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Corestate Capital - Mit Studentenwohnheimen zum Erfolg? (Seite 103)

eröffnet am 30.11.16 06:10:06 von
neuester Beitrag 13.05.21 16:57:00 von


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22.06.18 09:32:23
Beitrag Nr. 1.021 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.040.191 von Linjun am 22.06.18 02:01:06Entschuldige bitte, aber was willst du denn damit sagen?

Nach dieser von dir gegebener Formel ist Corestate doch die klar bessere Alternative:
135 Mio EBIT '18 / 956 Mio Market Cap = 14 % Rendite und damit genau doppelt so viel wie Patrizia.
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22.06.18 10:23:03
Beitrag Nr. 1.022 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.034.104 von katjuscha-research am 21.06.18 12:12:22
Zitat von katjuscha-research: Hohe Exiterlöse sind aber kein Dauerzustand, sondern durch das Geschäftsmodell begründet. Exiterlöse gehören halt bei einem Beteiligungsunternehmen dazu, aber gibts nicht jedes Jahr. Wie das auch negativ wirken kann, kannst du bei der DBAG aktuell nachschauen, wo der Kurs letztes Jahr stark angezogen hat, weil es Exits gab, aber dieses Jahr fehlen sie und plötzlich fällt der Kurs stark. An sich ist beides dämlich, weil man Beteiligungsunternehmen nicht nach Höhe der Exits und Dividenden bewerten sollte, sondern ausschließlich nach dem NAV. Dann werden diese Schwankungen bei Exits, unwichtigen Gewinnausweisen und Dividenden nämlich geglättet. Daher haben Dividenden bei Beteiligungsunternehmen nicht den gleichen Charakter aus operativen Gewinnen eines Industrieunternehmens.


Zapf kann ich nicht beurteilen. Kann mir aber nicht vorstellen, dass es dafür keine Begründung gibt. Wenn es wirklich rein operativ wäre und wiederholbar, dann würde sich der Kurs ganz schnell verdoppeln. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es wohl irgendeinen Sondereffekt.


Sorry für den kurzen Offtopic nochmals.

Zu Aurelius: Es gibt eine Basisdividende --> aus den operativen Gewinnen der Beteiligungen gespeist (diese Div. steigt seit Jahren)
Es gibt zusätzlich eine Beteiligungsdividende die ebenfalls seit Jahren bezahlt wird und stetig steigt, da fast jedes Jahr ein Exit. Aurelius hat dieses Jahr trotz Rekorddividende extra Geld zurückgestellt und weniger ausgeschüttet um auch zukünftig diese hohen Div. bezahlen zu können. Ich rechne für die nächsten 3 Jahre ebenfalls mit 5 € Div. und somit ~10 % Rendite. Der Kurs ist seit der Shortattacke belastet, aktuell nahe NAV.

Zu Zapf:

Auch hier sitzt man auf einem hohen Cashberg, der die nächsten Jahre eher noch anwachsen wird, da man mit hohen Margen arbeitet.
Dass der Kurs nicht reagiert, liegt daran dass hier ein Investor um die 75 % hält und mit Taschenspielertricks versucht Investoren zu verschrecken um die Übernahme vorzubereiten.
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22.06.18 10:38:16
Beitrag Nr. 1.023 ()
Meine Kernaussagen ist einfach entweder Sicherheit gegen mehr Rendite oder wahrscheinlich weniger Rendite aber gegen mehr Sicherheit.

Muss jeder für sich entscheiden. Ich hatte damals sehr viel von Patrizia gehalten, tuh es es jetzt immer noch und hab alle Geschäftsberichte der letzten 6 Jahre angeguckt , da ich (Unternehmerfamilienbackground) sehr viel von skalierbaren und sicheren Rendite halte deren Einkommensströme durch Verträge bzw. Lizenzen sichergestellt sind und damit planbar sind, wo zusätzlich das Vermögen durch Immobilien Werttechnisch einigermaßen inflationsgesichert ist.
Habe allerdings dann damals Patrizia für 18,3€ verkauft und alles zu Corestate umgeschichtet weil mir Corestate einfach viel aussichtsreicher war, und das habe ich nicht bereut.

Doch bei mir kommen dann Anfang 2019 4x 10 jährige Bausparverträge und mit der Dividenden einiges zusammen und die müssen irgendwie untergebracht werden, meine Position bei Corestate ist schon sehr groß weswegen ich nicht mehr aufstocken werde. Und deshalb wenn ich mir Patrizia zu den Kursen anschaue kann man damit denke ich liebäugeln.

Falls Patrizia seinen Überschuss auf 120 Mio hochschrauben könnte, was ich denke durchaus machbar sind/ist/sein könnte, hätte wir eine schon eine recht attraktive Bewertung die eine Konkurrenz zur Corestate darstellen würde welche Unternehmen nun die bessere Wahl wäre.
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22.06.18 14:09:51
Beitrag Nr. 1.024 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.042.288 von Strive_and_Prosper am 22.06.18 10:23:03Wie gesagt, Beteiligungsholdings sollte man nur nach NAV bewerten, denn die Dividende hängt indirekt an der Werthaltigkeit der Assets.

Man wird keine hohe Dividende dauerhaft durch entsprechende Exits und operative Gewinnen zahlen können, wenn der NAV nicht entsprechend hoch ist, um dauerhaft solche Exits zu haben. Zumal Konjunktur und Finanzmarktbewertung ja keine Einbahnstraße ist. Das ist auch bei der sicherlich sehr soliden und sriösen Aurelius nicht anders. Man kann schlecht aktuelle Erfolge in die Zukunft fortschreiben.
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25.06.18 12:28:42
Beitrag Nr. 1.025 ()
Interessantes Interview mit dem neuen CEO zu Akquisitionen, Märkten, Produkten, Kundengruppen und... Sascha Wilhelm.

Dieser Mann soll den Börsenwert von Corestate nach oben treiben
Der frischgebackene Corestate-Chef Michael Bütter soll dem Kurs der Corestate-Aktie hochhelfen und das Unternehmenswachstum vorantreiben. Die Zauberformel, wie beides gleichzeitig funktionieren kann, ist ihm noch nicht zu entlocken. Immerhin, über ein neues Produkt denkt er bereits laut nach: einen offenen Publikumsfonds.
http://www.immobilien-zeitung.de/146779/mann-soll-boersenwer…
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25.06.18 12:42:07
Beitrag Nr. 1.026 ()
Er sieht den fairen Wert "nur" bei 60 Euro? Das ist ja fast schon enttäuschend wenig...
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25.06.18 12:52:44
Beitrag Nr. 1.027 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.059.958 von chrismuenster am 25.06.18 12:42:07
Zitat von chrismuenster: Er sieht den fairen Wert "nur" bei 60 Euro? Das ist ja fast schon enttäuschend wenig...


Deckt sich mit meiner Einschätzung. Wenn/sobald die freien Mittel für weitere gewinnbringende Übernahmen eingesetzt werden, kann sich der faire Wert dann auch schnell Richtung 70 Euro verschieben...
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25.06.18 12:53:53
Beitrag Nr. 1.028 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.059.958 von chrismuenster am 25.06.18 12:42:07
Zitat von chrismuenster: Er sieht den fairen Wert "nur" bei 60 Euro? Das ist ja fast schon enttäuschend wenig...


60 € wären aktuell ja auch nachvollziehbar, für das was Corestate erreicht hat.

Wenn man höhere Kurse als 60 € sehen will, muss Corestate über 2018 hinaus weiter wachsen. Und dafür brauch es halt dann noch die ein oder andere News, um die man sich offenbar intern kümmert.

also abwarten und Tee trinken.
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25.06.18 12:58:00
Beitrag Nr. 1.029 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.060.045 von katjuscha-research am 25.06.18 12:53:53Eine Aussage, die ich schon mal gut finde

…."Wir sehen uns aber auch in anderen Ländern um.“ Wie viel und wie schnell Corestate wachsen will, sagt er nicht. „Wir geben keine Zielmarke für unsere Assets under Management aus. Was mich interessiert, ist Profitabilität. Ich glaube an Umsatz, Ebitda, an Kosten und die Aktienkursentwicklung. Mit wie vielen Assets under Management ich da meine Ziele erreiche, ist sekundär.“....




Ein Grund für die Unterbewertung ist vielleicht in den letzten zwei Absätzen des Artikels zu finden. Vielleicht ist das auch der Grund, wieso wir vor allem so viele ausländische Fonds unter den Großaktionären finden, aber weniger deutsche Investoren. Für mich aber kein Grund, nicht zu investieren.
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25.06.18 13:13:12
Beitrag Nr. 1.030 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.060.072 von katjuscha-research am 25.06.18 12:58:00
Zitat von katjuscha-research: Eine Aussage, die ich schon mal gut finde

…."Wir sehen uns aber auch in anderen Ländern um.“ Wie viel und wie schnell Corestate wachsen will, sagt er nicht. „Wir geben keine Zielmarke für unsere Assets under Management aus. Was mich interessiert, ist Profitabilität. Ich glaube an Umsatz, Ebitda, an Kosten und die Aktienkursentwicklung. Mit wie vielen Assets under Management ich da meine Ziele erreiche, ist sekundär.“....




Ein Grund für die Unterbewertung ist vielleicht in den letzten zwei Absätzen des Artikels zu finden. Vielleicht ist das auch der Grund, wieso wir vor allem so viele ausländische Fonds unter den Großaktionären finden, aber weniger deutsche Investoren. Für mich aber kein Grund, nicht zu investieren.


Das Gleiche habe ich beim lesen auch gedacht!

„Der Kapitalmarkt prüft uns im Moment“ Das trifft es meiner Meinung nach ganz gut.

"Seinen Wechsel von der trendigen Online- in die behäbigere Immobilienwelt begründet er damit, dass es für ihn bei Corestate zurzeit mehr zu tun gibt. Zusammen mit dem 2017 angetretenen CFO Lars Schnidrig werde er „eine neue Ära für Corestate einleiten“. Auf gutes Gelingen;)
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