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NEL ASA - Elektrolyse-Spezialist aus Norwegen (Seite 436)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.069.123 von Superworld am 20.07.19 08:07:20es geht doch nicht nur um saisonspeicher!

sondern noch um ein paar dinge mehr:
z.b. die schnelle bereitstellung von größeren strommengen bei bedarfsspitzen. da kommt die batterie längst nicht mit.
oder der punkt energietransport. sicher dürfte doch wohl sein, das D weiterhin energie importieren werden muss. wie sollte man denn die gewaltigen mengen an kohle- und ölimporten kompensieren können? ich weiß nicht, ob in bayern ein mindestabstand einer windkraftanlage zum nächstgelegenen wohnhaus von 100 metern ausreichen würde. h2 lässt sich in großen mengen gut suf allen weltmeeren und befahrbaren flüssen und kanälen rumschippern.
dann die kosten für die infrastruktur, die für energiegase praktisch bereits vorhanden ist.
dann der punkt netzstabilität...

usw.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.069.123 von Superworld am 20.07.19 08:07:20entschuldigung, aber zum argument wirkungsgrad kann ich grad nicht an mir halten.

bei kohle, öl und kerosin können alle den noch viel mieseren wirkungsgrad aber prima "verschmerzen".
man kann spekulieren, warum sich die technik der kraft-/wärmekopplung, mit der sich der wirkungsgrad, z.b. bei der kohleverstromung, dramatisch verbessern lässt, in politik und wirtschaft so schwer tut. als VT (verschwörungstheoretiker) sieht man natürlich die kohleproduzenten und -verkäufer in der verantwortung, die ja gleichzeitig auch noch den strom daraus machen. kommunen, die in solchen börsennotierten unternehmen investiert sind, haben selbstverständlich kein interesse an gewinnreduktion durch geringere nachfrage nach kohle bei dramatisch verbessertem wirkungsgrad...

jedenfalls werden hydrolyse und BZ - versuchsanlagen so konzipiert, dass sie an das fernwärmenetz angeschlossen werden, wodurch das argument wirkungsgrad plötzlich wie ein flüchtiges gas entfleucht.🧚‍♀️

und im fahrzeugbau mutiert der nachteil abwärme im winter, aber auch im herbst und frühling zum vorteil gegenüber der batterie.
wie sagt der franzose (bzw. die französin) so schön?
violà! 🤗
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.069.846 von malraufmalrunter am 20.07.19 11:01:13sorry, aber ich weiß nicht, warum an die "elfe" automatisch das weiblichkeitszeichen angehängt wird. ist nicht beabsichtigt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.069.123 von Superworld am 20.07.19 08:07:20Ein riesen Nachteil bei Batteriespeichern ist deren Haltbarkeit bzw. Lebensdauer und abnehmende Speicherfähigkeit. Bei Wasserstoff dürfte die "Haltbarkeit" des Speichers bei zig Jahrzehnten liegen...
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Immer wieder der Wirkungsgrad....
Schon mal überlegt welchen klimatischen "Wirkungsgrad" H2 Technologie auf unseren Planeten haben wird?
Dagegen kann man kein Geld dagegen rechnen!
Es werden sich die "Kosten" buchhalterisch amortisieren....
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.069.600 von malraufmalrunter am 20.07.19 10:07:57
Zitat von malraufmalrunter: sicher dürfte doch wohl sein, das D weiterhin energie importieren werden muss. wie sollte man denn die gewaltigen mengen an kohle- und ölimporten kompensieren können?


Das ist überhaupt nicht sicher, ganz im Gegenteil. Die Lösung nennt sich Energieeffizienz.

Nehmen wir mal als Beispiel den PKW Bereich her. Wirkungsgrade der Antriebe ab Tankstelle bzw. Steckdose (inkl. Lade- und Speicherverluste) bei typischen Fahrprofilen:

Benzin/Diesel PKWs: ca. 15 - 18%
Batterieelekrische EVs: ca. 70%

Diese Werte spiegeln sich auch in der Praxis wieder.

In Deustchland werden von den Verbrenner-PKWs pro Jahr ungefähr 46 Milliarden Liter Benzin/Diesel verbraucht.
Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/kraftstoffe
Das entspricht einer Energie von 460 TWh.

Berechnungen haben gezeigt, dass sich der Stromverbrauch in Deutschland um lediglich 20% erhöht, wenn sämtliche PKWs auf BEVs umgestellt werden. Der gesamte Stromverbrauch pro Jahr in Deutschland beträgt ungefahr 520 TWh. 20% davon für BEVs sind 104 TWh.

Nochmal untereinander damit es deutlich wird. Energieverbrauch von allen PKWs in Deutschland pro Jahr als:

Benzin/Diesel PKWs: 460 TWh
Batterieelektrische EVs: 104 TWh

Da ist ein Faktor von über 4 dazwischen.

Beim Vergleich BEV und Brennstoffzellen-EV ist ein Faktor von ungefähr 3 dazwischen. Brennstoffzellen EVs bringen im Vergleich zum Verbrenner-Iststand sehr wenig in Sachen Energieeffizienz.

Wär behauptet der Wirkungsgrad würde bei Brennstoffzellen-EVs keine Rolle spielen, der soll doch mal darlegen mit was die verschwenderischen 208 TWh Mehrstromverbrauch gedeckt werden sollen? Wie bisher von irgendwelchen Schurkensaaten zukaufen?

==> Brennstoffzellen EVs sind eine Fata Morgana von Unternehmen die Anlegergelder einsammen wollen/müssen. Das wird in der Praxis im PKW Bereich nie eine nennenswerte Verbreitung finden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.072.255 von wasserkopp am 21.07.19 05:03:02
Zitat von wasserkopp: Immer wieder der Wirkungsgrad....
Schon mal überlegt welchen klimatischen "Wirkungsgrad" H2 Technologie auf unseren Planeten haben wird?
Dagegen kann man kein Geld dagegen rechnen!
Es werden sich die "Kosten" buchhalterisch amortisieren....


Du hast nicht verstanden, dass die gesamte Wirtschaft/Gesellschaft auf 100% CO2 Neutralität umgestellt werden wird. Dazu gehört also nicht nur der Energieverbrauch von Autos (regerativer Strom anstatt fossiles Öl), sondern auch die Produktion von Autos (Akkus CO2 neutral hergestellt).

Letztlich entscheidet deshalb die Wirtschaftlichkeit, welche CO2 neutrale Technik eingesetzt wird. Und da haben energieverschwenderische Brennstoffzellen in PKWs nicht die geringste Chance.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.072.846 von Superworld am 21.07.19 11:07:24
Zitat von Superworld:
Zitat von wasserkopp: Immer wieder der Wirkungsgrad....
Schon mal überlegt welchen klimatischen "Wirkungsgrad" H2 Technologie auf unseren Planeten haben wird?
Dagegen kann man kein Geld dagegen rechnen!
Es werden sich die "Kosten" buchhalterisch amortisieren....


Du hast nicht verstanden, dass die gesamte Wirtschaft/Gesellschaft auf 100% CO2 Neutralität umgestellt werden wird. Dazu gehört also nicht nur der Energieverbrauch von Autos (regerativer Strom anstatt fossiles Öl), sondern auch die Produktion von Autos (Akkus CO2 neutral hergestellt).

Letztlich entscheidet deshalb die Wirtschaftlichkeit, welche CO2 neutrale Technik eingesetzt wird. Und da haben energieverschwenderische Brennstoffzellen in PKWs nicht die geringste Chance.


Nur das bei grünem Wasserstoff (aus solar oder Wind/Wasserkraft) sowie bei dessen Verwendung in der Brennstoffzelle null CO2 entsteht....d.h man wäre zumindest auf der "Strom-Seite" Klima neutral zu 100%....und da liegt der Vorteil.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.072.846 von Superworld am 21.07.19 11:07:24
Zitat von Superworld:
Zitat von wasserkopp: Immer wieder der Wirkungsgrad....
Schon mal überlegt welchen klimatischen "Wirkungsgrad" H2 Technologie auf unseren Planeten haben wird?
Dagegen kann man kein Geld dagegen rechnen!
Es werden sich die "Kosten" buchhalterisch amortisieren....


Du hast nicht verstanden, dass die gesamte Wirtschaft/Gesellschaft auf 100% CO2 Neutralität umgestellt werden wird. Dazu gehört also nicht nur der Energieverbrauch von Autos (regerativer Strom anstatt fossiles Öl), sondern auch die Produktion von Autos (Akkus CO2 neutral hergestellt).

Letztlich entscheidet deshalb die Wirtschaftlichkeit, welche CO2 neutrale Technik eingesetzt wird. Und da haben energieverschwenderische Brennstoffzellen in PKWs nicht die geringste Chance.


das habe ich jetzt allerdings auch nicht verstanden.
ich nehme an, dass du versuchst deine argumentationskette verkürzt darzustellen, damit sie den rahmen eines posts nicht sprengt.
meinst du also in deiner rechnung wirtschaftlichkeit = wirkungsgrad?
wo taucht denn da der ressourcenverbrauch bei der batterieproduktion auf? riesiger wasserverbrauch bei der lithiumgewinnung, landschaftszerstörung, kinderarbeit auch in sogenannten nichtschurkenstaaten, entstehende sondermüllberge bzw. energieverbrauch beim batterierecycling (auch mit eingerechnet?). was ist mit den kosten für den infrastrukturausbau? bei der h2-technik nur etwa halb so groß.
aber egal. am ende entscheidet der verbraucher. was ist wohl cooler? im winter bibbernd im stau ängstlich auf den ladestatus zu starren und bei stromnetzüberlastung dumm aus der wäsche zu gucken oder mal eben ganz normal volltanken und an den warteschlangen an den ladesäulen vorbeisurren? das einzige problem ist doch nur die im vergleich zur batterietechnik viel geringere staatliche förderung. sobald es bz-pkw zu vergleichbaren preisen gibt, war's das mit der nachfrage auf batterieautos.
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Man kann das Lithium auch ohne Grundwasser Verbrauch gewinnen.

Eine Kombination aus Osmose und Elektrolyse.

kobalt gibt es auch ohne Kinderarbeit in Canada (siehe First Cobalt)
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