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ElringKlinger „Elring – Das Original“


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10.12.2016 Dettingen/Erms
Der Chef des Autozulieferers Elring Klinger rechnet mit einer langsamen Umstellung der Zulieferindustrie durch die Elektromobilität. „Wir brauchen für Elektromobilität einen langen Atem“, sagte Firmenchef Stefan Wolf der Deutschen Presse-Agentur. „Für die nächsten drei Jahre erwarte ich noch keinen massiven Hochlauf der Elektromobilität, weil die Fahrzeuge derzeit erst entwickelt werden.“ Der gesellschaftliche Druck sei zwar immens, so Wolf. Jedoch: „Das Ziel der Grünen, den Verbrennungsmotor ab 2030 zu verbieten, halte ich für unrealistisch.“

Elring Klinger hat längst begonnen, sich ein Standbein in der Elektromobilität aufzubauen. Der Bereich macht bislang aber nur zwei Prozent der Umsätze aus und wirft keinen Gewinn ab. „Dass unser Segment „E-Mobility“ so klein ist, liegt an den Stückzahlen“, sagte Wolf. „Wir erwarten keine bedeutenden Gewinne in den nächsten drei Jahren, aber wir müssen weiter dabei bleiben, um unsere Kompetenz in diesem Bereich zu zeigen.“ Zuletzt hatte Wolf deshalb die Übernahme eines Spezialisten für Elektro-Antriebsstränge verkündet.

Sollte die Nachfrage anziehen, sei es kein Problem, die Produktionskapazitäten anzupassen, so Wolf. Elring Klinger verfüge über relativ viele Universalmaschinen. „Da spielt es keine Rolle, ob wir darauf Zylinderkopfdichtungen, Spezialdichtungen oder Abschirmteile fertigen.“
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27.10.2016
ElringKlinger stellt weitere Weichen für die Mobilität der Zukunft

- Erwerb von Anteilen an der hofer powertrain Engineering-Gruppe und der hofer powertrain products GmbH

- Strategische Weiterentwicklung von ElringKlinger im Bereich der innovativen Antriebssysteme für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

Die ElringKlinger AG erwirbt eine strategische Beteiligung von 27% an dem Engineering- Unternehmen hofer AG. Die Transaktion beinhaltet zudem eine 53%ige Mehrheitsbeteiligung von ElringKlinger an der Tochtergesellschaft hofer powertrain products GmbH der Nürtinger Firmengruppe. Der Kaufpreis der gesamten Transaktion liegt im zweistelligen Millionenbereich und wird nach dem Closing geleistet, das nicht vor dem 1. Januar 2017 erfolgen wird. Ab dem Closing-Datum wird auch die Tochtergesellschaft hofer powertrain products GmbH bei ElringKlinger vollkonsolidiert.
ElringKlinger: Mehr als Zylinderkopfdichtungen

Mit Kunststoff-Leichtbauteilen in die Zukunft

Wie in der gesamten Automobilindustrie spielt das Thema Leichtbau auch bei ElringKlinger seit einiger Zeit eine große Rolle. Permanent wird an neuen Technologien und innovativen Produkten gearbeitet, denn die Anforderungen an Funktionalität, Sicherheit, Stabilität, Umweltverträglichkeit, Design und Komfort sind hoch. Der Zulieferer kann auf einen entscheidenden Vorteil zurückgreifen: Er verfügt über umfassende Werkstoff-, Prozess- und Fertigungskompetenz und kann daher auch für die Karosserie maßgeschneiderte Leichtbauteile anbieten. Sogenannte Polymer-Metall-Hybride (PMH) für Cockpit und Frontend sind die neuen Hoffnungsträger aus der Dettinger Ideenschmiede.

„Hydroformed Hybrid“-Bauteile

Sie werden in einem Kombi-Werkzeug als sogenannte HFH-Bauteile hergestellt. „HFH“ steht für „Hydroformed Hybrid“, das heißt per Innenhochdruck-Umformung und Kunststoffspritzgießen hergestellte Hybridbauteile. Zuerst wird ein in einem Strangpressverfahren hergestelltes dünnwandiges Aluminiumrohr automatisiert in ein Werkzeug eingelegt. Nach Schließen der Werkzeughälften wird ein flüssiges Medium mit einem Druck von bis zu 1.000 bar in den Innenraum des Rohrs gepresst. Durch den starken Druck verformt sich entsprechend die Geometrie des Werkzeugs. Dann folgt das Kunststoffspritzgießen. Hierbei spritzt man den geschmolzenen Kunststoff unter Temperatur und Druck in das Werkzeug ein, der sich dort in der Kavität und um das verformte Rohr verfestigt. Anschließend wird das Hybridbauteil automatisch entnommen und den nachfolgenden Bearbeitungsprozessen zugeführt. Cockpitquerträger in HFH-Technologie

Ein Cockpitquerträger in HFH-Technologie vereint zum Beispiel hohe Funktionalität mit geringem Gewicht. Er trägt Instrumententafel, Lenksäule, Heizungs- und Lüftungsmodule, Airbags, Handschuhkasten, Mittelkonsole sowie weitere Ausstattungselemente und verbindet sie sicher mit der Fahrzeugkarosserie. Kurzum: eine kreative Leichtbaulösung durch die intelligente Kombination von Kunststoff und Metall. Des Weiteren kann ein in Hybridbauweise hergestelltes Frontendteil als Träger für den Ladeluftkühler, die Scheinwerfermodule, den Spritzwasserbehälter, das Signalhorn, das Abstandsradar-Modul oder die Luftansaugung fungieren.

Zudem stützt es die Motorhaube ab. ElringKlinger setzt zur Gewichtsreduktion eine Kombination aus Polymerspritzguss, metallischen Blechen und Innenhochdruckumformung von Metallrohren ein. Entwickelt wurde diese weltweit führende, mit zahlreichen Patenten abgesicherte Technologie in Kooperation mit einem großen deutschen Automobilhersteller, in dessen Fahrzeugen die neuen Hybridbauteile auch zum Einsatz kommen werden.
ElringKlinger Aktionärsstruktur






11.01.2017
Stefan Fuss übernimmt Vorsitz der Geschäftsleitung der ElringKlinger-Tochtergesellschaft Hug Engineering AG

Stefan Fuss hat mit Wirkung zum 1. Januar 2017 den Vorsitz der Geschäftsleitung des schweizerischen Abgasreinigungsspezialisten Hug Engineering AG übernommen. Er folgt auf Mark Fellmann, der in leitender Position zur Muttergesellschaft innerhalb des ElringKlinger-Konzerns zurückkehrt.

Stefan Fuss (Jahrgang 1962) studierte Chemische Technologie an der Fachhochschule Darmstadt. Sein beruflicher Werdegang führte ihn zunächst zur Degussa AG und später zur Süd-Chemie AG (heute Clariant), wo er in verschiedenen leitenden Positionen international tätig war. Im Jahr 2010 wechselte er zum Technologiekonzern Heraeus als Leiter des Geschäftsbereichs 'Catalysts'. 2015 übernahm er die Verantwortung für Marketing & Sales in der Geschäftsleitung von Heraeus Metal Management.

Durch die Erschließung neuer Märkte soll die globale Präsenz des Unternehmens in den kommenden Jahren deutlich gestärkt und somit die führende Rolle im Bereich Abgasreinigungstechnologie weiter ausgebaut werden.
Warum ein neuer Block für ElringKlinger? Wir haben doch schon einen lang laufenden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.086.642 von dr.wssk am 15.01.17 09:40:54ist o.k sind wir nicht @alle Selbstdarsteller, @physik hat einen bei Auden aufgemacht?
@freibauer einen bei tele columbus
;)
Der richtige Antrieb

Weltkonzerne wie VW, Daimler, Audi oder Bosch vertrauen auf die Kompetenz des Nürtinger Unternehmens hofer powertrain. Die hofer-Gruppe entwickelt und produziert hocheffiziente Antriebe sowie Mess-, Prüf- und Produktionstechnik. Einer der bedeutendsten Meilensteine in der Geschichte des Erfolgsunternehmens ist in Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Gustav Epple entstanden: die hauseigene hofer-Manufaktur.

An dem von Epple gebauten Versuchs- und Produktionsstandort wurden prompt und flexibel kundenspezifische Kleinserien entworfen und gefertigt. Die Bauzeit für diese anspruchsvolle, innovative Immobilie hat nicht einmal ein Jahr betragen.
Seit Juli 2015 beliefert das ElringKlinger-Tochterunter­nehmen new enerday den weltgrößten Hersteller von Windenergieanlagen mit einem innovativen Brennstoffzellensystem.

Seit Vertragsunterschrift hat new enerday seine Systeme bereits nach Deutschland, Polen und Schottland ausgeliefert, um die Stromversorgung während des mehrmonatigen Errichtungszeitraums von neuen Windkraftanlagen sicherzustellen. New enerday betreibt dazu eine Flotte von einem Dutzend mobilen Brennstoffzellensystemen, die temporär an den Kunden vermietet werden. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Flotte erweitert.


Verbrennungsmotoren arbeiten immer effizienter. Was Autofahrer und Umwelt freut, bedeutet für die Automobilzulieferer eine Herausforderung. Denn der Katalysator, der die Schadstoffe im Abgas unschädlich macht, arbeitet erst effizient, wenn er die erforderliche Betriebstemperatur erreicht – und diese liegt bei mehr als 200 Grad Celsius. Nach einem Kaltstart gilt es daher, das Abgas möglichst ohne Wärmeverlust zum Kat zu leiten. Besonders effektiv leisten das Abschirmteile, die ElringKlinger unter dem Namen „ElroTherm D“ im Markt verkauft. Das aus je einer Lage Edelstahl und Silicatfasern bestehende Material wird dabei um alle wärmeführenden Bauteile montiert, vom Abgaskrümmer über den Turbolader bis hin zum Katalysator selbst. Die sehr gute Isolierung hat weitere Vorteile: Zum einen sinkt der Verbrauch, weil nach einem Kaltstart weniger Kraftstoff ein­gespritzt werden muss. Zum anderen dämpft ElroTherm D auch das Geräusch in der Abgasanlage deutlich.
24.01.2017
Breite Angebotsvielfalt auf der ›KPA Kunststoff Produkte Aktuell‹
Erste B2B-Messe für Kunststoffprodukte startet Ende März in Ulm


Ein Aussteller von vielen ist die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH, die sich auf die Herstellung von PTFE Dichtungen, Baugruppen, Konstruktionselementen, Schläuchen und Wärmetauschern aus Hochleistungskunststoffen spezialisiert haben.

Bei ElringKlinger Kunststofftechnik können Dichtungen und Konstruktionsteile, die die Kernkompetenz des Unternehmens ausmachen, besichtigt werden. Das Unternehmen erhofft sich von dem Messeauftritt ganz gezielt mehr Umsätze mit deutschen Kunden, so Dietlinde Zürn (Vertrieb & Marketing).
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