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Pantaleon - auf dem Weg zur zweiten Netflix ? - Die letzten 30 Beiträge


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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.468.129 von Svabo am 16.08.18 22:01:21
Zitat von Svabo: und sie können mal die Anzahl der montly activ Users veröffentlichen...


...und auch das wird passieren...und dann wirst du wieder mäkeln...irgendein blabla warum Pantaflix nicht erfolgreich sein wird, fällt dir sicherlich ein...
gäääähn... wie wäre es denn mal mit konstruktiven Beiträgen zur Diskussion?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.463.092 von allavista am 16.08.18 13:46:27
Zitat von allavista: analytics, ja weltweit findet man da sicher noch einige. Daher hat man ja auch die Plattform gebaut, weil genau diese Gruppe von Menschen, keinen Zugang zu den Filmen hat.


Ja wer kennt ihn nicht. Den jungen hippen deutschen Expat in den USA, der Internet, Amazon Prime oder einen Smart TV besitzt und bisher noch nicht die Möglichkeit hatte sich Fack Ju Göthe zu besorgen. :laugh::laugh:

Da gibt es sicherlich unzählige von...

Dann hält ja Pantaflix nun nichts mehr auf und sie können mal die Anzahl der montly activ Users veröffentlichen...
Die Online-Video-Bude macht wieder mehr Investorenwerbung und die Blase zieht an...Das ist ja wie Bitcoin, reagiert auf sinnlosen Nachrichten mit 10% Kurssteigerung :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.462.702 von annalytiks am 16.08.18 13:08:54analytics, ja weltweit findet man da sicher noch einige. Daher hat man ja auch die Plattform gebaut, weil genau diese Gruppe von Menschen, keinen Zugang zu den Filmen hat.
ob sich weltweit noch jemand findet, der die goethe filme nicht schon im kino, dvd, paytv, freetv , prime,flix, paytv, youtube und wo auch immer sie laufen oder gelaufen sind, noch nicht gesehen hat und dafür geld hinlegen wird?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.428.753 von eschinger am 12.08.18 10:36:31Da habt Ihr euren "Fack ju goehte" Burner über den Ticker.

Deutschlands erfolgreichste Film-Reihe "Fack ju Göhte" ist ab sofort international auf der VoD-Plattform PANTAFLIX verfügbar

Schade um die Verballhornung unserer Sprache
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.426.830 von Junolyst am 11.08.18 17:18:35ok, Danke für Info

Denke das ist für Disney auch noch schulterbar :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.426.077 von SorosJr am 11.08.18 12:58:57was den einen oder anderen Liebhaber sicherlich auf die Plattform ziehen sollte.

Das bezweifelt ja auch niemand!

Die Frage ist, wieviele? Reicht es um dem Kurs wieder "Beine" zu machen oder sackt er weiter ab?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.422.813 von eschinger am 10.08.18 19:23:05
Zitat von eschinger: lieber "eschinger", lies doch mal... ich halte es für wahrscheinlicher, als ein AWS-Hosting...

Deine Worte: Disney braucht eine technische Lösung. Auf der HV - und du hättest genau auch deswegen da sein sollen - wurde sehr schön dargelegt, wie der "Pro-Bereich" genau auf solche Anforderungen hin ergänzt und verbessert wurde. Gut, das sieht man als End-User nicht, für den Content-Lieferanten ist das aber wichtig (aber da wären wir mal wieder beim Thema B2B2C). Von Abrechnung mit unterschiedlichen Steuersätzen bis hin zum Abomodell oder der Sicherheit der Inhalte muss ja alles technisch abgebildet sein. Da sehe ich es wahrscheinlicher an, dass es zu einem white-label-Projekt mit dem bekannten Partner Pantaflix kommt, als dass Disney anfängt auf AWS zu hosten... dann könnten sie ja gleich mit Netflix verbandelt bleiben..

Was hat das überhaupt mit AWS zu tun, die können doch überall hosten?

Und die technische Lösung dahinter ist nicht mal halb so schwierig abzubilden wie Du es hier darstellst! Nochmal:

Das hat Pantaflix mit 10 oder 20 Mitarbeitern und ein paar hunderttausend Euro auf die Beine gestellt?

Jeder kleine Fernsehsender und sonst nochmal tausende halblebige Web Seiten streamen irgendetwas in's Netz! Ich frag mich wie Du darauf kommst, das DISNEY !!!! dafür eine deutsch White-Label Lösung benötigen könnte? Jeder "Esel" kann irgendwas in's Netz streamen?

Im Ernst Toby, das ist extremst unwahrscheinlich und ist eigentlich den Text nicht wert!

Und immer wieder gab es die Kritiker, die wussten, dass man mit Online-Videotheken nie Geld verdienen wird...erinnert mich sehr an deine Dauerargumentation...

Wir sind alle keine Hellseher - Investoren wiegen Informationen ab und erörtern eine Eintrittswahrscheinlichkeit - wenn sich das Marktumfeld oder das Unternehmen verändert kann die natürlich auch mal falsch sein - das ist nicht zu vermeiden?

Netflix hat als Online Videothek angefangen, es ist die Basis, nicht der Erfolg! Der Erfolg kommt aus den eigenen, sehr guten SERIEN - und jeder der etwas anderes sagt hat das Konzept Netflix nicht verstanden!

Allerdings fallen die ganzen Serien ( Hauptgeschäft aller Streamingdienste ) aus, da es eigene Inhalte sind und eben nur exclusiv - wie Disney das ebenfalls vor hat - auf Disney Stream laufen und nicht bei Panta.

Ich sehe die Möglichkeit das Panta in's Plus fährt! Aber es wird nicht schnell gehen und von Kursraketen würde ich auch nicht sprechen - man kann das langsam Stück für Stück aufbauen...

Du hast offensichtlich einen guten Draht zur Filmindustrie, den Produzenten etc. - ich finde es auch gut das Panta denen eine Plattform zur Verfügung stellt! Aber diese ganzen Indie-Filme etc. die mögen ja vielleicht ganz gut sein, aber sie sind beim Endkonsumenten wahrscheinlich recht unbekannt und beworben werden die alle auch nicht so riesig! Du musst den Leuten sagen was sie konsumieren sollen - sonst kommen da paar Umsätze von Insidern und Filmliebhabern und das war's dann auch - keine Umsatzreißer...


Gruß


Stand HV hat die Plattform 9,2 Mio. € gekostet!
Zugriffszahlen Juli & Long-Tail-Strategie
Hallo zusammen,

ich glaube die Similarweb-Zugriffzahlen von Juli sind hier noch nicht gepostet worden:
https://www.similarweb.com/website/pantaflix.com
Die Zugriffszahlen sind insgesamt zwar leider leicht rückläufig. Interessant finde ich aber die Verteilung auf die Länder. Die meisten Zugriffe kommen mittlerweile aus den USA (fast 40%) und der Türkei (ca. 30%). Deutschland mit 10% erst auf Platz 3.
--> Klarer Beleg für die Internationalität der Plattform.

Man kann sich zwar fragen, ob der "Bulle von Tölz" wirklich eine eigene DGAP-Meldung wert ist. Mir ist diese etwas krude Form von "wöchentlichem Arbeitsnachweis" aber allemal lieber als Funkstille.
Außerdem fährt Pantaflix ja m.E. sowieso eine Long-Tail-Strategie, d.h. es geht in erster Linie gar nicht darum, nur Blockbuster im Programm zu haben (Begriffsdefinition siehe https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/long-tail).
Der "Bulle von Tölz" ist in diesem Sinn mit Sicherheit nischig genug für den Long-Tail-Ansatz :-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.422.066 von eschinger am 10.08.18 17:39:06Ich bezweifle selbst dass mit solchen Serien die Gewinne sprudeln werden, aber solange die Erträge größer als die Kosten sind, ist mir es recht.
Was ich aber glaube ist, dass du die Filmliebhaber und die Indiebranche stark unterschätzt.
Kurzfilmnächte-/Festivals sind immer stark besucht und häufig ausverkauft. Dieser Branche wird aktuell noch kein passendes Medium zur Verfügung gestellt, bzw. dürften noch nicht so viele von Pantaflix gehört haben. Es sind aber auch viele Kurzfilme bei Pantaflix verfügbar, was den einen oder anderen Liebhaber sicherlich auf die Plattform ziehen sollte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.422.360 von Tobywankenobi am 10.08.18 18:17:27lieber "eschinger", lies doch mal... ich halte es für wahrscheinlicher, als ein AWS-Hosting...

Deine Worte: Disney braucht eine technische Lösung. Auf der HV - und du hättest genau auch deswegen da sein sollen - wurde sehr schön dargelegt, wie der "Pro-Bereich" genau auf solche Anforderungen hin ergänzt und verbessert wurde. Gut, das sieht man als End-User nicht, für den Content-Lieferanten ist das aber wichtig (aber da wären wir mal wieder beim Thema B2B2C). Von Abrechnung mit unterschiedlichen Steuersätzen bis hin zum Abomodell oder der Sicherheit der Inhalte muss ja alles technisch abgebildet sein. Da sehe ich es wahrscheinlicher an, dass es zu einem white-label-Projekt mit dem bekannten Partner Pantaflix kommt, als dass Disney anfängt auf AWS zu hosten... dann könnten sie ja gleich mit Netflix verbandelt bleiben..

Was hat das überhaupt mit AWS zu tun, die können doch überall hosten?

Und die technische Lösung dahinter ist nicht mal halb so schwierig abzubilden wie Du es hier darstellst! Nochmal:

Das hat Pantaflix mit 10 oder 20 Mitarbeitern und ein paar hunderttausend Euro auf die Beine gestellt?

Jeder kleine Fernsehsender und sonst nochmal tausende halblebige Web Seiten streamen irgendetwas in's Netz! Ich frag mich wie Du darauf kommst, das DISNEY !!!! dafür eine deutsch White-Label Lösung benötigen könnte? Jeder "Esel" kann irgendwas in's Netz streamen?

Im Ernst Toby, das ist extremst unwahrscheinlich und ist eigentlich den Text nicht wert!

Und immer wieder gab es die Kritiker, die wussten, dass man mit Online-Videotheken nie Geld verdienen wird...erinnert mich sehr an deine Dauerargumentation...

Wir sind alle keine Hellseher - Investoren wiegen Informationen ab und erörtern eine Eintrittswahrscheinlichkeit - wenn sich das Marktumfeld oder das Unternehmen verändert kann die natürlich auch mal falsch sein - das ist nicht zu vermeiden?

Netflix hat als Online Videothek angefangen, es ist die Basis, nicht der Erfolg! Der Erfolg kommt aus den eigenen, sehr guten SERIEN - und jeder der etwas anderes sagt hat das Konzept Netflix nicht verstanden!

Allerdings fallen die ganzen Serien ( Hauptgeschäft aller Streamingdienste ) aus, da es eigene Inhalte sind und eben nur exclusiv - wie Disney das ebenfalls vor hat - auf Disney Stream laufen und nicht bei Panta.

Ich sehe die Möglichkeit das Panta in's Plus fährt! Aber es wird nicht schnell gehen und von Kursraketen würde ich auch nicht sprechen - man kann das langsam Stück für Stück aufbauen...

Du hast offensichtlich einen guten Draht zur Filmindustrie, den Produzenten etc. - ich finde es auch gut das Panta denen eine Plattform zur Verfügung stellt! Aber diese ganzen Indie-Filme etc. die mögen ja vielleicht ganz gut sein, aber sie sind beim Endkonsumenten wahrscheinlich recht unbekannt und beworben werden die alle auch nicht so riesig! Du musst den Leuten sagen was sie konsumieren sollen - sonst kommen da paar Umsätze von Insidern und Filmliebhabern und das war's dann auch - keine Umsatzreißer...


Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.421.964 von eschinger am 10.08.18 17:29:45lieber "eschinger", lies doch mal... ich halte es für wahrscheinlicher, als ein AWS-Hosting...
was Hulu angeht, hast du recht, die gehören ihnen dann auch irgendwie...allerdings wissen wir wenig über die Disney-Strategie und wie sie sich in anderen Märkten aufstellen wollen, und, und, und...
wer mit wem über was spricht, wissen wir auch nicht...

einzig und allein kann ich dir sagen, dass es großen Unternehmen mitnichten gelingen muss, eigene Lösungen zu entwickeln... oder dass Lösungen großer Anbieter überhaupt funktionieren müssen. Schöne Beispiele gibt es genug, z.B. TollCollect, die elektronische Gesundheitskarte, das elektronische Anwaltspostfach. Lauter Giganten von denen man meinen möchte, dass sie das Geschäft verstehen, haben hier Lösungen verzögert oder an die Wand gefahren.

In der Tat ist die Entwicklung eines Unternehmens ein langer, steiniger Weg ... im übrigen ist Netflix auch über 20 Jahre alt... auch hier gab es viele Diskussionen ob ein derartiges Geschäftsmodell aufgeht.
Und immer wieder gab es die Kritiker, die wussten, dass man mit Online-Videotheken nie Geld verdienen wird...erinnert mich sehr an deine Dauerargumentation...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.421.925 von SorosJr am 10.08.18 17:26:43Implementierung in das System

und das Hosting und die Abrechnung und und und...

Das wird zwar alles irgendwo überschaubar sein und eventuell kann panta da den ein oder anderen Euro mit machen, aber es wird niiiiee ein Umsatzreißer! Wenn die damit 500 Euro im Jahr machen dann ist das viel. Und wieviele Folgen musst Du jetzt für die 500 Euro Jahresumsatz implementieren? Was wird da noch bei 50/50 letztlich raus kommen?

Keine Kursrakete jedenfalls...

Dir auch ein schönes WE

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.413.303 von Tobywankenobi am 09.08.18 19:00:11Da sehe ich es wahrscheinlicher an, dass es zu einem white-label-Projekt mit dem bekannten Partner Pantaflix kommt, als dass Disney anfängt auf AWS zu hosten... dann könnten sie ja gleich mit Netflix verbandelt bleiben..


Toby, wenn ich Jackal neulich geschrieben habe das er etwas naiv ist, dann muss ich Dir sagen, Du bist das offensichtlich auch!

DISNEY !!!! Das ist ein Multimilliarden Dollar Weltkonzern! Glaubst Du ernsthaft die sind nicht in der Lage selber eine Streaminglösung zu entwickeln? Panta hat das mit lächerlichen 10-20 Mann ( oder so ) gestemmt! Das macht Disney im Handumdrehen.

Ausserdem ist der Dienst erstmal nur für die USA geplant, und nach der Fox Übernahme gehören Disney dann auch 60% an Hulu!?

Zu meinen die würden sich auf eine Lösung eines kleinen deutschen Filmproduzenten stützen ist absolut naiv. Die Chance steht unter 1% das das so passiert... ( Die Entscheidungsträger in den USA wissen wahrscheinlich gar nicht wer Pantaflix überhaupt ist... )

Gruß
Also jetzt mal ganz ehrlich, auch wenn der Bulle von Tölz jetzt die der Kracher ist, aber die einzigen Kosten die da entstehen ist die Implementierung in das System.
Danach dürften eigentlich keine Kosten entstehen und wenn es halt jemand per Zufall schauen sollte, wird sich Pantaflix nicht beschweren.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.399.119 von allavista am 08.08.18 12:01:13@allavista

Stimme mit Deinen Punkten eigentlich überein - das ist soweit alles absolut i.O.

Das Konzept hat eine Chance verdient, es ist aber halt ein wirklich weiter, steiniger weg. Allerdings nicht unmöglich, da Panta dies hier z.B. in die Karten spielt:

https://www.stern.de/digital/homeentertainment/streaming--wa…

Dafür muss man aber das was der Kunde sehen möchte auf der Plattform haben - "Der Bulle von Tölz" puuuhhh das ist nett und das wird sich auch irgendeiner runter laden, aber ein Umsatzreißer wird das halt ehr nicht...

Sie arbeiten ja an neuem Content, das ist m.e. das A und O - und vorallem auch im Serienbereich! Glaub an neuen Serien ist noch überhaupt 0 auf der Plattform. Die Kunden schließen die Abo's wegen der Serien nicht wegen der Filme...

Dass sie Aufmerksamkeit wollen und brauchen, dass sie sich größer machen als sie wirklich sind verstehe ich! Aber das sollen sie doch bitte am Markt für Endkonsumenten machen ( Der Konsument ist derjenige der das Unternehmen groß machen kann ) und nicht bei den Aktionären. Mir kommte es leider immer wieder so vor als ob die die Anleger zum Narren halten wollen.

Gruß
69 im xetra , wieder 10% futsch bei dem schuppen

mein kursziel ist ja bekannt
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.410.519 von Junolyst am 09.08.18 14:38:14
Zitat von Junolyst: 500 Produzenten mag ja schön klingen aber nicht nur Quantität macht es aus, sondern auch Qualität.


Der Produktionsmarkt ist halt nunmal "Quantität" und heterogen. Es sind nicht die Majors die all den Output machen - oder gar alleinverantwortlich für Qualität sind. Constantin und Studio Hamburg als die führenden deutschen Produzenten machen <500 Mio. Umsatz. Ein gutes Beispiel ist auch Blumhouse, die Macher von so Streifen wie Paranormal Activity, Purge oder Get Out... vergleichsweise kleiner Produzent, geiler Output, super erfolgreich. Davon gibt es weltweit jede Menge. Und die müssen und können genauso auf die Plattform, weil sie auch den Content produzieren, den User sich ansehen...

Zitat von Junolyst: Dazu bietet auch die Zahl von 400.000 Usern viel Interpretationsspielraum


Die Zahlen auf der HV sahen und klangen sehr nach einer gewöhnlichen Verteilung im Userverhalten aus und erscheinen mir aus meiner Erfahrung heraus realistisch.

Zitat von Junolyst: Eine Disney um bei deinem Beispiel zu bleiben halte ich im übrigen für ziemlich unwahrscheinlich.


Disney braucht eine technische Lösung. Auf der HV - und du hättest genau auch deswegen da sein sollen - wurde sehr schön dargelegt, wie der "Pro-Bereich" genau auf solche Anforderungen hin ergänzt und verbessert wurde. Gut, das sieht man als End-User nicht, für den Content-Lieferanten ist das aber wichtig (aber da wären wir mal wieder beim Thema B2B2C). Von Abrechnung mit unterschiedlichen Steuersätzen bis hin zum Abomodell oder der Sicherheit der Inhalte muss ja alles technisch abgebildet sein. Da sehe ich es wahrscheinlicher an, dass es zu einem white-label-Projekt mit dem bekannten Partner Pantaflix kommt, als dass Disney anfängt auf AWS zu hosten... dann könnten sie ja gleich mit Netflix verbandelt bleiben...


Zitat von Junolyst: Wie von mir genannt sind Telekommunikationsunternehmen oder zb Bahnbetreiber (Deutsche Bahn etc.) oder Fluggesellschaften passendere Partner. Firmen die Kunden haben und die ihren Kunden Content anbieten wollen./quote]

Da stimme ich dir voll zu. Auch derartige Unternehmen können Kunde werden. Genauso wie TV-Sender über Wege a la Red Arrow Studios...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.410.519 von Junolyst am 09.08.18 14:38:14
Zitat von Junolyst:
Zitat von Tobywankenobi: ...

...und schon wieder die gleiche Fehlannahme ;-) Panta ist eben nicht "B2B" oder "B2C" sondern "B2B2C"... der Schlüssel ist der neue Distributionsweg, der die Plattform für "Business" interessant macht und über den der Weg zum "Consumer" gebaut wird.

Wenn über 500 Produzenten aus unterschiedlichen Ländern weltweit den Pro-Bereich von Panta genutzt haben (um größtenteils die Filmuploads selbst zu machen), dann zeigt es, dass es bei "Business" ankommt...und wenn >400.000 End-User da sind, dann zeigt das, dass der Weg zum "Consumer" geöffnet wird.

Was du meinst, Junolyst, sind "white-label-Lösungen", die dann eher aus dem klassischen B2B-Denken kommen. Beispielsweise wenn eine Disney sagen würde, dass sie gerne die Infrastruktur von Panta nutzen wollen würde um ihren neuen Streaming-Dienst aufzubauen. Das ist
1. mal ein komplett unterschiedlicher Ansatz und
2. sind die Sales-Zyklen dort ganz andere

Darum sage ich ja, es gilt hier klar zwischen B2C, B2B und B2B2C unterscheiden zu können...

P.S. Und ganz ehrlich: bei dieser Diskussion hier, die geprägt ist von Plattitüden, Dummbash und Verhohnepiepelungen bleibt gar nichts anderes übrig, als "pro" zu argumentieren - eine ausgewogene, analytische Betrachtung kommt ja eh nicht an oder wird sofort zerpflückt..


Sorry aber da haust du doch alles gemischt in deinen Wunschtopf rein.

500 Produzenten mag ja schön klingen aber nicht nur Quantität macht es aus, sondern auch Qualität. Deswegen nochmal: Die Filmbranche kann noch so begeistert von dem Panta Ansatz sein, wenn die Konsumenten nicht bereits sind Zb pro Film zu bezahlen. Dazu bietet auch die Zahl von 400.000 Usern viel Interpretationsspielraum und wir wissen dass die Company gerne aus nichts viel macht. Könnte also auch sein, dass von den 400.000 erst 1% überhaupt mal einen Film konsumiert hat, der rest sind "Karteileichen" die sich einmal angemeldet haben - zb als es den ersten Film kostenfrei gab - und seitdem nichts mehr gemacht haben. Also gefährlich m.E.

Eine Disney um bei deinem Beispiel zu bleiben halte ich im übrigen für ziemlich unwahrscheinlich. Wie von mir genannt sind Telekommunikationsunternehmen oder zb Bahnbetreiber (Deutsche Bahn etc.) oder Fluggesellschaften passendere Partner. Firmen die Kunden haben und die ihren Kunden Content anbieten wollen. Ja in dem Fall wäre es White Label aber das ist für mich trotzdem B2B, weil Panta 2 Company.


Eine sachliche und nicht phantasiegetriebene Aussage eines Investors habe ich doch heute gelesen. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.408.383 von Tobywankenobi am 09.08.18 10:56:37
Zitat von Tobywankenobi:
Zitat von Junolyst: Aber: Was haben wir im B2B denn schon gesehen?


...und schon wieder die gleiche Fehlannahme ;-) Panta ist eben nicht "B2B" oder "B2C" sondern "B2B2C"... der Schlüssel ist der neue Distributionsweg, der die Plattform für "Business" interessant macht und über den der Weg zum "Consumer" gebaut wird.

Wenn über 500 Produzenten aus unterschiedlichen Ländern weltweit den Pro-Bereich von Panta genutzt haben (um größtenteils die Filmuploads selbst zu machen), dann zeigt es, dass es bei "Business" ankommt...und wenn >400.000 End-User da sind, dann zeigt das, dass der Weg zum "Consumer" geöffnet wird.

Was du meinst, Junolyst, sind "white-label-Lösungen", die dann eher aus dem klassischen B2B-Denken kommen. Beispielsweise wenn eine Disney sagen würde, dass sie gerne die Infrastruktur von Panta nutzen wollen würde um ihren neuen Streaming-Dienst aufzubauen. Das ist
1. mal ein komplett unterschiedlicher Ansatz und
2. sind die Sales-Zyklen dort ganz andere

Darum sage ich ja, es gilt hier klar zwischen B2C, B2B und B2B2C unterscheiden zu können...

P.S. Und ganz ehrlich: bei dieser Diskussion hier, die geprägt ist von Plattitüden, Dummbash und Verhohnepiepelungen bleibt gar nichts anderes übrig, als "pro" zu argumentieren - eine ausgewogene, analytische Betrachtung kommt ja eh nicht an oder wird sofort zerpflückt..


Sorry aber da haust du doch alles gemischt in deinen Wunschtopf rein.

500 Produzenten mag ja schön klingen aber nicht nur Quantität macht es aus, sondern auch Qualität. Deswegen nochmal: Die Filmbranche kann noch so begeistert von dem Panta Ansatz sein, wenn die Konsumenten nicht bereits sind Zb pro Film zu bezahlen. Dazu bietet auch die Zahl von 400.000 Usern viel Interpretationsspielraum und wir wissen dass die Company gerne aus nichts viel macht. Könnte also auch sein, dass von den 400.000 erst 1% überhaupt mal einen Film konsumiert hat, der rest sind "Karteileichen" die sich einmal angemeldet haben - zb als es den ersten Film kostenfrei gab - und seitdem nichts mehr gemacht haben. Also gefährlich m.E.

Eine Disney um bei deinem Beispiel zu bleiben halte ich im übrigen für ziemlich unwahrscheinlich. Wie von mir genannt sind Telekommunikationsunternehmen oder zb Bahnbetreiber (Deutsche Bahn etc.) oder Fluggesellschaften passendere Partner. Firmen die Kunden haben und die ihren Kunden Content anbieten wollen. Ja in dem Fall wäre es White Label aber das ist für mich trotzdem B2B, weil Panta 2 Company.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.408.629 von SorosJr am 09.08.18 11:16:08Ich glaube sie möchten die ganzen Flopunternehmen auf einem Haufen sammeln und eine Art Media - Schrottplatz aufbauen und sie als Hoffnungsträger verkaufen :keks::cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.408.581 von Tobywankenobi am 09.08.18 11:12:36
Zitat von Tobywankenobi:
Zitat von ZZ1950: Mit Disney meine ich, wie lange dauert der Vertrag? Ich denke bis nächstes Jahr, weil dann Disney selbst Online-Streaming anbietet, dann brauchen sie Pantaflix evtl. nicht mehr.


...oder sie nehmen halt ganz einfach die dafür zur Verfügung stehende und bereits erprobte Technologie des Kooperationspartners...


hahaha zusammen mit dem Bullen von Tölz, nicht das ich lache. Bitte etwas bodenständiger denken, Disney kauft bestimmt nicht so eine überbewertete Schrottbude, wo nur das WC im Bürogebäude funktioniert :laugh::laugh::laugh:

Wo hast Du bitte gelesen, dass Tesla das elektrische Auto erfunden hat und der größte Hersteller ist? Überleg....Denk nach...Schau im Forum... Jetzt hast Du Dich erwischt - Du bastelst Dir selbst Storys und dann glaubst Du daran :laugh: :cry::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.408.629 von SorosJr am 09.08.18 11:16:08Da die Katalogisierung der Inhalte, bzw. die Darstellung auf einer Plattform immer ein großer Initial-Aufwand ist, sehe ich gute Chancen, dass auch eine white-label-Lösung in Frage käme...oder eine andere Form enger Zusammenarbeit in der Verwertung. Es gibt ja auch mit den embed-Lösungen, die Panta anbietet, die Möglichkeit interessante Angebote über Integrationen in andere Web-Seiten oder Digitalangebote zu monetarisieren.
Grundsätzlich sehe ich darin schon Potenzial, zumal "man sich kennen dürfte", da Nicolas Paalzow ja auch aus der Ecke kommt...

Ob es gleich eine Beteiligung wird? Das kann ich schwer beurteilen. Bisher waren es ja immer eher Share-for-Media-Deals um Start-Ups mehr Popularität zuzuschustern...

Ich für meinen Teil fände eine Vertriebszusammenarbeit in Richtung white-label aber allein schon recht spannend - gerade auch als show-case für mögliche andere Anbieter in diesem Bereich. Denn es dürfte mehrere Inhalteanbieter geben in der TV-Ecke, die sich Gedanken machen müssen, wie sie noch mehr Geld aus ihrem Content herausholen können...
Juhu ZZ1950 ist wieder da :)) endlich gibt es wieder unnötige Kommentare :))

Zu dem Deal mit Red Arrow
Es ist eine Tochtergesellschaft von Pro7, diese wollen selbst eine Streamingplattform auf die Beine stellen, um die Verluste aus den Werbeeinnahmen wieder wettzumachen. Da Pro7 selbst auch die ein oder andere Beteiligung erwirbt, wie realistisch seht ihr eine Beteiligung von Pro7 an Pantaflix oder die Nutzung der Plattform als Withelabel.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.408.479 von ZZ1950 am 09.08.18 11:04:24
Zitat von ZZ1950: Mit Disney meine ich, wie lange dauert der Vertrag? Ich denke bis nächstes Jahr, weil dann Disney selbst Online-Streaming anbietet, dann brauchen sie Pantaflix evtl. nicht mehr.


...oder sie nehmen halt ganz einfach die dafür zur Verfügung stehende und bereits erprobte Technologie des Kooperationspartners...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.408.425 von ZZ1950 am 09.08.18 11:00:23
Zitat von ZZ1950: Übrigens Pantaflix wollte mit Disney auch eine Vereinbarung schliessen und hat damit groß geworben, was ist passiert?


wollte? hat!

https://www.pantaflixgroup.com/en/investor-relations/press/v…

vielleicht solltest du mal irgendwas zu Ende lesen, statt lustige Lachsmileys zu posten (aber das ist wahrscheinlich einfacher als Buchstaben...), denn dann wäre auch folgendes klar:
Erfunden hat Tesla das Elektroauto nicht (das war schon vor fast zweihundert Jahren)...und wie war das gleich noch mal? Ach ja, der größte Hersteller ist BYD...wahrscheinlich verkauft sogar BMW inzwischen mehr E-Autos als Tesla.

Und bei Pantaflix geht es um "Distribution" und nicht um "Online-Videothek"...aber nachdem du es eh nicht liest, brauche ich dir die Unterschiede in den Ansätzen wohl auch nicht zu erklären...?


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