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Der wohl heißeste Gentech-Startup der letzten 10 Jahre (Seite 7)

eröffnet am 17.01.17 16:29:58 von
neuester Beitrag 30.03.21 19:03:22 von


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21.07.17 17:03:46
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.298.797 von herding am 11.07.17 09:54:57
Du liegst falsch
Nimm das bitte nicht persönlich, aber du schreibst Nonsens.

CRISPR hält nicht nur esenzielle Patente, sondern entwickelt selbst Gentherapien. Schau dir einfach die Produkt-Pipeline an.

Die vor der Entdeckung von CRISPR eingesetzten gentechnischen Methoden sind Jahrzehnte alt. Solche Durchbrüche wie CRISPR sind eine Seltenheit.

Das besondere an den CRISPR-Verfahren ist, dass sich Gene gezielt verändern lassen - und die Fehlerquote im Vergleich zu den alten Verfahren um viele Größenordnungen geringer ist.
Ich bezweifle, dass in der belebten Welt noch signifikant besseres finden wird. Schließlich sind gewisse Fehlerquoten evolutionär ein Vorteil.

Eventuell wird in 30 bis 50 Jahren ein subnanotechnologisches Verfahren entwickelt, das mit chirurgischer Präzision die DNA gewebe- und zellspezifisch korrigiert.

Bis dahin versuche ich mein Glück mit CRISPR-Therapeutics, Editas, Intellia und Cariboo
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22.07.17 21:35:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.372.622 von Nebiim am 21.07.17 17:03:46
Zitat von Nebiim: Nimm das bitte nicht persönlich, aber du schreibst Nonsens.

CRISPR hält nicht nur esenzielle Patente, sondern entwickelt selbst Gentherapien. Schau dir einfach die Produkt-Pipeline an.


Keine Frage, die ruhen sich nicht auf ihren Patenten aus, sondern forschen weiter. Ich meine nur: Die verkaufen keine Laborausrüstung und und keine Labortests für andere, die machen keine Auftragsstudien für andere, die entwickeln keinen Impfstoff gegen Zika binnen Monaten, sondern die entwerfen halt die Zukunft der Gentherapie. Deshalb verdienen sie halt jetzt noch kein Geld sondern vielleicht einmal später. Falls sie wirklich eine Heilung von Mucoviszidose und Morbus Duchenne etwas schneller entwickeln werden als andere und falls sie dann auch was damit verdienen.

Die großen Erfinder der Weltgeschichte waren nicht regelhaft die, die dann auch bei der Vermarktung erfolgreich waren! Otto, Diesel und Daimler haben Motoren und Autos erfunden, und das wars dann. Peugeot und Ford aber haben in der Folge damit die Massen bedient.

Zitat von Nebiim: Die vor der Entdeckung von CRISPR eingesetzten gentechnischen Methoden sind Jahrzehnte alt. Solche Durchbrüche wie CRISPR sind eine Seltenheit.

Das besondere an den CRISPR-Verfahren ist, dass sich Gene gezielt verändern lassen - und die Fehlerquote im Vergleich zu den alten Verfahren um viele Größenordnungen geringer ist.
Ich bezweifle, dass in der belebten Welt noch signifikant besseres finden wird. Schließlich sind gewisse Fehlerquoten evolutionär ein Vorteil.

Eventuell wird in 30 bis 50 Jahren ein subnanotechnologisches Verfahren entwickelt, das mit chirurgischer Präzision die DNA gewebe- und zellspezifisch korrigiert.

Bis dahin versuche ich mein Glück mit CRISPR-Therapeutics, Editas, Intellia und Cariboo


Naja, was man allgemein hört, ist aber doch, dass zu Crisp/Cas9 Abwandlungen und Alernativen schon jetzt nicht nur gesucht, sondern auch gefunden werden, siehe dieser Artikel aus "nature", der schon vor 11 Monaten erschienen ist:

http://www.nature.com/news/beyond-crispr-a-guide-to-the-many…
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24.07.17 23:22:17
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.377.980 von herding am 22.07.17 21:35:20
Zitat von herding: ... Ich meine nur: Die verkaufen keine Laborausrüstung und und keine Labortests für andere, die machen keine Auftragsstudien für andere, die entwickeln keinen Impfstoff gegen Zika binnen Monaten, sondern die entwerfen halt die Zukunft der Gentherapie. Deshalb verdienen sie halt jetzt noch kein Geld sondern vielleicht einmal später. Falls sie wirklich eine Heilung von Mucoviszidose und Morbus Duchenne etwas schneller entwickeln werden als andere und falls sie dann auch was damit verdienen.


Falsch. CRIPSR Therapeutics kooperiert mit großen Unternehmen. Außerdem verdient CRISPR Therapeutics an allen Produkten mit, die mit der patentierten Technologie bei Intelia, Cariboo etc. entwickelt werden. Also nicht nur für weiße, sondern auch grüne und blaue Gentechnologie.

Zitat von herding: Die großen Erfinder der Weltgeschichte waren nicht regelhaft die, die dann auch bei der Vermarktung erfolgreich waren! Otto, Diesel und Daimler haben Motoren und Autos erfunden, und das wars dann. Peugeot und Ford aber haben in der Folge damit die Massen bedient.


Der Vergleich hinkt. Außerdem: Das Marketing von CRISPR ist nicht schlechter als bei irgendwelchen Klitschen, für die du hier die Werbetrommel rührst.

Zitat von herding: Naja, was man allgemein hört, ist aber doch, dass zu Crisp/Cas9 Abwandlungen und Alernativen schon jetzt nicht nur gesucht, sondern auch gefunden werden, siehe dieser Artikel aus "nature", der schon vor 11 Monaten erschienen ist: http://www.nature.com/news/beyond-crispr-a-guide-to-the-many-other-ways-to-edit-a-genome-1.20388


Du solltest den ganzen Artikel lesen, dann wäre dir evtl. nicht entgangen, dass die Alternativen noch weit von der Marktreife entfernt sind. Nur Cpf1 ist bisher für weiße Gentechnik brauchbar, doch da hängen CRISPR-Patente mit drin.

Wie auch immer. CRISPR/Cas9 hat seine Vor- und Nachteile wie alle anderen Methoden auch. Für einen Vorsprung bei der Entwicklung neuer med. Therapien reicht es. Auf neue und bessere Alternativen zu warten, ist kontraproduktiv. Nach deiner Argumentation würde es keinen medizinischen Vorsprung geben, weil alle erst mal auf bessere Verfahren warten. Weil Raum für Verbesserung gibt es ja immer.
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25.07.17 12:50:06
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.388.364 von Nebiim am 24.07.17 23:22:17Ich bring hier keine Klitschen rein in die Diskussion, Genscript Biotech ist mit einer Marktkapitalisierung von 778 Mio € größer als die hier diskutierte Cripr Therateutics.

Das wird jetzt aber sinnlos zwischen nur uns beiden, wer liest denn hier sonst noch aktuell mit?
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26.07.17 18:16:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.390.396 von herding am 25.07.17 12:50:06Hier lesen mehr mit wie so manche denken:D
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28.07.17 18:35:02
Nächste Runde um unser :D Patent
http://www.sciencemag.org/news/2017/07/ding-ding-ding-crispr…

Mit Googel Übersetzt

Die University of California (UC) hat eine weitere legale Salve in der anhaltenden Patentschlacht über CRISPR, die revolutionäre Gen-Editing-Technologie, die eine Milliarden-Dollar-Industrie hervorgebracht hat, abgefeuert.

UC führt eine Gruppe von Streitkräften, die behaupten, dass das US Patent Trial and Appeal Board (PTAB) falsch mit dem Broad Institute in Cambridge, Massachusetts und zwei Partner-Harvard University und dem Massachusetts Institute of Technology in Cambridge - im Februar, wenn es regierte Dass die breite Gruppe die Verwendung von CRISPR in eukaryotischen Zellen erfunden hat. Nach diesem Urteil bewegte sich UC das Schlachtfeld zum U.S. Court of Appeals für den Federal Circuit. In einem 25-Juli-Brief an den Federal Circuit, die UC-Gruppe behauptet, dass PTAB "ignoriert Keyproof" und "machte mehrere Fehler".
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30.07.17 10:33:12
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.414.994 von lemminge am 28.07.17 18:35:02Man begründet also die Berufung genau so, wie man bereits erfolglos das verlorene Verfahren begründet hat. Von der Anwendung der Genschere an isolierter DNA ist sei es ein banaler und nicht patentwürdiger Schritt gewesen, die Genschere dann auch an der DNA innerhalb einer lebenden Zelle anzuwenden.

Dabei haben doch, bevor die Anwendung in der Zelle gelang, unsere beiden Heldinnen genau diesen Schritt als nicht sicher zu bewerkstelligen bezeichent. Jedenfalls eine der beiden, Frau Doudna oder Frau Carpentier. War es nicht so?

Es gibt also keine neuen Gesichtspunkte, man wird also auch weiterhin das Broad Insititute nicht von den Patentrechten ausschließen können, somit keine gute Nachricht für Crispr Therapeutics?
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03.08.17 11:15:41
Wer war heute morgen um 6 Uhr schon vor dem Fernseher? BBC brachte diese Schlagzeite:

http://www.bbc.co.uk/programmes/b08z98b1

Erfolgreiche Crispr-Anwendung zur Korrektur der DNA von Männern, die Ihren Kindern ansonsten unausweichlich eine schon im Kindesalter tödliche Herzmuskelerkrankung (Hypertrophe Kardiomyopathie) übertragen würden. 3/4 der gewonnenen Embryos gesund.

Hab ich das richtig verstanden? Der Durchbruch schon heute und nicht erst in 10 Jahren?
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03.08.17 14:07:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.414.994 von lemminge am 28.07.17 18:35:02auch in "nature":

https://www.nature.com/news/crispr-fixes-disease-gene-in-via…
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03.08.17 17:40:52
Die Veränderungen an menschlichen Embryos, die eine Arbeitsgruppe um Hong Ma und Nuria Marti-Gutierrez von der Oregon Health & Science University in Portland nun in "Nature" veröffentlichte, dürften wohl eine neue Phase der medizinischen Grundlagenforschung einläuten. Das Team reparierte nicht nur einen Gendefekt – wie zwei andere Gruppen zuvor –, sondern umging auch zwei gravierende Hürden, die die Nutzbarkeit des Verfahrens in der Medizin grundsätzlich in Frage stellten.

Erst im Juni hatte eine Studie an Mäusen Indizien dafür ergeben, dass die Genschere an vielen unerwünschten Orten im Erbgut schneidet. In der neuen Studie machte sich die Arbeitsgruppe deswegen große Mühe, solche als Off-Target-Effekte bezeichneten Erbgutschäden auszuschließen. Die in der Veröffentlichung präsentierten Daten machen zuversichtlich, dass das gelungen ist.

http://www.spektrum.de/kolumne/gute-aussichten-fuer-crispr-c…
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