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Warum ist der Ölpreis so niedrig? Wann kommt die Wende? Wann kommt der Börsencrash? (Seite 52)

eröffnet am 21.12.15 06:32:20 von
neuester Beitrag 27.06.22 16:07:30 von

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24.12.15 13:24:02
Beitrag Nr. 11 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.363.558 von HeWhoEnjoysGravity am 24.12.15 08:12:58
Zitat von HeWhoEnjoysGravity: Also ich finde 90-100 Millionen Barrel (ca. 159 Liter) Öl pro Tag ziemlich beeindruckend und beim Preis muss man sich überlegen, wie viel man damit heizen oder z.B. Auto fahren kann. Bei einem Verbrauch von z.B. 5 Liter Diesel auf 100 km sind das über 3000 km pro Barrel Diesel. Wie viel Holz müsste man für den Heizwert von 100 Millionen Barrel Öl schlagen?

Eine andere Überlegung ist: wie viel kann gezahlt werden und wie lange kann die Produktion auf diesem hohen Niveau überhaupt aufrecht erhalten werden? Ist dieses hohe Förderniveau über Jahrzehnte nicht überaus erstaunlich? Warum ist Fracking denn überhaupt ein Thema?
.....


Ich würde mich eher auf diese Fragen konzentrieren, statt zu sehr auf die Politik zu hoffen. Denn politisch gibt es zwei Strömungen, die eine möchte das Monopol der Ölförderer brechen, die andere möchte durch Förderbeschränkungen einen höheren Marktpreis zu Gunsten höherer Gewinne durchsetzen. Deshalb ist Fracking ein Thema, denn trotz hoher Kosten ist es ein Angriff auf das Monopol der Förderländer mit konventionellen Vorkommen. Das erklärt den Ölpreis, der so niedrig sein muss, dass weitere Investitionen ins Fracking unterlassen werden. Das Wunschdenken, wie die Saudis ihren Etat finanzieren und was Venezuela braucht, um die Schulden zu finanzieren, ist nachrangig.

Das ist aber politisches Hickhack, während man doch beim Wettbewerb der Energieträger die Sache ganz leicht auf einen Nenner bringen kann. Wenn 1 KWh Solarstrom 5-10 Cent kostet und das den Strompreis generell definiert und 1 kwh Erdgas 5 Cent kostet inklusive Transportnetz aus Sibirien, dann kann 1 kwh Heizwert beim Öl nicht das doppelte oder dreifache kosten, sondern steht im Wettbewerb.

100 Mill Barrel sind 15,9 Mrd Liter sind bei 37 MJ/Liter ein Heizwert von 588 Mrd MJ.
(Dichte 0,883 kg/l und Heizwert 41,868 MJ/kg)
588 Mrd MJ / 15 MJ/kg (Heizwert von Holz) = 39,2 Mrd kg Holz

422.000 Mrd kg Holz gibt es etwa auf der Welt 2.200 Mrd kg Holz werden jährlich geerntet.
Also entspricht die Energie von 56 Tagen Ölproduktion etwa der Jahresproduktion von Holz.

Oder um beim Diesel zu bleiben, da sind dann 5 Liter Diesel etwa 200 MJ, geteilt durch 15 MJ/kg (Brennwert von Holz) = 13 kg Holz oder 18,5 Liter Holz (Dichte 0,7).

Die 37 MJ Heizwert je Liter beim Öl sind 159 x 37 = 5.883 MJ je Barrel.
3,6 MJ sind eine kwh.
Sind dann 1.634 kwh Heizwert je Barrel.
Also bei 4 Cent je kwh 65,36 Euro je Barrel.
Also das könnte ein Anhaltspunkt sein.
(Ab 4 Cent je kwh zahlt man etwa für Erdgas zum Heizen als Endverbraucher.)
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24.12.15 08:12:58
Beitrag Nr. 10 ()
Also ich finde 90-100 Millionen Barrel (ca. 159 Liter) Öl pro Tag ziemlich beeindruckend und beim Preis muss man sich überlegen, wie viel man damit heizen oder z.B. Auto fahren kann. Bei einem Verbrauch von z.B. 5 Liter Diesel auf 100 km sind das über 3000 km pro Barrel Diesel. Wie viel Holz müsste man für den Heizwert von 100 Millionen Barrel Öl schlagen?

Eine andere Überlegung ist: wie viel kann gezahlt werden und wie lange kann die Produktion auf diesem hohen Niveau überhaupt aufrecht erhalten werden? Ist dieses hohe Förderniveau über Jahrzehnte nicht überaus erstaunlich? Warum ist Fracking denn überhaupt ein Thema?

Vielleicht ist die Ölproduktion nahe dem Fördermaximum, die Saudis malträtieren möglicherweise ihre Ölquellen und riskieren zugunsten einer erhöhten Produktion ein schnelleres Versiegen ... und genau zu diesem Zeitpunkt wird der Ölpreis massiv auf ein absurd niedriges Niveau gedrückt (die Saudis kriegen Haushaltsprobleme wegen dem niedrigen Ölpreis, müssen ihre Geldreserven angreifen )? Tja, also das könnte bedeuten, dass die Höchstkurse vom Ölpreis erst noch kommen.

Hinzu kommt, dass die Ölförderländer ja auch Ölförderkosten haben und die Frage ist, was die bei einem offiziellen Ölpreis von aktuell ca. $ 37,75 (Brent) eigentlich wirklich pro Barrel Öl kriegen ... vielleicht viel weniger? Siehe auch Thread: ??? Die Ölpreislüge ???.


"Ölpreisschock: Saudi-Arabien geht das Geld aus ... Saudi-Arabien droht der finanzielle Kollaps: In fünf Jahren könnte das reichste Königreich der Welt bankrott sein, warnt der Internationale Währungsfonds. Die Lage des Königshauses wird ungemütlich. ..." http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/oelpreisschock-saudi…

Die Scheichs kommen in Geldnot http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/oelprei…

"Der niedrige Ölpreis reißt große Löcher in den Staatshaushalt Saudi-Arabiens. ... Für einen ausgeglichenen Haushalt brauchen die Saudis einen Preis von etwa 100 Dollar pro Fass. Im Januar betrug er im Schnitt noch nicht mal die Hälfte. Der diesjährige Haushalt hat nun ein Defizit von fast 40 Milliarden Dollar, das größte in der saudischen Geschichte - und König Salmans Geschenke sind da noch nicht eingerechnet. ..." http://www.tagesschau.de/ausland/saudi-arabien-oelpreis-101.…

"... Dramatik dürfte zunehmen ..." http://www.welt.de/wirtschaft/article149597475/Wie-Saudi-Ara…


Tja also was ich dazu denke, kann ich hier nicht detailiert schreiben, ich formulieres mal vorsichtig so: das läßt Korruption und Erpressung vermuten und die Gangster müssen die Hölle fürchten. Es ist unfassbar, wie einige dem Bösen dienen und dabei auch noch ihr Land und natürlich gute Länder wie z.B. Russland und den Iran schädigen (man denke auch an die antirussischen Sanktionen der EU). Das Gelabere von wegen Marktanteil und dass die Saudis das aus eigenem Wunsch/Strategie gerne machen, ist vermutlich kompletter Bullshit, gezielte Desinformation und Lügenpropaganda (schier unfassbar: http://www.spiegel.de/politik/ausland/oelpreis-saudi-arabien…).

Also irgendwie scheint ja alles bisher soweit möglich zu sein aber vielleicht wurde nahe dem kritischen Ölfördermaximum und einem absurd niedrigen und vom baldigen Verfall bedrohten Dollar der Ölpreis auf ein absurd niedriges Niveau gedrückt und jetzt (die nächsten Monate) kann man (vermutlich) quasi zusehen, wie das Lügenfinanzsystem crashen wird. Man bedenke auch den vermutlich relativ hohen Verbrauch an Gas und Kohle, der den Ölverbrauch entlastet - sonst wäre es noch viel schlimmer oder anders gesagt: der Anstieg der Gas-/Kohlenutzung war nötig, um die Ölpreise überhaupt drücken zu können. Da wurde womöglich ein perfekter Sturm (Crash) zusammengerührt ... und bloß weil das Finanzsystem schon längst hätte crashen können, heißt das nicht, dass es nie crashen wird.

Vorsicht vor Derivaten, da droht u.U. Totalverlust. Wer was investieren will, der kann seinen Öltank (vom Haus, wenn man eine Ölheizung hat) füllen und natürlich physische Edelmetalle kaufen (man achte auf sichere Lagerung) oder einfach Cash für Aktienkäufe auf dem Konto lassen aber über 100.000 Euro ist das auch in Deutschland ein Risiko und es kann sein, dass größere Banktransaktionen zeitweise gesperrt werden aber vielleicht nicht so schnell und ein Aktienkauf dient dann ja auch der Kursstabilisierung. Also ich würde sagen: nicht kaufen, bevor der DAX nicht unter 7000 gefallen ist und möglicherweise geht es sogar unter 6000 und tiefer aber vermutlich nicht unter 4000 - jedenfalls war der jüngste Sturz unter 10.000 noch gar nix ... auch wenn es vor dem Crash noch mal über 11.000 und vielleicht sogar über 12.000 gehen kann.

Ja ja, einige erwarten den Crash schon seit Jahren aber Verschuldung und Derivatewahnsinn sind geblieben und ich wage zu bezweifeln, dass jetzt noch eine sanfte Korrektur der Mißstände möglich ist, dazu hätte man sofort nach dem Crash 2008/2009 (http://de.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_ab_2007) handeln müssen und zwar koordiniert und mit dem Ziel, die kapitalistischen Mißstände auch wirklich nachhaltig zu beheben ... aber wie schaut es Heute nach ca. 7 Jahren aus? Nun, immerhin hat man sich mit ein wenig auf den Crash vorbereitet, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Einheitlicher_Bankenabwicklungs… und http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/eu-finanzminister-….

Na ja, schau'n mer mal, was kömmt. (alles imho)
1 Antwort
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23.12.15 22:58:06
Beitrag Nr. 9 ()
Weiß nicht?! Preis und Menge sind ja zwei paar Stiefel.

Vor 20 Jahren hat man bei den Prognosen bei weitem nicht an 100 USD gedacht, mehr als 30 Dollar je Barrel schienen utopisch. Dafür dachte man aber, schon 2020 würden 110 Mill Barrel täglich verbraucht.

Mit etwas Phantasie kann man sich vielleicht ausmalen, dass regenerative Energien immer billiger werden und man aus wettbewerbsgründen ja dann beim Öl nicht teurer sein kann. Die Politik redet aber auch ein Wort mit. Öl wird jedenfalls dort seine Berechtigung haben, wo kein Anschluss ans Strom-/Gas-/Wärmenetz besteht. Und im Verkehr vielleicht, wenn sich weder Brennstoffzelle noch Batterieantrieb durchsetzen.

aber die Langzeitprognose nutzt ja auch nichts, wenn kurzfristig die Schwellenländer wenig nachfragen oder selbst preiswert liefern. Die ultralockere Geldpolitik kann man vielleicht auch nicht in die Zukunft fortschreiben, sie wirkt aber extrem nachfragefördernd.
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23.12.15 17:24:15
Beitrag Nr. 8 ()
"... Der Basisprognose zufolge wird der weltweite Ölbedarf bis zum Jahr 2020 pro Tag 90,1 Millionen Barrel betragen. Bis 2030 wird dieser dann auf 96,1 Millionen und bis 2040 bereits auf 100,6 Millionen Barrel täglich wachsen. ..." http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20151223/306716306/opec…

Call me stupid aber das läßt doch steigende Ölpreise (vermutlich eine Vervielfachung vom heutigen Niveau) vermuten, oder? (imho)
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23.12.15 17:03:30
Beitrag Nr. 7 ()
Also ich sehe schon, das läuft hier wie bei den meisten Propheten.
Die gegenwärtigen Tatsachen werden einfach zur Zukunftsprognose umdeklariert. Und wenn dann beides in der Vergangenheit liegt, hat man automatisch Recht gehabt, es sei denn die Dinge ändern sich grundlegend.

Saudi Arabien ist doch "brav", jedenfalls kommt es nicht zu Versorgungsengpässen. Dass das die Preise kaputt macht, muss man dann tolerieren.

Und die USA durften ja lange kein Öl exportieren und haben dann raffinierte Raffinerieprodukte verkauft, zuletzt 4 mal so viel wie vor 5 Jahren, daher ja der Zusammenbruch, wer Benzin und Diesel kaufen kann, muss kein Öl kaufen.

Und man kann natürlich Ölpreis und Goldpreis nicht vergleichen, das eine verbraucht sich, das nadere wird im Tresor gelagert. Den Preis machen Angebot und Nachfrage, Erwartung höherer Preise oder fehlendes Vertrauen ins Bankwesen steigern die Goldnachfrage. Und das zieht dann manchmal die anderen Rohstoffe mit, weil es eben eine Inflationserwartung ist. Aber wieso sollte diese "gesund" sein? Natürlich wächst der Wohlstand und brummt die Konjunktur mit billigen Rohstoffen. Die Anbieter haben sich schlicht verrechnet und statt die Produktionskosten zu senken, wurde auf konstante oder steigende Preise gehofft.
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23.12.15 08:13:53
Beitrag Nr. 6 ()
#4 (51.350.025) > Gott hat keinen Willen, keine Forderungen.

Also Allah hat schon einen Willen und Forderungen, siehe Bibel und Koran.

> Es gibt nichts als Gott, Gott und die Schöpfung ist eins.

Korrekt aber Allah besteht aus unterscheidbaren Teilen. Allah und unser Universum (Allahs Schöpfung) sind unterscheidbar. Unser Universum (Allahs Schöpfung) ist klein im Vergleich zu Allah und ein komplettes Verschwinden von unsern Universum (im Unterscheid zum Universum, in dem Allah lebt), würde Allah nicht nennenswert beeinträchtigen.

> Wer soll dann was wollen?

Unser Universum ist (vermutlich, wahrscheinlich) von Allah vorherbestimmt und zwar sehr weitgehend, d.h. alles, was gesagt, geschrieben und getan wird (und zwar von jedem, über Jahrmilliarden). Trotzdem ist das Geschehen weitgehend folgerichtig, was man daran sieht, dass viele nicht an eine göttliche Vorherbestimmung glauben. Siehe auch
http://www.heise.de/tp/foren/S-Was-wenn-Allah-wirklich-exist…
http://www.heise.de/tp/foren/S-besser-ist-das/forum-295739/m…
http://www.heise.de/tp/foren/S-Ein-paar-Hinweise/forum-29573…
http://www.heise.de/tp/foren/S-Man-darf-nicht-gegen-den-Isla…
http://www.heise.de/tp/foren/S-Islam-und-Dschihad-sind-posit…

> Siehst du die Gefahr darin, Gott einen Willen zu unterstellen?

Was ist, das ist. Wie könnte ein Gott keinen Willen haben?

Ungläubige fürchten einen guten Gott, mit dem Willen zu bestrafen.

> Da kann jeder Dödl daherkommen und machen was er will, töten, vergewaltigen, weil das ja sein Gott so will?

Nun, es gibt Gesetze und Strafen. Vermutlich gibt es auch die Hölle. Zweifelsohne gibt es Verbrecher.

> Aber Gottes Liebe und Respekt für seine Schöpfung ist grenzenlos,

Ja aber offensichtlich läßt sich das auch mit Leid vereinbaren, z.B. durch übergeordnete Gerechtigkeit und dass nur ein Paradies ziemlich uninteressant und sinnlos wäre. Siehe auch http://www.heise.de/tp/foren/S-Allahu-akbar/forum-295739/msg…

Wenn der allmächtige Allah existiert, dann ist Allah gut - das ist überaus logisch und wahrscheinlich. Allah ist gut: weil er so groß und mächtig ist - wer unser Universum schaffen und kontrollieren kann, der wird wohl dafür sorgen, dass er und die Schöpfung hinreichend gut ist, vor allem dann, wenn gut und böse so ein Riesenthema ist. Ist ganze einfach: wer nicht in die Hölle will, der sollte versuchen zu verstehen und hinreichend gut sein.

> daher haben wir jede Freiheit, sogar die Freiheit ungestört den Planeten zu zerstören, oder ihn zu einem Paradies zu gestalten.

Das wäre unlogisch, oder? Der Sieg des Guten ist gewiß.

> So wie Gottes Liebe grenzenlos ist, ist auch die Dummheit mancher ebenso.

Ja, die Dummheit der Ungläubigen ist schon erstaunlich, siehe auch http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Der-Islam-ist… und http://www.heise.de/tp/foren/S-Holla-die-Waldfee-Da-legst-di…. Es ist schon erstaunlich, wie ein dummer Troll an seinem Bullshit festhält, bloß weil er nicht zugeben will, dass er Unrecht hat und anstatt zu schweigen immer wieder doof angetrollt kommt, obwohl jeder (außer fehlgeleiteten Ungläubigen) sehen kann, wer eher gute Beiträge schreibt und wer nicht.

Wie könnte ein übler Verbrecher richtig urteilen? Drum prüft euch selbst, bevor ihr urteilt: seid ihr ehrlich für eine möglichst gute (sozial gerechte) Welt zugunsten des Allgemeinwohls? Wollt ihr die Herrschaft möglichst objektiv guter Menschen? Seid ihr für eine wirksame Verbrechensbekämpfung (nicht zu verwechseln mit harten Strafen, siehe auch http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Wenn-das-Gefa… und http://www.heise.de/tp/foren/S-Grundrecht-auf-Notrufknopf-No…) und gezielten Suche nach schlechten Menschen in Machtpositionen? Nein? Ja wie könnt ihr dann glauben, dass ihr richtig über jene urteilen könntt, die das (eine gute Weltt, die Herrschaft des Guten) wollen?

#5 (51.350.589) > ..und was Satan betrifft, woher soll der denn kommen? Wenn doch Gott alles erschaffen hat?

Schon klar, Allah hat Satan geschaffen und Satan unterliegt der göttlichen Vorherbestimmung aber es macht halt Sinn, das Böse auszulagern, damit Menschen zwischen Allah (dem Guten) und Satan (dem Bösen) wählen können.

> Die Nähe zu Gott ist wie das Paradies,

Schwer zu sagen. Jeder ist physikalisch/örtlich ungefähr/prinzipiell gleich weit von Allah entfernt aber gute Gläubige sind Allah intellektuell näher als die Diener des Bösen aber bekanntlich müssen Gläubige mitunter leiden und böse Menschen haben mitunter Spass (Macht, Geld, Sex, Drogen, ...).

Es gibt Gerechtigkeit, Hölle und Paradies aber faszinierenderweise müssen die Bösen für ihre Teilnahme an der Schöpfung auch (z.B. mit Geld, Sex, Drogen) belohnt werden, denn wäre es nicht ungerecht, wenn eine Seele böse und verachtet sein muss und auch noch nur leiden müsste? Wenn man also die Diener des Bösen in der Hölle schmoren lassen will, dann muss man ihnen zuvor auch viel Spass gönnen.

Ich vermute (das ist nur logisch), dass alle Seelen zu Beginn der Schöpfung ihrem Schicksal (in Kenntnis dessen) ihrem Karma zustimmen oder ablehnen konnten (bei Ablehung sofortige schmerzlose Annihilation). Natürlich ist die Entscheidung absehbar, vorherbestimmt aber sie ist auch natürlich, folgerichtig, d.h. korrekt, zutreffend, gültig.

> der weite Abstand - mag das Gegenteil davon sein..

Kurz gesagt: man sollte sich Sorgen machen, wenn man nicht an Allah glaubt und ein zu angenehmes Leben hat, obwohl man eher schlecht ist, also z.B. auch gegen deutsche Gesetze verstößt, asozial und gegen eine bessere Welt ist.

Einen Deal mit dem Teufel kann es nicht geben und man unterscheide zwischen dem Teufel (Höllenchef und Allahs Diener) und Satan (böse, Allahs Gegner). Schlechte Menschen haben in der Hölle zu leiden und es ist unmöglich, das System (die Schöpfung) zu hacken, selbstsüchtig zu manipulieren. Wer selbstsüchtig und in schlechter Absicht da irgendwas de facto gegen Allah versucht, der läd nur Schuld und Strafe auf sich.

Falsche Vorstellungen und Selbsttäuschung schützen nicht vor Strafe. Zwar kann man ehrlich Unwissenden den Bruch ihnen unbekannter Gesetze nicht zum Vorwurf machen, d.h. ein Heidenvolk, dass nichts von Bibel und Koran weiß, wird auch nicht gemäß Bibel und Koran beurteilt aber es gibt schon so etwas wie gut und schlecht, Lohn und Strafe. Man denke auch an die Goldenen Regel, siehe auch http://www.heise.de/tp/foren/S-Goldene-Regel/forum-294798/ms…. Die Unwissenden unterliegen der Gerechtigkeit und Vorherbestimmung.

Selbstverständlich gilt das Wahre und Richtige, also auch eine korrekte Definition von "gut" und "schlecht". Siehe auch http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Hoeren-gegen-….

Na klar kann man derzeit Zweifel haben, ob ein allmächtiger Gott wirklich existiert aber Milliarden Menschen glauben (mehr oder weniger) an die Existenz Gottes. Ein sehr hübsche Erde, Bibel und Koran sind weitere Hinweise und siehe auch Thread: War Stonehenge eine Zeitmaschine? und Thread: Sind einige unwahrscheinliche Ereignisse ein Hinweis auf Gott?. Bezüglich außerirdischen Lebens habe ich meine Meinung übrigens geändert, ich gehe davon aus, dass es außerirdisches Leben gibt, siehe auch http://www.heise.de/tp/foren/S-Warum-es-doch-ausserirdisches…. (alles imho)
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22.12.15 09:17:01
Beitrag Nr. 5 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.350.025 von Goldbaba am 22.12.15 07:22:23..und was Satan betrifft, woher soll der denn kommen?

Wenn doch Gott alles erschaffen hat?

Die Nähe zu Gott ist wie das Paradies,
der weite Abstand - mag das Gegenteil davon sein..
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22.12.15 07:22:23
Beitrag Nr. 4 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.349.959 von HeWhoEnjoysGravity am 22.12.15 06:44:20
* Allah und der Islam fordern ein gutes Saudi Arabien (wie könnte es anders sein). Wer Satan dient,..


Gott hat keinen Willen, keine Forderungen.

Es gibt nichts als Gott, Gott und die Schöpfung ist eins.
Wer soll dann was wollen?

Siehst du die Gefahr darin, Gott einen Willen zu unterstellen?

Da kann jeder Dödl daherkommen und machen was er will, töten, vergewaltigen,
weil das ja sein Gott so will?

Aber Gottes Liebe und Respekt für seine Schöpfung ist grenzenlos,
daher haben wir jede Freiheit, sogar die Freiheit ungestört den Planeten zu zerstören,
oder ihn zu einem Paradies zu gestalten.

So wie Gottes Liebe grenzenlos ist, ist auch die Dummheit mancher ebenso.
1 Antwort
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22.12.15 06:44:20
Beitrag Nr. 3 ()
#2 (51.349.776) > Schert ein Lieferant aus und erhöht den Preis, wird sein Absatz wegbrechen und die gerade bei niedrigen Preisen dringend benötigten Dollars kommen nicht ins Land.

"... Der tägliche Verbrauch weltweit lag im Jahr 2013 bei etwa 91 Millionen Barrel. ... Der Weltverbrauch steigt derzeit um 2 % pro Jahr an. ..." http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l

Also so als Orientierungspunkt taugt das und die Frage ist nur, um wie viel die US-hörigen Ölexporteure ihren Ölexport noch steigern können, denn um so viel müssen die Ölexporteure, welche den Ölpreis steigern wollen, ihren Ölexport drosseln. Leider ist das nicht so einfach, denn das wären ggf. nur ein paar Millionen Barrel pro Tag, also für Russland, Iran und Irak machbar und zusammen mit Saudi Arabien ein Kinderspiel aber es gibt noch strategische Reserven und Sparpotential (bei den Ölimportländern), so dass ein längerer Preiskampf nötig ist, wenigstens über Monate.

Ein wichtiger Ansatz ist daher die Besserung von Saudi Arabien, so dass Saudi Arabien mit Russland und dem Iran zusammenarbeitet und nicht mit den USA. Natürlich sind bei einem Wechsel zum Guten Unruhen und Terroranschläge zu befürchten aber Saudi Arabien ist stark, da wird es nicht so schlimm wie in Irak, Libyen und Syrien und jetzt weiß man ja auch Bescheid und zusammen mit Russland und dem Iran kann da nix schiefgehen.

Die Frage ist also, wie Saudi Arabien zur Besserung überedet werden kann. Ein paar Argumente:

* Allah und der Islam fordern ein gutes Saudi Arabien (wie könnte es anders sein). Wer Satan dient, riskiert die Höllenstrafe - sind die Saudis etwa vom Glauben abgefallen? Was helfen tägliche Bücklinge angesichts der Unterstützung böser Machenschaften? Da kommt eher noch die Diskreditierung des Islam zum Sündenkatalog dazu.

* Saudi Arabien muss sowieso besser werden und die USA sind geschwächt (überschuldet, Imageverlust), also ist jetzt eine gute Gelegenheit. Saudi Arabien kann einiges wieder gut machen, wenn es sich jetzt auf die Seites des Guten stellt aber nicht auszudenken, wenn Saudi Arabien fortwährend dem Bösen dienen würde, vielleicht sogar noch militärisch (das mit dem Jemen ist schon sehr bedenklich). Irgendwelches Bullshitgelaber und Ausreden helfen da gar nicht, die Lage ist klar.

* Das Ziel ist eine friedliche und geeinte Region und dazu müssen sich Schiiten und Sunniten, Iran und Saudi Arabien anfreunden - eigentlich sollte das kein Problem sein, wo doch beide an den selben Allah glauben und den gleichen Koran haben. Selbstvertsändlich soll das Existenzrecht von Israel anerkannt werden, siehe auch http://www.heise.de/tp/foren/S-Was-sagen-Bibel-und-Koran-zu-… (und Israel soll endlich mal über http://www.heise.de/tp/foren/S-Es-gibt-nur-eine-gute-Loesung… nachdenken).

* Das Ziel ist ein islamischer Block, eine islamische Union wie z.B. die EU. Die islamischen Staaten können dann sehr schnell aufholen und auch eine bedeutende Rolle bei der KI-Entwicklung (siehe auch http://www.heise.de/tp/foren/S-Es-gibt-nur-die-eine-Strategi…), Robotik und Weltraumeroberung spielen - ratet mal, wer dagegen ist, wer das verhindern will (Unglaubige, Diener Satans, die Mächtes des Bösen). Ein Staat alleine kann da nicht viel erreichen aber zusammen können die islamischen Staaten viel erreichen.

* Nun braucht es eine möglichst schnelle und friedliche Besserung von Saudi Arabien und da kann eine (irdische) Amnestie helfen: die schlechten Machthaber müssen ihre Macht abgeben aber können noch eine Menge Geld behalten und werden i.a. nicht vor ein irdisches Gericht gestellt und wenn doch, so sollten sie beten, dass sie nicht in die Hölle kommen und irdisches Leid/Strafe kann da vielleicht ein bisschen helfen. Wer das unterstützt, beweist seinen Glauben und kein einige Sünden wieder gut machen aber wer dagegen ist, ist womöglich ein Diener Satans und Ungläubiger (auch wenn er noch so viel Religiosität heuchelt).

Jo, nicht schlecht, oder? Das müsste nur mal in Saudi Arabien ernsthaft zur Sprache kommen. Frieden zwischen Iran und Saudi Arabien sollte unter Gläubigen leicht möglich sein und wie könnten Gläubige gegen Israel und echte Juden sein. Siehe auch http://www.heise.de/tp/foren/S-Allahu-akbar/forum-296602/msg….

> Da müsste schon ein neuer Aufschwung der EM kommen, aber die Hausaufgaben wurden wieder nicht gemacht, siehe Brasilien.

Edelmetalle spielen im Vergleich zum Öl bei den großen Ölexporteuren vermutlich nicht so die Rolle, die Edelmetallpreise müssten sich mehrfach vervielfachen. Kleines Beispiel:

Goldunze = ca. $ 1079 => ca. 32,15 * 1079 * 1000 = ca. 34,69 Millionen Dollar pro Tonne Gold => 300 t exportiertes Gold bringen ca. 10 Milliarden Dollar und das ohne Berücksichtigung der Förderkosten.

Öl (Brent) = ca. $ 36,19 => ca. 7,3 * 36,19 = 264 Dollar pro Tonne Öl => 300 Megatonnen exportiertes Öl bringen ca. 79 Milliarden Dollar und das ohne Berücksichtigung der Förderkosten.

Aber zugegebenermaßen gibt es ja noch mehr Edelmetalle als Gold und wenn sich die Edelmetallpreise vervielfachen, so können die schon ein Ausgleich sein aber eben erst in Jahren, Jahrzehnten.

Ein superwichtiger Punkt ist die KI-Entwicklung und dem Menschen überlegene KI sind möglich und dann können die KI eine sehr große Rolle bei Forschung, Wissenschaft und Entwicklung spielen, möglicherweise bis hin zu SF-Techniken (energetische Schutzschirme, Kraftfeldantrieb, usw.). Nicht zu vergessen der militärische Aspekt. Siehe auch http://www.heise.de/tp/foren/S-Cyberwar-ist-nicht-alles-verm… und http://www.heise.de/tp/foren/S-geniale-Idee-automatische-Wik….

Okay, Handel und Edelmetalle spielen dann immer noch eine große Rolle aber ein Land ohne bedeutende KI-Supercomputer ist in Zukunft wie heute ein Entwicklungsland ohne eigene Hochtechnologie, das mit Tourismus, Rohstoffverkauf und Landwirtschaft sein Leben fristet.

So ein paar kleine Gedanken können die Welt verändern, die müssen nur mal bekannt werden.

> Da die USA doch inzwischen selbst der größte Ölproduzent sind

Die USA sind aber glaube ich immer noch Netto-Ölimporteur, oder? Das bedeutet, dass die USA wie alle Ölimporteure (die mehr Öl importieren als exportieren) von den niedrigen Ölpreisen profitieren. Vermutlich sind die absurd niedrigen Ölpreise eine Folge von Marktmanipulation, Erpressung, Korruption und schaden den Netto-Ölexportländern. (alles imho)
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21.12.15 23:43:12
Beitrag Nr. 2 ()
Schert ein Lieferant aus und erhöht den Preis, wird sein Absatz wegbrechen und die gerade bei niedrigen Preisen dringend benötigten Dollars kommen nicht ins Land. Da müsste schon ein neuer Aufschwung der EM kommen, aber die Hausaufgaben wurden wieder nicht gemacht, siehe Brasilien. Statt die Wirtschaft umzubauen, hat man wieder auf die Rohstoffe gesetzt, weil dort die Korruption funktioniert und nicht im industriell produzierenden Gewerbe mit den niedrigeren Gewinnmargen.

Dazu kommt noch, Kohle und Öl werden als Energieträger zunehmend in Verruf gebracht. Russland möchte lieber ein Gasnetz mit Monopolcharakter haben, das Geschäft mit dem Öl, bei dem jeder mitmischen darf, ist weniger lukrativ. Selbst beim Fahrzeugantrieb werden Alternativen zum Öl diskutiert. Bei der Stromerzeugung und Heizung (ohne KWK) ist man ohnehin mit Öl nicht mehr modern. Und die chemische Industrie benötigt durch die Nutzung der Frackinggase weniger Cracking-Produkte. Trends, die sogar unabhängig von der aktuellen Situation fortzuschreiben sind.

Da die USA doch inzwischen selbst der größte Ölproduzent sind, besteht von dort kein Interesse an Dumpingpreisen. Diese kommen von der OPEC, die die eigenen Fördergrenzen nicht kontrolliert und auch nicht antastet.
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