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Clere AG - WKN A2AA40 (Seite 31)


ISIN: DE000A2AA402 | WKN: A2AA40 | Symbol: CAG
11,700
10:07:54
Hamburg
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Neuigkeiten zur Clere Aktie


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Nur zur Info, ich habe Clere aufgestockt.
Gründe:
1. In den ersten Wochen nach der Kapitalkürzung im Oktober hatte Elector fleissig zu Kursen um 19€ gekauft, seitdem ist Schweigen im Walde. Meine These: Sie dürfen gerade nicht agieren (Insidertrading), weil sie von Verhandlungen wissen, die zu kursrelevanten Veränderungen führen - schließlich will Clere sein freies Geld anlegen.
2. Seitdem hat der Kurs von Clere wieder deutlich geschwächelt. Aktuell gilt: Kurs 16 € bei 24,41€ Buchwert = KBV 0,66. Das ist schon krass. Ich sehe das Abwärtspotential hier eng begrenzt.
3. Ich erwarte tendenziell eher steigende als fallende Zinsen, damit einen eher steigenden Wert von Cashreserven. Der Buchwert von Clere besteht so gut wie nur aus Cash.
4. Ich habe in meinem Depot Interesse an einer grundsoliden Position mit hoher Sicherheitskomponente. Clere mit seinem Cashkonto erfüllt diese Kriterien für mich hervorragend. Daher fühle ich mich mit einer Aufstockung wohl.

Zum Anlagetyp: Ich bin kein Chartjäger, sondern eher ein fundamental orientierter Value-Anleger. Meine Anlagedauer bemisst sich nicht in Tagen oder Wochen, sondern liegt erfahrungsgemäß bei durchschnittlich 1-2 Jahren, manchmal auch länger.
Trader und Charties sollten sich also eher nicht an meinen Argumenten orientieren.
Sorry, war seit "Balda" lange hier nicht mehr zu Besuch :rolleyes:

Kann mir Jemand kurz mitteilen, warum Clere Mitte Oktober 2016 derart stark abstürzte
auf ca. € 18.00 ?

Split, Kapital-Auszahlung ect. ?

Vielen Dank
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.884.178 von Gilbertus am 13.12.16 16:24:54Kapitalherabsetzung mit Zahlung von 9,00 Euro pro Aktie
Kapitalrückzahlung
Vielen Dank 1erhart, gut ich verstehe.

Nur welches Eigenkapital haben sie denn "zurück" bezahlt,
weil die Balda AG war ja so gut wie Pleite seit einigen Jahren (Konkurs) :confused:,
nur die in etwa 420 Mio € Beteiligung (Aktien) an TPK waren noch i.d. Aktiven ?

Danke für Deine Antwort
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.886.512 von Gilbertus am 13.12.16 20:32:22Deine Pleitefirma wurde Anfang des Jahres 2016 nach einem "Wettbieten" für 95 Mio€ verkauft.
Auf welchem Planeten warst du die letzten Jahre?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.886.512 von Gilbertus am 13.12.16 20:32:22
Zitat von Gilbertus: Nur welches Eigenkapital haben sie denn "zurück" bezahlt,
weil die Balda AG war ja so gut wie Pleite seit einigen Jahren (Konkurs) :confused:,
nur die in etwa 420 Mio € Beteiligung (Aktien) an TPK waren noch i.d. Aktiven ?


Es war ein ziemliches Hin und her, es gab sogar eine Bieterschlacht um das operative Geschäft der Balda und diverse ao. Hauptversammlungen. Guckste hier. Am Ende erzielte man 95 Mio. EUR...
Kann man so oder so sehen: Vor 1,5 Jahren kostete die Aktie etwa 2,40€. Davon wurden seitdem 2 € ausgeschüttet, danach die Aktie 1:10 zusammegelegt.
Ander ausgedrükt: Wer vor1,5 JAhren für 24€ 10 Aktien kaufte, hat also seitdem 20€ zurückbekommen und hält heute eine Aktie zum Kurs von 18€ mit einem Buchwert von 24€. Ich will echt nicht klagen...
In seinem Beitrag vom 12.12.16 sagt al_sting, dass er die clere Aktie für eine grundsolide Position mit hoher Sicherheitskomponente hält.
Dem kann ich mich voll anschließen.
Das Rumpfwirtschaftsjahr (1.7. - 31.12.16) ist nun bald abgeschlossen. Da im ersten Quartal noch ein Verlust von ca. 1,6 Mio € ausgewiesen wurde, wird das 2. Quartal höchstwahrscheinlich ebenfalls noch einen Verlust bringen. Ich rechne für einen Jahresfehlbetrag des Rumpfwirtschaftsjahres von maximal 2,9 Mio €. Das sind ca. 0,50 € pro Aktie. Damit reduziert sich das Eigenkapital pro Aktie auf ca. 23,60 €.

2017 werden dann die Karten neu gemischt.
a) Aufwendungen
Die betrieblichen Aufwendungen setze ich mit ca. 4,0 Mio € an (das sind ca. 1,0 Mio € pro Quartal).
Ausgegangen bin ich von den betrieblichen Aufwendungen des 1.Quartal des Rumpfwirtschaftsjahr von 1,823 Mio € (Personal, Abschreibungen, so. betriebliche Aufwendungen). Diese waren aber stark durch den Aufwand von Rechtsstreit/Rechtsberatung belastet. Dieser Sonderaufwand entfällt 2017. Außerdem hatten wir 2 Vorstände; ab 1.1.2017 muss nur noch 1 Vorstand vergütet werden. Dadurch werden die betrieblichen Aufwendungen m.E. stark zurückgehen.
b) Erträge
Clere betätigt sich in der Übergangsphase (vor dem Erwerb von Beteiligungen im EEG-Bereich) in kurzfristigen Mittelstandsfinanzierungen (Schuldverschreibungen über ca. 6 Monate Laufzeit- abgesichert z.B. durch Solarparks). Bisher hat man 20,7 Mio € dafür aufgebracht. Ich vermute, dass man diesen Betrag sukzessive ausbaut. Laut letztem Quartalsbericht konnte man für diese Finanzierung mehr als 5% Zins erzielen. Auf Grund der hohen finanziellen Mittel könnte Clere (ohne Einsatz von Fremdkapital) mehr als 150 Mio € solcher Finanzierungen stemmen. Daraus ergäbe sich ein Zinsertrag von mehr als 7,5 Mio €.
c) Jahresüberschuss
Allein aus dieser Übergangsphase ließe sich ein Jahresüberschuss von ca. 3,5 Mio € ableiten (7,5 Mio € Erträge - 4,0 Mio € Aufwendungen).
Auf Grund dieser komfortablen Situation sieht sich Clere nicht gezwungen, überhastet Beteiligungen im EEG-Bereich einzugehen. Man kann den Markt gründlich sondieren und bei günstigen Gelegenheiten zugreifen.
Die von mir erwarteten Zinserhöhungen in den nächsten Jahre (als Folge der bereits eingeleiteten Zinserhöhungen in den USA) spielen Clere dabei in die Hände.
Zum einen erhöhen sich dann auch die Zinserträge aus den Mittelstandsfinanzierungen, zum anderen werden die Preise für die zu erwerbenden Beteiligungen zurückgehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.891.093 von al_sting am 14.12.16 12:46:29
Zitat von al_sting: Kann man so oder so sehen: Vor 1,5 Jahren kostete die Aktie etwa 2,40€. Davon wurden seitdem 2 € ausgeschüttet, danach die Aktie 1:10 zusammegelegt.
Ander ausgedrükt: Wer vor1,5 JAhren für 24€ 10 Aktien kaufte, hat also seitdem 20€ zurückbekommen und hält heute eine Aktie zum Kurs von 18€ mit einem Buchwert von 24€. Ich will echt nicht klagen...


Diese Rechnung lässt allerdings den steuerlichen Aspekt der Dividendenzahlung außen vor und geht von einem Einstieg zum Tiefstkurs aus - die Finanzkrise 2009 mal ausgeblendet. Und der Aktienkurs steht nicht bei 18, sondern nur noch bei 16 Euro.

Wer vor der Dividendenzahlung im November 2015 eingestiegen ist, für den sieht es so aus:
o Kaufpreis 3,40 Euro
o 1,10 Euro steuerpflichtige Dividende
o Kurs danach 2,30 Euro, Zusammenlegung 10:1, Kurs 23 Euro
o Kapitalrückzahlung 9 Euro: Kurs 14 Euro.
o Kurs aktuell 16 Euro

Gewinn vor Steuern also 11 Euro Dividende und 2 Euro Kursgewinn. Zusammen 13 Euro bezogen auf die 34 Euro Einstieg. Macht 38 % Gewinn in ca. einem Jahr. Ausgehend von Deinem Tiefstkurs wären 11 Euro Dividende plus 12 Euro Kursgewinn = 23 Euro oder ca. 96 % in 1,5 Jahren vor Steuern.

Und er blendet aus, das viele heute größere Buchverluste in ihrem Depot haben, wenn sie nicht gerade zum Tiefstkurs gekauft haben. Damit kann vllt. der ein oder andere nicht umgehen und stellt diese Verluste zum Jahresende hin glatt, woraus sich derzeit die außerordentliche Kursschwäche im Vergleich zum Inneren Wert der Aktie ergibt.

Aber man kann ja auch heute 1,5 Jahre in die Zukunft blicken und vllt. sieht dann die Performance nochmals so gut aus wie in der Vergangenheit. Das Potential dafür ist jedenfalls vorhanden. :yawn:
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.891.705 von nikittka am 14.12.16 13:58:473,5 Mio Gewinn? Das ist KGV 27. Das wäre höchstens ein Verkaufsgrund. Da hätte man ja mit dem verkauften Geschäft mehr Gewinn erzielt.
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