Diskussion zu MAX Automation AG (Seite 22)

eröffnet am 07.01.17 10:55:00 von
neuester Beitrag 02.09.20 14:10:59 von


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11.03.20 07:24:37
Beitrag Nr. 211 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.338.379 von teppichprofi am 10.01.20 15:34:02Jetzt geht auch Herr Krause

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12262883-dgap-adh…

Irgendwas stimmt doch bei MAX nicht. Abschreibungen auf Gesellschaften, die ein paar Jahre vorher noch als Heilsbringer gefeiert worden sind, Projekte die mangels elementarer Kostenkontrolle Riesenverluste gebracht haben, unverkäufliche Tochtergesellschaften, die nun weiter mitgezogen werden müssen, falsche Vorratsbewertungen, Personalkarussell und über all dem der "seltsame Großaktionär" Günther Holding, der gegen Aktien der MAX Unternehmen verkauft, die sich dann anschließend als Sanierungs- bzw. Pleitekandidaten herausstellen...

Klar scheint das Kerngeschäft zu laufen - aber das ganze Drumherum ist doch mehr als störend. Ist natürlich wie immer nur meine Meinung und keine Aufforderung an andere hier!
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12.03.20 15:48:14
Beitrag Nr. 212 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.957.009 von Huta am 11.03.20 07:24:37Bereits im Jan. und auch etwas davor hatte ich mich ja schon zu MAX geäußert. Und zwar in der Richtung, dass MAX Vorstand mal zu den Gerüchten Stellung beziehen sollte.
Da wurde ich als Wurst beschimpft. Nun ja mit dem Usernamen Maulheld darf man das ja vielleicht machen. Jedenfalls gab es keine Ermahnung und wurde auch nicht gelöscht. ( wo man doch sonst immer so schnell beim Löschen ist und die Bord-Regeln anmahnt!)

Ich habe zwar noch Aktien von MAX, bin aber schon lange wegen der Unsicherheiten enttäuscht.
Das da bei MAX Abgänge von Personal kommen hatte ich eigendlich schon früher erwartet.
Na ja mal abwarten.
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12.03.20 17:53:46
Beitrag Nr. 213 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.980.970 von teppichprofi am 12.03.20 15:48:14in 5 Tagen haben wir den Geschäftsbericht. Dann ist es Zeit Entscheidungen zu treffen.
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15.03.20 16:42:44
Beitrag Nr. 214 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.983.685 von Gast20 am 12.03.20 17:53:46Danke für den Hinweis, hatte ich aber im Kalender eingetragen.
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03.04.20 11:59:03
Beitrag Nr. 215 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.983.685 von Gast20 am 12.03.20 17:53:46Welche Entscheidung hast du getroffen, oder wirst du noch treffen?
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20.04.20 16:56:16
Beitrag Nr. 216 ()
Sorry für die späte Antwort :)

Ich bleib mal investiert. Hab aufgrund der Finanzlage (EK-Quote von nur 20%) schon ein ungutes Gefühl, aber zumindest ist der Konzernumbau größtenteils abgegschlossen.

Die Liquiditätslage scheint gut, zumindest die Liq. 2+3. Grades. Über die Schuldentilgungsdauer lässt sich leider nicht viel sagen solange wir keinen aussagekräftigen Cash-Flow haben. Die behaltenen Tochterunternehmen sind für mich immer noch vielversprechend. Auch die neue Aufteilung in die drei Hauptgeschäftsfelder und die Miteinbindung derer Geschäftsführer in den Verwaltungsrat gefällt mir.

Sollte nach dieser Krise wirklich ein Teil der Produktionen von China nach Europa zurückgeholt werden bietet das auch Chancen für die MAX (speziell Automatisierung).

Ich gehe davon aus, dass die ersten zwei Monate in 2020 gut angelaufen sind und ab März der Einbruch folgt. Die Finanzprognose wurde bisher noch nicht berichtigt, was ich für ein gutes Zeichen halte. Der Rückzug von Andreas Krause ist bedauerlich und ich bin gespannt wer ihn ersetzen wird.
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30.04.20 08:36:12
Beitrag Nr. 217 ()
gut... jetzt ist meine größte Befürchtung auch wirklich eingetreten. Bin gespannt wie sich die Ergebniswarnung auf den Kurs auswirkt. Wenn das Management von keiner starken Auswirkung auf das erste Quartal schreibt xD und dann das EBITDA nur 0,3 Mio innerhalb 3 Monate beträgt, bei geplanten 16-20 Mio für das Gesamtjahr.

Da kannst dir ausrechnen, dass dieses Jahr wieder ein satter Verlust in den Büchern steht. Einfach nur spitzenklasse wie man einen Konzern mit Fehlentscheidungen so runterwirtschaften kann.
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30.04.20 10:00:13
Beitrag Nr. 218 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.510.419 von Gast20 am 30.04.20 08:36:12Für mich bleibt die Rolle des Großaktionärs Günther Holding fraglich. Zur Erinnerung: Eingekauft hat man sich seinerzeit indem man diverse Gesellschaften gegen Aktien in die MAX eingebracht hat.

Genau diese Gesellschaften müssen nun, nur ein paar Jahre später, nahezu komplett abgewickelt werden und führen dabei zu extrem hohen Verlusten und (mMn entscheidender) eben auch zu unguten Bilanzstrukturen (Eigenkapital? Verschuldung?).

Übrig bleibt im Grunde nun nur noch ein Gemischtwarenladen, der kaum irgendwelche Synergien zwischen den einzelnen Gesellschaften hat (und wenn dann eine Vecoplan, die man noch vor zwei Jahren loswerden wollte, zum Hoffnungsträger wird, erscheint mir das strategisch auch nicht wirklich nachhaltig)! Und letztendlich ist mit auch nicht wirklich klar, wie denn die Ertragskraft der verbliebenen Gesellschaften aussieht und wie der Cashflow. Reicht der z.B. um die sicher durchaus nennenswerten Schulden aus den Abwicklungen der "schlechten" Beteiligungen zu finanzieren oder wird es zeitnah eine Kapitalerhöhung gegen (müssen)?

Solange die Lage noch so unübersichtlich ist (auch die Tatsache, dass man jetzt nur noch über das EBITDA als Bezugsgröße berichtet und nicht mehr über das EBIT ist mMn in der Lage, in der sich MaX befindet eher unseriös) und man nicht genau weiß, wie die Bilanz nach Abwicklung der ganzen ehemaligen Günther-Gesellschaften aussieht, lasse ich die Finger von den Aktien...
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30.04.20 11:28:36
Beitrag Nr. 219 ()
Ganz allgemein finde ich Ihren letzten Absatz sehr interessant und das deckt sich mit meiner Beobachtung / Erfahrung.

Unternehmen die einen EBITDA berichten und das EBIT unter den Tisch fallen lassen, wollen verschleiern, dass sie wenig profitabel sind. Kann man das so sehen? Das Problem des EBITDA ist das D, denn Abschreibungen sind per se nichts positives, wesentlich problematischer allerdings ist das "A". Da kann man viel hineinpacken. Und es gibt kaum Regeln. Amortisation ist ein Windei und fördert die Phantasie der Zahlenhexer.

Zudem wird regelmäßig mit einer "tollen EBITDA-Marge" von 10 oder 12% Prozent geprahlt. Was sind denn 12%? Was bleibt da unter dem Strich übrig? Mit Glück eine schwarze Zahl.
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30.04.20 21:57:09
Beitrag Nr. 220 ()
ja gebe euch beiden recht. Schätze dass die Angabe des EBITDA im Zuge des Konzernumbaus geeigneter ist um die Ertragslage mit Vorjahren zu vergleichen. (Stichwort Sonderabschreibungen)

Bei einer Ergebnisberichtigung dieser Art ist die Angabe des EBITDA überflüssig. Im Lagebericht des GJ 2019 steht, dass die Liquidationsprozesse das Ergebnis im HJ1 2020 nochmals minimal belasten werden. Man wollte die Anleger wohl nicht mit einem negativen EBIT schocken (das nicht aus Corona sondern Sondereffekten resultiert).

Eine Kappung der Prognose ohne Zusatzangaben wäre ausreichend gewesen. Bei den Q1 Zahlen kann sich dann jeder ein Bild über die Tatsachen machen.

Bin persönlich noch unschlüssig wie ich mit meinem Bestand an Aktien weiter vorgehen soll. Bin seit Anfang 2017 dabei und wollte eigentlich langfristig in den Automationsboom investieren. Anscheinend leider die falsche Aktie erwischt.
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