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Steinhoff International (Seite 6805)

eröffnet am 15.04.16 20:55:50 von
neuester Beitrag 06.05.21 05:36:37 von


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14.04.21 20:13:47
Beitrag Nr. 68.041 ()
Und das Tolle an diesem Kredit ist, er zahlt sich automatisch zurück, wenn Buchgewinne durch Kursverluste vernichtet würden, ohne dass ich cashmäßig belastet würde.
Meine ich jedenfalls.
Ich muss aber noch mal intensiv nachdenken, ob ich da nicht einem Denkfehler aufsitze.
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14.04.21 20:33:39
Beitrag Nr. 68.042 ()
Also,

angenommen der Kurs würde auf 50 Cent steigen,
dann wäre meine Steinhoff Aktien alle im Gewinn. Angenommen in dem Moment benötigte ich Bargeld
dann könnte ich, ohne dass ich überhaupt rechnen müsste,
Steinhoff Aktien für mindestens 137 000 E verkaufen und ich müsste nicht einen Cent Steuern zahlen. Ich hätte 137 000 E auf dem Konto.
Ich könnte sicher für deutlich mehr Geld Steinhoff oder andere Aktien mit Gewinn verkaufen, ohne dass mir auch nur ein Cent Steuern abgezogen würde.
Hätte ich diese Verlustvorträge im Verlusttopf nicht, würden von Anfang an Steuern anfallen, mein verfügbares Cash aus dem Verkauf wäre geringer. Und die nicht gezahlten Steuern wären dann der Kredit des Staates an mich und der wäre zwar zinslos.
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14.04.21 20:53:15
Beitrag Nr. 68.043 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.818.602 von Ines43 am 14.04.21 20:33:39
Zitat von Ines43: Also,

angenommen der Kurs würde auf 50 Cent steigen,
dann wäre meine Steinhoff Aktien alle im Gewinn. Angenommen in dem Moment benötigte ich Bargeld
dann könnte ich, ohne dass ich überhaupt rechnen müsste,
Steinhoff Aktien für mindestens 137 000 E verkaufen und ich müsste nicht einen Cent Steuern zahlen. Ich hätte 137 000 E auf dem Konto.
Ich könnte sicher für deutlich mehr Geld Steinhoff oder andere Aktien mit Gewinn verkaufen, ohne dass mir auch nur ein Cent Steuern abgezogen würde.
Hätte ich diese Verlustvorträge im Verlusttopf nicht, würden von Anfang an Steuern anfallen, mein verfügbares Cash aus dem Verkauf wäre geringer. Und die nicht gezahlten Steuern wären dann der Kredit des Staates an mich und der wäre zwar zinslos.

Falsch, bei 137.000 E Zuwachs von Steinhoff hast du keinen einzigen € Gewinn gemacht, das war ja der Ursprung. Du hast die letzten Jahre aus 137.000 € nichts geschaffen.
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14.04.21 21:07:23
Beitrag Nr. 68.044 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.818.872 von Robinsonpicknicker am 14.04.21 20:53:15
Es gehr nicht um geschaffen oder nicht geschaffen.
Es geht darum, wann ich Steuern zahlen muss.

Bei Verlusten im Verlusttopf und bei sonstigen Gewinnen bei im Depot gehaltenen Aktien zahlt man die zu zahlende Steuer später, das ist meine These.

Wann ich Gewinn gemacht habe, weiß ich selbst sehr gut.
Addieren und Subtrahieren sind meine einfachste Rechnenübungen.
Davor kommen nur noch das Zählen und die Unterscheidung zwischen
größer und kleiner und gleich.
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14.04.21 21:14:44
Beitrag Nr. 68.045 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.819.172 von Ines43 am 14.04.21 21:07:23Ja Ines, so weit so gut.
Aber ich hatte dazu schon mal meine Meinung geäußert. Wenn Du zukünftig mal Gewinne realisieren möchtest dann werden diese 1:1 mit deinen Verlusten aus dem Vertlusttopf verrechnet. Bei normalem Ablauf würdest Du deine Gewinne nur mit ca. 25% versteuern müssen. Ich bin der Meinung dass dies der bessere Weg wäre.
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14.04.21 21:28:10
Beitrag Nr. 68.046 ()
Angenommen, man hat ein Depot,

1.Scenario: im Depot alle Aktien im Gewinn. Kein Verlust im Verlusttopf.
Man verkauft eine Position, dann fällt Gewinn an, der abgesehen vom Freibetrag sofort versteuert wird.

2. Scenario: im Depot alle Aktien wieder im Gewinn nach Durchlaufen eines Börsentiefs
Aber im Verlusttopf durch Verkaufen z.B einer Position zum Tiefstpunkt und Zurückkauf ebenfalls in der Nähe des Tiefstpunktes ein Verlustvortrag im Verlusttopf.

Man verkauft eine Position mit Gewinn, der Gewinn wird bis zu Höhe des Verlustvortrages nicht versteuert. Daraus folgt, der Staat gibt einem einen zinslosen Kredit und dies im Zeifel so lange, wie sich die Gesetze nicht ändern.
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14.04.21 21:48:38
Beitrag Nr. 68.047 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.819.526 von Ines43 am 14.04.21 21:28:10
Zitat von Ines43: Angenommen, man hat ein Depot,

1.Scenario: im Depot alle Aktien im Gewinn. Kein Verlust im Verlusttopf.
Man verkauft eine Position, dann fällt Gewinn an, der abgesehen vom Freibetrag sofort versteuert wird.

2. Scenario: im Depot alle Aktien wieder im Gewinn nach Durchlaufen eines Börsentiefs
Aber im Verlusttopf durch Verkaufen z.B einer Position zum Tiefstpunkt und Zurückkauf ebenfalls in der Nähe des Tiefstpunktes ein Verlustvortrag im Verlusttopf.

Man verkauft eine Position mit Gewinn, der Gewinn wird bis zu Höhe des Verlustvortrages nicht versteuert. Daraus folgt, der Staat gibt einem einen zinslosen Kredit und dies im Zeifel so lange, wie sich die Gesetze nicht ändern.


Welchen Kredit gewährt Dir den der Staat? Du hast Versteuertes Geld eingesetzt.Der Staat hat schon an Dir verdient. Du hast durch Unfähigkeit an der Börse Geld versenkt! Fakt. Jeder andere erzielt mit dem Geld Gewinne, die er dann Versteuern muss. Du hast bis jetzt nur Glück, dass der Staat die Unfähigkeit nicht bestraft, indem er sagt: Du spekulierst und verlierst, Pech gehabt.
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14.04.21 22:21:50
Beitrag Nr. 68.048 ()
Ines, ich finde deine Beiträge sonst sehr schön. Nur zum Thema Verlustvortrag etc, gehe ich nicht mit. Vom Hamburger zum Hamburger 👍
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14.04.21 22:55:03
Beitrag Nr. 68.049 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.820.330 von Robinsonpicknicker am 14.04.21 22:21:50Ich finde seine Beiträge etwas zu selbstverliebt. Aber sei es drum, es ist zumeist unterhaltsam und ich kann im Kopf genauso schnell seine Buchgewinne bestimmen wie er...:D

Er macht aber einen entscheidenden Denkfehler, denn die von ihm beschriebenen Gewinne (in der Variante der zwischenzeitlichen Verlustrealisierung) gibt es doch gar nicht, wenn er nicht verkauft hätte. Er vergisst einfach, dass es eine steuerbare Differenz zwischen dem alten und neuen Einstandskurs gibt.

Damit seine beschriebene Handlungsoption überhaupt Sinn ergibt, benötigt man bei Verlustrealisation vorhandene & nutzbare Gewinne, damit man eine Steuergutschrift erhält. Des Weiteren muss man die Transaktionskosten wieder hereinholen und das Geschick besitzen, so ungefähr zu dem VK-Kurs wieder einsteigen zu können.
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15.04.21 02:34:50
Beitrag Nr. 68.050 ()
Robinsonpicknicker,
jetzt machen wir mal auf logisches Denken.
Zu Scenario 1.
Wahr oder nicht wahr.
Werden Veräußerungsgewinne entsprechend der Abgeltungssteuer nach dem Verkauf von Aktien sofort besteuert? Antwort ja.
Also
Verlusttopf leer.
Freibetrag schon anderweitig ausgeschöpft.
Also z.B. vom 10 000 E Veräußerungsgewinn brutto
bleiben rd 7350 E netto ? (10000 - (10000 x
0.265) = 7350 E netto (nicht ganz exakt)
Wer bestreitet das?
Keiner? Gut.

Dann weiter zu Scenario 2
Freibetrag anderweitig schon ausgeschöpft.
Beim Verkauf eines Aktienpaketes werden
10000 E Bruttogewinn erzielt.
Im Verlusttopf befinden sich 10000 E vorgetragene Verluste.
Wieviel bleibt mir nach dem Verkauf und den Steuern?
Antwort:
exakt 10 000 E.

Also rd 2650 E mehr als in Scenario 1.
Wahr oder nicht wahr?
Wahr.
Oh Wunder. Wie kommt das?
Um das detailliert in Worte zu fassen, ist es mir jetzt zu spät.
Habe ich damit letztlich Steuern gespart?
Antwort nein.
Wenn ich in meinem Fall den Rest der Aktien mit Gewinn verkaufe, zahle ich die im Scenario 2 noch nicht gezahlten Steuern mit.
Ich zahle die Steuern also später.
Damit hat mir der Staat einen Kredit von 2650 E im gebrachten Beispiel gegeben, dies auf unbestimmte Dauer.
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