Metro Mining (MMI) - Gewinnpotential 537% nach Übernahme von Gulf Alumina
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Zitat von Piratier: Für das „seltsame Kursverhalten“ (5monatige Seitwärtsbewegung) gibt es mehrere Erklärungen. An erster Stelle die alljährliche Produktionspause etwa von Mitte Dezember bis Mitte März. In diesen 3 Monaten finden wetterbedingt nur Wartungsarbeiten und Vorbereitungen auf die nächste Saison statt. Das Unternehmen verbreitet zwar jedes Jahr aufs Neue Optimismus, dass Verschiffungen des Bauxit bis über den Jahreswechsel hinaus fortgesetzt werden können, erlebt damit aber jedes Jahr aufs Neue die gleiche Enttäuschung, weil – was für eine Überraschung! – das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Die Aktionäre kennen das und haben sich inzwischen auch darauf eingestellt, dass die Produktion im Frühjahr jedes Mal holpriger anläuft, als man sich das idealerweise vorher ausgemalt hat. Würde mal alles glatt laufen, würde sich das sicher positiv auf den Kurs auswirken. Andererseits muss man dieses Jahr sogar erleichtert darüber sein, dass der Zyklon Narelle offenbar keine schweren Verwüstungen angerichtet hat.
So wird der Aktienkurs während der Winterpause aber im Wesentlichen nur durch makroökonomische Entwicklungen und sonstige Erwartungen, aber nicht durch tatsächlich e Ereignisse beeinflusst. Die makroökonomischen Entwicklungen sehe ich nicht als wirklich positiv. China als der eigentlich einzige Abnehmer des Bauxit leidet derzeit, selbst ohne Berücksichtigung der Auswirkungen des Iran-Krieges, unter einer Marktschwäche. Die Bauwirtschaft liegt darnieder, dass für den weiteren Ausbau der regenerativen Energien noch mehr Aluminium benötigt wird als in der Vergangenheit, ist kaum vorstellbar. Vielleicht generiert die Autoindustrie zusätzlichen Bedarf. Auf der Angebotsseite hat Guinea, das inzwischen mit großem Abstand Hauptlieferant für den chinesischen Bedarf ist, seine Kapazitäten noch einmal enorm ausgebaut, dass man wohl von einer Überproduktion reden muss. Allerdings redet Guinea davon, ab kommendem Monat den Export drosseln zu wollen, um den Marktpreis für Bauxit zu stabilisieren. Ein Erfolg dieser Maßnahme wäre natürlich auch für Metro Mining sehr positiv.
Die derzeitige Verteuerung fossiler Energien hat generell Produktion und Transport des Bauxit erheblich verteuert. Allerdings hat Metro Mining erheblich kürzere Lieferwege nach China als die afrikanischen Produzenten, so dass diese Verteuerung eigentlich zum Vorteil von MM ausschlägt, jedenfalls so lange die Verteuerung nicht die wirtschaftliche Entwicklung allgemein abwürgt.
Aber ganz gleich auf welchem Preisniveau produziert wird, im Wettbewerb hat Metro Mining hier immer den Vorteil auf seiner Seite, auch wenn das Bauxit nicht an die Qualität des Bauxit aus Guinea heranreicht und deshalb nicht zum gleichen Preis verkauft werden kann.
Die spannende Frage rankt sich darum, wie hoch der Gewinn ist, den das Bauxit zukünftig abwerfen wird. Das hängt einerseits vom Marktpreis ab, andererseits davon, wie weitere Maßnahmen zur Kosteneinsparung in der Produktion durchschlagen und ob die Produktion und Verschiffung die ganze Saison störungsfrei ohne das Auftreten technischer Probleme oder, wie im letzten Jahr, durch das Versanden der Ausfahrt des Skardon River durchläuft. Dass die Ikamba als hauptsächliche Stütze bei der Verladung derzeit eine gründliche Überholung erfährt, sollte eine gewisse Sicherheit gegen böse Überraschungen bieten.
Überhaupt macht die Firma meines Erachtens einen guten Job in vielerlei Hinsicht, auch Arbeitssicherheit, Zusammenarbeit mit der örtlichen Bevölkerung und den Behörden, Berücksichtigung der Umweltbelange usw. Wenn da nur nicht immer wieder der übertriebene Optimismus in Bezug auf die Ergebnisse wäre. Die realistischen Erwartungen sind gut genug.
Weiter in die Zukunft gedacht, sollte man im Auge behalten, dass das Vorkommen zwar ein großes ist, aber kein riesiges, das sich nicht in einigen Jahren mal erschöpft. Von daher ist es wichtig, dass hier nicht nur Gewinne erzielt werden, sondern sehr ordentliche Gewinne, die die Erschließung und den Erwerb weiterer Vorkommen erlauben. Die Firma ist sich dessen bewusst und hat entsprechende Schritte angekündigt und teils schon eingeleitet. Ich vermute, dass auch der für den April angekündigte Reverse Split der Aktien im Verhältnis 1:20 vor diesem Hintergrund zu sehen ist. Metro Mining wäre ab sofort kein Pennystock mehr, sondern würde eventuellen Partnern für Fusion/Übernahme (vielleicht durch Aktientausch) auf einem anderen Niveau begegnen können.
Als Fazit lässt sich sagen, dass die Seitwärtsbewegung des Kurses einerseits in der derzeitigen Produktionspause begründet ist, zum zweiten darin, dass die Entwicklung des Unternehmens im vergangenen Jahr zwar eine gute war, die auch ein gutes Fundament für die Zukunft gelegt hat, aber eben die gewohnt übertriebenen Erwartungen nicht erfüllen konnte, zum dritten ist die makroökonomische Entwicklung gerade jetzt mit allerhand Unwägbarkeiten behaftet und generell skeptischer zu beurteilen als in den vergangenen Jahren, was aber dadurch wohl aufgefangen wird, dass Metro Mining bezüglich seiner Fähigkeit, dauerhaft zu niedrigen Kosten produzieren zu können, an Sicherheit gewonnen hat.
Wenn Produktion und Verschiffung in dieser Saison in Kürze wieder richtig rund laufen, wenn in der 2. Aprilhälfte die Ikamba hoffentlich wieder zur Verfügung steht, rechne ich mit einer deutlichen Erholung des Kurses. Eine Zusammenarbeit oder ein Zusammengehen mit einer anderen Firma, vielleicht auch ein Kauf auf Aktienbasis zum Zweck der Gewinnung neuer Lagerstätten könnte die größte Überraschung in absehbarer Zeit darstellen und für einen entsprechenden Kursausschlag sorgen. Aber das ist spekulativ.
Erst Mal vielen Dank für diese Ausführliche Analyse. Ich werde weiter beobachten und das erste Drittel Investieren, wenn sich das Thema Kriegstreiberei erledigt hat. Nochmal Danke dafür.
Für das „seltsame Kursverhalten“ (5monatige Seitwärtsbewegung) gibt es mehrere Erklärungen. An erster Stelle die alljährliche Produktionspause etwa von Mitte Dezember bis Mitte März. In diesen 3 Monaten finden wetterbedingt nur Wartungsarbeiten und Vorbereitungen auf die nächste Saison statt. Das Unternehmen verbreitet zwar jedes Jahr aufs Neue Optimismus, dass Verschiffungen des Bauxit bis über den Jahreswechsel hinaus fortgesetzt werden können, erlebt damit aber jedes Jahr aufs Neue die gleiche Enttäuschung, weil – was für eine Überraschung! – das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Die Aktionäre kennen das und haben sich inzwischen auch darauf eingestellt, dass die Produktion im Frühjahr jedes Mal holpriger anläuft, als man sich das idealerweise vorher ausgemalt hat. Würde mal alles glatt laufen, würde sich das sicher positiv auf den Kurs auswirken. Andererseits muss man dieses Jahr sogar erleichtert darüber sein, dass der Zyklon Narelle offenbar keine schweren Verwüstungen angerichtet hat.
So wird der Aktienkurs während der Winterpause aber im Wesentlichen nur durch makroökonomische Entwicklungen und sonstige Erwartungen, aber nicht durch tatsächlich e Ereignisse beeinflusst. Die makroökonomischen Entwicklungen sehe ich nicht als wirklich positiv. China als der eigentlich einzige Abnehmer des Bauxit leidet derzeit, selbst ohne Berücksichtigung der Auswirkungen des Iran-Krieges, unter einer Marktschwäche. Die Bauwirtschaft liegt darnieder, dass für den weiteren Ausbau der regenerativen Energien noch mehr Aluminium benötigt wird als in der Vergangenheit, ist kaum vorstellbar. Vielleicht generiert die Autoindustrie zusätzlichen Bedarf. Auf der Angebotsseite hat Guinea, das inzwischen mit großem Abstand Hauptlieferant für den chinesischen Bedarf ist, seine Kapazitäten noch einmal enorm ausgebaut, dass man wohl von einer Überproduktion reden muss. Allerdings redet Guinea davon, ab kommendem Monat den Export drosseln zu wollen, um den Marktpreis für Bauxit zu stabilisieren. Ein Erfolg dieser Maßnahme wäre natürlich auch für Metro Mining sehr positiv.
Die derzeitige Verteuerung fossiler Energien hat generell Produktion und Transport des Bauxit erheblich verteuert. Allerdings hat Metro Mining erheblich kürzere Lieferwege nach China als die afrikanischen Produzenten, so dass diese Verteuerung eigentlich zum Vorteil von MM ausschlägt, jedenfalls so lange die Verteuerung nicht die wirtschaftliche Entwicklung allgemein abwürgt.
Aber ganz gleich auf welchem Preisniveau produziert wird, im Wettbewerb hat Metro Mining hier immer den Vorteil auf seiner Seite, auch wenn das Bauxit nicht an die Qualität des Bauxit aus Guinea heranreicht und deshalb nicht zum gleichen Preis verkauft werden kann.
Die spannende Frage rankt sich darum, wie hoch der Gewinn ist, den das Bauxit zukünftig abwerfen wird. Das hängt einerseits vom Marktpreis ab, andererseits davon, wie weitere Maßnahmen zur Kosteneinsparung in der Produktion durchschlagen und ob die Produktion und Verschiffung die ganze Saison störungsfrei ohne das Auftreten technischer Probleme oder, wie im letzten Jahr, durch das Versanden der Ausfahrt des Skardon River durchläuft. Dass die Ikamba als hauptsächliche Stütze bei der Verladung derzeit eine gründliche Überholung erfährt, sollte eine gewisse Sicherheit gegen böse Überraschungen bieten.
Überhaupt macht die Firma meines Erachtens einen guten Job in vielerlei Hinsicht, auch Arbeitssicherheit, Zusammenarbeit mit der örtlichen Bevölkerung und den Behörden, Berücksichtigung der Umweltbelange usw. Wenn da nur nicht immer wieder der übertriebene Optimismus in Bezug auf die Ergebnisse wäre. Die realistischen Erwartungen sind gut genug.
Weiter in die Zukunft gedacht, sollte man im Auge behalten, dass das Vorkommen zwar ein großes ist, aber kein riesiges, das sich nicht in einigen Jahren mal erschöpft. Von daher ist es wichtig, dass hier nicht nur Gewinne erzielt werden, sondern sehr ordentliche Gewinne, die die Erschließung und den Erwerb weiterer Vorkommen erlauben. Die Firma ist sich dessen bewusst und hat entsprechende Schritte angekündigt und teils schon eingeleitet. Ich vermute, dass auch der für den April angekündigte Reverse Split der Aktien im Verhältnis 1:20 vor diesem Hintergrund zu sehen ist. Metro Mining wäre ab sofort kein Pennystock mehr, sondern würde eventuellen Partnern für Fusion/Übernahme (vielleicht durch Aktientausch) auf einem anderen Niveau begegnen können.
Als Fazit lässt sich sagen, dass die Seitwärtsbewegung des Kurses einerseits in der derzeitigen Produktionspause begründet ist, zum zweiten darin, dass die Entwicklung des Unternehmens im vergangenen Jahr zwar eine gute war, die auch ein gutes Fundament für die Zukunft gelegt hat, aber eben die gewohnt übertriebenen Erwartungen nicht erfüllen konnte, zum dritten ist die makroökonomische Entwicklung gerade jetzt mit allerhand Unwägbarkeiten behaftet und generell skeptischer zu beurteilen als in den vergangenen Jahren, was aber dadurch wohl aufgefangen wird, dass Metro Mining bezüglich seiner Fähigkeit, dauerhaft zu niedrigen Kosten produzieren zu können, an Sicherheit gewonnen hat.
Wenn Produktion und Verschiffung in dieser Saison in Kürze wieder richtig rund laufen, wenn in der 2. Aprilhälfte die Ikamba hoffentlich wieder zur Verfügung steht, rechne ich mit einer deutlichen Erholung des Kurses. Eine Zusammenarbeit oder ein Zusammengehen mit einer anderen Firma, vielleicht auch ein Kauf auf Aktienbasis zum Zweck der Gewinnung neuer Lagerstätten könnte die größte Überraschung in absehbarer Zeit darstellen und für einen entsprechenden Kursausschlag sorgen. Aber das ist spekulativ.
Würde hier auch gerne ein paar Euro investieren, vieles liest sich gut. Andererseits seltsames Kursverhalten, schon fast 5 Monate nur Seitwärtsbewegung.
Ein Rechenschritt fehlt in nachfolgender Darstellung: Die ungefähr ausgehandelten Preise von AUD 73,5 je Tonne entsprechen FOB derzeit etwa AUD 58,5 je Tonne.
Der Bericht für Q4/2025 ist raus. Wie man weiß, ist es wetterbedingt bescheiden gelaufen. Das EBITDA ist entsprechend auf AUD 12 je Tonne gefallen. Immerhin wurde bei 2 Mio. verschifften Tonnen noch ein Gewinn von AUD 24 Mio. erwirtschaftet.
Interessant: Es gibt laut neuester Mitteilung von Metro Mining Änderungen in der Führungsebene, was im Ergebnis eine Erweiterung des Personenkreises zur Folge hat. Kritische Beobachter auf Hotcopper befürchten die Ausbildung eines kostentreibenden Wasserkopfes. Optimistischer eingestellte Beobachter tendieren dazu, der Argumentation der Gesellschaft zu folgen: dass dieses verstärkte Bemühen dem Finden und der Umsetzung effizienter Maßnahmen dienen wird, mit deren Hilfe die operativen Kosten pro Tonne sich um weitere 20% senken lassen und Problemen bei der Verschiffung zukünftig besser begegnet werden kann. Schade zwar, dass das mit dem bisherigen Personal bisher im offenbar gewünschten Maße nicht gelungen ist, aber dass man statt eines "weiter so" nach neuen Wegen sucht, gibt Anlass, noch zuversichtlicher aufs Kommende zu schauen.
Durch das neueste Interview des CEO Simon Wensley wird deutlich, warum man die Kerkis so gerne noch beladen hätte. Es hätte dieses eine Schiff noch gebraucht, um die unvorteilhaften Legacy-Kontrakte restlos abgewickelt zu haben und mit ausgeglichener Bilanz (Cash = ausstehende Verbindlichkeiten) in die "Winterpause" gehen zu können. Wäre eine großartige Meldung gewesen. Aber letztlich spielt es keine große Rolle, dass die Legacy-Kontrakte nicht schon jetzt, sondern erst mit dem ersten Schiff nach der Winterpause abgehakt werden können. Es ist auch so mit den Leistungen des vergangenen Jahres eine großartige Ausgangssituation für 2026 erarbeitet worden.
Wetterbedingt hat man offenbar den Gedanken endlich aufgegeben, das letzte Schiff des Jahres 2025 noch beladen zu können. Die Kerkis ist unverrichteter Dinge abgedampft - die einzig richtige Entscheidung. Richtiger (und sparsamer) wäre es nur gewesen, weniger hoch zu pokern und dieses Schiff gar nicht erst zu ordern.
Die verschiffte Fördermenge im Dezember entspricht den Erwartungen. Damit ist auch die nach unten revidierte Jahresprognose gerade so erreicht. Also keine positiven Überraschungen. Trotzdem könnte damit die Erwartung sich erfüllen, dass eine in Aussicht gestellte Dividende für 2026 tatsächlich erstmals gezahlt wird oder andere den Kurs stützende Maßnahmen getroffen werden. Wenn alles gut läuft, besteht erhebliches Potential für eine positive Kursentwicklung.
Es gibt ein relativ aktuelles Interview mit dem CEO Simon Wensley vom 25.11.2025, bei dem er Aktienrückkäufe und die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung in Aussicht gestellt hat.
@JoeOswald gab es schon eine Ankündigung wann es Dividende geben soll
Fundamentaldaten schauen bei Metro Mining aktuell sehr gut aus.
- Steigende Bauxitnachfrage
- Schuldenabbau ist sehr fortgeschritten
- Aufnahme der Dividendenzahlung steht kurz bevor
- weiterhin steigende Bauxitförderung in dem Jahr bei MMI
Abwärtskorrekturwelle ist beendet. Die nächste Aufwärtswelle wird wahrscheinlich bis 0,17 bis 0,21 AUD gehen.Viel Erfolg für alle mit investierten Anlegern.
- Steigende Bauxitnachfrage
- Schuldenabbau ist sehr fortgeschritten
- Aufnahme der Dividendenzahlung steht kurz bevor
- weiterhin steigende Bauxitförderung in dem Jahr bei MMI
Grüß Dich. Ja ich bin noch dabei ( seit 2016
).
Man liest gar nichts mehr von Dir zu Metro Mining.
https://cdn-api.markitdigital.com/apiman-gateway/ASX/asx-res…
42 Nutzer haben Metro Mining im Portfolio und 107 unserer Nutzer haben Metro Mining auf der Watchlist.
Wie ist Ihre Meinung zu den Ergebnissen? Diskutieren Sie mit!

Mein Depot füllt sich weiter mit Metro.......
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1382318-1-10/bau…
