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Steinhoff International (Seite 5456)



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Welcher studierte Ökonom hier auf der Liste hat den Buchwert der Steinhoff Holding im Dezemer 2017 oder im Januar oder März 2018 auf unter 0 Milliarden Euro eingeschätzt?
Den würde ich gerne benannt haben.
Nicht ein einziger, behaupte ich mal wieder ganz frech.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.998.281 von Ines43 am 23.11.19 15:29:16Mit Verlaub: das ist völliger Humbug.

Wenn eine AG ein Eigenkapital hat, dann verändert sich dies täglich. Wie es sich verändert, ist eine Frage der Bewertungsansätze und des Wirtschaftens.

Wenn man die AG nun verkauft, dann ändert sich dieses Eigenkapital GAR NICHT. Denn der Verkauf von Aktien tangiert das Eigenkapital erst einmal überhaupt nicht! Wenn der Aktionär A an den Aktionär B verkauft, dann ändert sich vielleicht der Preis für die Aktie... aber es ändert sich ganz sicher nichts am Eigenkapital oder an den Verbindlichkeiten oder am Vermögen oder dem Bargeldbestand der AG.

Oder andersherum: wenn Steinhoff heute etwas bar bezahlt, dann ändert sich der Wert der Aktie nicht, nur weil der Kassenbestand und die Verbindlichkeiten ebenfalls geringer geworden ist bzw. sind.

Insofern ist eine AG nicht mit einem Haus vergleichbar, welches man verkauft. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Auch hier ist es kein Nachteil, Fachwissen zu besitzen, um nicht zu falschen Schlüssen und damit dann Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu kommen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.998.317 von Ines43 am 23.11.19 15:39:35Dieses Forum hier ist dazu da, um Steinhoff zu diskutieren. Man geht dabei dann davon aus, dass diejenigen, die dies tun, über entsprechende Voraussetzungen wie z. B. Fachwissen verfügen.

Fehlendes Fachwissen kann in Fernstudien erworben werden u. a. Vielleicht ist das ja etwas, was Du gerne belegen möchtest?
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HKL, Du schreibst etwas, was ich so nie geschrieben habe.
PEPCO Eur. steht in den Büchern mit einem Buchwert x.
Wenn PEPKO verkaufte würde, dann erzielt man in der Regel nicht das, was als Buchwert ausgewiesen ist sondern das, worauf man sich mit dem Käufer einigt.
Das kann über oder wenn es schlecht läuft auch unter dem Buchwert liegen.
Nach dem Verkauf fließt dann hoffentlich Geld in die Kasse des verkaufenden Unternehmens und Kredite werden ausgebucht, wenn der Käufer sie mit übernimmt und anschließend hat die verkaufende AG einen neuen Buchwert, der mit dem Preis ihrer Aktien erst mal gar nichts zu tun hat.
Wenn sich durch Verkauf der Buchwert erhöht hat, folgt vielleicht ein Anstieg der Börsenkapitalisierung.
Um das zu wissen, muss man nicht Ökonomie studiert haben.
Aber Ökonomie ist schwierig, habe es erlebt hier auf der Liste.
Viele verstanden nicht, dass Buchwert nicht das verbuchte Vermögen ist.
Sie verstenden nicht die Gleichung
Buchwert = verbuchte Assets minus Schulden (Verbindlichkeiten)
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Und noch was HKL,

muss man ein Fach studiert haben, um mitreden zu können?
Muss man nicht.
Schau Dir die Juristin Lagarde an, die die EZB regiert.
Die glaubt sogar, Preisstabilität sei Inflationsrate von 2 % und bekommt auf ihrem Posten dafür sogar noch viel Geld.
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Sie kann ja meinen, 2 % Inflation sei nützlicher als 0 %.
Aber 2 % Inflation ist nicht keine Inflation und auch nicht Preisstabilität, um selbst mal etwas kleinlich zu argumentieren.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.998.356 von hkl00001 am 23.11.19 15:50:25
Zwecklos
Zitat von hkl00001: Dieses Forum hier ist dazu da, um Steinhoff zu diskutieren. Man geht dabei dann davon aus, dass diejenigen, die dies tun, über entsprechende Voraussetzungen wie z. B. Fachwissen verfügen.

Fehlendes Fachwissen kann in Fernstudien erworben werden u. a. Vielleicht ist das ja etwas, was Du gerne belegen möchtest?


siehe
Posting: 61.976.348 von il_conservativo am 20.11.19 21:04:13 im Thread: Steinhoff International

Steinhof auf dem Weg zu 14 cent:

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11926514-steinhof…
"Chartanalyse"
"Kommt es zu einem stabilen Break unter 0,050/0,0513 Euro, wäre dies ein neues charttechnisches Verkaufssignal für die Steinhoff Aktie. Nach unten bleiben keine wesentlichen horizontalen Supports für das Papier, sodass der Aktienkurs sich den Weg am fallenden unteren Bollinger-Band suchen dürfte. Aktuell liegt dieses bei 0,053 Euro"


Quelle w:o

Einfach Chart spiegeln ....

P.S.:Klar, dass "der Aktienkurs sich den Weg am fallenden unteren Bollinger-Band suchen dürfte. Aktuell liegt dieses bei 0,053 Euro"

Hahaha , da hilft auch kein Fernstudium mehr, oder?
Wer so einen Chart analysiert und vor allem interpretiert, dem ist nicht mehr zu helfen.
Quelle Ariva:
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Dieses Forum dient dazu, sich über Steinhoff auszutauschen.
Jeder darf sich hier beteiligen. Der Dumme, der Intelligente, der studierte Betriebswirt und der Physiker, der Klempner.
Wenn der Physiker etwas missversteht, obwohl er intelligent ist, hat der Dumme erst recht nichts verstanden.
Wenn dann der studierte Ökonöm alles richtig stellt, hat er sich um das Forum verdient gemacht.
Wenn dann sogar der Dumme auch noch was verstanden hat, dann hat er sich besonders verdient gemacht.
Im Übrigen muss auch ein studierter Ökonöm nicht automatisch kraft deines Studiums in jedem Falle Recht haben.
Das langweiligste aller Foren ist das, indem keiner schreibt.
So und nun muss ich wieder meine 13 km laufen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.998.341 von Ines43 am 23.11.19 15:46:16Nun, da kann ich Dir helfen:

Herr Jooste war es, der es wußte. Alle anderen haben nichts gewußt (bis heute übrigens), aber vermutet, dass es negativ ist. Sogar hier im Forum wurde das damals geäußert... und die, die es geäußert haben, wurden als basher geoutet.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.998.401 von Ines43 am 23.11.19 16:02:17Hier sind so viele Halbweisheiten...

Wenn ein Unternehmen ein anderes Unternehmen besitzt und dieses andere Unternehmen bereits in den Bilanzen des verkaufenden Unternehmens mit einem entsprechenden Wert ausgewiesen ist, dann ist es üblicherweise so, dass das verkaufende Unternehmen ja vor dem Verkauf das zu verkaufende Unternehmen zu einem Wert in der Bilanz drinhat. Dieser Wert wird nach dem Niederstwertprinzip festgelegt. Die Differenz zwischen dem Niederstwert und dem tatsächlichen Verkaufserlös lässt buchführungstechnisch einen Gewinn entstehen, wenn der Verkaufserlös höher ist als der Niederstwert. Die Börsianer gehen bei der Bewertung des zu verkaufenden Unternehmens davon aus, dass üblicherweise ein Verkaufserlös realisiert werden kann, der über dem Niederstwert liegt. Die Differenz zwischen dem Niederstwert und dem Verkaufserlös des zu verkaufenden Unternehmens ist üblicherweise bereits in dem Aktienkurs des verkaufenden Unternehmens eingepreist. Wenn aber nun der Verkaufspreis des zu verkaufenden Unternehmens höher liegt als die Erwartungshaltung der Aktionäre des verkaufenden Unternehmens, dann ergibt dies einen Aufschlag auf den jetzigen Aktienkurs des verkaufenden Unternehmens.

ABER: der Buchwert des zu verkaufenden Unternehmens ändert sich nicht. Was sich ändert, ist der Buchwert des verkaufenden Unternehmens, weil nämlich ein Veräußerungsgewinn entsteht, der verbucht werden muss.

Wie dann der Verkaufserlös verwandt wird, obliegt der Entscheidung des Vorstandes. Es gibt die Möglichkeit, Verbindlichkeiten zurückzuführen, eine hohe Liquidität vorzuhalten, das Eigenkapital zu stärken, etc. etc. Es ist nicht zwingend notwendig, damit Verbindlichkeiten zurückzuführen, wenn die Kreditverträge das nicht explizit vorschreiben.

Ob die Aktionäre eine Erhöhung der Marktkapitalisierung vornehmen werden, weiß natürlich niemand, weil beim Verkauf ja nur ein einmaliger außerordentlicher Gewinn oder Verlust entsteht, der die Gewinne auf Dauer nicht nachhaltig beeinflusst.

Im Fall von Steinhoff wäre es höchstens so, dass man auf Dauer ggf. 10 % Zinsen sparen kann, so dass das operative Ergebnis besser wäre in Zukunft... wobei man dagegen dann rechnen muss, dass die Gewinne von Pepkor, die mittels Gewinnabführungsverträgen oder Dividenden vereinnahmt werden, zukünftig wegfallen. Auch muss bedacht werden, dass man nicht mehr an einer Wertsteigerung des verkauften Unternehmens partizipiert, was ebenfalls gegengerechnet werden muss.

Ob sich also letztlich der Verkauf von einem Unternehmen wirklich positiv darstellt, steht erst mal zur Debatte. Denn ein Käufer wird ja nur dann ein Unternehmen kaufen, wenn er sich Gewinne davon verspricht.

Wenn viele nicht verstanden haben, dass der Buchwert nichts mit dem verbuchten Vermögen zu tun hat, so bringt das hier keinen weiter. Es wird immer Menschen geben, die etwas nicht verstehen. Gegen Dummheit gibt es auch keine Tabletten.

Aber Deine Definition des Buchwertes bedarf wirklich mal einer Überprüfung durch Dich selber.

Das, was Lagarde glaubt, ist übrigens richtig. Du hast nicht den gesamten Keynes´schen Satz formuliert: Preisstabilität ist erreicht, wenn die Inflationsrate bei 2 % oder weniger liegt. Damit folgt sie letztlich der Lehre von John Maynard Keynes: https://de.wikipedia.org/wiki/Keynesianismus. Wie umstritten das ist, kann man hier nachlesen. Insofern ist es völlig klar, dass verschiedene Ansichten zu der Höhe der Inflationsrate existieren. Helmut Schmidt hatte ja mal gemeint, dass es besser wäre, 5 % Inflation zu haben als 5 % Arbeitslosigkeit. Ein Jahr später hatte er beides.

Solange es jedenfalls so ist, dass man, wenn man sich Geld leiht, weniger zurückzahlen muss, als man sich geliehen hat, stimmt etwas grundsätzliches nicht mehr in unserem Wirtschaftssystem. Dazu muss man, und da gebe ich Dir Recht, nicht studiert haben. Insofern tendiere ich dazu, anzunehmen, dass eine gewisse Inflation letztlich Voraussetzung dafür ist, dass eine Wirtschaftsstabilität vorhanden ist. Wie immer im Leben: etwas Inflation ist gut, zuviel oder zuwenig Inflation ist immer schädlich.
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