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Steinhoff International (Seite 5081)



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Was wird die nächste Woche bringen?
Zustimmung zum CVA oder Verschiebung auf den Juni?
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.596.543 von Ines43 am 18.05.19 19:51:14
Zitat von Ines43: Interessant,
bei einer schnellen Pleite erhalten die Gläubiger nur 44 % ihrer Forderungen, beim CVA rd 60 %.
Irgendwie verspricht man sich, dass der Wert der Steinhoff Holding mit der Zeit steigt.


Deine Interpretation ist leider nur ein frommer Wunsch. Die Rechnung, die Steinhoff hier in seiner Analyse aufmacht, bezieht sich ausdrücklich nur auf den Stichtag 30. September 2018. Annahmen über künftige Wertentwicklungen fließen dabei ausdrücklich nicht ein. (vergl. SEAG-CVA-Proposal Section 1 §55 und insbesondere §55.7.2)

Der Unterschied zwischen den 44% bei CVL und 59% bei CVA beruht im Wesentlichen auf einer stärkeren Besicherung der Gläubigerforderungen nach der CVA-Umschuldung durch entsprechende Pfandrechte auf Assets der SEAG-Gruppe.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.598.381 von prinzregent am 19.05.19 17:01:13Gibt ja noch nicht mal einen Termin 😩
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.598.491 von MGQ am 19.05.19 17:54:00Gut, dass ich mit meinen frommen Wünschen nicht alleine bin.
Milliarden Aktien liegen bei instititutionellen, deren Beteiligungsquoten nicht zuück gehen.
Entweder befinden die sich alle im Tiefschlaf oder sie haben wie ich noch fromme Wünsche.
Selbst Wiese hält noch 6 % der Steinhoff Aktien.
Vielleicht hat er einen kleinen Mann im Ohr, der ihm zuflüstert: halten, halten, halten.

Aber Wiese ist vielleicht kein gutes Vorbild.
Der hat schon mal massiv daneben gelegen.
Aber da gibt es noch viele andere.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.597.693 von prinzregent am 19.05.19 10:50:26
Zitat von prinzregent: [...] Ich frag mich langsam ob Steinhoff auch mit uns Aktionnären spielt. Immer wieder wird verschoben. Die Infos sind dürftig. [...]


Wieso sind die Infos dürftig? Welche Infos fehlen dir denn?

Ich finde, dass man z. B. anhand der Ausführungen im aktuellen Consent Request ein gute Vorstellung davon bekommen kann, warum es zu Verzögerungen kommt. Dafür muss man den Kram allerdings auch mal lesen. Und wenn man es bleiben lässt, okay, aber dafür kann dann Steinhoff auch nichts dafür.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.598.521 von Ines43 am 19.05.19 18:14:54
Zitat von Ines43: Gut, dass ich mit meinen frommen Wünschen nicht alleine bin.
Milliarden Aktien liegen bei instititutionellen, deren Beteiligungsquoten nicht zuück gehen.
Entweder befinden die sich alle im Tiefschlaf oder sie haben wie ich noch fromme Wünsche.[...]


Du vermengst gerade Sachen, die nichts miteinander zu tun haben.

Aus welchen Gründen auch immer die institutionellen Anleger ihre Aktien halten mögen, sie tun es ganz gewiss nicht deshalb, weil sie deine irrige Einschätzung teilen, wieso Steinhoff beim SEAG-CVA-Proposal für die Gläubiger 59% mit CVA statt 44% mit CVL ansetzt. Im Gegensatz zu dir lesen die institutionellen Anleger die CVA-Dokumente, die Steinhoff veröffentlicht.
Wie auch immer. Ich gehe davon aus, dass sie eine spätere Insolvenz nicht mit 100 % iger Wahrscheinlichkeit ansetzen.
Würde ich heute davon ausgehen, würde ich mich hier verabschieden mit der Gewissheit, eine Menge dazu gelernt zu haben. Warum macht man überhaupt ein CVA?
Um den Verlust der Gläubiger zu minimieren bei Totalverlust aller Aktionäre?
Wiese hätte dies begriffen und er wäre nicht mehr mt 6% investiert und PIC und viele andere auch nicht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.598.521 von Ines43 am 19.05.19 18:14:54Dieses Argument wurde hier ja bereits sehr häufig angeführt. Ist aber durch zahlreiche Kapitalmarkt Studien widerlegt worden. Die Untersuchungen kamen zu den Ergebnis, dass je höher unter den investierten die Quote der institutionellen, umso schlechter die zukünftige Kursentwicklung. Der Grund ist ganz einfach. Institionelle haben die grössten Investitionsvolumen und dominieren den Markt. Wenn eine Aktie wenig institutionelle Investoren hat, dann besteht grosse Nachfrage von dieser Seite die Aktie zu kaufen. Grosse Nachfrage heisst steigende Kurse. Sind bereits die meisten Institutionellen investiert, dann gibt es wenig Nachfrage und somit stagnierende Kurse. Anders gesagt: Es gibt niemanden mehr, der die Aktien als langfristiges Investment abkauft, da bereits alle voll investiert sind. Oder: Die Masse liegt an der Börse meistens falsch. Steinhoff ist hierfür ein ganz extremes Beispiel. Es gibt zur Zeit keine andere Aktie mit einer Marktkapitalisierung von unter 500Mio, die so eine hohe Instititionellen-quote hat.
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Nun ja, wer sagt den etwas von insolvenz, ich als gläubiger würde aber schön schauen den kurs möglichst gegen 0 zu halten, um mir dann möglichst nach 3 jahren alle fillet stücke zu einem spottpreis, oder sogar geschenk zu bekommen....., so hätte ich ja doppelt gewonnen!!!! Schau dir mal die zahlen mancher töchter an...., da wird geld verdient...., nützt aber steinhoff nix und wird es auch nicht....., seit 1.5 jahre haben sie auser ein Lua, magari cva nix hinbekommen......, also da fakto redet man seit 1.5 jahre über restrukturierung, aber sie hat technisch noch nicht mal stattgefunden....., deshalb denke ich sind 0.10 fair bewertet, sogar überbewertet....!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.598.670 von WallStGuerilla am 19.05.19 19:09:52Sollte sich zeigen ab dem Geschäftsjahr 2020, beginnend im Oktober 2019, dass Steinhoff profitabel arbeiten kann bei vernünftigen Zinsen, dann geht der Kurs automatisch in die Höhe, egal wieviele Institutionelle schon investiert sind.
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