreterin der Anleger-Interessen!

Sie (sowie Hr. Heuser) weigern sich strikt, irgendwelche Auskünfte zu den noch vorhandenen Vermögenswerten / Zahlungen an Photon holding etc. zu geben - auch nach mehrfachen Anfragen!

Frau Kreuzmann als Aufsichtsrätin der Photon Power AG hat prospektwidrig dafür gesorgt, dass zwei mal Gelder der Anleger (ca. 4,5 Mio) an die Muttergesellschaft Photon Holding, deren Chefin sie ist, ohne Sicherheiten verschoben und dort vernichtet wurden.

Nun versucht Sie auf Teufel komm raus eine Klärung dieser Sachverhalte durch einen Insolvenzverwalter zu verhindern und kommt mit allen möglichen unverschämten Tricks (wie Übernahme durch einen Dritten der völlig wertlosen Ansprüche an Photon Holding für 400T€, alle sollen auf Zinsen verzichten etc.).

Da die Anlagen pro Jahr angeblich ca. 1,2 M€ Stromeinspeise-Vergütung erbringen sollen, an Zinsen für die Banken und uns Anleger aber nur etwas in der Größenordnung von 700T€ fällig sind, muss hier noch viel mehr Geld in dunkle Kanäle (die nie offengelegten Gehälter von Frau Kreuzmann und Hr. Heuser &Co ?) geflossen und endgültig verloren sein!

Die Übernahme durch eine Genossenschaft der Anleihe-Gläubiger hätte für mich großen Charme - wenn das realisierbar ist.

Die Behauptung von Frau Keutzmann in ihrer neuesten e-mail, dass inzwischen ca. 1/3 der Anleihe-Gläubiger einer Aussetzung der Zins-Zahlungen zugestimmt hätte, könnte ein Bluff sein - nur damit die restlichen ohne eigene Überlegung auch noch schnell zustimmen.


Noch ein Querverweis: Auf der Seite
http://www.photovoltaikforum.com/unternehmensgesellschaften-f70/anleihe-photon-power-ag-t57436-s140.html
gibt es einen Hinweis auf eine Anwaltskanzlei vor Ort, die mir kompetent zu sein scheint.
Natürlich haben die Interesse daran, selbst Geld zu verdienen - aber ohne kompetente Vertretung werden wir als geschädigte Anleger da nicht weiterkommen.

Viele Grüße
!
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Gründung einer Genossenschaft
Hallo,

ich halte es für geboten, mit uns als Kapitalgeber, die mit 50 prozent an der Investition beteiligt sind,
eine Genossenschaft durchzusetzen. Die Idee die Photon Power AG einer Genossenschaft zu übergeben ist der einzige Weg die Investition zu schützen. Siehe Prokon.

Eventuell kann Prokon die PV-Anlagen bei sich mit eingliedern?

Ich bin immer bereit dazuzulernen. Daher fände ich es gut, wenn dieser Gedankengang hier mit pro/kontra diskutiert würde.
Ich habe mich auf die Mailliste von Herrn Althaus gesetzt und unterstütze das Vorhaben zu 100 %.

Mit den zuerwartenden Einahmen laßen sich die PV-Anlagen weiter betreiben, die Schulden zurückzahlen und das eingesetzte Kapital zurückzuerstatten. Vorraussetzung dafür ist, das die Blutsauger mit Ihren unmoralischen Angeboten vor die Tür gesetzt werden.:look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.444.906 von 123solar am 08.01.16 13:37:31
Emails von Frau Kreutzmann
Da Frau Kreutzmann die Veruntreuung mit verantwortet hat, sie war ja in der Vergangenheit im Aufsichtsrat tätig, geht es ihr jetzt nur darum, die eigene Haut zu retten.
Die Forderung der Photon Power AG musste jetzt zur Insolvenztabelle der Photon Holding angemeldet werden, damit besteht eine zumindest geringe Chance, einen Teil zurückzubekommen.
Wenn die Photon Power AG in Zukunft 1,25 Mio EUR an Einspeisevergütung erhält, werden wir auch als Anleihegläubiger das meiste Geld wenn nicht alles zurückerhalten. Das würde auch ein Insolvenzverwalter feststellen, der ist wenigstens nicht kriminell wie die bisherigen Verantwortlichen.
Es bringt doch nichts, durch Verzicht auf unsere Zinsforderung eine Insolvenz zu verhindern wenn die gleichen Personen verantwortlich bleiben.
Im übrigen habe ich heute Anzeige gegen Frau Kreutzmann erstattet wegen Verwendung von Informationen (Emailadressen) die sie nicht haben dürfte, da sie keinerlei Funktion in diesem Unternehmen mehr hat.
Wenn Frau Kreutzmann wirklich die Interessen der Anleger wichtig wären
würde sie:

1. Alle Bilanzen der Photon Power an die Anleger schicken

2. Einen Bericht erstellen, wann welche Gelder der Photon Power an wen geflossen sind, einschließlich der Zahlungen welche bereits vor einigen Jahren flossen z.B. an die Photon Europe AG (http://solarmedia.blogspot.de/2013/06/photon-anleihen-zeichnerinnen-getauscht.html )
Dabei wäre wesentlich, wer diese Zahlungen veranlasst hat. Frau Kreutzmann könnte Vorschläge machen, wie rechtlich gegen die Verantwortlichen vorgegangen werden kann - sofern sie diese nicht aus irgendwelchen Gründen schonen möchte.

Alle diese Daten könnte Frau Kreutzmann sich vom Vorstand der Photon Power geben lassen oder diesen auffordern, diese selbst an die Anleger zu schicken.

Stattdessen verschickt Frau Kreutzmann Rundmails, in welchen sie die Anleihegläubiger bittet, mal so insgesamt 800.000 Euro zu zahlen, über die Fälligkeit der Zinszahlungen nachzudenken usw.

Falls es Frau Kreutzmann wirklich um die Interessen der Anleger gehen sollte, legt sie erst alle Daten auf den Tisch und verschickt dann Newsletter mit Bitten.

Ebenso komisch: Warum hat Frau Kreutzmann offensichtlich Zugriff auf die Emailadressen der Anleihe-Zeichner (Frau Kreutzmann hat rechtlich keinerlei Funktion bei der Photon Power und Angestellte hat die Power lt. Medienberichten nicht)? Hat der Vorstand der Photon Power AG die Emailadressen einfach so weitergegeben und wenn ja warum?
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.435.477 von EAlthaus am 07.01.16 16:09:33
"Kritische Solidarität"?
Sehr geehrter Herr Althaus,

Danke für Ihr Angebot, eine nicht-öffentliche Plattform für die Anleihenzeichner bereit zu stellen. Auf einer öffentlichen Plattform können tatsächlich viele Dinge nicht besprochen werden.

Andererseits möchte ich fragen, wie offen die Plattform inhaltlich sein soll. Denn inhaltlich stimme ich nicht unbedingt damit überein, dass "in erster Linie das Insolvenzverfahren abzuwenden" sei und man die Hauptakteure mit "kritischer Solidarität" begleiten sollte.

Ja, die Photon war eine schöne Zeitschrift - obwohl ich es bedauerte, dass sie so einseitig auf billige Module aus Fernost setzte und dabei jegliche Solidarität mit einheimischen Produzenten vermissen ließ. Damit gruben sie nicht nur der Industrie, sondern auch interessierten Studenten und mancher Forschung an den Hochschulen das Wasser ab. Von dem tollen Ausbau der Solarenrgie in Deutschland hatten deutsche Modulhersteller ja kaum etwas. Auch das hat vielleicht mit zu dem spektakulären Downfall des Solarausbaus und dem Rückzug aus der "Energiewende" bei uns beigetragen - es fehlte einfach an Breite der Basis. Gerade Ralf Heuser und Philippe Welter hätten mit ihrer Begeisterung für ihr eindruckvolles Labor hier Verständnis für die vielen interessierten jungen Meschen haben sollen, die kaum noch Perspektiven in der solaren Grundlagenforschung in Deutschland finden.

Auch mit der Power AG haben die Photon-Leute Eindruckvolles geleistet. Wenn ihre Daten stimmen und sie keine weiteren Kredite aufgenommen haben, von denen wir noch nix wissen, dann haben sie mit gut ca. 13 Millionen Krediten und verbachlässigbarem Eigenkapital einen Solarpark hochgezogen, der jährlich 1, 25 Millionen aus Einspeisevergütungen bringt. Und die Idee, das mit Forschung zur Optimierung der Anlagen zu verbinden, ist auch Klasse.

Trotzdem hält sich meine "Solidarität" mit den Photon-Akteuren in Grenzen. Dazu warnen mich zum einen die Stories auf der Site "PhotonWatchBlog"
http://photonwatch.blogspot.de/
sowie die Informationpolitik der Photon gegenüber den Anlegern (auf der Photon Site ist zum Beispiel immer noch Camp Astrid 2 verzeichnet,
http://www.photon.info/photon_pp_Die_Anlagen.photon
welches ihnen schon lange nicht mehr gehört!) und vor allem natürlich auch die Frage, wieso die Photon über vier Millionen Euro an Forderungen gegenüber der insolventen Holding hat und wieso man jetzt nicht mal die Zinsen gegenüber den Anleihenzeichnern bedienen kann. Siehe den letzten Brief von Anne Kreutzmann, in dem sie zur Abwendung der Insolvenz die Gläubiger auffordert, auf ihre Zinszahlungen zu verzichten. Man hat also tatsöchlich kein Geld - und das nach einem Rekord-Sonnenjahr. Da bei den Banken 2011/2012 das Geld unglaublich günstig zu kriegen war, zahlen sie denen bestimmt auch keine 7 1/2 Prozent Zinsen. Da fragt man doch, was haben sie mit dem Geld gemacht. Wenn man natürlcih die gesamten Einnahmen aus den vier Jahren Existenz der Solaranlagen der Holding schenkt, hat man klar kein Geld für die Anleihenzeichner.

Bei der Photon Power AG stecken von mir die gesamten Ersparnisse, d.h. meine private Altervorsorge von fast 20 Jahren, die ich bis dato immer SEHR SICHER angelegt hatte. Ich habe keine große Ahnung von Wirtschaft, aber die Idee, das in Solarfeldern anzulegen, schien mir absolut sicher. Bislang überzeugen ja auch Technik und Erlöse. Dass die Aktöre das Geld anderwo verscherbeln, ist mir dabei nicht in den Sinn gekommen. Aus heutiger Sicht bin ich auch schlauer, da hätte ich das nicht in Anleihen angelegt, wo ich bloß nachrangiger Gläubiger bin gegenüber Kreditinstituten, und die Aktöre ihr Geld als Privatvermögen eh in Sicherheit gebracht haben, Welches sie dann gegebenenfalls wieder als neugeründete GmbH anlegen - die ersten Verdächtigen, die die insolvente Power AG "zum Ramschpreis aufkaufen" wollen, wie Sie es befürchten, sind m.E. Kreutzmann, Welter und Heuser selbst. Siehe die neugeründete Photon-GmbH in Potsdam. Da bin ich leider dem schönen Prospekt auf den Leim gegangen, der unsere Investition in die Anleihen quasi als gemeinschaftliche Solaranlage anpries und habe mich nicht genug über die wirtschaftlichen Beteiligungsformen wie AG, GmbH, Genossenschaft, Anleihenzeichnen etc. kundig gemacht. Sondern einfach den netten kompetenten Menschen der Zeitschrift, die wir abonniert hatten, vertraut. Da ist für mich jegliche "Solidarität" fehl am Platz, und da habe ich auch kein Verständnis für.

Ich denke, dass jetzt erst mal die Bilanzen auf den Tisch müssen und wir erfahren müssen, was da gelaufen ist. Da können die Presse und andere Medien durchaus helfen. Natürlich haben die "eigene Interessen", nämlich interessante Stories zu bringen, welche die Menschen interessieren. Ich sehe nicht, was daran in unserem Fall verkehrt sein soll. Vor allem sehe ich aber keine Alternative dazu, das Insolvenzverfahren zu eröffnen, anders bekommen wir nämlich nicht die Bilanzen. Hier nachsichtig zu sein, haben die Verantwortlichen durch ihre bisherige Informationspolitik gegenüber den Gläubigern, denen sie laut Zeichnungsprospekt regelmäßige Infos versprochen hatten, verspielt.

Interessant finde ich allerdings Ihre Idee von einer Genossenschaft, wie Sie es von der Gläubigergemeinschft bei Prokon schildern. Der Wert der Anlagen liegt ja nicht im Materialwert - bei den vielen pleite gegangenen Solarteuren der letzten Jahre kriegt man jetzt bei ebay ja neue Solarmodule zum absoluten Schleuderpreis, und gebrauchte zum Selbstabholen gibt es so gut wie geschenkt. Der ganze Wert der Power AG liegt in den Verträgen zur Einspeisevergütung. Das heißt, falls die Photon Power AG aufgibt, muss es eine lückenlose Nachfolge geben, welche die Verträge übernimmt. Sonst besteht die Power AG aus ein paar Stücken grüne Wiese, eine Halle im Nirgendwo und vergelcihsweise wertlosen Modulen. Denn neue Verträge zur Einspeisung zu den derzeitigen Tarifen werdern viel, viel, viel weniger bringen. So eine Genossenschaft als Nachfolge zur Power AG klingt mir super.

Warum denkt Kreutzmann nicht darüber nach, die Power AG direkt in das Eigentum der Gläubiger zu geben, wenn sie nicht zahlen kann? Wieso zum Beispiel hält die Holding 100% der Aktien, wieso konnten wir keine Aktien kaufen und damit ein Mitspracherecht bekommen?

Ich denke, über eine eventuelle Genossenschaft zur Übernahme der Einspeiseverträge müssten wir sehr rechtzeitig nachdenken und uns entsprechend organisieren. Wenn Kreditinstitute Insolvenzmasse übernehmen, dafür sehe ich nämlich abschreckende Beispiele aus dem großen Bauboom-Crash in meiner zweiten "Home Town":

https://en.wikipedia.org/wiki/Cranfield_Mill
http://www.failedarchitecture.com/the-modern-ruins-of-ipswichs-waterfront/

Diese Gebäude sind in allerbester Lage, und im unmittelbaren Umfeld sind jetzt im letzten Jahr große Blocks an Wohnungen neu gebaut und fertiggestellt worden. Aber die alten Ruinen von 2009 stehen noch immer so da und verkommen, niemand kümmert sich um Sturmschäden am Wolkenkratzer, niemand baut die Rohwohnungen aus, niemand kümmert es, wenn in Jahren Wind und Wetter in dem benachbarten Rohbau der Beton als Bausubstanz nicht mehr hält.

Banken arbeiten mit Geld, nicht mit realen Dingen. Da ist im Zweifelsfalle niemand verantwortlich, der die Substanz erhält und die Sache an sich weiterführt. Die Kreditinstitute verscherbeln die Substanz gegebenenfalls an den Meistbietenden, oder sie behalten es einfach und es verfällt, weil sich keiner drum kümmert. Da ist doch niemand PERSÖNLICH betroffen, weshalb soll man da also Arbeit inverstieren. Wer wartet die Solaranlagen, wer verwaltet die Einspeisevergütungen? Kreditinstitute sicher nicht.

Das heißt, eine Gäubigergemeinschaft, die gegebenenfalls die Power AG als Genossenschaft übernehmen könnte, müsste als solche schon organisiert sein und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, falls es an die Verteilung der Insolvenzmasse geht.

Das würde ich lieber diskutieren und gegebenenfalls anpeilen, als "Soidarität zum Kern der Photon Power AG" zu zeigen und ihnen zu helfen, auf Deubel komm raus die Insolvenz gegebenenfalls nur zu verschleppen.

http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/staatsanwaltschaft-ermittelt-wegen-insolvenzverschleppung-bei-photon-publishing_100017922/
Hallo allerseits
Als Anleger der PHOTON Power AG bin ich kürzlich auf diese Diskussion gestoßen. Ich bin übrigens auch Gläubiger bei Solar Millennium, deren Insolvenzverfahren seit mehreren Jahren läuft und bei dem schlussendlich mit einem Verlust von 85 bis 90 Prozent der eingebrachten Anlagen zu rechnen ist.
Außerdem war ich in das Insolvenzverfahren von PROKON involviert und habe als Aktiver des Vereins „Freunde von Prokon“ (FvP) an dessen Begleitung von Anfang an mitgewirkt. Hier betrug letztendlich der Verlust knapp 40 %, aber das Unternehmen wird in Form einer Genossenschaft weitergeführt und wird voraussichtlich in absehbarer Zeit wieder Gewinne an die Genossenschaftsmitglieder ausschütten. Der Energiewende konnte m. E. durch die Bildung der Genossenschaft und nicht zuletzt durch die Tätigkeit des Vereins FvP ein guter Dienst erwiesen werden.
Nun zur PHOTON Power AG:
Den Ärger, der aus den Zeilen spricht, die „Photonopfer“ am 30.12.2015 geschrieben hat, kann ich gut nachvollziehen. Dass mit fremden Geld, das in guter Absicht zur Verfügung gestellt wurde, immer wieder verantwortungslos umgegangen wird, ist zweifellos ein Skandal. „Die verantwortungslosen Typen, die das angerichtet haben zu finden“ dürfte allerdings kein Problem sein. Im Falle von PROKON ist an erster Stelle Carsten Rodbertus (C. R.) zu nennen. Bei PHOTON Power AG blicke ich noch nicht ganz durch, aber auch hier kommt nur ein sehr überschaubarer Personenkreis in Betracht, der namentlich bekannt ist. Allerdings warne ich vor einer eilfertigen Verurteilung, ohne sich mit den Motiven der Akteure auseinandergesetzt zu haben. Es ist guter Brauch, vor einer Verurteilung immer auch die Beschuldigten anzuhören und sich mit deren Argumenten auseinanderzusetzen. An der Person von C. R. Kann ich übrigens nach wie vor positive Zuge erkennen, obwohl er sicher die Hauptverantwortung für einen erheblichen Vermögensschaden trägt, von dem ich auch persönlich betroffen bin. Das Verhalten von C. R. im Insolvenzverhalten beurteile ich allerdings negativ, kann es menschlich aber durchaus verstehen. Darum geht es jedoch nur am Rande.
Wir Anleger sollten in erster Linie nach vorne blicken. Zunächst muss es darum gehen, das Insolvenzverfahren abzuwenden und nach meinem Eindruck ist Frau Kreutzmann für dieses Ziel ehrliche engagiert. Sollte es dennoch zum Insolvenzverfahren kommen, ist noch längst nicht alles verloren oder perspektivlos (wie das Beispiel von PROKON zeigt). Durch engagiertes Handeln der Anleger/-innen ist auch im Insolvenzverfahren noch viel zu erreichen! Im Übrigen sollte unser Verhältnis zum Kern der PHOTON Power AG m. E. von kritischer Solidarität geprägt sein.
Deshalb unterstütze ich ausdrücklich die Idee von „Photonopfer“, als ersten Schritt zu einer „Versammlung aller interessierten Anlagezeichner“ zu gelangen. Wo ich mit „Photonopfer“ nicht übereinstimme, ist das Einschalten der Medien zum jetzigen Zeitpunkt. Die Medien verfolgen eigene Interessen und man sollte ihre Einschaltung erst dann in Betracht ziehen, wenn man sich davon einen Nutzen erhoffen kann. Sollte es zum Insolvenzverfahren kommen, muss man dies natürlich erneut überprüfen.
Die vorliegende Plattform von wallstreet-online halte ich für denkbar ungeeignet, um über unsere Probleme zu diskutieren und zwar hauptsächlich aus zwei Gründen
1. Die Diskussion ist öffentlich und kann von diversen Interessengruppen für Ziele genutzt werden, die nicht die unseren sind. Das Beispiel von PROKON hat gezeigt, dass sofort Rechtsanwälte zur Stelle sind, wenn Mandate erhofft werden. (Der Geruch nach Aas lockt stets auch Geier an.) Ich weiß definitiv, dass im Falle von PROKON Rechtsanwälte versucht haben, Anleger/-innen in zum Teil abenteuerliche Verfahren zu locken! Inwieweit hier einige Personen noch zusätzlich viel Geld verbrannt haben, wird wohl ein Geheimnis bleiben! Außerdem muss in Betracht gezogen werden, dass auch im Umfeld der PHOTON-Gruppe (z.B. unter den Gläubigern) möglicherweise erhebliche Interessengegensätze bestehen könnten, was für sich alleine schon ein hinreichender Grund ist, die Debatte nicht auf dem Marktplatz zu führen. Vielleicht stehen auch schon Investoren bereit, die sich die PHOTON Power AG zum Ramschpreis unter den Nagel reißen wollen. Wer weiß!
2. Die Diskussion hier ist anonym. Dafür mag es gute Gründe geben. Ich möchte allerdings wissen, mit wem ich es zu tun habe und ich denke, dass unter uns genügend Vertrauen bestehen sollte, innerhalb einer geschlossenen Plattform unsere Identitäten preiszugeben.
Ich fange damit schon einmal an: Ich wohne in Dortmund und bin unter der E-Mail-Adresse
EckhardAlthaus@gmx.de zu erreichen. Diese Adresse enthält übrigens auch meinen Klarnamen.
Ich schlage also vor, dass alle, die am Aufbau einer solchen geschlossenen Diskussionsplattform interessiert sind, mir ihre E-Mail-Adresse zukommen lassen. Ich werde die Adressen sammeln und allen Personen, deren Adresse bei mir eingeht, auch alle anderen Mail-Adressen schicken, die bei mir eingehen.
Ich verpflichte mich ausdrücklich dazu, die Daten nur für den hier beschriebenen Zweck zu verwenden, was aber eigentlich selbstverständlich und darüber hinaus datenschutzrechtlich erforderlich ist.
Ich werde übrigens auch noch auf einem anderen Weg versuchen, eine Plattform der beschriebenen Art einzurichten. Wenn das gelingt, werdet Ihr davon erfahren, es kann allerdings ein paar Tage dauern.
Was KleinNemo am 04.01.2016 über die Motivation der Anleger/-innen geschrieben hat,
„Wir ... waren ... begeisterte Befürworter der Solarenergie, als Alternative zur Abhängigkeit von politisch und menschenrechtlich fragwürdigen Regimes, die wir mit unserern Erdölimporten stützen, gefährlicher Atomenergie und klimaverändernder Kohleverbrennung“ gilt in jedem Fall auch für mich; lediglich die Vergangenheitsform „wir waren“ möchte ich in die Gegenwartsform übertragen und auch die Windenergie hier ausdrücklich einbeziehen (siehe PROKON).

Abschließende Erklärung: Ich bin in keiner Weise in das operativen Geschäft der PHOTON – Gruppe eingebunden. Meine hier geäußerten Vorstellungen sind in erster Linie von meinem Engagement für die Energiewende getragen, wobei natürlich in zweiter Linie die möglichst weitgehende Werterhaltung für die Anleger/-innen eine wichtige Rolle spielt.
Ich bin auch nicht als Anwalt, Anlageberater oder in ähnlicher Form tätig. Meine ökonomischen Interessen in Sachen PHOTON Power AG sind ausschließlich durch meine Geldanlage begründet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.427.635 von Mosaikleger am 06.01.16 19:41:05
Wie Öffentlichkeit herstellen
Hallo,

damit sich die Info-Wellen weiter ausbreiten, habe ich beim WDR angefragt, ob sie schon was von der Photonpleite gehört haben. Bin mal gespannt ob sich jemand meldet.
Eine weitere Möglichkeit ist Facebook, die Info über die vorläufige Insolvenz weiter zu tragen.

Beste Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.422.055 von Photonopfer am 06.01.16 11:13:47
Aufruf zum melden beim WDR und der Aachener Zeitung
Betroffene Anleger sollten sich beim WDR Lokalzeit Aachen und der Aachener Zeitung melden. Nur wenn sich dort möglichst mehrere Betroffene melden, werden diese eine Veranlassung sehen, etwas zu berichten.

Hier die Kontaktdaten:

Email an Lokalzeit Aachen des WDR:
http://www1.wdr.de/studio/aachen/kontakt/index.html

Email oder Tel. Aachener Zeitung:
Aachener Zeitung, Lokalredaktion Aachen
Telefon 0241/5101-311
az-lokales-aachen@zeitungsverlag-aachen.de

Wenn Frau Kreutzmann ein tatsächliches Interesse hat, dass die Anleger die Hintergründe erfahren, wird sie sich bereit erklären, aus ihrem privaten Geld einen Beitrag an die Kanzlei Müller, Siedel, Vos zu zahlen, damit diese unabhängig die Hintergründe der Situation der Photon Power recherchieren und für alle offen legen kann ohne dass dafür die Anleger die Zeche zahlen müssen. Fragen Sie sie danach! Ich halte es allerdings als sehr unwahrscheinlich, dass Frau Kreutzmann solch ein Vorgehen möchte.


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