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Palladium – das Metall der Autoindustrie
Von Feingold Research (Nicolas Saurenz)Vor 16 Minuten (25.11.2019 11:06)

Feingold Research
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Die Edelmetalle haben sich in diesem Jahr sehr positiv entwickelt, mit einem Plus von rund 40 Prozent überragt aber Palladium, das auch noch einen neuen Rekordstand erreicht hat. Die Nachfrage aus der Automobilindustrie ist enorm, sie dürfte auf absehbare Zeit auch hoch bleiben und den Palladiumpreis stützen. Anleger mit langem Horizont können hier bei Ophirum auch in physisches Palladium investieren. Trader greifen zum Turbo-Bear MC4NWM oder Turbo-Bull SR15TL.

Der Verkauf von E-Automobilen kommt weltweit nur schleppend voran und muss daher mit Subventionen gefördert werden. Erst in dieser Woche haben Regierung und deutsche Automobilindustrie auf dem Autogipfel beschlossen, die Anreize für einen E-Autokauf zu verbessern. Die Subventionen werden erhöht und bis 2025 verlänger t. Außerdem soll die Infrastruktur ausgebaut werden: Bis zum Jahr 2022 sind 50.000 neue Ladestationen geplant. Während Deutschland das E-Auto stärker fördern will, gehen die Chinesen nach jahrelangen Subventionen genau den entgegengesetzten Weg und reduzieren die Anreize zum Kauf eines E-Autos schrittweise. Bereits im nächsten Jahr sollen die Subventionen sogar ganz auslaufen.

Diese Aussichten sorgen bereits für einen Einbruch bei den E-Autoverkäufen in China. Zwar trifft die Abkühlung der Weltwirtschaft den gesamten chinesischen Automarkt, doch E-Fahrzeuge haben zuletzt mit einem Absatzeinbruch von mehr als 30 Prozent besonders stark gelitten. Der Wegfall der Subventionen kommt den Automobilen mit Benzinmotoren in China zugute und damit auch der Palladiumnachfrage. Denn das Edelmetall wird überwiegend für Katalysatoren in Benzinmotoren gebraucht. Diese Verwendung von Palladium ist auch der Grund warum die Automobilindustrie für mehr als 80 Prozent der jährlichen Palladiumnachfrage verantwortlich ist. Ein größerer Palladiumeinsatz wird auch dafür benötigt, die strengeren Abgasvorschriften, etwa in Europa und China, einzuhalten.
Hohes Angebotsdefizit bleibt

Ein Wehrmutstropfen sind die schwachen Automobilverkäufe in diesem Jahr, allerdings konnten sie sich in Europa und den USA zuletzt stabilisieren. Daher wird mit einem anhaltenden Angebotsdefizit bei Palladium gerechnet. Dem Katalysatorenhersteller Johnson Matthey (LON:JMAT) zufolge wird es in diesem Jahr bei Palladium ein Angebotsdefizit von 800.000 Unzen geben. Der Palladiumproduzent Nornickel erwartet, dass diese Entwicklung auf der Angebotsseite trotz einer zuletzt gestiegenen Förderung anhalten wird, weil die Nachfrage nach Palladium hoch bleibt.

Ein Risikofaktor für die Absatzentwicklung ist allerdings ein neuer Handelsstreit zwischen den USA und der EU. Sollte die US-Regierung aufgrund der unerlaubten Subventionen für Europas Flugzeughersteller Airbus (PA:AIR) ihr Ankündigung in die Tat umsetzen und Zölle auf Autos und Autoteile einführen, wird die Autokonjunktur weiter leiden. Durch die hohe Abhängigkeit von Palladium an der Automobilwirtschaft würden sich Handelsbeschränkungen negativ auf die Palladiumnachfrage auswirken.

Diese Befürchtungen wirken sich aktuell aber nicht negativ auf den Palladiumpreis aus, der vor kurzem einen neuen Rekord bei 1.827 Dollar je Unze geschafft hat und zum ersten Mal überhaupt die Marke von 1.800 Dollar übertroffen hat. Damit wurde aber auch eine andere historische Marke erreicht: Palladium war in dieser Zeit doppelt so teuer wie Platin. Das gab es vorher noch nie, inzwischen hat Platin aber wieder etwas aufholen können.
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Platinum catch-22 prevents miners tapping world’s hottest metals

22nd November 2019

By: Bloomberg

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JOHANNESBURG – South African miners face a conundrum: increasing palladium and rhodium output to take advantage of soaring prices risks depressing the already fragile market for sister metal platinum.

That’s because palladium and rhodium are mined as byproducts, with every extra ounce of the former typically coming with two to three additional ounces of platinum. Stricter emissions standards have boosted palladium and rhodium consumption in autocatalysts for gasoline cars. By contrast, the backlash against diesel vehicles, where most platinum gets used, has seen the metal languish.

Consequently, some of the world’s biggest platinum miners, including Sibanye Gold and Impala Platinum Holdings, are loathe to boost production, even as palladium’s eight-year supply deficit could widen in 2020.

“They can’t increase production because the main metal is platinum and they don’t want to make the price come down,” said Rene Hochreiter, an analyst at Noah Capital Markets in Johannesburg.

Platinum has rallied 15% this year from a decade low, but demand is forecast to drop in 2020, pushing the market back into a surplus. Palladium has jumped 40% in 2019, while rhodium has surged 144%.

“Expanding production to try and benefit from higher rhodium and palladium prices can be quite risky,” said James Wellsted, a Johannesburg-based spokesperson for Sibanye. “Most companies seem reluctant to raise production in South Africa due to the possible impact it will have on the platinum price.”

The rally in palladium and rhodium is extending the life of older shafts along Rustenburg’s platinum belt, but producers aren’t rushing to invest in new mines, according to Johan Theron, a spokesman for Implats. Boosting production would make the platinum market “even more supplied,” he said.

Given the geological and market restraints, Implats expects output from South Africa’s mines to start declining over the next five years. New projects in South Africa would take years to develop, while those in neighboring Zimbabwe may be stymied by political and economic uncertainty, he said.

Anglo American Platinum, the most profitable of South Africa’s producers, will make a final decision on whether to expand its Mogalakwena mine at the end of 2020, according to spokesperson Jana Marais. Unusually, the company’s flagship mine produces more palladium than platinum, but Amplats must weigh the prospects for power supply from South Africa’s troubled state-owned utility before moving forward, she said.
Sibanye Gold | 1,710 €
Soeben sind in Frankfurt 200.000 Stück zu 1,94 über den Tresen gegangen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.065.844 von GulOcram am 03.12.19 11:53:39Sibanye Stillwater zeigt unglaubliche Stärke. Steigende Gold, Platin und Palladium Preise treiben den Wert nach oben. Bemerkenswert: 1) Einer der größten Gewinner im Sektor heute. Ok! Passiert! 2) Richtig cool ist was anderes, denn Sibanye bricht aus einer bärischen Keil-Formation nach oben aus! Die Auflösung einer bärischen Formation in die entgegen gesetzte Richtung ist extrem bullish.

Detailierte Chartanalysen poste ich zu allen in meinen Wikifolios, z.B. GS Tech und Rohstoff Aktien gehaltenen Werten regelmäßig auf Twitter unter meinem Twitter-Profil "GerritAlexander".
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Ich könnte mich in den Arsch beißen: Ich habe vor einem Jahr bei 0,5 € gekauft und mich dann mit kleinem Gewinn raustreiben lassen. :-(
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.070.743 von Lohnknecht am 03.12.19 19:52:16
Zitat von Lohnknecht: Ich könnte mich in den Arsch beißen: Ich habe vor einem Jahr bei 0,5 € gekauft und mich dann mit kleinem Gewinn raustreiben lassen. :-(


Was hindert dich wieder rein zu gehen ?

Las heute von einem Experten, der glaubt , dass Palladium im kommenden Jahr 1000 Dollar höher als Gold stehen wird ! ( Ohne dass Au signifikant absäuft )

Wo wird die Perle dann stehen ?

Schätze deutlich höher als jetzt !
Sibanye Gold | 1,911 €
Es scheint, die kurze Konso bei Palladium ist beendet und der alte Aufwärtstrend wird wieder aufgenommen.
Hoch am 30. Oktober bei 1.827 USD und dann runter auf 1.681 Dollar am 11. November. Heute mit
1.875 Dollar wieder eine neues ATH!
Steil aufwärts, ich glaube das hatten die wenigsten auf dem Schirm, ich kenne einige die short im Pd gehen wollten, als der Kurs zurückkam, da werden viele eiskalt auf dem falschen Fuß erwischt worden sein...! Ich hätte gerne einmal den gegrillten Shorty mit Pommes!!! :laugh::laugh::laugh:
Sibanye Gold | 1,920 €
Hallo allerseits,
ich melde mich als neuer Teilnehmer in diesem Forum. Ggf. kennt mich der eine oder andere unter dem Nick "miles" vom Forum bei börsennews, wo ich seit 2017 über Sibanye schreibe/berichte.. schön, dass es hier ein ebenfalls aktives Forum gibt :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.082.089 von miles_brown am 04.12.19 21:54:01You are most welcome here! :)

Ich habe teilweise mitgelesen, du warst vor Ort und hast dir alles mal angesehen...!?!
Sibanye Gold | 1,932 €
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