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Folgende Situation (Österreich). Beim Broker im Ausland muss man nicht sofort die Gewinne versteuern. Sondern am Ende des Jahres. In Österreich beträgt die Steuer auch auf Spekulationsgewinne 27,5%. So. Rein hypothetische folgende Situation. Ich habe 1000€ Einsatz. Habe viel Glück, weil gezockt und mache 11000€ im Frühling. ich müsste jetzt 10000€ versteuern zu 2750€. Aber da es ein ausländischer Broker ist, am Ende des Jahres im Steuerausgleich. Man kann aber Verluste gegenrechnen. Was ist wenn ich die 2700€ in hoch spekulative Aktien stecke. Wenn ich jetzt 2700€ Verlust mache, könnte ich die 2700 Verlust gegen die 2700 Gewinn rechnen? Hätte quasi die Chance auf hoch Spekulative Zocks, aber könnte nichts verlieren? Seh ich das richtig? Ist das legal? ist das eine Grauzone? Hab ich einen Knick in der Logik? Will nichts machen was nicht rechtlich wäre, daher frage ich nach.

mfg
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.128.966 von MarlonBrando153 am 20.01.17 19:18:19korrektur: 2700 Verlust gegen die 2700 Kest gegenrechnen
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.128.966 von MarlonBrando153 am 20.01.17 19:18:19Denkfehler von Dir!

Gewinn-Verlustrechnung würde folgendermassen aussehen:

11000 - 1000 (Dein Einsatz) = 10000 Gwinn.

Jetzt kommt dein 2. Deal, wo du 2700 in den Sand setzt.

Dadurch mindert sich dein Gewinn auf dann 7300.

Und auf diese 7300 müsstest du dann die Steuer bezahlen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.130.022 von Datteljongleur am 20.01.17 21:34:37Weiterer Denkfehler 7300€ - Freibetrag

Darauf musst du Abgeltungssteuer bezahlen
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.130.022 von Datteljongleur am 20.01.17 21:34:37Und wie werden dann Verluste gegengerechnet?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.128.966 von MarlonBrando153 am 20.01.17 19:18:19Folgende Situation (Österreich). Beim Broker im Ausland muss man nicht sofort die Gewinne versteuern. Sondern am Ende des Jahres

Soll das heissen dass der Broker am Ende des Jahres die Steuer abzieht? Was ich persönlich nicht glaube.

Effektiv müsstest du eine Aufstellung mit jeder abgeschlossenen Transaktion abgeben um den Gewinn dem Finanzamt mitzuteilen. In wie weit dein Finanzamt sich damit zufriedengibt kann ich nicht sagen. Es kann sogar sein dass sie Einzelbelege wollen. Aber das dürfte dann ja alles kein Problem sein.

Sollte es tatsächlich so sein dass der Broker im Ausland am Jahresende eine Steuer einbehält dürfte er dann automatisch die Verlusttrades gegengerechnet haben und dann den verbleibenden Gewinn versteuern. Wie gesagt das glaube ich aber nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.132.926 von 1erhart am 21.01.17 17:16:18der broker behält die steuer nicht ein. ich muss sie extra abführen im steuerausgleich am ende des jahres (darum sind ja alle daytrader bei ausländischen brokern)... das ist es ja. darum bin ich so verwirrt. und nirgends steht das explizit wie ich das hier frage.

(freibetrag abzug)

portfolio 3700 cash.

deal 1. 1000 einsatz. 11k gewinn. = 10k gewinn
deal 2. 2700 einsatz. komplett verlust. 2700 verlust.

wieso muss ich dann 10k-2,7k rechnen und DANN versteuern. dann könnte man garnicht verluste gegenrechnen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.132.959 von MarlonBrando153 am 21.01.17 17:22:41Wieso du versteuerst die 10000 Gewinn minus 2700 Verlust also zu versteuernder Gewinn = 7300
Nur wirst du das ganze deinem Finanzamt belegen müssen und zwar lückenlos. Am Besten wäre wenn du vom Broker eine Erträgnisaufstellung erhältst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.133.007 von 1erhart am 21.01.17 17:40:31achso. ich hatte den denkfehler drinnen, dass ich den verlust 1:1 von der Kest die zu zahlen ist abziehen kann :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.133.037 von MarlonBrando153 am 21.01.17 17:48:36Das wäre aber schön, da wären wir aber alle Millionäre in kurzer Zeit, und sogar in Euro nicht in Schillingen. :laugh::laugh::laugh:

Wie gesagt du musst das Ganze halt in Schriftform sauber belegen und bei deiner Steuererklärung angeben. Nehme an es ist im 18. Bundesland auch nicht viel anders als in Deutschland.
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