DAX+0,54 % EUR/USD-0,25 % Gold+0,16 % Öl (Brent)0,00 %

Steinhoff International (Seite 918)


ISIN: NL0011375019 | WKN: A14XB9 | Symbol: SNH
0,110
$
14.06.18
Nasdaq OTC
-12,00 %
-0,015 USD

Begriffe und/oder Benutzer

 

Antwort auf Beitrag Nr.: 57.270.202 von Ines43 am 14.03.18 00:02:00
Zitat von Ines43: In 2018 wurde dann verlautbart, dass etwa 6 Mrd. korrigiert werden müssten.

Erwinsklein,

es wurde nicht gesagt, dass 6 Milliarden abgeschrieben werden müssten, sondern
das Vermögenswerte in Höhe von 6 Milliarden E überprüft werden müssten, inwieweit dort Abschreibungsbedarf besteht. Zusätzlich.....

Das ist etwas ganz anderes.
Es wurde hier auch von anderen mehrmals angesprochen und wörtlich in Englisch zitiert.



Ich gebe dir Recht, ich hätte es etwas unglücklich formuliert. Noch ist nicht sicher,ob diese 6 Mrd. ausreichen oder nicht bzw. weniger zu Buche steht.
Es ist aber sehr unwahrscheinlich das von seitens SH darüber öffentlich gesprochen wird, wenn nicht die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist. Oder denkst du die Soons spricht einfach mal über solch eine Summe, weil sie nur etwas sagen will? .... Außerdem hat doch keiner bisher gedacht, dass überhaupt solche Summen im Raum stehen können. Was noch dazu kommt, sind die verschwundenen Cash Bestände. Ich hatte auch diesbezüglich vor Wochen darauf hingewiesen, wie komisch es ist. Angeblich sollte SH einige Cash Bestände haben, dochdies war im Dezember nicht der Fall! Da mussten Assets holter die polter verkauft werden, damit in Österreich nicht die Lichter ausgehen. Wobei wir nicht von Mrd. reden, sondern nur um Millionen im zweistelligen Bereich. .... Genauso sieht es auch Bloomberg.
Es sind so viele Ungereimtheiten bei SH vorhanden, dass keiner weiß, was überhaupt noch in der Kasse ist. Das sagt doch schon viel aus!

Was deine Hausrechnung anbelangt, so ist das für einen privaten nicht weiter schlimm, so lange er kein Geld von der Bank braucht. Jedoch für Firmen würde das bedeuten, .... Unterfinanziert. Als Folge würde die Firma kein Kredit bekommen. Da aber alle Firmen mit Krediten arbeiten, würde sich eine Finanzlücke auftun.

Der Bloomberg Bericht zeigt schon ziemlich gut auf, was bei SH los ist. Dabei wird auch noch gesagt, es ist eher von der Spitze des Eisberges auszugehen als anders herum.
Ich denke auch, es ist bei SH beiweiten mit einigem zu rechnen. Joost & Co haben über Jahre ganze Arbeit geleistet. Aber nicht im positiven Sinn! Bei 1 oder 2 Jahren frisieren der Bilanzen wäre dies noch überschaubar, aber so ..... Schaut man in ein Fass ohne Boden.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Da läuft immer noch zu viel über das Bid. Wir brauchen Shorties in Not!
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.271.744 von erwinsklein am 14.03.18 09:00:45
Steinhoff for Dummies
Steinhoff ist ein Cashpool und eine Holding...jetzt ist es kein cashpool mehr, die Töchter bzw. Beteiligungen finanzieren sich selber (sind ja viele Kreditgeschäfte oder Zielverkäufe, die da stattfinden). Steinhoff hat ca.2000 Tochterfirmen. Wenn ich nicht vollständig alles Bilanzunregelmäßigkeiten aufgedeckt habe, weiß ich auch nicht was ich wirklich an cash habe. Das ist nicht so leicht, wie wenn ich auf die Bank gehe und meinen Giroauszug ausdrucke oder ins Portemonnaie schaue. Selbst wenn das Eigenkapital abzüglich Schulden,etc... gegen 0 geht, hat man immerhin Beteiligungen, die Gewinne abwerfen, Umsätze weltweit lukriieren, etc. Das heisst, ein Geschäftsmodell mit 18 Milliarden Umsatz wird derzeit mit 1,2 Milliarden Euro bewertet. Das ist kaum nachvollziehbar und der Komplexität und Größe von Steinhoff geschuldet. Wer hier an Zahlen dreht, dreht alles mit, denn hier ist vieles miteinander verschachtelt. Soweit die Logik. Steinhoff hat bisher nur minimal assets verkauft. Warum? Weil es nicht notwendig ist. Bei kleineren Beträgen hat man dann schon mal ein Grundstück vom Leiner verkauft, schließlich hat ja die Tochter Schulden bei der Mutter. So what. Ist nicht betriebsnotwendig, dieses als asset zu halten, man kann auch mieten. Ich finde den Lösungsansatz sehr gut, nur notwendiges zu verkaufen und last but not least kommt in Kürze ein Kredit von 1,1 Milliarden zurück. Damit ist dieses Jahr ausfinanziert. Wer hier auf einen Konkurs oder Equity-Debt-Swap spekuliert, der muss sich halt short gehen. Dies wird nur mit hohen Beträgen gehen und genau das denke ich: dass einige ganz wenige kapitalkräftige Heuschrecken durch Fehlinformationen den Kurs drücken. Das funktioniert perfekt, solange die Bilanzen in Überarbeitung sind. Steinhoff steht nackt da und läßt sich durchs Dorf jagen -jeden Tag. Daß dies bald ein Ende haben wird, wissen diese Heuschrecken und decken sich jetzt gemütlich ein...und wenn Euphorie aufkommt, stossen sie mal wieder was ab und beauftragen ihre Schreiberlinge. Ein Spiel mit dem Feuer. Wer hier nicht durchhält, muss Lehrgeld bezahlen. Die Unterstützungen halten, denn hier wird kräftig nachgekauft, wenn die Nervösen, Ungeduldigen, Unerfahrenen, Chartphilosophen. SH ist ein echter Fall zum Lernen, wie die Börse derzeit funktioniert. Ein Haufen Leute mit Geld und krimineller Energie nutzen psychologische Faktoren knallhart aus und haben die Internet-Medien-Hoheit durch fleissige bezahlte Anal-ysten und Schreiberlinge in den Foren. Hut ab. Kursziel bleibt unklar - ist ja gesteuert. Jedenfalls sind diese Kurse Tiefstkurse, eine Insolvenz wird bei derzeitiger Nachrichtenlage von mir definitiv ausgeschlossen. Und selbst dann ist 0,289 ein Witz...die Anleihen notieren im übrigen fast auf Vorcrashniveau...an das sollte man sich auch mal erinnern.
Erwinsklein,

wenn die Bilanz in 2014 frisiert wurde, dann zieht sich das bis 2017 durch, wenn es nicht zwischenzeitlich korrigiert wurde.
Es muss nicht mal Neues dazugekommen sein, aber 2014, 2015, 2016, 2017 müssen dann nachgebessert werden.
Wenn man einmal lügt, muss man weiterlügen, wenn man es nicht richtig stellt. Der Lügner benötigt ein gutes Gedächstnis, er muss sich an unwahre Fakten genauestens erinnern.
So einfach ist das.
Was hat die Sunn denn gesagt, Vermögenswerte in Höhe von 6 Milliarden Euro müssten darauf untersucht werden, ob da alles richtig blilanziert ist.
Das klingt doch viel undramatischer als wenn sie gesagt hätte, die Blianzkorrekturen belaufen sich auf 6 Milliarden Euro. Sie hat doch bewusst nicht dramatisiert.
Sie hätte auch gar nicht sagen können, die Bilanzkorrekturen belaufen sich auf 6 Milliarden Euro.
Denn über das genaue Ausmaß hat sie ja keine Ahnung, das sollte doch erst herausgearbeitet werden durch die neue Prüfung.
Wo liegen all diese Vermögenswerte im bisherigen Buchwert von 6 Milliarden?
Wahrscheinlich im europäischen Teil der Holding.
Und wenn da tasächlich signifikant Geld verschwunden ist z.B. durch Unterschlagung,
dann kann man ja bald mit einem Haftbefehl rechnen.
Da spasst die deutsche Justiz nicht.
Die Untersuchung wird es an den Tag bringen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.271.078 von Lockeres Luder am 14.03.18 08:05:41ach du schreck, jetzt wird einem auch klar, warum das so lange dauert. bin mal gespannt wer sich traut die bilanz zu unterschreiben:laugh:
Selbst wenn das Eigenkapital abzüglich Schulden,etc... gegen 0 geht, "

Schon diese Formulierung stört mich.
Vom Eigenkapital werden keine Schulden mehr abgezogen.

Vom Bruttovermögen werden die Schulden abgezogen, dann bleibt das
Eigenkapital übrig.
Es kann natürlich sein, dass die Kredite das Bruttovermögen übersteigen, dann ist die AG Überschuldet und es existiert kein positives Eigenkapital mehr, sondern negatives Eigenkapital.

Leute mit BWL Studium oder ähnlicher Ausbildung widersprecht mir bitte, wenn ich hier grundsätzlich falsch liege, bin nur Naturwissenschaftler.
Ich denke auch dass die Geschäftszahlen der vergangenen Jahre perse nicht schlecht,sondern gut waren aber dass man an der Steuer vorbei Geld vernichtet,sprich unterschlagen hatte um sich LUXUS zu gönnen auf privater Schiene....und um an weitere Kredite zu kommen.Das operative Geschäft läuft trotzdem gut .Entscheident ist doch die Zukunft.Mache mir keine Sorgen und habe auch keine Panik.wird alles gut!
um sich LUXUS zu gönnen auf privater Schiene."

Soviel Geld um das es geht, kann man gar nicht verprassen in so kurzer Zeit.
Selbst der Bau einer luxusjacht im Wert von 250 000 000 Millionen
Jahre dauert Jahre.
Hier geht es um Milliarden nicht um ein paar hundert Millionen.
Man kann Milliarden unterschlagen aber nicht verprassen.
8:46 Uhr Steinhoff Beteiligung wird versilbert!
------------------------------------------------------
Sasse übernimmt unsere Formulierungen.
Zufall?
Oder liest er hier mit?
 Filter


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben