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Million-Projekt von Oli Klemm und weitere Coaching-Projekte (Seite 263)


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Sorry, aber das ist falsch.....
Es gibt ne Kassa-Future-Arbitrage bei Indizes.... und deren enthaltene Aktien erfahren im Handel, bei Kurssteigerungen, eine Wertschöpfung.
Das jemand zwangsläufig arm werden muss beim Future-handel, ist somit falsch.

Schon oft thematisiert im Forum, wird leider trotzdem immer wieder falsch behauptet.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.010.045 von Nutellatrader am 20.10.18 11:32:34
Zitat von Nutellatrader: "Es geht auch ohne Volumen, TPO, Footprints und dem ganzen Plunder. Das Zeug ist gerade hip und lässt sich prima verkaufen, weils richtig schön kompliziert ist."

Natürlich geht es auch ohne. Es geht alles. Die Frage ist nur, was man für Ziele im Trading hat. Markttechnisches Wissen, technische Analyse sind meiner Meinung nach sowieso die Grundvoraussetzungen, die man als Trader mitbringen muss. Wenn man sich halbwegs professionell in kleinen Zeiteinheiten in einem Index Future bewegt, dann sind die Infos aus dem TPO, VP, usw. wichtig. Auch die Level 2 Infos (Orderbuch etc.) Ich kenne da keinen, der das nicht nutzt. Ich kenne auch keinen, der professionell handelt, der in CFDs unterwegs ist. Ein guten Einblick in den Handel professioneller Future-Trader geben die Youtube Channel der Prop-Firmen, wie zum Beispiel: Axia Futures. So sieht das Trading der Profis im Future in der Realität aus. Und zwar nicht erst seit ein oder zwei Jahren. Wie auch immer genutzte Volumendaten gehören zum professionellen Handel im Future dazu. Wenn ich zum Beispiel sehe, dass im Fdax in einer unscheinbaren 4 Punkte Kerze 500 Stücke gehandelt werden, dann ist das für mich relevant. Im blanken Chart sieht man das nicht.

Grüße, Dennis


Hallo Dennis
Ein treffend formulierter Beitrag.
Wer in besagten kurzen Zeiteinheiten in Futures unterwegs ist, der kommt gar nicht drum herum.
Ich kenne eine Reihe von Daytradern, die auf zentrale Informationen verzichten und dennoch erfolgreich sind.
Ja, es geht auch ohne den "MP-Kram"
Aber: MIT geht es wesentlich besser.
Das Problem ist jedoch folgendes:
Ohne ein grundlegendes Verständnis von Börse und vom Agieren der unterschiedlichen Marktteilnehmern und deren jeweilige Interessen nützt es einem gar nichts.
Dieses Wissen muss jeder Trader sich mühsam über lange Jahre aneignen.
UND er muss seinen eigenen Mindset kennen und stets selbstkritisch sein.
Kein Coach kann einem das abnehmen.
Ein guter Coach (es gibt solche) wird immer nur sehr wenige Schüler nehmen.
Er wird sie individuell "abholen" und sie langsam und systematisch aufbauen.
Er wird sie nach deren Zielen befragen und wissen wollen, welche Ziele sie auf anderen Gebieten hatten, und wie sie erreicht wurden.
Und wenn die Ziele nicht erreicht wurden, nach den Gründen fragen.
Und so weiter.
Bei einem wirklich guten Coach muss man sich richtiggehend bewerben.
Schriftlich.
Erst danach folgt ein mindestens einstündiges Gespräch um zu klären, ob man zusammen passt.
Was im Internet als "Coaching" verkauft wird ist meist professionelle Abzocke von Illusionsgetriebenen Börsenneulingen.

Was allerdings eine gute Sache ist:
Webinare, um neue Technken zu erlernen oder in eine bislang nicht beachtetet Welt einzutauchen, die zusätzlichen Gewinn bringt.
Beispielsweise das Erlernen von Optionshandel.

Was immer man draus macht.
Entweder reines Short Options trading,
oder - wie in meinem und Tradeholics Fall - die Kombination aus beiden Welten.
Auf diese Weise kommt man heraus aus dem ewigen und oft frustranen Klein-Klein des Daytrading hin zu weit lukrativerem Langfristhandel mit Optionen und Futures.
Insbesondere lässt man die nervtötende Stop-Diskussion hinter sich.
Man braucht keine Stops, wenn man so handelt wie wir.
Aktuell sind wir seit zwei Wochen mit mehreren Futures im Gold und im Silber unterwegs.
Die zehnjährigen Bonds kommen vermutlich nächste oder übernächste Woche, abhängig von der Entwicklung der CoT Daten und des Ölpreises, bzw. dem Eurodollar
als Long Futures ins Depot.
Wir haben begonnen Bull Put Spreads aufzusetzen, die bereits weit in den Gewinn gelaufen sind und nutzen diese Positionen um anschliessend die SPAN Margin für die Futures sehr niedrig zu halten, bzw. sie als Risikobegrenzung für den Krisenfall umzubauen.
Schaut einmal, welche Gewinnmöglichkeiten langfristige Futures positionen haben.
Dann kommt man beim Blick ins tägliche Tradingjournal der Intraday-Zockereien schon ins Grübeln
:-)
Mittlerweile bin ich soweit, dass ich provokant sage:
Wer über Stops diskutiert, ist noch weit von "Professionell" entfernt.

Fakt ist
- es ist machbar
- es ist sehr lukrativ
- es spart sehr viel Zeit

Aber
- man braucht mindestens ein Jahr, um es zu lernen
- er erfordert ein grundsätzliches Umdenken weg vom direktionalen zum nondirektionalen Trading
- es erfordert die Fähigkeit sowohl direktionale, wie nondirektionale Techniken zu kombinieren
- ohne individuelle Anleitung zu Beginn hat man wenig Chancen
- es braucht die tägliche Kommunikation mit einer kleinen Gruppe schlagkräftiger Trader in deren Chat man eintreten und von/mit ihnen lernen kann.

Wenn jemand das nicht will und bei seiner bisherigen gewohnten Tradingtechnik bleiben will - das ist vollkommen in Ordnung.
Aber dann bitteschön nicht jammern über Stops
Und schon gar nicht bashing von Coaches
Oder herabwürdigen von Leuten, die hier Beiträge schreiben.

Vermutlich kennt ihr den Spruch

Great People talk about Ideas
Average People talk about Things
Small People talk about Other People

Anhand dieser drei Kriterien mag jeder die Beitragsschreiber dieses Forums einordnen
;-)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.010.531 von Freak_dd am 20.10.18 13:22:06
Zitat von Freak_dd: Sorry, aber das ist falsch.....
Es gibt ne Kassa-Future-Arbitrage bei Indizes.... und deren enthaltene Aktien erfahren im Handel, bei Kurssteigerungen, eine Wertschöpfung.
Das jemand zwangsläufig arm werden muss beim Future-handel, ist somit falsch.

Schon oft thematisiert im Forum, wird leider trotzdem immer wieder falsch behauptet.


Im reinen Futurehandel gibt es keine Wertschöpfung, da für jede Transaktion die ausgeführt wird, auch eine Gegenseite erforderlich ist. Future und Kasse hängen über die Indexarbitrage zusammen. Das ist richtig. Wenn zum Beispiel eine größere Kauforder im Future abgewickelt wird, steigen die Kassaaktien natürlich mit. Die Kurssteigerung findet in den Einzelaktien statt und damit auch die Kursgewinne. Das ist auch richtig. Im Future selbst gibt es aber keine Wertschöpung. Das sind zwei paar Schuhe. Wenn über die Kasse abverkauft wird, fällt auch der Future mit. Trotzdem steht jeder Transaktion im Future auch eine Gegenseite gegenüber. Fällt die aus, greift die Indexarbitrage die ja Kasse und Future zusammenhält. Kasse und Future sind trotzdem zwei unterschiedliche Märkte.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.010.558 von Katamaransegler am 20.10.18 13:27:09Kannst ja mal einem Anfänger versuchen einen Bull Put Spread zu erklären.

Die meisten "Ich will schnell reich werden" Kandidaten verstehen noch nicht mal den Unterschied zwischen Option und OS. Geschweige denn Straddles, Stangle oder Spread Strategien.

Und dann gebe ich noch einen Tipp ab in Bezug auf "Was wird der nächste Hype im Tradingbusiness werden?". Ich glaube, dass die Fundamentalanalyse wieder hipp wird. Der Jay Medrow (Sorry, falsch ich seinen Namen falsch schreibe) fängt doch gerade als Erster wieder an diesen Ansatz zu beackern.

Die ersten Auswüchse finden man bei der nachwachsenden Generation schon.

Ab Min 3:32Min

https://www.youtube.com/watch?v=6YXq96ktY4s
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.010.558 von Katamaransegler am 20.10.18 13:27:09
Zitat von Katamaransegler: Insbesondere lässt man die nervtötende Stop-Diskussion hinter sich
;-)


wenn wir jetzt vom theta gamma trading reden, dann befinden wir uns aber in einer anderen arena. im reinem day trading mit futures/cfd/wie-auch-immer ist der stop unablässlich. diese beiden dinge zu vermengen zeigt mir dann deine tradingerfahrung :cry:

und das deine postings überheblich wirken liegt daran das sie überheblich sind

:rolleyes:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.010.693 von Nutellatrader am 20.10.18 14:04:06Da einem "Future-Long-Kauf" auch ein "Aktienverkauf" (über Kassa-Future-Arbitrage) und nicht zwangsweise ein "Future-Short" gegenüberstehen kann, ist somit theoretisch auch ein Future-Index-markt mit "Nur-Long-Teilnehmern" möglich. Bei steigenden Märkten wird da keiner arm.

Ohne Arbitragemöglichkeit hättest Du recht.......(dann wäre die Anzahl der Longs=Anzahl der Shorts)

Denk nochmmal in Ruhe drüber nach.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.010.762 von tradeseven am 20.10.18 14:18:05
Zitat von tradeseven:
Zitat von Katamaransegler: Insbesondere lässt man die nervtötende Stop-Diskussion hinter sich
;-)


wenn wir jetzt vom theta gamma trading reden, dann befinden wir uns aber in einer anderen arena. im reinem day trading mit futures/cfd/wie-auch-immer ist der stop unablässlich. diese beiden dinge zu vermengen zeigt mir dann deine tradingerfahrung :cry:

und das deine postings überheblich wirken liegt daran das sie überheblich sind

:rolleyes:


Wohl war und sein Gelaber erinnert sehr stark an das Gesülze der Coaches... "Es gibt nur diesen einen Weg, alles andere ist Quark..." "ich habe den heiligen Gral... alle anderen sind Noobs..."

Bei Ihm erkennt man wirklich gut, das er noch in den Anfängen ist. Desto mehr Börsenerfahrung jemand hat, desto weniger steht ihm seine Arroganz im Wege...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.010.762 von tradeseven am 20.10.18 14:18:05
Zitat von tradeseven:
Zitat von Katamaransegler: Insbesondere lässt man die nervtötende Stop-Diskussion hinter sich
;-)


wenn wir jetzt vom theta gamma trading reden, dann befinden wir uns aber in einer anderen arena. im reinem day trading mit futures/cfd/wie-auch-immer ist der stop unablässlich. diese beiden dinge zu vermengen zeigt mir dann deine tradingerfahrung :cry:

und das deine postings überheblich wirken liegt daran das sie überheblich sind

:rolleyes:


Also ich habe auch keinen Stop wenn ich heute Abend raus sein will. "unablässsig" klingt fast so gut wie "alternativlos" btw..

Du gibst Dich ja hier als Profi, dann weißt Du ja ganz genau:
Ich trade immer mit Wonne gegen Deine stops, sobald Du raus fliegst nehme ich den Trade raus.

Ist mir schon klar das Du Stops propagierst Du Lümmel :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.010.771 von Freak_dd am 20.10.18 14:23:40
Zitat von Freak_dd: Da einem "Future-Long-Kauf" auch ein "Aktienverkauf" (über Kassa-Future-Arbitrage) und nicht zwangsweise ein "Future-Short" gegenüberstehen kann, ist somit theoretisch auch ein Future-Index-markt mit "Nur-Long-Teilnehmern" möglich. Bei steigenden Märkten wird da keiner arm.

Ohne Arbitragemöglichkeit hättest Du recht.......(dann wäre die Anzahl der Longs=Anzahl der Shorts)

Denk nochmmal in Ruhe drüber nach.


Nein, wenn bei einer Kauforder im Future durch eine Vergrößerung der Basis die Arbitrage greift, wird seitens der Arbitrage der Future verkauft und Kasse gekauft (cash and carry). Die Arbitrage tritt hier im Future als Verkäufer auf und in der Kasse als Käufer. Der der Arbitageur ein eigenständiger Marktteilnehmer ist trägt er auch selbst das Positionsrisiko für seine Transaktionen. Somit stehen bei deinem Beispiel einem "Future-Long-Kauf" auch ein Future Verkauf durch die Arbitrage gegenüber, falls diese greift. Daher gibt es im Future keine Wertschöpfung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.010.762 von tradeseven am 20.10.18 14:18:05
Zitat von tradeseven:
Zitat von Katamaransegler: Insbesondere lässt man die nervtötende Stop-Diskussion hinter sich
;-)


wenn wir jetzt vom theta gamma trading reden, dann befinden wir uns aber in einer anderen arena. im reinem day trading mit futures/cfd/wie-auch-immer ist der stop unablässlich. diese beiden dinge zu vermengen zeigt mir dann deine tradingerfahrung :cry:

und das deine postings überheblich wirken liegt daran das sie überheblich sind

:rolleyes:


Hallo tradeseven,
Wir widersprechen uns gar nicht.
Wer rein direktional z.B. mit Futures oder CFD handelt, für den ist ein Stopp zwingend notwendig.
Vollkommen klar.
Ich habe auch nie gesagt, dass es dort überflüssig ist - Im Gegenteil.
Ich sage nur, dass es andere Tradingtechniken gibt, die keine Stops erfordern und zugleich lukrativer sind.
Lies doch bitte meinen Beitrag nochmals mit Bedacht.
Das herauspicken einer kleinen Passage meines Textes und Dein Vorbringen einer Unterstellung
Zitat "diese beiden dinge zu vermengen zeigt mir dann deine tradingerfahrung :cry: "
ist mindestens unfair.

Zum Thema "überheblich" :
Beiträge als solche sind Beiträge.
Meinungen sind Meinungen
Schilderungen sind Schilderungen.
Fakten sind Fakten

Eine emotionale Reaktion darauf entsteht einzig in Deinem Geist. In Deinem Kopf. In DEINEM Inneren.
Wenn Du schreibst, dass Deine persönliche Gefühlsreaktion deshalb entsteht, weil mein Beitrag "überheblich" sei, dann solltest Du diesen seltsam konstruierten Kausalzusammenhang doch einmal überdenken
:-)
Solltest Du Deine Zeilen als Nadelstich gedacht haben gegen mich und meinen Schreibstil, dann sei Dir verraten: Es trifft mich nicht.
Du offenbarst damit Deine eigene Schwäche.
Ich habe einen sehr umfangreichen Beitrag geschrieben und Stellung bezogen.
Aus der Erfahrung von einem Vierteljahrhundert Börse.

Wir können über viele Punkte gern diskutieren.
Konstruktiv, kreativ, auch kontrovers.
Deine persönlichen Animositäten als Replik auf einen fundierten Beitrag bringt niemanden voran.
Auch Dich selbst nicht.
Und von Souveränität zeugt es auch nicht.
Eher von Frustration oder Unverständnis.
Das finde ich schade.
Liesse sich aber ändern.
Mir ist durchaus klar, dass "Theta- und Gamma-Trading" eine andere Liga ist, als das reine direktionale Vorgehen mit Futures/CFD's
Meine Zeilen können einen Anreiz geben sich dieser Welt zu öffnen.
Mehr nicht.
Es wird ja niemand gezwungen, sich zu verändern und etwas neues zu lernen.
Wenn Dein Verhalten der generelle Stil diese Forums ist, dann bin ich hier an der falschen Stelle.
Damit kann ich leben. Es zwingt mich keiner, hier weiter zu schreiben.
Immerhin hoffe ich noch auf konstruktive Diskussion zu den angesprochenen Themen.
Schmunzelnd und dennoch herzlich grüsst Dich
Der Segler
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