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SGT German Private Equity GmbH & Co. KGaA (Seite 369)

eröffnet am 29.04.16 14:59:02 von
neuester Beitrag 11.06.21 14:39:00 von

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29.01.17 11:00:03
Beitrag Nr. 171 ()
Warum habt Ihr Euer Wissen nicht vor der Auctionata-Pleite geschrieben und nicht jetzt so massiv erst danach?
Warum habt Ihr nicht vorher massiv verkaufen geschriehen?
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28.01.17 22:09:38
Beitrag Nr. 170 ()
Gewinnchancen
Das Problem ist doch, dass ein so kleiner Laden, mit einem einzigen Entscheidungsträger, keine 45 Beteiligungen ernsthaft verfolgen kann. Damit ist er doch völlig überfordert. :( :(

Damit wird dieses Geschäft zum reinen Glücksspiel. Bei Auctionata wußten gut informierte Kreise doch schon vor dem Einstieg von GSG von deren Problemen und dass diese Notfinanzierungen waren. Vor Engagements im Kunstmarkt muss man unbedingt mit Insidern sprechen. Hat Gerlinger wohl nicht. Ich glaube, ein weiteres Problem von GSG ist, dass sich Gerlinger und seine Fähigkeiten einfach überschätzt. Und dann hat man schnell in die Sch.... gegriffen ...

Nach der Pleite-Investition bei Auctionata muss man jetzt Notverkäufe machen und die Perlen verkaufen, um die Bilanz wieder in Ordnung zu bringen. Dafür werden schon die Banken, die mit FK drin sind, sorgen. Mit diesen Notverkäufen ist dann aber auch die Upside weg. Auch hat man jetzt kein Kapital und keine Finanzierungsmöglichkeiten mehr, um in neue Beteiligungen zu gehen.

Ich würde von GSG und vor allem von Gerlinger die Finger von lassen. Das ist ein reines Glücksspiel, mit dem Nachteil, dass die Chancen deutlich unter 50 % liegen. Es macht also mehr Sinn, Roulette zu spielen !:laugh::laugh:
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28.01.17 12:19:35
Beitrag Nr. 169 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.184.420 von sirmike am 28.01.17 11:19:37sirmike bringt es mal wieder auf den Punkt. Verkaufen lässt sich nur werthaltiges für einen vernünftigen Preis. Jetzt geben sie ihre guten Beteiligungen her um Löcher zu stopfen. Sage nicht, dass sie gar nichts mehr ordentliches haben. Aber dann bleibt eben viel Bodensatz auch zurück. Das Mangement hat sich, wie sirmike sagt, mit Auctionata auf der ganzen Linie disqualifiziert. Man kann in dieses Management kein Vertrauen mehr haben. Der Untergang von Auctionata und die Investitionen in dieses Unternehmen liegen zeitlich einfach zu nah beieinander. Insoweit muss man hier schwerwiegende Fehler unterstellen. Für mich ist die Aktie ein klarer Verkauf.
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28.01.17 11:56:33
Beitrag Nr. 168 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.184.420 von sirmike am 28.01.17 11:19:37Das Bild mit den Dartpfeile werfenden Affen ist alleine eine positive Bewertung wert! Danke für die klaren Worte.
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28.01.17 11:19:37
Beitrag Nr. 167 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.184.087 von Stahl123 am 28.01.17 09:44:12
Zitat von Stahl123: Sehr guter Schritt von der Gesellschaft, endlich ihr Portfolio zu strafen, das war ein Hauptkritikpunkt am Unternehmen, ich finde, sie sollten diesen Weg jetzt konsequent weiter gehen. ~45 Beteiligungen ist einfach zu viel.
Dadurch sind ständige Abschreibungen und Pleiten unausweichlich und viele Anleger können so etwas nicht verarbeiten. Was die Auctionata Pleite Anteil (5%) an Bilanzsumme ausgelöst hat, sieht man ja. Das "Vertrauen" ist dann sofort weg (Was bedeutet Vertrauen eigentlich...?.

2017 kann für die GSG ein sehr gutes Jahr werden, extrem wichtig ist das wirtschaftliche Umfeld, für mögliche Exits wäre eine neue "Finanzkrise" Gift.


Die Auctionata-Pleite ist ja kein lässlicher Betriebsunfall bei der GSG. Man ist erst im März 2016 eingestiegen (Meldung) und hat dann im September 2016 seinen Anteil "vervielfacht" (Meldung). Man hielt nicht nur Aktien, sondern vor allem ein Wandelschuldverschreibung. DREI Monate später ist Aucionata pleite. Was sagt das über die Investoren aus? Genau, die haben keine Ahnung!!! Oder sie gehen unverantwortlich mit dem Geld ihrer Aktionäre um. Kann doch nicht sein, dass die in ein So-gut-wie-pleite-Unternehmen "investieren", alleine in der Hoffnung, dass anschließend noch Dümmere Typen auftauchen, die noch mehr Geld bereitstellen. Und das innerhalb weniger Wochen. Das ist doch als Investitionsgrundlage zu wenig. Das ist kein Investieren, das ist Zocken, da kann auch ein Affe Dartpfeile schmeißen.

Und jetzt müssen sie hochgejubelte Beteiligungen "zum Buchwert" verkaufen, um die Verluste ausgleichen zu können. Auch hier scheinen eher weitere Abwertungsrisiken in der Bilanz zu schlummern, als dass man auch Reserven hoffen kann.

Ein reines Schneeballsystem ohne Sicherheitsnetz. Und ohne Ahnung. Und auf jeden Fall ohne mein Geld!
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28.01.17 09:44:12
Beitrag Nr. 166 ()
Guter Schritt!
Sehr guter Schritt von der Gesellschaft, endlich ihr Portfolio zu strafen, das war ein Hauptkritikpunkt am Unternehmen, ich finde, sie sollten diesen Weg jetzt konsequent weiter gehen. ~45 Beteiligungen ist einfach zu viel.
Dadurch sind ständige Abschreibungen und Pleiten unausweichlich und viele Anleger können so etwas nicht verarbeiten. Was die Auctionata Pleite Anteil (5%) an Bilanzsumme ausgelöst hat, sieht man ja. Das "Vertrauen" ist dann sofort weg (Was bedeutet Vertrauen eigentlich...?.

2017 kann für die GSG ein sehr gutes Jahr werden, extrem wichtig ist das wirtschaftliche Umfeld, für mögliche Exits wäre eine neue "Finanzkrise" Gift.
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28.01.17 07:42:01
Beitrag Nr. 165 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.175.949 von Raja72 am 26.01.17 21:53:12
Notverkäufe
Der Beginn vom Ende - das wird nix mehr ! Ich glaube daran, dass die Gesellschaft noch in diesem Jahr zum Penny-Stock werden wird.
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26.01.17 21:53:12
Beitrag Nr. 164 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.169.217 von user78 am 26.01.17 10:11:33Portfolio-Straffung und Verkäufe mit 27% Rendite p.a. klingt gut.
Anscheinend kommt jetzt mit weiteren Exits besser Newsflow. Einige Perlen hat GSG ja im Portfolio.
Es könnte jetzt ein schöner Rebound beim Aktienkurs anstehen...
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26.01.17 11:54:07
Beitrag Nr. 163 ()
wusste, dass das kommt *schmunzel*
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26.01.17 11:38:10
Beitrag Nr. 162 ()
Ohje das muss man wohl als Notverkäufe ansehen um die Kreditlinie in Höhe von 8 Mio. Euro zurückführen zu können.
7% p.a. sind jetzt nicht gerade die Rendite eines erfolgreichen Investments, die einen frühzeitigen Verkauf rechtfertigen, wenn auf der anderen Seite bei missglückten Investments ein Totalverlust (auctionata) zu verkraften ist.

Die Gesellschaft steht wohl vor einem Schrumpfungskurs was weiter auf den Aktienkurs drücken wird.

Sich selbst noch in solchen Pressemitteilungen als zweitaktivster Venture-Capital-Investor in Deutschland im Zeitraum seit 2012 (CB Insights 2015, 2016) zu bezeichnen ist da schon ein wenig zum schmuneln.
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