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Steinhoff International (Seite 471)


ISIN: NL0011375019 | WKN: A14XB9 | Symbol: SNH
0,202
20.07.18
Frankfurt
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Für die Aktionäre die unter 1 Euro gekauft haben wäre das aber nicht schlimm. Eine Insolvenz schließe ich persönlich komplett aus und halte sie für völligen Quatsch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.705.159 von NickelChrome am 13.01.18 08:50:20
Zitat von NickelChrome: Wäre es möglich, dass die Interessen der aktuellen Aktionäre keine Berücksichtigung finden ...
Keine Berücksichtigung durch wen?
- Aktionäre selbst, welche als Eigentümer bis dato bzw. außer bei zahlungsunfähigkeit die volle Kontrolle besitzen?
- Wirtschaftsprüfer, welche für das Unternehmen, indirekt Aktionäre, arbeiten und von diesem bezahlt werden?
- Staat, welcher Verantwortung für seine Bürger, Pensionsfonds, Gross- und Kleinaktionäre trägt, dauerhaft lieber mehr als weniger Steuern einnimmt?
- Lieferanten, welche idealerweise gerne weiter an einen funktionierenden Konzern verkaufen würden?
- Börse, welche Interesse am Wiedererstarken dieses einstigen nationalen Schwergewichts haben dürfte?

Oder meinst Du nur die Fremkapitalgeber? Die sind sich selbst nachvollziehbarerweise näher als den Anteilseignern und wohl die einzigen, deren Ziele bei Überschuldung mit denen der Aktionäre konfligieren. Ja, ist möglich.
Und es ist unmöglich, dass Poundland morgen 825 Mrd Umsatz, davon 712 Mrd Gewinn, für die zweite Dezemberwoche meldet.
Kursziel daher 0 oder 0,0027, Tendenz fallend. Alles klar?!
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.705.543 von 514000 am 13.01.18 10:03:01
Zitat von 514000: Meyer&Burger hat neulich Anleihen in Aktien getauscht. So eine Kapitalerhöhung sehe ich hier als sehr realistisch an. Die Schulden müssen ja verringert werden, deswegen frage ich mich auch wie SH die Anleihen zurück kaufen will ?

Aha ... so was gibt es :rolleyes: Und wie sahen nach dem Haircut die Aktionäre aus :(
Der Steinhoff Kurs würde eventuell bei einem Nickel enden :confused: :cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.705.543 von 514000 am 13.01.18 10:03:01Hast Recht mit der Kapitalerhöhung, das wäre das Beste. So würde ich es auch machen. :)
Danach kann man in Ruhe die Restrukturierungen durchführen und wieder wachsen, und Steinhoff hat sehr viele Wachstumsmärkte. Dazu würde es aber anerkannte Persönlichkeiten wie einen „burischen“ Warren Buffet benötigen, dem alle vertrauen, weil keine Heuschrecke. Oder eine Heuschrecke wie Cerberus mit Fortführungsabsicht, das will aber glaube ich die „Burenklicke“ nicht.

Das mit der Anleihe habe ich so verstanden, dass die mit Unternehmensteilen besichert ist, die man verkaufen möchte. Daher Anleihe per Beschluss tilgen, Beteiligung verkaufen und mit dem Teil des Cashes die Anteile tatsächlich tilgen und der Rest-Cash ist frei.
Das wird mir aber auch zu dubios in der Berichterstattung, weil keiner weiß welche Anleihe und Betiligung genau. Könnte aber STAR oder Poundland betreffen?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.705.933 von NickelChrome am 13.01.18 11:07:12Ach Nickel, das ist doch ganz einfach::
Mrd €

Eigenkapital korr. 10 zu 4,3 shares
Kapitalerhöhung Max. 10 zu 4,3 shares
——————————————————
EK Neu. 20 zu 8,6 shares

a.) damit der WP in Zukunft ruhig schlafen kann, würde ich die in den Medien genannten 6 Mrd immateriellen Assets voll abschreiben, und das EK von 16 Mrd auf 10 Mrd korrigieren bei 4,3 Mrd shares. Im IFRS sagen wir dazu „Big Bath“.

b.) die gesamten langfristigen Verbindlichkeiten würde ich mit der selben Quote am EK mit neuen Aktien beteiligen. Dazu kommen also 10 Mrd EK mit 4,3 Shares.

c.) das EK Neu mit 20 Mrd und 8,3 shares ergibt aber immer noch einen gleichen inneren Wert/Buchwet vom EK von ca. 2 EUR je Share. Das ist woerst case!

d.) der Punkt c.) ist rechnerisch wichtig , weil man das allen Gläubigern und Aktionären so erklären kann, es fair ist die Aktionäre in der Hauptversammlung zustimmen müssen und die neuen shares den Gläubigern angedient werden, diese nehmen oder lassen können.

Damit ist Steinhoff saniert mit bis zu 100% EK.

Mein Beratungshonorar dafür zahlt dann natürlich Steinhoff! Scherzchen. ;-)

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...ich hatte bereits schon einmal vorgeschlagen.......K E mit anschließendem split 10:1 so wie bei anderen kleineren aber auch grössenen gesellschaften und instituten wie z.B. damals die CITIBANK oden aber erst vor kurzem die ital. UNICREDITO usw. aber n m M.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.706.212 von herthafan am 13.01.18 11:52:19... ich weiß, kann mich daran erinnern! :-)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.706.323 von WernaWillsWissen am 13.01.18 12:10:17...PIRELLI aus italien ebenso , genauso wie dutzende von ami-gesellschaften nach der dotcom-krise 2003 und der bankenkrise nach 2008/2009 ....und das sogar bestens mit vollem erfolg.....!!!!!
Komisch ist das es in Deutschland nur unqualifizierte negative Berichte gibt in Holland sieht man das Thema komplett anders :
Falls nicht bekannt
https://ww­w.telegraa­f.nl/finan­cieel/1530­942/...rei­nvaart-sch­oon-schip
Tenor ist, Überblick wurde verloren und nun schneller Personalwe­chsel vollzogen,­ 1,2 Mrd €
Gewinn schätzt man 2016/2017

am besten gefällt mir, am Ende die Aussage in 6 Monaten kräht kein Hahn mehr nach der
Geschichte­ da wieder alles normal laufen wird.

Immerhin ein wohlwollen­der Artikel, klar nicht aus Deutschlan­d
Es muss kein dept to Equity swap kommen aber die Möglichkeit besteht natürlich. Durch ein Bridge Loan für den Anleihe Kauf könnte man auch einen Teilbereich der Holding anschließend verkaufen. Sieht fast wahrscheinlicher aus. 3-4 Euro Kurse wären trotzdem mittelfristig wieder drin.
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