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Pantaleon - auf dem Weg zur zweiten Netflix ? (Seite 137)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.007.542 von eschinger am 12.02.18 20:40:26
Zitat von eschinger: muss man den Bruttoumsatz, d.h. 100% des Umsatzes aus VoD ansetzen.

Würde ich auf Anhieb jetzt auch so machen, kann man allerdings eventuell so oder so sehen... ( ich glaube bei Groupon Inc. gab es da vor einigen Jahren mal eine ähnliche Diskussion, die mussten die Umsatzzahlen allerdings dann nach unten korrigieren ( soweit ich mich noch erinnern kann, müsste man aber nochmal googlen )

Gehen wir von den 100% aus. Bei Deinen 103 Mio. Euro Umsatz komm ich wie oben geschrieben gegen 100.000 Downloads pro Tag? ernsthaft? Da müsste ja aktuell jeder User der die App installiert hat irgendwo 2-4 Filme am Tag streamen? Von den alten Filmen? herrjee da würde ich höchstens im Durchschnitt 1-2 Filme die Woche ansetzen?

Da komm ich aktuell auf einen Jahresumsatz der VOD Plattform ( wenn ich es mit steigender Tendenz im Gesamtjahr positv rechne) auf vielleicht 20-25 Mio. Euro?

Für mehr müsste man in den nächsten Monaten völlig explodieren?

Wenn ich jetzt also meine Schätzungen für 2017 & 18 reduziere und dafür meinen Bewertungshorizont (lediglich VoD) nach hinten verlängere komme ich auch am Ende vermutlich auf das gleiche Kursziel

Mag sein, auf der anderen Seite macht es keinen Sinn dem Unternehmen so viele Vorschusslorbeeren zuzugestehen! 2017-2020 wie Du es machst ist ja okay! Aber 17-25 ist doch dann schon ein bisschen "lesen in der Glaskugel"? Sowiso wenn das Unternehmen ja in der Vergangeheit noch gar keine Zahlen ( VOD ) geliefert hat, auf welchen die Schätzungen beruhen könnten...

Gruß


@Streams: da ich mit 2,99€ rechne sind es tatsächlich 112.500 Streams pro Tag in 2018..Es ist nur die Frage ob die alle über die App kommen müssen...warum nicht normal über den Browser oder auch Smart-TV?

ansonsten habe ich 1,5 Streams pro Tag pro Film (75.000 Filme) angesetzt. Bei 5 Streams p.a. bräuchten sie 8,2 Mio. Nutzer (weltweit). Klingt zunächst viel aber ist es das auch?

Ich glaube am Ende wird eher die Zahl der Filme, die ich als Berechnungsgrundlage genutzt habe, nicht stimmen. Diese Planzahlen sind auch nicht mehr in den Präsis enthalten...daher ist es fraglich ob zb auch 40.000 Filme Ende letzten Jahres erreicht wurden, ich bezweifle das.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.008.673 von Junolyst am 13.02.18 00:00:08@Streams: da ich mit 2,99€ rechne sind es tatsächlich 112.500 Streams pro Tag in 2018..Es ist nur die Frage ob die alle über die App kommen müssen...warum nicht normal über den Browser oder auch Smart-TV?


3 Euro pro Film hatte ich auch angesetzt, ist aber etwas vage da die Preise ja unterschiedlich.
Die meisten Filme liegen wohl bei 2,99 und 3,99 Euro, da muss aber selbstverständlich noch die Mehrwertsteuer raus.

Kosten die "neuen" Disney Filme mehr wie 3,99 Euro? ( Bin nicht angemeldet und kann deshalb nicht nachschauen... )

Klar konsumieren die Kunden auch über Browser und Smart-TV. Man darf sich jetzt sicher nicht ausschließlich auf den Play Store verlassen ( i-Phone gibt's ja schließlich auch noch )

im Alexa Ranking wird Desktop + Mobil berücksichtigt und selbst da komm ich nicht mal ansatzweise auf diese Zahlen. ( 844.000 Sessions )

SimilarWeb weist für den gesamten Januar gerade einmal 160.000 Sessions per Month aus. ( wohl ohne Mobile ) Da geht ein Großteil über PantaflixPRO wieder raus, da sind Aktionäre dabei, Friends and Family und natürlich auch unzählige User die einfach nur mal gucken und dann wieder gehen. Wie viele User da wirklich für einen Film bezahlt haben kann man eigentlich überhaupt nicht schätzen! Aber selbst wenn ich mich bemühe es positv zu sehen sind wir von 100.000 Downloads pro Tag so weit entfernt wie die Erde vom Mond. ( sorry )

ansonsten habe ich 1,5 Streams pro Tag pro Film (75.000 Filme) angesetzt.

Ich glaube nicht das man diesen Ansatz so machen kann! Diese Theorie ist so löchrig wie ein schweizer Käse! Sie berücksichtigt weder den Wettbewerb, noch den Preis, noch die Qualität und schon gar nicht die Wünsche der Kunden.
Nach dieser Theorie könnte ich einen Webshop für Zahnbürsten aufmachen und davon ausgehen, das der Umsatz mit der Anzahl der verfügbaren Zahnbürsten 1:1 nach oben geht? Egal zu welchem Preis ich die Bürsten anbiete, welche Qualität sie haben etc.?

Juno - diese Theorie funktioniert so nicht! Überdenk das vielleicht nochmal...


Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.013.320 von eschinger am 13.02.18 13:51:59
Zitat von eschinger: @Streams: da ich mit 2,99€ rechne sind es tatsächlich 112.500 Streams pro Tag in 2018..Es ist nur die Frage ob die alle über die App kommen müssen...warum nicht normal über den Browser oder auch Smart-TV?


3 Euro pro Film hatte ich auch angesetzt, ist aber etwas vage da die Preise ja unterschiedlich.
Die meisten Filme liegen wohl bei 2,99 und 3,99 Euro, da muss aber selbstverständlich noch die Mehrwertsteuer raus.

Kosten die "neuen" Disney Filme mehr wie 3,99 Euro? ( Bin nicht angemeldet und kann deshalb nicht nachschauen... )

Klar konsumieren die Kunden auch über Browser und Smart-TV. Man darf sich jetzt sicher nicht ausschließlich auf den Play Store verlassen ( i-Phone gibt's ja schließlich auch noch )

im Alexa Ranking wird Desktop + Mobil berücksichtigt und selbst da komm ich nicht mal ansatzweise auf diese Zahlen. ( 844.000 Sessions )

SimilarWeb weist für den gesamten Januar gerade einmal 160.000 Sessions per Month aus. ( wohl ohne Mobile ) Da geht ein Großteil über PantaflixPRO wieder raus, da sind Aktionäre dabei, Friends and Family und natürlich auch unzählige User die einfach nur mal gucken und dann wieder gehen. Wie viele User da wirklich für einen Film bezahlt haben kann man eigentlich überhaupt nicht schätzen! Aber selbst wenn ich mich bemühe es positv zu sehen sind wir von 100.000 Downloads pro Tag so weit entfernt wie die Erde vom Mond. ( sorry )

ansonsten habe ich 1,5 Streams pro Tag pro Film (75.000 Filme) angesetzt.

Ich glaube nicht das man diesen Ansatz so machen kann! Diese Theorie ist so löchrig wie ein schweizer Käse! Sie berücksichtigt weder den Wettbewerb, noch den Preis, noch die Qualität und schon gar nicht die Wünsche der Kunden.
Nach dieser Theorie könnte ich einen Webshop für Zahnbürsten aufmachen und davon ausgehen, das der Umsatz mit der Anzahl der verfügbaren Zahnbürsten 1:1 nach oben geht? Egal zu welchem Preis ich die Bürsten anbiete, welche Qualität sie haben etc.?

Juno - diese Theorie funktioniert so nicht! Überdenk das vielleicht nochmal...


Gruß


Ich verstehe deine Sichtweise .

Das Problem bei der Anzahl der Filme ist ja einerseits dass man nicht weiß was es für Filme sind die Online sind -> diese werden aber unterschiedlich oft geschaut

Zum anderen weiß man nicht welche Filme wo in welchem Land verfügbar sind...

Für mich hat aber die Anzahl der Filme auf der Plattform durchaus eine Relevanz, da man sich so ja auch absetzt, wenn Filme woanders nicht oder nur deutlich teurer verfügbar sind. Von daher sollte sie m.E. auch Einzug in der Bewertung erhalten, aber ggf. müsste man hier Cluster bilden um eine verstärkte Abgrenzung zu schaffen.

Ich werde mir mal Gedanken über einen alternativen Ansatz machen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.024.735 von Junolyst am 14.02.18 16:32:36Für mich hat aber die Anzahl der Filme auf der Plattform durchaus eine Relevanz, da man sich so ja auch absetzt, wenn Filme woanders nicht oder nur deutlich teurer verfügbar sind.

sehe ich generell auch so.

Mehr Filme bedeutet mehr Auswahl, mehr Auswahl bedeutet mehr Chance auf Verkäufe.

Allerdings ist das m.E. nur mal ein grundsätzlicher Ansatz, welcher es eben nicht erlaubt die Anzahl der verfügbaren Produkte einfach 1:1 oder gar 1:1,5 auf den Umsatz anzuwenden - viel zu einfach.

Amazon arbeitet ja im Prinzip ähnlich! Um so mehr Produkte verfügbar sind, um so mehr können die Kunden Bestellungen über Amazon abwickeln. Generell nimmt Amazon aber ja nur Produkte selber auf, welche einen Mindestabsatz besitzen. Ein Nischenprodukt wirst Du bei Amazon vergeblich suchen, da schlicht nicht rentabel. Ich habe das Beispiel mit den Zahnbürsten gemacht, man könnte Beispiele für unzählige andere Produkte finden! Wenn Amazon ein oder zwei paar "rosa" Herrensocken anbietet, dann ist das völlig ausreichend, da die Nachfrage nach rosa Herrensocken sicher ehr gering! Selbst wenn Amazon dann nochmal 500 "rosa" Herrensocken mit anderen Motiven anbietet wird es den Absatz nicht mehr nennenswert erhöhen.

und genau da sind wir jetzt am Knackpunkt und deshalb haut Deine Planung auch wohl ehr nicht hin:

die Frage zu Pantaflix lautet nämlich "wie viel paar "rosa Herrensocken" hat Pantaflix im Programm?

Wenn von 10.000 Filmen 8.500 "rosa Herrensocken" sind, dann können sie nochmal 25.000 dieser Filme hoch laden und es wird die Downloadzahlen nicht nennenswert nach vorne bringen - bzw. sicher nur extrem unterproportional.

Der Content und der Preis ist entscheidend für den Erfolg.

müsste man hier Cluster bilden um eine verstärkte Abgrenzung zu schaffen

auf jeden Fall !!!

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.032.616 von eschinger am 15.02.18 12:52:02Ich denke jeder Film mehr auf der Plattform, macht Sinn. Die Kosten für Pantaflix sind gegen Null, fürs vorhalten. Beim Kauf verdient man entpsrechend mit.

Wenn meine alten Socken kaputt sind, kauf ich mir durchaus gerne wieder die gleichen Socken. Bei Filmen ist das aber anderst. Vlt. schau ich mir einen ein paar mal an, aber grundsätzlich , möchte ich jedesmal eher einen anderen Film schauen und da brauch ich ein großes Sortiment mit Rosa Socken, mit verschiedenen Motiven.

Meines erachtens gilt es Top Filme, möglichst Brandaktuell, auf die Plattform zu kriegen. Die bestimmen den Großteil des Umsatzes. Nach denen wird auch Kundenseitig gesucht. Damit wird die Plattform bekannt und man stöbert auch gerne um ander Lieblingsfilme zu finden oder auch mal Nonames.


Ich finde Pantaflix, ähnelt zunehmend Tesla. Man ist ein Herausforderer, Underdog. Vorteil, innovativ, radikal anders, schnell. Nachteil, kapitalschwach, relativ unbekannt.
Daher wird man auch weiterhin, immer ein wenig zu viel, zu früh versprechen, damit man genug Aufmerksamkeit bekommt. Würde man vorsichtig und zurückhaltend agieren, hätte man keine Chancen.

Man wird sehen was man erreichen kann. Aber die Plattform steht, erste Deals sind da und das Konzept wird Stück für Stück entwickelt. Operativ wird es wohl ein wenig langsamer vorangehen als man anfangs gehofft hat. Allerdings, kann das ganze jederzeit enorm beschleunigen..
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.032.997 von allavista am 15.02.18 13:45:09
Zitat von allavista: Operativ wird es wohl ein wenig langsamer vorangehen als man anfangs gehofft hat. Allerdings, kann das ganze jederzeit enorm beschleunigen..


Exakt genauso ist auch meine Einschätzung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.032.997 von allavista am 15.02.18 13:45:09Ich denke jeder Film mehr auf der Plattform, macht Sinn. Die Kosten für Pantaflix sind gegen Null, fürs vorhalten. Beim Kauf verdient man entpsrechend mit.

Im Großen und Ganzen wird das so sein! Der einzige Nachteil welchen ich daran sehe ist, dass der Kunde irgendwann "vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sieht". Die Plattform ist halt irgendwann "vollgemüllt" mit irgendwelchem alten Zeugs - spätestens nach der 20. Seiten mit "Action Filmen" hört der User auf zu blättern ( ist bei Google doch auch nicht anders - da hört man schon nach der 3. Seite auf. )

Wenn meine alten Socken kaputt sind, kauf ich mir durchaus gerne wieder die gleichen Socken. Bei Filmen ist das aber anderst. Vlt. schau ich mir einen ein paar mal an, aber grundsätzlich , möchte ich jedesmal eher einen anderen Film schauen und da brauch ich ein großes Sortiment mit Rosa Socken, mit verschiedenen Motiven.

:laugh: ich denke Du hast mein Beispiel nicht so verstanden wie ich es gemeint habe! Es ging nicht um die Motive, sondern um die Farbe "rosa"

Trägst Du rosa Socken? Wenn nicht, dann ist es egal welches Motiv da drauf ist, du bestellst die Socken nicht - egal ob Amazon 100 oder 500 im Angebot hat, damit ist kein Umsatz erzielbar. Ist bei den alten Filmen das Gleiche, die prozentuale Anzahl der Konsumenten welche bereit ist für diese alten "Schinken" Geld zu bezahlt tendiert gegen 0.

Meines erachtens gilt es Top Filme, möglichst Brandaktuell, auf die Plattform zu kriegen. Die bestimmen den Großteil des Umsatzes. Nach denen wird auch Kundenseitig gesucht. Damit wird die Plattform bekannt und man stöbert auch gerne um ander Lieblingsfilme zu finden oder auch mal Nonames

Wenn man Erfolg haben möchte für da kein Weg dran vorbei.

Daher wird man auch weiterhin, immer ein wenig zu viel, zu früh versprechen, damit man genug Aufmerksamkeit bekommt.

Ja genau das machen sie! Die Börse ist zwar ein dummer Hund und verzeiht dem Elon so alles mögliche, aber letztlich kommt auch für Tesla der Punkt an welchem die Börse erkennen muss, das die Zahlen nicht rein kommen, die Konkurrenz nicht schläft und die Aktie, schlicht und einfach gesagt, zu teuer ist.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.024.735 von Junolyst am 14.02.18 16:32:36sie werden Übrigens sogar auf australischen Portals beworben.
ist ja Irgendwie widerlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.047.379 von Popeye82 am 16.02.18 19:41:42
Zitat von Popeye82: sie werden Übrigens sogar auf australischen Portals beworben.
ist ja Irgendwie widerlich.


Weil? Schließlich ist das ja auch ein Zielmarkt.
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