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Corestate Capital - Mit Studentenwohnheimen zum Erfolg? (Seite 411)

eröffnet am 30.11.16 06:10:06 von
neuester Beitrag 13.05.21 16:57:00 von


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14.05.20 12:41:48
Beitrag Nr. 4.101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.677.134 von habnurwenig am 14.05.20 12:32:18
Genauso ist es.......
...aber jetzt kommst Du bei vielen Usern hier auf die Ignore-Liste, da unbequeme Fragen nicht erwünscht sind.
Es ist nicht nachvollziehbar, daß eine Aktie von 45 auf 15 Euro fällt, nur wegen der Corona Krise.
Corestate ist nicht TUI oder Lufthansa, die wirklich Probleme wegen der Corona Krise bekommen haben.
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14.05.20 12:52:26
Beitrag Nr. 4.102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.677.290 von HorstSanders am 14.05.20 12:41:48
Kurzfristige Verbindlichkeiten sind ein schwerwiegendes Problem
Denke der Markt sieht das Hauptproblem darin, dass Corestate wegen der hohen kurzfristigen Verbindlichkeiten ein Liquiditätsproblem bekommen könnte. Und dann ist auch eine Insolvenz nicht auszuschließen.

Solange sich der Vorstand zu dieser Problematik nicht äußert bleibt der Kurs unter Druck. Dass er sich nicht äußert lässt vermuten, dass er bisher keine Lösung hat.
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14.05.20 12:54:20
Beitrag Nr. 4.103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.677.290 von HorstSanders am 14.05.20 12:41:48
Zitat von HorstSanders: ...aber jetzt kommst Du bei vielen Usern hier auf die Ignore-Liste, da unbequeme Fragen nicht erwünscht sind.
Es ist nicht nachvollziehbar, daß eine Aktie von 45 auf 15 Euro fällt, nur wegen der Corona Krise.
Corestate ist nicht TUI oder Lufthansa, die wirklich Probleme wegen der Corona Krise bekommen haben.


Warum sollte ich auf die Ignore-Liste kommen? Ich habe mit meiner Aussage nur gemeint, dass diese Werte ja noch vorhanden sein sollten und der Kurssturz in dieser Dimension nicht gerechtfertigt ist.

Zumindest kann ich diesen nicht nachvollziehen.
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14.05.20 13:07:57
Beitrag Nr. 4.104 ()
Mich würde mal interessieren inwieweit die Leerverkaufsquote in den nächsten Tagen wohl ansteigen wird. Ja Q1 war schlecht und ja die Aussagen des CEO sind bedenklich aber der Kursverfall ist für mich mehr als irrational. Insbesondere wo die Trades künstlich hochgehalten werden und ein Ausverkauf durch den schnellen Kursverfall weiter provoziert wird. Das Kaufinteresse ist gering, da nur wenige freiwillige ins fallende Messer springen aber glaubt hier niemand mehr an einen Rebound, wenn die LV ihre Positionen schließen? Gibt es Anzeichen für Grenzen/Unterstützungen? Die Panik hier ist ja reinstes Futter für den Kursverfall. Ich selbst bin mit EK 18,89 investiert.
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14.05.20 13:35:51
Beitrag Nr. 4.105 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.677.506 von Straßenkoeter am 14.05.20 12:52:26
Zitat von Straßenkoeter: Denke der Markt sieht das Hauptproblem darin, dass Corestate wegen der hohen kurzfristigen Verbindlichkeiten ein Liquiditätsproblem bekommen könnte. Und dann ist auch eine Insolvenz nicht auszuschließen.

Solange sich der Vorstand zu dieser Problematik nicht äußert bleibt der Kurs unter Druck. Dass er sich nicht äußert lässt vermuten, dass er bisher keine Lösung hat.



Straßenkoeter, bitte spring nicht auch noch auf den Panikzug auf, Du hast doch sonst deutlich mehr Ruhe bei solchen Themen.

Als kurzfristige Verbindlichkeiten bezeichnet man geschäftliche Verbindlichkeiten, die maximal eine Laufzeit von einem Jahr haben.
Als langfristige Verbindlichkeiten gelten Verpflichtungen mit einem Zahlungsziel von mehr als einem Jahr, wie zum Beispiel Anleihen, Darlehen und Hypotheken.

Ihr redet hier über Finanzierungen von 2022. Corestate wird bis dahin nur Gewinne schreiben, außerdem hält man ausreichend Cash und hat veräußerbare Assets in der Bilanz. Selbst bei vollkommen wegbrechenden Einnahmen aus nicht wiederkehrenden Umsätzen wird die Firma noch profitabel arbeiten. Fallen nun die Investitionen weg, dreht der free cash flow deutlich ins Plus.

Also bitte mal die Kirche im Dorf lassen, Diskussion versachlichen und sich dann überlegen, was das für das eigene Investment bedeutet. Dabei dann auch in Betracht ziehen, dass hier viele Anleger durchdrehen und genau diese Schritte nicht unternehmen.
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14.05.20 13:46:19
Beitrag Nr. 4.106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.677.506 von Straßenkoeter am 14.05.20 12:52:26meinst Du mit "kurzfristige Verbindlichkeiten" die Anleihen (500 Mio EUR)?

@all
Mit welchem cash flow, operativ und free rechnet Ihr auf Jahresbasis 2020, 2021?

Der aktuelle Kursrückgang ist einfach zu erklären:
- Unterschreitung von 17,50 EUR führt bei charttechnisch orientierten Anlegern/Tradern zu Verkäufen
- Dividendenstreichung + Revidierung der Dividendenpolitik vergrault Anleger, die auf Dividende aus sind
- Vertrauensverlust durch Kommunikation
- stark rückläufige Zahlen
- Vertrauensverlust wegen nicht optimaler Aufstellung aktuell (value add, statt core core *)
- kein positiver free cash flow (meine Vermutung)
- Refinanzierungsbedarf ab Ende 2022 i.H.v. 500 Mio EUR
- Bewertung (= EV) bei Aktienkurs von 15,00 EUR immer noch ca. 816 Mio EUR; bei 10,00 EUR beträgt der EV immer noch ca. 710 Mio EUR (jeweils auf Basis aktueller Nettofinanzverschuldung gerechnet)
- schwacher Gesamtmarkt

VG

p.s. wie werthaltig die Aktivposten der Bilanz bewertet werden, sieht man daran, dass das ausgewiesene EK derzeit mit einem Abschlag von 50% bewertet wird
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14.05.20 13:51:50
Beitrag Nr. 4.107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.677.134 von habnurwenig am 14.05.20 12:32:18
Zitat von habnurwenig: Was ich nicht verstehe ist, dass vor der Krise Kursziele von 70 EUR ausgerfen wurden, eine Dividende von 2,60 EUR usw. ausgerufen wurden. Diese Daten stützen sich doch auf etwas...

Das kann doch alles nicht durch einen Virus weg sein?


Ist es ja auch nicht. Die Firma hat doch ein vergleichsweise sehr gutes Q1-Ergebnis gemeldet. Die Vermögensverwaltung hat auch im Q1 2020 weiter zugelegt. Ich habe nichtt gelesen, das man das Etappenziel einer Verdopplung des Anlagevolumens von 2019 auf 2024 aufgegeben oder verschoben hat. Das sind die wiederkehrenden jährlichen Umsätze, die bereits alle Kosten mehr als abdecken.

Dann kommen die zusätzlichen Geschäfte. Da ist man kurzfristig negativ betroffen, da verständlicherweise die Daten von neuen Transaktionen nochmal durchleuchtet werden. Jeder Investor macht das - alles andere wäre fahrlässiger Umgang mit dem eigenen oder dem Geld der Anleger. Aber in den allermeisten Fällen heisst etwas aufgeschoben nicht aufgehoben. Es heisst evtl. veränderte Konditionen, weil z.B. der angestrebte Mietermix verändert werden muss. Oder Fremdkapitalzinsen jetzt noch günstiger geworden sind und man mehr als ursprünglich gedacht an dem Investment verdienen kann.

Diese kurzfristigen Effekte werden sich legen. Viel viel schneller als etwa bei der vollständigen Erholung des Personenluftverkehrs oder des Ferntourismus.

Das die Corestate Capital Aktie extrem volatil ist, das ist nicht neu. Ende Februar habe ich in dieser Erkentnis meine Aktien komplett zu 42,40 Euro verkauft. Nur 3 Monate später kann ich sie zu fast einem Drittel des Verkaufspreises wiederkaufen. Ohne das die Firma jetzt großartig schlecht da steht wie eine Lufthansa, TUI, Fraport, Autobauer etc.. Das Kerngeschäft hat im Q1 2020 sogar zugelegt!

Ich hätte in meinem pessimistischten Erwartungen nicht gedacht, das die Aktie so extrem nach unten verkauft wird. Das können eigentlich nur Notverkäufe von Fonds sein, weil z.B. in den USA Anleger ihr Geld abziehen. Auch Norwegen zieht erstmals größere Beträge aus ihrem staatlichen "Billionenfonds" ab. Gepaart mit evtl. Leerverkäufern, die es hier immer schon gab.

Unter dem Strich gilt, das das ungehemmte Gelddrucken Sachwerte noch attraktiver macht. Davon profitiert ein Sachwertemanager wie Corestate Capital. Somit ist auf Sicht Corestate ein Profiteur dieser Krise. Es dauert aber offenbar, bis das größere Anlegerschichten erkennen, da im Moment das eben auch noch nicht in den heutigen Zahlen erkennbar ist. Ergo gilt für den privaten Kleinaktionär: Überlegt antizyklisch billigst einkaufen und später teuer an die Großmeute wieder verkaufen.
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14.05.20 13:53:17
Beitrag Nr. 4.108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.678.181 von Be_eR am 14.05.20 13:35:51... Aktien kaufen und liegen lassen muss nicht zwingend zu positiver Rendite führen

Mach es doch bitte mal konkret:
1. Welche veräußerbaren Assets aus der Bilanz per 31.03.2020 meinst Du, wenn Du von ausreichenden Assets sprichst und welche Werte sind bei diesen unterlegt?
2. Welche Auswirkungen hätte die Veräußerung der Assets ggfs. auf die künftigen Einnahmen?

Danke für die Antworten

VG
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14.05.20 15:45:23
Beitrag Nr. 4.109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.678.181 von Be_eR am 14.05.20 13:35:51
Sieht kritisch aus aus meiner Sicht
Zitat von Be_eR:
Zitat von Straßenkoeter: Denke der Markt sieht das Hauptproblem darin, dass Corestate wegen der hohen kurzfristigen Verbindlichkeiten ein Liquiditätsproblem bekommen könnte. Und dann ist auch eine Insolvenz nicht auszuschließen.

Solange sich der Vorstand zu dieser Problematik nicht äußert bleibt der Kurs unter Druck. Dass er sich nicht äußert lässt vermuten, dass er bisher keine Lösung hat.



Straßenkoeter, bitte spring nicht auch noch auf den Panikzug auf, Du hast doch sonst deutlich mehr Ruhe bei solchen Themen.

Als kurzfristige Verbindlichkeiten bezeichnet man geschäftliche Verbindlichkeiten, die maximal eine Laufzeit von einem Jahr haben.
Als langfristige Verbindlichkeiten gelten Verpflichtungen mit einem Zahlungsziel von mehr als einem Jahr, wie zum Beispiel Anleihen, Darlehen und Hypotheken.

Ihr redet hier über Finanzierungen von 2022. Corestate wird bis dahin nur Gewinne schreiben, außerdem hält man ausreichend Cash und hat veräußerbare Assets in der Bilanz. Selbst bei vollkommen wegbrechenden Einnahmen aus nicht wiederkehrenden Umsätzen wird die Firma noch profitabel arbeiten. Fallen nun die Investitionen weg, dreht der free cash flow deutlich ins Plus.

Also bitte mal die Kirche im Dorf lassen, Diskussion versachlichen und sich dann überlegen, was das für das eigene Investment bedeutet. Dabei dann auch in Betracht ziehen, dass hier viele Anleger durchdrehen und genau diese Schritte nicht unternehmen.


Die 186 Mio kurzfristige Verbindlichkeiten, die auf Seite 13 des Q1 Berichts unter "Current Liabilities" in der Bilanz aufgeführt sind. Für deren Bedienung liegen lediglich 79 Mio Cash bereit (Seite 12 Q1 Bericht). Dass der Vorstand von der Notwendigkeit einer "Liquiditätssicherung" spricht, ist wohl mehr als angebracht angesichts dieses Zustands. "In den vergangenen Wochen habe Corestate ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Liquiditätssicherung und Kostensenkung auf den Weg gebracht", Quelle dpa-AFX. Ich kenne kein Immounternehmen aus dem Prime Standard, das aktuell so eng auf Kante genäht ist wie Corestate. Und angesichts der Kurse der Anleihen, die signalisieren, dass Corestate der Weg zu weiterem Fremdkapital inzwischen wahrscheinlich verschlossen ist, bin ich sehr gespannt, wie das Unternehmen die nächste Zeit überleben will. Ob man als Luxemburger Unternehmen Zugriff auf KfW Kredite hat ?
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14.05.20 15:59:29
Beitrag Nr. 4.110 ()
Hat mal jemand die Aktien der Deutschen Euroshop AG und erst recht der Unibail-Rodamco-Westfield angesehen? Anfang des Jahres DEQ bei 26 und jetzt bei 11 Euro. URW bei 140 Euro und jetzt noch knapp über 40 Euro.

URW hat ein Eigenkapital von rd. 28 Milliarden Euro. Ein A-Rating von Standard & Poor’s und ein A3-Rating von Moody’s. Theoretisch läge die Dividendenrendite bei 25 % - im März wurde noch Dividende ausgeschüttet. Börsenwert aktuell unter 6 Milliarden Euro.

Es hilft glaube ich, wenn man auch den Kurs hier in diesem Kontext sieht. Obwohl die Shoppingcenter in Europa schon weitestgehend wieder geöffnet haben oder kurz davor stehen. Der URW Manager für Deutschland spricht von weniger Kunden in den Malls - 50 bis 70 % von vor der Schließung. Aber die Händler sagen, das die Kunden die da sind auch kaufen. Es kommt also gezielt Kaufkundschaft und weniger "Bummelkundschaft". Zudem haben die Center Maßnahmen ergriffen um "Bummelkunden" zu vermeiden, in dem sie z.B. das kostenlose WLAN in den Centern abschalten oder Jugendgruppen vom Wachdienst auflösen lassen.

Wir sind m.E. in diesem Sektor im Moment in der klassischen Übertreibungsphase der Börse nach unten zum Ende eines Abschwungs. Bei Einzelhandelsimmobilien ist der schlechteste Zeitpunkt bereits vorbei. Das gilt sicher nicht für andere Bereiche wie Tourismus oder Luftfahrt. Umgekehrt sind andere Bereiche in einer großen ÜBertreibungsphase. Das regelt sich wie immer bisher wieder aus.
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