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Mühl Product & Services AG i.L.: Insolvenzplan zur Sanierung des Unternehmens vorgelegt



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DGAP-Adhoc: Mühl Product & Services AG i.L.: Insolvenzplan zur Sanierung des Unternehmens vorgelegt

Mühl Product & Services AG i.L. / Schlagwort(e): Insolvenz

10.06.2016 07:59

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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ad hoc-Meldung nach § 15 WpHG

der

Mühl Product & Service AG i. I., Kranichfeld
(ISIN DE0006628100)

Insolvenzplan zur Sanierung des Unternehmens vorgelegt

Kranichfeld, den 9. Juni 2016 - Der Insolvenzverwalter der Mühl Product &
Service AG i. I., Kranichfeld (ISIN DE0006628100) ("Gesellschaft"), ist
heute vom Vorstand der Gesellschaft darüber informiert worden, dass sich
diese heute dazu entschlossen hat, dem Insolvenzgericht einen Insolvenzplan
zur Sanierung des Unternehmens vorzulegen. Der Insolvenzplan sieht eine
Zahlung von TEUR 500 des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Thomas Wolf an
die Gesellschaft zur Erhöhung der verteilungsfähigen Insolvenzmasse vor. Im
Fall der Annahme des Insolvenzplans durch die noch einzuberufende
Gläubigerversammlung würden die Gläubiger auf ihre Forderungen, die nicht
durch die verteilungsfähige Insolvenzmasse abgedeckt werden können,
verzichten. Da im Falle entsprechender Forderungsverzichte
Sanierungsgewinne anfallen würden, die eine erhebliche Körperschaft- bzw.
Gewerbesteuerpflicht der Gesellschaft zur Folge hätten, steht der
Insolvenzplan unter der Bedingung, dass das zuständige Finanzamt und die
zuständige Gemeinde auf die entsprechende Körperschaftbzw. Gewerbesteuer
verzichten. Soweit der Gesellschaft bekannt, sind Finanzamt und Gemeinde zu
diesem Verzicht grundsätzlich bereit.

Mühl Product & Service AG i. I.

Der Insolvenzverwalter


10.06.2016 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Mühl Product & Services AG i.L.
c/o Insolvenzverwaltung Rombach & Steinfeld, Magdeburger Allee 159
99086 Erfurt
Deutschland
Telefon:
Fax:
E-Mail:
Internet:
ISIN: DE0006628100
WKN: 662810
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard);
Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Firmenname: Mühl Product & Services AG i.L.; Land: Deutschland; VWD Selektoren: 1P;
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.584.023 von ZockerFreak am 10.06.16 08:11:38
Verdacht auf Insidertrading
Gruess Dich ZF....

Schade, dass die Oeffentlichkeit immer als letztes von solchen Plaenen erfaehrt !

Der "wie von Geisterhand getriebene" Kursanstieg vom Nov. 2015 bis Jan. 2016 legt nahe , dass bereits der Firma naehestehende Personen (Aufsichtsrat, Vorstand..." Family & Friends " ) von der bevorstehenden Veroeffentlichung eines Insolvenzplanes wussten und diese Information zu guenstigen Kaeufen in diesem Wertpaipier genutzt haben.



Email an BaFin und Huest ist draussen ... nur so nebenbei, wenn kein Geld zu verdienen ist wie im moment hat man Zeit fuer andere Dinge
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.586.354 von Jgersauce am 10.06.16 11:22:21Da gebe ich dir recht .... der anstieg still und heimlich bis die zocker dann mit aufgesprungen sind !

Im Nov. letzten jahres die dicksten umsätze ...für ein taschengeld haben sich da die F&F eingedeckt!


30.11.15 0,13 0,13 0,12 0,13 -28,09 % 1.050
27.11.15 0,18 0,20 0,11 0,18 -11,88 % 90.507
26.11.15 0,11 0,23 0,11 0,20 +26,25 % 153.555
25.11.15 0,08 0,16 0,08 0,16 +125,35 % 223.703
24.11.15 0,06 0,09 0,06 0,07 +18,33 % 80.690
23.11.15 0,05 0,06 0,05 0,06 +11,11 % 30.000
20.11.15 0,05 0,05 0,05 0,05 +17,39 % 11.200
19.11.15 0,04 0,06 0,04 0,05 +15,00 % 12.355
18.11.15 0,04 0,04 0,04 0,04 -2,44 % 0
17.11.15 0,04 0,04 0,04 0,04 +2,50 % 120
16.11.15 0,04 0,04 0,04 0,04 -6,98 % 251.681
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.586.942 von ZockerFreak am 10.06.16 12:19:23Hoffe, F&F haben sich vorher ausreichend informiert...
Die Umsätze bei Mühl ziehen an. Was wird Herr Wolff mit seiner "alten" Mühl AG vorhaben?

Wird eine andere Software-Firma, Grundstücke oder das neue Institut eingebracht?

http://www.deraktionaer.de/tipp-des-tages/auf-den-spuren--vo…

http://www.fr-online.de/bad-vilbel-und-wetterau/friedberg-ne…
P.S. Unterstellt, diese Meldung vom 4.7.2016 stellt nicht nur ein visionäres Traumschloss, sondern ein konkretes Projekt von Wolf dar, dann wäre die Mühl AG ein Investment wert und Wolf würde auch den "Insolvenzfleck" in seiner beruflichen Vita löschen können, was für ihn und seine Reputation nur von Vorteil sein kann.

http://www.fr-online.de/bad-vilbel-und-wetterau/friedberg-ne…

...
Thomas Wolf, der Vorstandsvorsitzende der RIB Software AG, der einst auch Vorstandschef des insolventen Baustoffkonzerns Mühl AG war, hatte vor gut vier Monaten auf der 800-Jahrfeier der Kreisstadt eine Vision zur Umgestaltung des Friedberger Kasernenareals vorgestellt. Das Areal soll sich nach seinen Vorstellungen in Anlehnung an das amerikanische Silicon Valley zu einem „Golden Valley“ entwickeln. Der bisweilen exzentrische Unternehmer sprach in diesem Zusammenhang von einer „Jahrhundertchance“, um eine „Modellstadt des 21. Jahrhunderts“ in der Wetterau zu realisieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.033.230 von tbhomy am 10.08.16 20:26:35Ist mir nicht bekannt, halte ich aber für wenig wahrscheinlich. Nach der Inso der Mühl AG war der Inso-Verwalter zunächst mit den Anfechtungen beschäftigt, insbesondere die früheren WP`s sind heftig rangenommen worden, nach meinen Erinnerungen zu den Presseberichten wurden damals doch große Beträge zur Insolvenzmasse gezahlt. Einen Insolvenzplan kann sinnigerweise nur der Schuldner oder der Mehrheitsgesellschafter des Insolvenzschuldners beantragen und in 2002 hatte Herr Wolf noch nicht seine RIB an die Börse gebracht. Da fehlte damals das Kleingeld für den Inso-Plan.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.044.114 von FOGL76 am 11.08.16 23:25:59
Zitat von FOGL76: Ist mir nicht bekannt, halte ich aber für wenig wahrscheinlich. Nach der Inso der Mühl AG war der Inso-Verwalter zunächst mit den Anfechtungen beschäftigt, insbesondere die früheren WP`s sind heftig rangenommen worden, nach meinen Erinnerungen zu den Presseberichten wurden damals doch große Beträge zur Insolvenzmasse gezahlt. Einen Insolvenzplan kann sinnigerweise nur der Schuldner oder der Mehrheitsgesellschafter des Insolvenzschuldners beantragen und in 2002 hatte Herr Wolf noch nicht seine RIB an die Börse gebracht. Da fehlte damals das Kleingeld für den Inso-Plan.


§ 218
Vorlage des Insolvenzplans

(1) Zur Vorlage eines Insolvenzplans an das Insolvenzgericht sind der Insolvenzverwalter und der Schuldner berechtigt.

https://dejure.org/gesetze/InsO/218.html
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