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German Startups Group (Seite 91)



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(@GSG) Jetzt habe ich einen besonders schönen Adventsabend, DANKE! :)
Berlin, 8. Dezember 2017 - Die Komplementärin der German Startups Group, einem führenden Venture-Capital-Investor in Deutschland und Digitalagentur mit 140 Mitarbeitern mit Sitz in Berlin, verzichtet auch in 2018 bis auf weiteres zugunsten der Aktionäre der KGaA auf einen erheblichen Teil der vereinbarten Geschäftsführungs- und Haftungsvergütung ("Management Fee") in Höhe von 1,0% der Einzelbilanzsumme p.a. (IFRS). Der variable Anteil beträgt damit auch weiterhin nur 1,5% der Bilanzsumme p.a. Das ist ein relativ niedriger Satz im Vergleich zu deutschen und internationalen VC-Fonds. Zudem notiert die Aktie nach Ansicht des Managements derzeit deutlich unter dem Net Asset Value (NAV) pro Aktie und stellt angesichts dieses Discounts und der geringen Management Fee eine vergleichsweise attraktive Anlagemöglichkeit in deutsches Venture Capital und damit in ein Portfolio von teils sehr erfolgreichen und bekannten jungen deutschen Wachstumsunternehmen dar. Am 7. Juni 2017 hatte die German Startups Group angekündigt, ihre Kosten mit dem Ziel deutlich zu verringern, 50% der Sowieso- und Listingkosten gegenüber Juni 2016 einzusparen. Das Management will die Kosten auch in 2018 auf niedrigem Niveau halten. Die Komplementärin hat die Geschäftsführung der KGaA inne und trägt aus ihrer Geschäftsführungsvergütung die laufenden Aufwendungen für Personal, Mieträume, Veranstaltungen, Geschäftsreisen usw. Des Weiteren hält das Management der German Startups Group den aktuellen Aktienkurs für sehr unattraktiv zur Durchführung von Kapitalerhöhungen und plant deshalb auch in 2018 keine Kapitalerhöhung. So vermeidet die German Startups Group auch, dass ihre Aktionäre zu ungünstigen Kursen verwässert werden. Investor Relations Kontakt German Startups Group Marcel Doeppes Mail: ir@german-startups.com

German Startups Group GmbH & Co. KGaA: Aktionäre profitieren auch in 2018 von dem freiwilligen Verzicht auf einen Teil der Management Fee | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10123357-german-startups-group-co-kgaa-aktionaere-profitieren-2018-freiwilligen-verzicht-teil-management-fee
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.417.490 von SiebterSinn am 10.12.17 17:53:59
Aussichten 2018
Hört sich nicht danach an als ob es bald einen Aktienrückkauf gäbe sondern eher danach, dass man Sorge hat, dass durch die Abschöpfung der Gewinne durch die Komplementärin der Kurs unter Wasser bleibt. Wenn man keine KE machen kann, muss man aber Beteiligungen versilbern. Mal sehen was da gelingt.

Ich würde aber lieber mehr dazu hören, womit die Gesellschaft 2018 Geld verdienen will.

Aus meiner Sicht ist 2018 für die GSG das entscheidende Jahr - das Jahr, in dem die Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.417.007 von GermanStartupsGroup am 10.12.17 16:16:59Sehr geehrter Herr Gerlinger, Ihren Beitrag finde ich sehr sympathisch, wie auch Ihre Präsentation beim EK-Forum erfrischend war. Ob man mit Blockchain und Kryptowährungen "nachhaltig zusätzlichen Wert" schaffen kann, läßt sich aber durchaus bezweifeln. Die Schweizerische "Finanz und Wirtschaft", vermutlich die differenzierteste Wirtschaftszeitung im deutschsprachigen Raum, betitelt in der aktuellen Ausgabe vom 9.12.2017 einen Leitartikel folgendermaßen: "Ein Goldvreneli als Antwort auf den Bitcoin-Hype". Was ich sagen möchte: Man muss nicht jede Mode/Blase mitmachen (für mich wäre das ein Grund, die GSG von meiner Watchlist zu streichen), es gibt genug attraktive Startup-Ideen, mit denen man nachhaltig Werte schaffen kann. Vorübergehende Abweichungen vom (geschätzten) NAV sollte man gelassen tolerieren. Wenn es der German Startups Group gelingt, über längere Zeiträume einen überprüfbaren Geschäftserfolg zu generieren (-> operativer Cashflow), werden sich Bewertungsfragen von selbst regeln. Einen schönen Abend wünscht JS
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.417.007 von GermanStartupsGroup am 10.12.17 16:16:59Meine Meinung ist, dass es nicht wichtig ist, einem Trend, der gerade extrem gefahren wird (Blockchain) noch nachzulaufen, da ich hier erwarte, dass sich auf Sicht eines Jahres dieses Thema dahingehend erledigen wird, dass eine Bitcoin nicht mehr die Rolle spielen wird, wie sie es heute spielt. Wir erinnern uns alle an den "Neuen Markt" im Jahre 2000. Bitcoin ist momentan m.E. eine Spielwiese für Zocker und Personen, die denken, alles kann doch noch ewig steigen, da die Menge der Bitcoins begrenzt ist.
Der Grund hierfür sind die Notenbanken, die sicherlich nicht zusehen und mittelfristig auch zulassen werden, die Kontrolle des Geldes durch neue Kunstwährungen zu verlieren. Und wenn erst mal die Zocker anfangen, den Wert zu geben, dann ist dies der Anfang vom Ende.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.417.724 von Artinvestor am 10.12.17 18:36:38
Zitat von Artinvestor: Hört sich nicht danach an als ob es bald einen Aktienrückkauf gäbe sondern eher danach, dass man Sorge hat, dass durch die Abschöpfung der Gewinne durch die Komplementärin der Kurs unter Wasser bleibt. Wenn man keine KE machen kann, muss man aber Beteiligungen versilbern. Mal sehen was da gelingt.

Ich würde aber lieber mehr dazu hören, womit die Gesellschaft 2018 Geld verdienen will.

Aus meiner Sicht ist 2018 für die GSG das entscheidende Jahr - das Jahr, in dem die Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen.



Sicher erwartest Du auf diesen Text keine Antwort! ;) :)
Herr Gerlinger sagt doch ganz klar, dass man keinem Trend hinterherrennt bzw. mit Blockchain und Crypto Currencies kein Kursfeuerwerk auslösen möchte, sondern ganz nüchtern prüft, wie diese erfolgreiche Basistechnologie für die Schaffung nachhaltigen Sharholdervalues genutzt werden kann.


Wir beschäftigen uns in der Tat im Moment mit etlichen Fragen rund um Blockchain und Crypto Currencies und führen in dem Zusammenhang viele Gespräche mit Experten auch im Silicon Valley. Allerdings tun wir das nicht, um irgendein vorübergehendes Kursfeuerwerk zu entfachen, von dem wir alle nichts hätten, sondern um die Möglichkeiten zu prüfen, diese sehr erfolgreichen Basis-Technologien für die Schaffung nachhaltigen Shareholder Values zu nutzen
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.419.050 von Straßenkoeter am 10.12.17 22:37:02@Straßenkoeter

Bei aller persönlichen Sympathie halte ich es für etwas übertrieben, mit welcher Vehemenz Du Dich in diesem Thread für GSG ins Zeug legst (inkl. Fettdruck).

Warum kannst Du nicht einfach akzeptieren, dass es andere User/Anleger/Investoren gibt, die der Meinung sind, dass sich mit Kryptowährungen keinen nachhaltigen Wert schaffen läßt? Weder Michale noch ich haben Herrn Gerlinger unterstellt, in diesem Kontext ein "kurzfristiges Kursfeuerwerk" auslösen zu wollen. Am besten liest Du Dir unsere Beiträge gelegentlich noch einmal in Ruhe durch.

Dass Herr Gerlinger ansonsten kräftig für sein Unternehmen trommelt, ist ok. Wichtiger ist jedoch nachhaltiger operativer Erfolg.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.419.212 von Joschka Schröder am 10.12.17 23:05:49Joschka ich akzeptiere das schon. Den Fettdruck habe ich in diesem Fall eigentlich nur gemacht, um meine Worte von denen von Herrn Gerlingeres abzuheben. Ich persönlich bin hier ja nicht wegen Blockchain eingestiegen, sondern weil ich glaube, dass im Vergleich zu vor ein paar Jahren nun die Zeit der Startups gekommen ist. Die Art der Startups hat sich geändert und vorallem ist der Nährboden für den Erfolg der Startups deutlich besser geworden. Die Zeit ist nun einfach reif, wie man an den Fintechs sehen kann. Viele Ideen kann man nun leichter umsetzen und sie finden übers Internet und das Smartphone tatsächlich Einzug in die Unternehmenswelt. Speziell Startups, wie Remerge, TV Smiles im Bereich Werbung über Apps, Internet oder Fintechstartups wie simplesurance oder friendsurance treffen aus meiner Sicht den Zeitgeist. Aber auch Startups wie Mister Spex oder rebuy treffen auf ein reifes Internet, das diese Geschäftsmodelle aussichtsreich macht. Die Startupbeteiligung scalable hat man ja leider schon verkauft. Auch die boomen gerade. Im Vergleich zu den Beteiligungen damals einer bmp ein riesen Unterschied. Ich sehe die Zeit für die Startups einfach als gekommen an. Der Markt hingegen verweilt noch in der Vergangenheit und sieht die Desasterzeiten wie bei bmp, TFG Ventura, Knorr, VMR, Goldzack oder auch mic AG. German Startups Group ist aus meiner Sicht aber ein Startupsbeteiligungsunternehmen der neuen Generation. Dies muss der Markt erst noch erkennen und deshalb wollte ich frühzeitig dabei sein. Aber keineswegs wegen Blockchain und Kryptontechnologie. Natürlich bepreist der Mart die Blockchain und Kryptonaktien unrealistisch hoch, das sehe ich genauso. Eine NAGA Group und wie sie alle heißen würde ich mir nicht ins Depot legen. Wenn man die Aktie aber bereits aus anderen Gründen hat, dann lässt einen der Wahnsinn der Blockchain und Kryptonaktien schon eine Gänsehaut fühlen. Einfach weil auch German Startups Group von diesem Wahnsinn ergriffen werden könnte. Wenn sich nun aus diesem Grund eine in meinem Depot bereits befindliche Aktie vervielfältigen würde hätte ich keinen Grund mich zu beschweren. Ich sehe es aber wie du Joschka, dass Blockchain und Kryptonfantasie für sich allein kein Kaufargument ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.419.389 von Straßenkoeter am 11.12.17 00:00:26Vielen Dank für die nette Antwort. Insgesamt sehen wir die Dinge wohl ähnlich. Wenn es sich um Biotech-Startups handelte ("German Biotech Startups Group" wäre auch eine schöne Geschäftsidee), könnte ich inhaltlich mehr beitragen. Einen schönen Abend noch!
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