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Steinhoff International (Seite 5311)



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Haben denn die hier noch Investierten jemals bisher eine harte Sanierung einer Firma begleitet als Miteigentümer, wenn die Gläubiger/Banken/Fremdkapital das Sagen hat und der "Vorstand" nur noch abnicken kann.....?

Wenn nein, freut euch auf eine neue Erfahrung, bucht es unter Lehrgeld.....dann hat es zumindest diesen Nutzen gehabt...

Wenn ja, dann seid ihr ja vorbereitet........

Wer hier bei Steinhoff aktuell Gelder einsetzt, die ihm nicht gehören, wie auf Kredit gekauft oder die er sich hart erarbeitet hat......oh je.......

Zockergelder, die aus anderen erfolgreichen Zockereien ohne harte Arbeit gewonnen hat, kann man setzen.....bessere Chancen als beim Lotto..... ;-)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.301.974 von cscheer am 20.08.19 18:11:36Bevor der Kurs erscheint gibt es ein Delisting.
Aber so weit wird es nicht kommen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.302.292 von Kampfkater1969 am 20.08.19 18:48:47Danke für die unaufgeforderten Lebensweisheiten🙈 mein Gott, zu welchen Kommentaren so eine blöde Aktie doch hier manche Leute verleitet. Die Not muss groß sein.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.302.460 von rollo_tomasi am 20.08.19 19:07:57
Die Risikoprämie ist selbst bei 3 Cent noch zu hoch........ aber wie alles......subjektive Einzelmeinung :laugh:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.302.526 von Kampfkater1969 am 20.08.19 19:14:40Frage: was macht euch so sicher, dass der Kurs nach der HV nicht bei 0,10 Euro steht, sondern bei 0,03???
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.302.589 von Vogelnarr am 20.08.19 19:21:12Vielleicht sind bei denen die 3 eine Glückszahl?
Kann mir gut vorstellen dass der Kurs weiter zurück fällt, ob 0,04x Euro zu sehen sein wird, hm!
Aber es kommt bestimmt alles anders als manche so schreiben.
Bestimmt gehts noch mal Richtung 0,08 bis 0,12 Euro.
Nur meine Meinung.
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Invormativer Beitrag!
Proty1: Cash-Bestand
5
19:11
#202054
Ich will hier noch einmal folgenden Post von godhimself81 einstellen, in dem aufgezeigt wurde, dass evtl. noch mehr Cash eingehen wird.

"Seite 138 zeigt die konsolidierte Bilanz, zum 30.09.2018 weißt der Konzern Cash und Cash-Equals von 1275 Mio. € aus. Hinzu kommen eigentlich weitere 100 Mio. € aus den Töchtern und Investments "held-for-sale", dazu später noch mehr.

Auf der Gegenseite stehen in Summe 10,3 Mrd. € Bruttoschulden (interest gearing). Die Nettoschulden betragen nach Rundungen also ca. 9,1 Mrd. €. Das steht alles ganz klar in den Tabellen und auch zahlreichen Texten.

Nun wird es aber interessant, was die Divestments und den dazugehörigen Cash-Verlauf angeht:

1) Für Kika-Leiner wurde noch kein Cash-relevanter Zahlungseingang verbucht, der Kaufpreis von 397 Mio. € ist zum Bilanzstichtag erst noch unter Receivables verbucht, siehe Seite 149, Notes 1.4 bzw. Notes 12. Hiermit wird der Cash-Bestand in H1/19 weiter wachsen.

2) Early-Bird Fees, LUA Fees etc. wurden bereits in der Bilanz 18 verbucht, auch wenn diese erst in Zukunft ausgezahlt werden. Diese sind also bereits cash-neutral und wird die GuV in 19 nicht mehr belasten.

3) Seite 275, Notes 34 sind äußerst wichtig, hier sind die Assets held-for-sale detailliert aufgelistet, im Einzelnen POCO (was auch nochmals nachweist, dass hier noch kein Zahlungsfluss verbucht wurde, denn die "Totals" für Assets und Liabilities entsprechen denen auf S. 138 mit welcher wir initial gestartet haben), der Automotive-Zweig, Mattress Firm, Steinpol und ein kleinerer Posten "Other". Das alles hat nur noch einen lächerlichen Buchwert von 641 Mio. €, zieht man POCO ab, wären es sogar nur 370 Mio. €. Meine Annahmen dazu möchte ich aufschlüsseln: 370 Mio. € wird man alleine beim Automotive-Segment erlösen können (zumindest für 100%, erstmal werden ja nur ca. 75% abgegeben). MF wird nach Ch11 und für etwa 50% mind. 700 Mio. € wert sein (Buchwert 95 Mio. €), ansonsten lohnt sich aus meiner Sicht auch kein Verkauf unter dieser Summe. Bei Steinpol stand noch in der 17er Bilanz ein Enterprise Value von 26,5 Mio. € ggf. abzügl. 9 Mio. €, nehmen wir mal 20 Mio. € an. Buchwert für Steinpol ist negativ bewertetn. Es gehören außerdem noch rund 0,3 Mrd. € verzinste Schulden dazu, allerdings sind diese bereits separat ausgewiesen und nicht mehr in den o.g. 10,3 Mrd. € enthalten.
In Summe werden wir also ca. 720 Mio. € mehr erlösen können, als Nettobuchwerte veranschlagt wurden. Alleine diese Verkaufsaktionen können das aktuell negative EK der Shareholder mehr als ausgleichen.

4) Conforama: Wer hier noch weitere Abschreibungen erwartet, hat noch nicht in die Bilanz gesehen. Seite 177 gibt dazu Aufschluss, dort sind der Goodwill bereits mit Null sowie Markenwerte mit 200 Mio. € angegeben. Was soll hier noch großartig abgeschrieben werden? Die internen Schulden sind keinerlei Problem, da diese vollkonsolidiert werden und damit neutral sind. Sollte Conforama abgegeben werden, dann erwarte ich, dass die internen Schulden von Conforama an SEAG (dürften nach einer Rückzahlung jetzt nur noch 1,4 Mrd. € sein, siehe Announcements) gestrichen werden. Damit wäre Conforama auch wieder eben ca. diese 1,4 Mrd. € wert. Mit diesen Schulden ist der Wert aktuell bei Null zu sehen (EK -0,5 Mrd. € zum 31.12.2018, aktuell eher darunter). Ob Seifert dann noch 25% bekommt und in welcher Form (von einem negativen Buchwert?), sehe ich nicht kriegentscheidend an. Natürlich wollen wir das aber verhindert wissen.

5) Es gab und gibt natürlich weitere größere und kleinere Ereignisse. Diese werden wir mit der Bilanz sehen. Wir wissen aber z.B. bereits vom KAP Verkauf für 293 Mio. €.

Rechnen wir also mal zusammen:
Cash 1275 Mio. €
Kika-Leiner 397 Mio. €
POCO 271 Mio. €
Weitere Verkäufe, siehe Punkt 3: 370 Mio. € + 720 Mio. € = 1090 Mio. €
KAP 293 Mio. €

Dann ergibt sich hieraus ohne der Berücksichtigung weiterer Einflüsse (hohe Kosten, aber abseits von Zinszahlungen positiver Cash-Flow) voraussichtlich zum Jahresabschluss 2019 ein Cash-Bestand von ca. 3,3 Mrd. €. Ich gehe davon aus, dass davon 2 Mrd. € bis zu 2,6 Mrd. € für Tilgungen verwendet werden können. Der Rest bleibt Cash-Bestand.

Wie auch immer, die Nettoschulden sind damit plötzlich nur noch bei 7 Mrd. €! Wir haben zwar weiterhin negative Effekte, aber mit Einbezug eines Verkaufs von Conforama und eher konservativen statt optimistischen Annahmen halte ich das mittelfristige Erreichen einer Nettoschuld von 6,5 Mrd. € für machbar.

Die letzten Tage war hier ein Beispiel von einem Foristen mit einem Net Debt : EBITDA Verhältnis von 8 als kritische Grenze. Das würde für Steinhoff ein EBITDA von ca. 810 Mio. € bedeuten. Tja, das haben wir ja fast im Schicksalsjahr 2018 unter extrem widrigen Rahmenbedingungen für die "continued operations" erreicht...

Ich halte den Turnaround weiterhin für machbar, selbst wenn das CVA keine direkten Effekte auf die bestehende Schuldenlast hätte. Das könnte aber in unserem Sinne noch weitere Überraschungen beeinhalten.

Lasst euch von dem aktuell negativen Buchwert von Steinhoff nicht beeunruhigen. Der Plan des Managements ist sichtbar und machbar und bald werden wir weitere positive Meldungen und Zahlen dazu erfahren.. "
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.302.769 von SirRolfi am 20.08.19 19:39:07SirRolfi:
Vielen Dank für ausführliche Zusammenfassung.
Wenn das so kommt, wäre der aktuelle Kurs ein Witz...

Mal schauen, nach der HV sehen wir weiter.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.302.769 von SirRolfi am 20.08.19 19:39:07
Zitat von SirRolfi: Proty1: Cash-Bestand
5
19:11
#202054
Ich will hier noch einmal folgenden Post von godhimself81 einstellen, in dem aufgezeigt wurde, dass evtl. noch mehr Cash eingehen wird.

"Seite 138 zeigt die konsolidierte Bilanz, zum 30.09.2018 weißt der Konzern Cash und Cash-Equals von 1275 Mio. € aus. Hinzu kommen eigentlich weitere 100 Mio. € aus den Töchtern und Investments "held-for-sale", dazu später noch mehr.

Auf der Gegenseite stehen in Summe 10,3 Mrd. € Bruttoschulden (interest gearing). Die Nettoschulden betragen nach Rundungen also ca. 9,1 Mrd. €. Das steht alles ganz klar in den Tabellen und auch zahlreichen Texten.

Nun wird es aber interessant, was die Divestments und den dazugehörigen Cash-Verlauf angeht:

1) Für Kika-Leiner wurde noch kein Cash-relevanter Zahlungseingang verbucht, der Kaufpreis von 397 Mio. € ist zum Bilanzstichtag erst noch unter Receivables verbucht, siehe Seite 149, Notes 1.4 bzw. Notes 12. Hiermit wird der Cash-Bestand in H1/19 weiter wachsen.

2) Early-Bird Fees, LUA Fees etc. wurden bereits in der Bilanz 18 verbucht, auch wenn diese erst in Zukunft ausgezahlt werden. Diese sind also bereits cash-neutral und wird die GuV in 19 nicht mehr belasten.

3) Seite 275, Notes 34 sind äußerst wichtig, hier sind die Assets held-for-sale detailliert aufgelistet, im Einzelnen POCO (was auch nochmals nachweist, dass hier noch kein Zahlungsfluss verbucht wurde, denn die "Totals" für Assets und Liabilities entsprechen denen auf S. 138 mit welcher wir initial gestartet haben), der Automotive-Zweig, Mattress Firm, Steinpol und ein kleinerer Posten "Other". Das alles hat nur noch einen lächerlichen Buchwert von 641 Mio. €, zieht man POCO ab, wären es sogar nur 370 Mio. €. Meine Annahmen dazu möchte ich aufschlüsseln: 370 Mio. € wird man alleine beim Automotive-Segment erlösen können (zumindest für 100%, erstmal werden ja nur ca. 75% abgegeben). MF wird nach Ch11 und für etwa 50% mind. 700 Mio. € wert sein (Buchwert 95 Mio. €), ansonsten lohnt sich aus meiner Sicht auch kein Verkauf unter dieser Summe. Bei Steinpol stand noch in der 17er Bilanz ein Enterprise Value von 26,5 Mio. € ggf. abzügl. 9 Mio. €, nehmen wir mal 20 Mio. € an. Buchwert für Steinpol ist negativ bewertetn. Es gehören außerdem noch rund 0,3 Mrd. € verzinste Schulden dazu, allerdings sind diese bereits separat ausgewiesen und nicht mehr in den o.g. 10,3 Mrd. € enthalten.
In Summe werden wir also ca. 720 Mio. € mehr erlösen können, als Nettobuchwerte veranschlagt wurden. Alleine diese Verkaufsaktionen können das aktuell negative EK der Shareholder mehr als ausgleichen.

4) Conforama: Wer hier noch weitere Abschreibungen erwartet, hat noch nicht in die Bilanz gesehen. Seite 177 gibt dazu Aufschluss, dort sind der Goodwill bereits mit Null sowie Markenwerte mit 200 Mio. € angegeben. Was soll hier noch großartig abgeschrieben werden? Die internen Schulden sind keinerlei Problem, da diese vollkonsolidiert werden und damit neutral sind. Sollte Conforama abgegeben werden, dann erwarte ich, dass die internen Schulden von Conforama an SEAG (dürften nach einer Rückzahlung jetzt nur noch 1,4 Mrd. € sein, siehe Announcements) gestrichen werden. Damit wäre Conforama auch wieder eben ca. diese 1,4 Mrd. € wert. Mit diesen Schulden ist der Wert aktuell bei Null zu sehen (EK -0,5 Mrd. € zum 31.12.2018, aktuell eher darunter). Ob Seifert dann noch 25% bekommt und in welcher Form (von einem negativen Buchwert?), sehe ich nicht kriegentscheidend an. Natürlich wollen wir das aber verhindert wissen.

5) Es gab und gibt natürlich weitere größere und kleinere Ereignisse. Diese werden wir mit der Bilanz sehen. Wir wissen aber z.B. bereits vom KAP Verkauf für 293 Mio. €.

Rechnen wir also mal zusammen:
Cash 1275 Mio. €
Kika-Leiner 397 Mio. €
POCO 271 Mio. €
Weitere Verkäufe, siehe Punkt 3: 370 Mio. € + 720 Mio. € = 1090 Mio. €
KAP 293 Mio. €

Dann ergibt sich hieraus ohne der Berücksichtigung weiterer Einflüsse (hohe Kosten, aber abseits von Zinszahlungen positiver Cash-Flow) voraussichtlich zum Jahresabschluss 2019 ein Cash-Bestand von ca. 3,3 Mrd. €. Ich gehe davon aus, dass davon 2 Mrd. € bis zu 2,6 Mrd. € für Tilgungen verwendet werden können. Der Rest bleibt Cash-Bestand.

Wie auch immer, die Nettoschulden sind damit plötzlich nur noch bei 7 Mrd. €! Wir haben zwar weiterhin negative Effekte, aber mit Einbezug eines Verkaufs von Conforama und eher konservativen statt optimistischen Annahmen halte ich das mittelfristige Erreichen einer Nettoschuld von 6,5 Mrd. € für machbar.

Die letzten Tage war hier ein Beispiel von einem Foristen mit einem Net Debt : EBITDA Verhältnis von 8 als kritische Grenze. Das würde für Steinhoff ein EBITDA von ca. 810 Mio. € bedeuten. Tja, das haben wir ja fast im Schicksalsjahr 2018 unter extrem widrigen Rahmenbedingungen für die "continued operations" erreicht...

Ich halte den Turnaround weiterhin für machbar, selbst wenn das CVA keine direkten Effekte auf die bestehende Schuldenlast hätte. Das könnte aber in unserem Sinne noch weitere Überraschungen beeinhalten.

Lasst euch von dem aktuell negativen Buchwert von Steinhoff nicht beeunruhigen. Der Plan des Managements ist sichtbar und machbar und bald werden wir weitere positive Meldungen und Zahlen dazu erfahren.. "


sir rolfi,

vielen dank, aber sag den kollegen im nachbarforum, dass sie sich verrechnen.😇
mattress wird zwar als "asset held for sale" deklariert, steht aber aktuell nicht zum verkauf. so eilig hat es sh nicht. wenn die den stake verkaufen, dann erst in 2021 und dann stehen da locker 1.8 mrd auf der rechnung🤠. aktuell beläuft sich der buchwert für sh auf ca. 700mio euro, da ist aber der tempur deal noch gar nicht eingepreist, der geht ja erst in q4 los. wenn man den chart der tempur-aktie sieht (seit anfang 2019 knapp +90%), dann kann man ablesen, wie hoch die erwartung über den deal ist. allein bei verkündung stieg der kurs um 9%. mattress hat mit tempur und serta simmons die beiden größten und besten matratzen-hersteller in usa im regal. wenn man die website, die bewertungen und die twitter-kommentare liest, drehen die mattress gerade auf null. der wert wird massiv steigen und dann wird die braut verkauft.

der pepkor-ipo kommt eh erst, nachdem die klagen beigelegt sind. bis dahin sind weitere 100 läden eröffnet.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.302.769 von SirRolfi am 20.08.19 19:39:07Mal schauen, nach der HV sehen wir weiter.

Wir sehen hier schon seit > 1,5 JAHREN "weiter". Man hangelt sich von Termin zu Termin, hofft und freut sich wenn der Kurs im Vorfeld des "Termines" mal 10 % steigt um dann am Abend mit MINUS 2 % zu schließen.

Jetzt wird die HV "angepeilt" - na dann ........

Bei 0,20 € waren die minus 10 % täglich tragisch, heute macht es doch eh nichts mehr am Ergebnis ob die MÖHRE täglich 5 oder 10 % abkratzt. :D
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