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European Lithium - (Re)Start einer Resource/Mine im Herzen Europas (Seite 2860)



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Natürlich ist alles vielleicht auch "reiner Zufall"...

..."Der Fachverband VDE spricht sich ausdrücklich für den Aufbau einer Batteriezellproduktion in Deutschland aus. Andernfalls drohe eine Übermacht asiatischer Hersteller. Der weltweite Batteriemarkt wächst stark, neben der Unterhaltungselektronik kommt eine wachsende Nachfrage aus der Automobilbranche. Laut Elektroverband VDE steigen die weltweiten Produktionskapazitäten für Lithium-Ionen-Zellen bis 2028 auf 1.600 GWh. Fast zwei Drittel der Zellen werden dabei in China hergestellt. Die Produktion wird aber nicht ausreichen, um die gesamte Nachfrage aus verschiedenen Branchen zu decken. "Es lohnt sich daher auch für europäische Unternehmen und Konsortien eigene Zellfertigungen aufzubauen", heißt es in einem vom VDE veröffentlichten Positionspapier"...

12.06.2019:

...„Um den Anschluss nicht zu verpassen und in Zukunft auf Augenhöhe mit den asiatischen Herstellern agieren zu können, muss jetzt begonnen werden, Produktionserfahrungen zu sammeln“, betonte P.H., Manager Technology und Innovation beim VDE. Mit diesen Erfahrungen könnten die Unternehmen dann eine größere Rolle bei künftigen Zellgenerationen spielen. Der Verband begrüßt in seinem Papier ausdrücklich die Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums zum Aufbau der Zellproduktion in Europa. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat dafür eine Mrd. Euro vorgesehen. Insgesamt 30 Unternehmen haben sich beworben. Aktuell werden die Projekte im Ministerium geprüft (energate berichtete)"...

..."Der Batteriehersteller VARTA startet seine angekündigte Kapitalerhöhung. Es sollen so viele Aktien unter Ausschluss der Bezugsrechte der Aktionäre ausgegeben werden, dass ein Bruttoerlös von 100 Millionen Euro erreicht wird, teilte das Unternehmen mit. Der Erlös dient der Finanzierung einer Ausweitung der Produktionskapazitäten im stark wachsenden Bereich der wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen"...

Ich würde sagen, die Bewegung kommt jetzt allmählich zur Geltung:

..."Doch beim Ausbau stoßen die zwei Lithium-„Supermächte“ auch auf zahlreiche Hürden. Bloomberg führt etwa an, dass die Länder keine Autoindustrie haben, Hersteller würden jedoch Betriebe bevorzugen, die nahe bei Fertigungsstätten liegen. Neben der nötigen Expertise seien vor allem die Kosten ein Problem – und die Auswirkungen auf die Umwelt.

Um konkurrenzfähig zu sein, müssten Chile und Australien staatliche Anreize schaffen, wird ein Ex-Tesla-Mitarbeiter zitiert, der heute bei einer Beratungsfirma im Bereich der Akkuproduktion arbeitet. Es sei der „Hauptfokus von allen größeren Firmen“, die Kosten für Akkus zu senken. Auch deshalb würden sich Autohersteller aktiv in die Produktionskette einbringen.

Australien und Chile müssten jedenfalls bald handeln, heißt es, denn andere Länder holen bei der Lithiumgewinnung auf, etwa Argentinien und Bolivien, die an der Grenze zu Chile Lithium gewinnen. Auch zahlreiche andere Länder – auch in Europa – wollen auf dem Lithiummarkt mitmischen, selbst in Österreich gibt es Pläne für den Lithiumabbau auf der Koralm"...

aus:

https://orf.at/stories/3125752/

Mit einer angemessenen Beteiligung am Wolfsberg-Projekt seitens zum Beispiel von VARTA, BMZ-Group, LG Chem oder Geely dürften wir hier eine etwas andere Bewertung bei EUL haben...
Nur meine persönliche Meinung... vielleicht ist in der Mine ja auch nur Sand und Luft.

Und Autos fahren und fliegen ab 2070 von selbst... und die Erde ist eine Scheibe...

Ich würde mal statdessen hier drauf schauen:

http://europa.eu/rapid/press-release_SPEECH-19-2973_en.htm
Gestern hat ein gewisser

..."Northvolt ist ein Vorreiter. Diese erste Unterstützung hat es ermöglicht, ihrem Ziel näher zu kommen, die erste Batteriezellen-Gigafabrik in Europa zu bauen. Für die Produktionsphase von Northvolt hat Ihr Verwaltungsrat kürzlich zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 350 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank über den EFSI (Garantien) bereitgestellt. Dies ist eine bemerkenswerte Leistung - für die ich Ihnen ein Lob aussprechen möchte - und das Ergebnis einer ausgezeichneten Zusammenarbeit zwischen der EIB und der Kommission. Ich kann bezeugen, dass dies als "Gütesiegel" für private Investitionen in das Projekt gedient hat. Diese Genehmigung wirkt sich auch auf andere Segmente der Wertschöpfungskette aus (dank der von Northvolt gesicherten Finanzierung werden derzeit mehrere nachhaltige Lithiumprojekte entwickelt)"...


..."Wir haben immer noch eine große Lücke in der Wertschöpfungskette von Batterien: Ich möchte das kritische Problem des Zugangs zu Rohstoffen ansprechen. Ohne eigene Exploration wird die EU keine Bergbauprojekte haben. Dies bedeutet wiederum, dass es keine Raffinerien gibt und dass die EU ohne Raffineriekapazität weiterhin in hohem Maße von ausländischen Lieferungen hochwertiger Materialien abhängig sein wird. Kurz gesagt: Wir können nicht untätig bleiben, während China die Kontrolle über das gesamte Angebot übernimmt. Unsere Unternehmen verfügen über die innovativsten Prozesse der Welt und wenden die höchsten Umwelt- und Sozialstandards an - sie können in ressourcenreichen Ländern vor Ort einen echten Unterschied bewirken. Sie brauchen aber auch mehr Risikoreduzierung durch öffentliche Investoren"...

Diese Rede hat gestern, als oam 12.06.2019, ein gewisser Maros Sercovic gehalten, Vizepräsident der Kommission Juncker und Kommissar der Energie-Union...
..."Bei den Batterierohstoffen macht die derzeitige Bergbauproduktion in der EU nur einen sehr geringen Teil des globalen Niveaus aus: 14% für Nickel, 8% für Kobalt, 1% für Naturgraphit und Lithium. Und für letztere fehlt in Europa die Raffination vollständig - was bedeutet, dass wir, selbst wenn wir die Produktion für Batterien - wie geplant - für 2023/25 erhöhen und in Extraktionsaktivitäten investieren würden, immer noch Lithium nach China und zurück schicken müssten Verfeinerung! Es sei denn, wir entwickeln unsere eigenen Fähigkeiten. Wir haben mit den Mitgliedstaaten festgestellt, dass es 10 potenzielle Abbauprojekte für Lithium gibt, deren Entwicklung es der EU ermöglichen könnte, bis 2030 von 1 auf 30% der Weltproduktion überzugehen. Bei den Batterierohstoffen können wir sehen Kommerziell realisierbare Projekte, die keine Finanzierung sichern, selbst wenn der Genehmigungsprozess beschleunigt wird, hohe Nachhaltigkeitsstandards und die Akzeptanz in der Öffentlichkeit sichergestellt sind (z. B. Lithiumprojekte in Portugal und Finnland). Die USA, Kanada und Australien investieren massiv in dieses Segment der Wertschöpfungskette. Und China erwirbt Unternehmen weltweit im Alleingang. Wir brauchen daher eine stärkere Beteiligung unserer Europäischen Investitionsbank an Rohstoffprojekten in den Bereichen Exploration, Bergbau und Raffination - und eine Verknüpfung mit der Kreislaufwirtschaft (mit Sekundärrohstoffen), in der unser Wettbewerbsvorteil liegt. Die Dinge bewegen sich: Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) bereitet eine Explorationsinvestitionsfazilität in Höhe von 60 Mio. EUR vor. Ebenso hat die Weltbank eine Climate-Smart-Mining-Fazilität ins Leben gerufen. Die Idee ist, ein Portfolio von Projekten zu entwickeln, die von Natur aus riskant sind - und einen längeren Return on Investment haben (Bergbauprojekte können von der Planung bis zur Produktion bis zu 10-15 Jahre dauern)"...

Fazit: Die EU sowie die Europäische Investitionsbank haben den Druck erkannt, der täglich auf Ihnen lastet und sie werden definitiv weitere Projekte im Rahmen der Wertschöpfungskette in stark wachsendem Umfang und vor allem zeitnah logistisch, organisatorisch u. finanziell in einem politisch und wirtschaftlich nachhaltigen Volumen UNTERSTÜTZEN !!!

Die Politik in Europa wird handeln u. nicht darauf warten, dass China alles aufkauft u. dann die Preise diktiert, wobei man an GEELY sieht, dass sie aktuell etwas beweglicher sind im Handeln.
Komisch
……….all die Ausführungen sind nachvollziehbar. Sie sind im Sinne des Wettbewerbes, Stichwort Abhängigkeit auch logisch.

ABER :
wenn man um all diese Probleme Bescheid zu wissen scheint :
WARUM passiert dann hier bei EL scheinbar rein gar nix ? Es muss ihnen doch bewusst sein, das es hier jmd. gibt der das Lithium abbauen möchte. Aber scheinbar kein Interesse gezeigt wird.
(Wie viele Millionen fehlen EL noch zum start? )


:rolleyes:es ist ja quasi so, als schreit ein Hungernder Koch nach einer Kartoffel, und steht dabei im Kartoffelacker --Metapher aus--:rolleyes:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.798.199 von Felbion am 13.06.19 13:58:17Das darfst du einfach als Teil einer PR-Strategie verstehen. Zu 99% haben die Ausführungen des Users und die Links des anderen Users zwar Bezug zur Branche, aber keinen wirklichen Bezug zum hier diskutierten Unternehmen.

Jedem halbwegs Vernünftigen springt die krasse Diskrepanz ins Auge zwischen dem was angeblich alles kommen wird und dem was de facto passiert. Diametraler könnten Ankündigungen und Realität gar nicht sein.

Niemand bezweifelt den Durchbruch der Elektromobilität. Niemand bezweifelt, dass Lithium benötigt wird. Daraus leitet der etwas einfach gestrickte Newbie oder der geschulte PR-Stratege die Konsequenz ab, dass jede sich im Boden befindliche Ressource abgebaut werden muss. Allerdings bleibt es eben dabei, dass sich Projekte mit mMn nicht wettbewerbsfähigen Kennzahlen (hohe capex, sehr hohe opex, vergleichsweise winziger npv, unterdurchschnittliche Grades) nicht zwingend am Markt werden durchsetzen können.

Es ist bis heute nicht ersichtlich, wer hier mehr als 400m$ in die Hand nehmen soll, um ein Projekt zu finanzieren, welches bzgl. der zu erwartenden Rentabilität extrem wackelig daher kommt. Nur zur Erinnerung mal erwähnt, dass heutige Preise für Hydroxid bereits niedriger sind als in der PFS unterstellt wurden.

Das Management, bzw. der PR-Director, wurde nicht müde dasBlaue vom Himmel zu versprechen. Man erinnere sich kurz an die Liste der Versprechungen:

* PFS wird uns aus den Händen gerissen
* Wir verhandeln mit mehreren DaXunternehmen
* es wird keine nennenswerte Dilution geben
* keine weiteren Bohrungen nötig
* Grundstücksfrage unwichtig
* DFS Q2/2019

Was kam war eine den Kurs verwässernde Convertibles-Finanzierung mit einem eher "nebulösen und wenig seriös anmutenden" Investor. Was kam war ein Versuch 1.5m zu raisen, was offensichtlich mangels Interesse krachend gescheitert ist. Bis heute hat man weder ein Grundstück, noch ein UVP, meines Wissens noch kein Konzept für den Bau eines Plants und noch keinen Cent auf dem Konto, um hier überhaupt in Produktion gehen zu wollen. Die Mutter scheint in Nöten, verpfändet bereits Aktien von EUR an dubiose chinesischen Pfandleiher (wenn ich die Filings richtig gelesen habe).

Und Herr Müller kündigt während all dieser Vorgänge die historisch einmalige Finanzierung dieses Projekts an. 50% Subventionen der EU und der Rest durch debt funding. FInanzierungskosten ~ 3%.

Da muss man schon arg viel Phantasie besitzen, um dem Management weiterhin treu ergeben zu sein.

Jetzt dürfte es hier wieder eine Pöbel- und Spamarie geben und der Graf wird der Runde sicherlich erklären, dass ich furchtbar dumm bin, bezahlt wurde, die Capex keine Rolle spielt und wenn´s ganz gut läuft, kommen noch capo, trader-tommes und der gute michi um die Ecke.

JMO. DYOR.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.798.199 von Felbion am 13.06.19 13:58:17
Die Frage ist berechtigt !
Warum dauert es so extrem lange, wie in Europa ?

Weshalb gehen in Portugal, Serbien und Irland ebenso wie in Österreich die Uhren völlig anders als in Asien, Australien, Chile, Bolivien oder Kanada ?

Früher wurde Kohle aus den Flözen gefördert und bei uns im Ruhrgebiet wurden Arbeitsplätzr und Industrien damit geschaffen, um ganz Deutschland und halb Europa damit zu versorgen.

Heute ist alles digitalisiert, nach Qualitätsmanagement-Standards eingeteilt, Förderkriterien werden geschaffen und Subventionstöpfe werden hart umkämpft....

...aber wie Sie bereits sagten...die Kartoffel bleibt in der Erde, trotz Bedarf nach Pommes frites :-(

Von daher...sind die Asiaten einfach mehr "Auf Zack" - sie reden nicht so viel, sondern schaffen einfach vollendete Tatsachen.

Deshalb bin ich mit dem aktuellen GEELY Auto-Kurs von 140 Cent noch längst nicht zufrieden.

Aber ich sehe hier ein klares Konzept.

Und auf EUL bezogen sehe ich das Potenzial, dass hier irgendwann auch Nägel mit Köpfen in Produktion umgewandelt werden. Der Bedarf ist da, die Fördertöpfe prall gefüllt, auch eine sehr gute Lieferstruktur incl. Nachhaltigkeit plus Re-Fluss der Steuermittel durch Arbeitsplätze etc. ist absehbar.

Bisher schafft in Europa leider kein Explorer seine Umwandlung in eine laufende Produktion.

Mal sehen, wann Brüssel nicht nur Vorträge hält, sondern Vollzug meldet.

Ich sehe sonst einige tausend Asiaten demnächst im Erzgebirge sowie rund um Wolfsberg das ganze Theme selbst in ihre Hände nehmen...nicht allein, weil es lohnend ist, sondern um den Europäern in ihrer grenzenlosen Laber-Gemütlichkeit einfach mal zu zeigen, wo der Hammer hängt bzw. wie man Lithium gewinnt aus eigener Kraft. Ohne lange zu quatschen auf Polit-Niveau 3.0 !
Zu Felbion

Wie viele Millionen fehlen EL noch zum start?

Der Capex ist rund 400 Millionen Euro und genau 400 Millionen Euro fehlen noch .

Es werden hier immer haltlos Namen in den Raum geworfen und verzweifelt
versucht Verbindungen herzustellen
Aber der Stand Aktuell und offiziell es gibt keinerlei Interesse von
absolut Niemanden.........an EL

Das es auch anders geht siehe Northvolt
Die haben jetzt VW im Rücken ..........

VW steckt 900 Millionen in Northvolt

https://www.finance-magazin.de/wirtschaft/deutschland/vw-ste…

Nach Jahren des Zögerns macht VW bei der Produktion von Batteriezellen nun ernst: Die Wolfsburger investieren insgesamt 900 Millionen Euro in das schwedische Batteriezellen-Start-up Northvolt – und bringen damit auch eine Batteriezellenfertigung in Deutschland auf den Weg.

Mit diesem Investment setzt VW ein Zeichen: Insgesamt 900 Millionen Euro investiert Volkswagen in Northvolt, einen vor nicht einmal drei Jahren von zwölf Personen gegründeten und 2017 an den Start gegangenen Lithium-Ionen-Batteriezellenhersteller aus Schweden. Die Summe teilt sich in ein Direktinvestment und ein 50:50 Joint Venture mit den Skandinaviern auf.

Aktuell besitzt Northvolt ein Forschungslabor und zwei im Bau befindliche Batteriezellenfabriken in Schweden sowie eine Batteriesystemfabrik in Polen. Nun pumpen renommierte Partner 1 Milliarde Dollar in das Unternehmen. Neben VW und Goldman Sachs beteiligt sich unter anderem auch BMW an der Kapitalerhöhung. Zusätzliches Fremdkapital kommt von einer Gruppe um die Europäische Investmentbank, die bereits Mitte Mai „im Prinzip“ ihre Zustimmung zu einem 350 Millionen Euro schweren Darlehen bekundet hatte.

Ziel der milliardenschweren Finanzierungsrunde ist nach Angaben Northvolts der Bau von „Europas erster eigener“ Lithium-Ionen-Batteriezellenfertigung im Umfang von 16 Gigawatt in Skellefteå, Schweden. Der Bau der Fabrik soll noch diesen August beginnen. Northvolt schätzt, dass die Massenproduktion der Batteriezellen 2021 starten wird, später soll die Produktion auf 32 Gigawatt ausgeweitet werden.

VW stellt seine Weichen neu
Für seine direkte Unternehmensbeteiligung erhält VW rund 20 Prozent an Northvolt sowie einen Sitz im Aufsichtsrat, wie das Branchenmagazin „Auto Motor Sport“ berichtet. Ein Teil des VW-Investments von 900 Millionen Euro fließt aber auch in ein gesondertes Joint Venture mit Northvolt – die genaue Aufteilung der Mittel wurde nicht öffentlich bekannt.

Der Plan des Joint Ventures ist der Aufbau einer eigenen Produktionsstätte im niedersächsischen Salzgitter. Dort soll ab 2023 oder Frühjahr 2024 ebenfalls eine 16 Gigawatt-Batteriezellenproduktion entstehen, die in den darauffolgenden Jahren auf 24 Gigawatt erweitert werden könnte.

Mit diesen Investments in Northvolt untermauert VW die strategische Kehrtwende, die der neuen Konzernchef Herbert Diess vollzogen hat: Hatte Ex-CEO Matthias Müller noch im Sommer 2016 gegenüber dem „Handelsblatt“ erklärt, dass VW „so einen Blödsinn“ – gemeint war der Bau einer Batteriefabrik – „sicherlich nicht machen wird“, stellt sich die Lage jetzt gänzlich anders dar: Laut VW-Beschaffungsvorstand Stefan Sommer steht die Kooperation mit Northvolt im Kontext von VWs Elektro-Strategie mit dem Ziel, die Batteriezellenproduktion jetzt doch nach Deutschland zu holen. VW benötigt zahllose Batteriezellen bei seinem Ziel, im nächsten Jahrzehnt einen Großteil seiner Modellpalette zu elektrifizieren.
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