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Corestate Capital - Mit Studentenwohnheimen zum Erfolg? (Seite 254)

eröffnet am 30.11.16 06:10:06 von
neuester Beitrag 13.05.21 16:57:00 von


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30.04.19 15:58:34
Beitrag Nr. 2.531 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.457.289 von katjuscha-research am 30.04.19 15:00:22@katjuscha, bestimmt interessant, was Du so schreibst, aber hier ist gerade so schönes Wetter...bei Regen les ich mir das bestimmt noch mal durch...ich jedenfalls stocke erst wieder auf, wenn ich Klarheit habe...
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30.04.19 16:27:22
Beitrag Nr. 2.532 ()
@Katjuscha:

Ich stimme dir zu, die Einschätzung von Corestate ändert sich sicherlich deutlich damit, wie viel vertrauen man den Aussagen und der Einschätzung des Managements entgegen bringt.

Da bisher alles was versprochen wurde auch genauso umgesetzt oder übertroffen worden ist, ist dieses Vertrauen bei mir sehr hoch, auch weil ich die Präsentationen (z.B. Capital Markets Day und Präsentation zu den Jahreszahlen 2018) sehr gelungen und interessant finde.

Positiv sticht für mich vor allem hervor, wie anhand der Beispiele Wertschöpfung betrieben worden ist, das erweckt für mich den Eindruck, dass man hiervon durchaus einiges versteht und mit den richtigen Partnern in dem Bereich zusammen arbeitet.

Das Mezzanine und Warehousing einen hohen Beitrag zum Ergebnis liefern stimmt auch vollkommen, das muss man natürlich zwangsläufig bei der Einschätzung der Ergebnisse berücksichtigen.

Wir werden ja in den kommenden Monaten sehen ob die Voraussagen, nämlich die Abhängigkeit hiervon durch das Neugeschäft im Core Bereich zu verringern so eintreffen. Die nächsten Quartalszahlen geben da sicherlich schon Hinweise darauf und ich glaube ab 2020 wird es dann nochmal richtig interessant wenn die Micro Living Projekte (u.a. Spanien) dann anfangen mit einzufließen.

Ich möchte natürlich auch ausdrücklich nicht ausschließen, dass meine Einschätzungen falsch oder zu optimistisch sind, daher werde ich auch weiterhin alle weiteren Quartalszahlen und Meldungen von Corestate weiter verfolgen und kritisch durchleuchten. Da keiner von uns ein Insider ist und wirklich tief im Unternehmen steckt, ist es im Endeffekt bei jedem einfach eine Glaubensfrage wie er die Aussichten und Aussagen zur Zukunft einschätzt oder nicht und wie risikobereit er selbst ist.

Denn ein Witwen- und Waisenpapier ist Corestate unter Garantie nicht.

LG
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30.04.19 17:43:56
Beitrag Nr. 2.533 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.457.289 von katjuscha-research am 30.04.19 15:00:22@Katjuscha. Die Sonne ist hinter den Bäumen, ich habe mir Deinen Beitrag durchgelesen und stimme zu 100 Prozent zu. Ein sachlich sehr guter Beitrag, der von viel Erfahrung zeugt. Da meiner Meinung nach damit alles gesagt ist, werde ich mich erst dann wieder äussern, wenn es News gibt ! (Ausserdem ist jetzt feiern angesagt) Euch allen einen schönen ersten Mai ! Scheisst mal nen Moment auf Geschäftszahlen !
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30.04.19 19:20:39
Beitrag Nr. 2.534 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.457.289 von katjuscha-research am 30.04.19 15:00:22
Zitat von katjuscha-research: Fakt ist doch, wenn man sich die Zahlen 2017 und 2018 anschaut, dass der Großteil der Gewinne (im Grunde fast alles) durch Warehousing-Verkäufe und durch HFS/Mezzanine zustande kam. Klar kann man jetzt einfach sagen, Ersteres gehört dazu und wird bis zu einem gewissen Punkt immer anfallen, und bei Zweiterem gibt es halt einen Risikoabschlag. Aber reicht diese Denkweise? Für den Moment, also die aktuellen Jahre mag das stimmen. Aber wissen wir denn wie groß das Risiko ist, sowohl was sehr starke Rückgänge in Gewinn/Cashflow als auch hinsichtlich Bilanzposten betrifft?

Ich will gar nicht in die Basherfraktion von einigen Usern hier eintauchen. Vielleicht geht alles sehr gut aus, und der Vorstand ist halt so gut wie er tut. Trotzdem ist mir die Transparenz nicht hoch genug, die IR-Arbeit nicht gut genug, und die übergeordneten Risiken zumindest vorhanden.


Was ist nicht verstehe: warum bist Du angesichts dieser Bedenken überhaupt so stark in Corestate eingestiegen. Denn wie sich der Gewinn 2017 zusammensetzte, war ja schon länger bekannt.
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30.04.19 19:52:00
Beitrag Nr. 2.535 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.459.572 von Bilanzgewinn am 30.04.19 19:20:39Hatte ich ja ansatzweise schon erklärt.

Kleinere Bedenken bzw. Fragen zum Geschäftsmodell hatte ich ja anfangs auch (auch in den Foren immer mal wieder nachgefragt), aber man konzentriert sich ja erstmal auf die Fakten, sprich die operativen Daten zu GUV und Bilanz. Und wenn die passen und der Vorstand optimistisch ist (guten Ausblick gibt), tut man das erstmal als Gewinnmitnahmen ab und bleibt dabei bzw. investiert sogar stärker, wenn die Unterbewertung vermeintlich größer wird. Im Nachhinein sogar mein Glück gewesen, dann um die 30 € herum aufgestockt zu haben.
Wenn die ganze Sache aber mehr oder weniger 15-18 Monate dauert, und dann (wie jetzt zum Jahreswechsel) noch personelle Querelen dazu kommen, dann werden die anfangs geäußerten Bedenken/Fragen irgendwann chronisch. Dann fragt man sich, ob die vermeintliche Unterbewertung vielleicht Gründe in der dauerhaften Risikoabwägung des Finanzmarktes haben. Und ich meinte übrigens nicht (an kronos01 gerichtet) unbedingt das Vertrauen von uns Aktionären gegenüber dem Management, sondern eher, dass die operativen Daten (gerade im Mezzanine-Segment) vom vertrauen der dortigen Investoren abhängen. Und die ganze Geschichte ist mir jetzt doch etwas zu intransparent als das ich das im Zusammenhang mit diesen höheren Börsenumsätzen, den weiter aufstockenden Shorties, den nicht beantworteten Fragen auf Mails, und auch den aus meiner Sicht Worthülsen des Vorstands alles negieren könnte. Man stellt sich dann halt schon die Frage, ob an manchen (ausdrücklich "manchen") Vorwürfen was dran sein könnte. Zumindest seh ich ziemlich klar die großen Gewinnbeiträge aus Immoverkäufen und dem Mezzanine-Segment. Und das sind halt genau die zwei Sachen, die doch stark vom Markt insgesamt und damit auch dem Vertrauen der Investoren zu tun haben. Lass da mal aus irgendwelchen, vielleicht sogar nur rein psychologischen Gründen ein Dominostein fallen, und schon kippt die ganze Geschichte.
Ob an irgendwelche persönlichen Vorwürfen gegenüber den Managern was dran ist, weiß ich nicht. Ist mir eigentlich auch egal. Aber das hier der Vorstand nicht weiß, was da hinter den Kulissen vorgeht, glaub ich schlichtweg nicht. Dafür sind die Shortquoten zu hoch, die Umsätze zu riesig, die Verquickungen zwischen den Managern, Beratern, Altaktionären etc. zu deutlich, und der Kursverlauf über so einen langen Zeitraum zu merkwürdig. Wie gesagt, ich hab schon viel an der Börse von all diesen Dingen erlebt, aber all das zusammen über längere Zeiträume, … da stellt man sich dann zunehmend Fragen, ob man das noch vor seinen Investoren im wikifolio rechtfertigen kann.


Aber um das nochmal klar zu stellen. Ich weiß letztlich auch nicht mehr als alle anderen User und Investoren. Vielleicht geht die Sache gut aus. Würde mich freuen.
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30.04.19 21:48:41
Beitrag Nr. 2.536 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.459.827 von katjuscha-research am 30.04.19 19:52:00Das tolle an einem börsennotiertem Unternehmen ist ja, dass es in jeder Situation einen Preis hat.

Wenn bei Dir nun nicht mehr die Zahlen allein zählen sondern auch irgendwelche Bauchgefühle, die Dich schon "Dominosteine fallen lassen" sehen, dann tu Dir selbst doch einfach einen Gefallen und bewerte das doch ganz rational mit einem DCF-Modell oder was Du sonst so verwendest. Und siehe da, am Ende kommt ein Preis dabei heraus. Liegt der oberhalb des jetzigen Kursniveaus, ist die Aktie ein Kauf.
Jeder Anleger, der nicht nur mit Dartpfeilen auf den Kurszettel wirft um seine Aktienauswahl zu treffen oder blind irgendwelchen bullvestoren oder sharedeals folgt, macht das doch auf seine Art auch in dieser Weise.
Ich zum Beispiel setze bei Mutares einen deutlich höheren Abschlag an als z.B. bei Aurelius, die beide im Portfolio sind.
Mein Kursziel (fairer Preis) bei Corestate liegt zwischen 58 und 74 Euro, je nachdem, welche Bewertungsfaktoren ich heranziehe und wieviel Risikoabschlag ich einrechne. Da ist sehr viel Luft nach oben und entsprechend bin ich bereit zu investieren.
Die viel zitierten Leerverkäufer kommen und werden auch wieder gehen. Da ich immer noch dabei bin meine Position aufzubauen, freuen mich die aktuell niedrigen Kurse, auch wenn mein Einstieg gemittelt oberhalb von 40 liegt. Anders als vielleicht bei Dir werde ich auch immer neugierig, wenn massive LV-Aktionen anstehen. Bislang bin ich damit immer sehr gut gefahren und konnte überdurchschnittlich davon provitieren, bei Ströer, Aurelius, Wirecard und demnächst bei Corestate wahrscheinlich auch. Und ja, da muss man auch mal Nerven behalten, denn es gehört zum Geschäft der LVs hinzu, Angst und Zweifel zu säen um möglichst die ängstlichen Kleinanleger und konservativeren Instis rauszukegeln und abzukassieren. Ein Wort noch dazu: Im Zuge der Aurelius-Shortattacke habe ich in meiner damaligen beruflichen Position mit einigen Fondsmanagern gesprochen und keiner von denen konnte mir ein sachliches Argument liefern, weshalb sie wie verrückt ihre Stücke verschenkt haben. Alle sprachen von Absicherung, möglichen Risiken etc, immer nach der Marke "wo Rauch ist, da ist auch Feuer" - und genau darauf spekulieren die LVs.

Ich schreibe irgendwann hier mal ein Rezept wie man ein erfolgreicher Leerverkäufer wird.
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01.05.19 01:39:58
Beitrag Nr. 2.537 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.460.655 von Be_eR am 30.04.19 21:48:41na ja, um Bewertungsmodelle zugrunde zu legen, brauch ich ja anzunehmende Zukunftsdaten, insbesondere bei einem DCF-Modell. Und wie soll das gehen, wenn ich nicht beurteilen kann, wie stark die Gewinne und damit Cashflows einbrechen?


Kannst ja mal vorrechnen, wie du bei Corestate auf 58 bis 74 € gekommen bist. Da hast du ja sicherlich zukünftige Cashflows auf Jahre hinaus unterstellt. Und genau das kann ich halt nicht.
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01.05.19 08:35:38
Beitrag Nr. 2.538 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.461.486 von katjuscha-research am 01.05.19 01:39:58Ja, mache ich gern sobald ich wieder aus dem Urlaub zurück bin.
Ich habe die Daten auf dem Rechner Zuhause liegen.
Wahrscheinlich werden wir uns aber da auch nicht einig werden weil ich deine Aussage jetzt so interpretiere, dass Corestate und alle verbundenen Tochterunternehmen quasi über Nacht alle Kunden verlieren könnten und man den ganzen Laden damit zumachen müsste. Also u.a. alle Mieter würden gleichzeitig keine Miete mehr zahlen weil sie irgendwas schlechtes über das Management in der Zeitung gelesen haben über die Firma. Sorry, ich spitze jetzt etwas zu.. Ich gehe davon aus, dass Corestate uns noch lange erhalten bleiben wird.
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01.05.19 10:13:04
Beitrag Nr. 2.539 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.461.951 von Be_eR am 01.05.19 08:35:38
Zitat von Be_eR: Ja, mache ich gern sobald ich wieder aus dem Urlaub zurück bin.
Ich habe die Daten auf dem Rechner Zuhause liegen.
Wahrscheinlich werden wir uns aber da auch nicht einig werden weil ich deine Aussage jetzt so interpretiere, dass Corestate und alle verbundenen Tochterunternehmen quasi über Nacht alle Kunden verlieren könnten und man den ganzen Laden damit zumachen müsste. Also u.a. alle Mieter würden gleichzeitig keine Miete mehr zahlen weil sie irgendwas schlechtes über das Management in der Zeitung gelesen haben über die Firma. Sorry, ich spitze jetzt etwas zu.. Ich gehe davon aus, dass Corestate uns noch lange erhalten bleiben wird.


Treffend (fundamental) und nett (sprachlich)! :)
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01.05.19 10:35:20
Beitrag Nr. 2.540 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.461.951 von Be_eR am 01.05.19 08:35:38
Zitat von Be_eR: Ja, mache ich gern sobald ich wieder aus dem Urlaub zurück bin.
Ich habe die Daten auf dem Rechner Zuhause liegen.
Wahrscheinlich werden wir uns aber da auch nicht einig werden weil ich deine Aussage jetzt so interpretiere, dass Corestate und alle verbundenen Tochterunternehmen quasi über Nacht alle Kunden verlieren könnten und man den ganzen Laden damit zumachen müsste. Also u.a. alle Mieter würden gleichzeitig keine Miete mehr zahlen weil sie irgendwas schlechtes über das Management in der Zeitung gelesen haben über die Firma. Sorry, ich spitze jetzt etwas zu.. Ich gehe davon aus, dass Corestate uns noch lange erhalten bleiben wird.


Würdest du sie öffentlich machen ? Das wäre nett

Ich mein, dass es nicht nur Sonnenschein im Mieterbereich gibt ist doch jedem mit ein bisschen Menschenverstand klar. Siehe momentan das Corestate-engagment in Krefeld das Behnischhaus mit Leerständen im Restaurant und Bistro Schlösser sowie in der Bar Celona.

Viele Innenstädte und auch ausserhalb einige dieser Megashoppingcenter haben ihre Probleme im Vermietungsbereich. Das sehe ich aber lange nicht bei Corestate - da denen ihr Haupgeschäft hier nicht liegt.
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