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PowerCell Sweden AB - Brennstoffzellen aus Schweden


ISIN: SE0006425815 | WKN: A14TK6
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In diesem Thread soll das Unternehmen PowerCell Sweden AB besprochen werden.
ISIN: SE0006425815
www.powercell.se/

Eigenbeschreibung des Unternehmens:

>>PowerCell ist eine führende Technologiefirma mit einer einzigartigen patentierten Technologie für die effiziente und umweltfreundliche Erzeugung von Elektrizität durch Brennstoffzellen. PowerCell entwickelt und vertreibt hochentwickelte Brennstoffzellen und Systeme für stationäre und mobile Anwendungen. PowerCell Schweden ist nach einem erfolgreichen IPO seit Dezember 2014 an der NASDAQ First North gelistet.

(…) Zunächst sollen die Marketing-Aktivitäten ausgebaut und die laufenden Entwicklungsarbeiten für den Automobilbereich durch größere Kundennähe unterstützt werden. PowerCell führt darüber hinaus Gespräche mit potentiellen strategischen Partnern, um das eigene Portfolio zu schärfen und mit Hilfe von Partnerschaften die Dynamik der Kommerzialisierungsaktivitäten zu erhöhen.

PowerCell ist eine führende Technologiefirma mit einer einzigartigen patentierten Technologie für die effiziente und umweltfreundliche Erzeugung von Elektrizität durch Brennstoffzellen. PowerCell entwickelt und vertreibt hochentwickelte Brennstoffzellen und Systeme für Transportanwendungen, die Telekommunikationsindustrie und den militärischen Bereich.

PowerCell ist seit mehr als einem Jahrzehnt in der Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie engagiert und hat ein einzigartiges Design entwickelt, dass die Herstellung von leichten, vielseitigen und zuverlässigen Stromaggregaten für Fahrzeuge und stationäre Anwendungen ermöglicht.

Die Brennstoffzellensysteme von PowerCell wandeln auf energieeffiziente und umweltfreundliche Weise Dieselkraftstoff in Elektrizität während gleichzeitig Abgase, toxische und Lärmemissionen deutlich reduziert werden. Die erzeugte Elektrizität kann für den Betrieb von Klimaanlagen in Lastwagen oder anderen Schwerlastfahrzeugen genutzt werden und vermeidet den Leerlaufbetrieb während Fahrtunterbrechungen bzw. beim Be- oder Entladen.

PowerCell ist eine Ausgründung der Volvo-Gruppe mit dem Ziel, auf Basis einer einzigartigen Brennstoffzellen- und Reformertechnologie umweltfreundliche Energieerzeugungssysteme zu entwickeln und herzustellen, die die bestehende Infrastruktur nutzen können. PowerCell hat seinen Standort in Göteborg. Seine strategischen Investoren sind Volvo Group Venture Capital, Fouriertransform, Midroc New Technologies und Finindus.<<

Im Zusammenhang mit der Reformer-Technologie hat das Unternehmen am 22.03. bekannt gegeben, ein Patent angemeldet zu haben. Zu den Patenten siehe auch:
www.powercell.se/patent

Weitere Infos zum Diesel-Reformer:
www.powercell.se/technology_head/the-reformer
Das Verfahren ist allerdings nicht allein an Diesel gebunden, es ist auch mit Methanol möglich (darauf setzt z.B. auch das US-amerikanische Unternehmen Neah Power, um das es allerdings recht still geworden ist). Der zentrale Vorteil von Diesel: der Kraftstoff ist überall auf der Welt erhältlich und somit ist man hier unabhängig von einer erst noch aufzubauenden Wasserstoff-Infrastruktur.

Zu den Vorteilen von Brennstoffzellen bei LKW:
http://www.renewableenergyfocus.com/view/45500/switzerland-…

In der Produktinfo zur Präsentation auf der Hannover Messe 2017 ist allerdings von Wasserstoff die Rede:
www.hannovermesse.de/aussteller/powercell-sweden/M198868

Ende 2015 gab das Unternehmen die Gründung einer Tochtergesellschaft in Deutschland bekannt.

Interessant ist die Kooperation mit NEL ASA aus Norwegen, die wiederum Proton OnSite aus den USA gekauft haben. Weitere Kooperationen gibt es mit der schwedischen Cortus Energy AB (Verstromung von Biogas) und der Swiss Hydrogen SA.

Ab diesem Jahr werden Tests mit Brennstoffzellenfahrzeugen von Volvo stattfinden, die zwei Jahre dauern sollen:
http://nordicwheels.de/volvo-testet-fahrzeuge-mit-brennstoff…

Ende 2016 wurde außerdem ein Projekt in China angestoßen, in dem Einsatzfelder für die kommerzielle Nutzung von Brennstoffzellen untersucht werden.

www.windkraft-journal.de/2016/09/12/powercell-will-mit-chin…

Die Bedeutung des chinesischen Marktes und wie schnell solche Vereinbarungen zu Umsätzen werden können, wurde am 31.03.2017 offensichtlich, als das Unternehmen bekanntgab, von der Firma Chinese Wuhan Tiger Fuel Cell Vehicle Co. einen Auftrag erhalten zu haben, der bis 2019 mehr als 200 Mio. SEK Umsatz generieren soll (21 Mio. EUR).

Zu den Entwicklungen im maritimen Bereich siehe beispielsweise:
www.motorship.com/news101/industry-news/the-big-alternatives…

Zu den größten Investoren zählt Midroc New Technology (21,4%). Die schreiben auf Ihrer Webseite: >>One requirement for our investors is that the innovation need to have global potential, another that it has to be in an early stage of development. That way we can achieve that long term commitment that for us is essential for success.<< Ebenfalls 21,4% hält Fouriertransform, ein Venture Capital Investor mit Schwerpunk in Schweden, der ebenfalls angibt, langfristige Interessen zu verfolgen. Zu den kleineren Investoren gehört Volvo Group Venture Capital mit einem Anteil von 8,3%.

Aktionärsstruktur:
http://investor.powercell.se/en/the-share/shareholders/

Weitere Zahlen gibt es hier:
http://investor.powercell.se/en/financial-reports/

… und hier noch ein Video von der Hannover Messe 2016 (Interview mit CEO Per Wassén)
https://www.youtube.com/watch?v=t_UtWDVFha0

Hier wird auch der S3-Stack erwähnt, der im Bereich Power to Gas eingesetzt werden kann.

Zu den Finanzen:

Wie für alle Brennstoffzellen-Unternehmen gilt: es ist noch viel in der Entwicklung und ob sich die Technologie wirklich durchsetzen wird ist offen. Genauso offen ist die Frage, welche Anwendungen und Hersteller sich durchsetzen werden. Dividenden sollte man in absehbarer Zeit also nicht erwarten, es ist außerdem mit einer Kapitalerhöhungen zu rechnen:
http://investor.powercell.se/en/news/higher-income-from-sale…

Finanzbericht 2016:
http://investor.powercell.se/en/financial-reports/

Andererseits sollte man aber auch die Chancen nicht übersehen. Derzeit schreibt das Unternehmen Verluste und ist hauptsächlich mit Entwicklung und Tests beschäftigt. Wenn die BZ-Technologie im Massenmarkt ankommt, können sich die Umsätze allerdings auch schnell vervielfachen. Der Newsflow ist durchaus beeindruckend:
www.powercell.se/archive

Der Kauf der Aktie erwies sich leider als nicht ganz einfach. Theoretisch ist der Kauf in Berlin und Stuttgart möglich. Allerdings kann ich dort keinen Handel erkennen. Für Berlin ist meine Order verfallen. Ich habe dann direkt in Stockholm gehandelt. Ausführungskurs: 33,90 SEK
Sehr beeindruckende Cash-burn-rate!

Aber das geht anderen Firmen in der Branche auch so.
Andererseits gibt es doch auch schon reihenweise Anwendungen, die laufen.
In Fahrzeugen ist natürlich eine Herausforderung inkl des Reformings.
(Reforming von Diesel und Heizöl wären natürlich auch für stationäre Anwendungen spannend.)

Als Anleger kann man die Perspektiven so einer Technologiefirma kaum einschätzen.
Wieso gibt es nicht, wie bei Wind und Sonnenstrom, proftable Brennstoffzellenbetreiber?
Wenn sich die Brennstoffzelle im Keller für Privatleute rechnet, könnte doch einer der großen Immobilienkonzerne bei der Umrüstung einen Schritt voran gehen und seine Brennstoffzelleninvestition über die Börse finanzieren?!
Da wird noch einiges an Überzeugungsarbeit nötig sein. Vaillant pausiert aktuell bei der Weiterentwicklung und Vermarktung von Brennstoffzellen-Anlagen. Viessmann bleibt allerdings dabei.

Im letzten Jahr wurde in Deutschland ein Förderprogramm des Staates aufgelegt:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestands…
Das könnte sich als viel wirkungsvoller erweisen, als es eine private Initiative je sein könnte. Vorbild dürfte Japan gewesen sein, dort laufen bereits über 100.000 Heizungsanlagen mit Brennstoffzelle. Zu den Herstellern gehört u.a. Aisin Seiki.

Attraktiv sind aber auch andere Märkte: Strom für Mobilfunk-Masten in Regionen ohne Stromnetz bzw. mit häufigen Stromausfällen (und das ist in vielen Regionen der Welt so) oder Power to Gas. Aktuell haben wir die absurde Situation, dass Windparks vom Netz genommen werden müssen, wenn viel Wind weht, weil sonst das Stromnetz überlastet wird. Mit dieser Energie könnte man Wasserstoff erzeugen, der dann rückverstromt wird. Es wird immer wieder behauptet, dass das ineffizient sei. Dabei wird m.E. aber ausgeblendet, dass es noch viel ineffizienter ist, einen Wind- oder Solarpark abzuschalten, wenn dieser richtig hochdreht bei der Stromerzeugung.

Für Unternehmen wie Ballard oder PowerCell sehe ich die größten Chancen aktuell in China. Die Luftverschmutzung ist dort ein riesiges Problem, das auch enorme finanzielle Schäden verursacht und die Regierung scheint gewillt zu sein, etwas dagegen zu Unternehmen.
Ich glaube, man muss da sehr vorsichtig sein, bezüglich der Prognosen, was sich lohnen kann.
Ich gebe zu, dass die Medien leider viel Unfug verbreiten und ein eigenes Urteil etwas wissenschaftlichen Sachverstand verlangt.

Power to gas ist meines Erachtens absoluter Humbug. Ist schon richtig, die Abschaltung einer laufenden Anlage ist ineffizient, passiert aber vielleicht für wenige Stunden im Jahr. Will man das mit einer Batterie oder einer Elektrolyseanlage abfangen, muss man aber die Investitionskosten dafür aufbringen. Das mag sich für Photovoltaikbetreiber lohnen, die täglich tagsüber die Batterie laden und deren Speicherkapazität an 180 Tagen im Jahr ausnutzen. Spitzenlast ist da aber ein anderes Thema, an ein paar Peaks im Jahr lässt sich halt schwer was verdienen.

Und Wirkungsgrade, Elektrolyse mag vielleicht noch mit bis zu 80% gehen, die Rückverstromung via Brennstoffzelle, nichts besseres gibt es ja vom Wirrkungsgrad her nicht, kommt aber nur auf 50-60%. Also 2/3 des Stroms gehen einmal auf diese Weise gespeichert verloren. Und das ist ja nur Wasserstofftechnologie, den Irrwitz, dann noch Methan aus dem Wasserstoff machen zu wollen und alles rückwärts, da muss man gar nicht drüber nachdenken.

Die Brennstoffzelle allerdings als Stromproduzent, an Stelle der reinen Verbrennung von Erdgas ist super effizient, nur politisch unerwünscht, denn diese Technologie produziert Strom, der im Wettbewerb mit Solar- und Windstrom steht. Dabei wäre die Brennstoffzelle hervorragend geeignet, die Schwankungen der anderen Erzeugungsquellen auszugleichen, jedenfalls im Winterhalbjahr die fehlende Photovoltaik zu ergänzen. Aber das nutzt ja einen bösen fossilen Energieträger, das kann man nicht zulassen.

Ist halt leider viel mehr Politik, Netz-know-how und Intelligenz gefragt, Technologie wäre ja da.
Statt dessen wird mit Autarkie argumentiert und die Versorger legen lieber mit Subventionen dicke Leitungen, statt sich gegen die Überproduktion an gewissen Stellen zu wehren. Und billiger selbst erzeugter Strom für die Privatkunden, das wäre ja das Ende der Umverstzeilung, wer würde dann noch für demnächst 30 Cent beim Versorger kaufen und den Klamauk finanzieren? Also darf weder Brennstoffzelle noch KWK in den Heizungskellern zu starke Verbreitung finden, indem die Anlagen abschreckend teuer gehalten werden.
Wenige Stunden im Jahr? Der Strombedarf sinkt jede Nacht. Bereits 2010 sind ca. 150 Gigawattstunden Windstrom nicht ins Netz gegangen. Seitdem wurde jede Menge Kapazität dazu gebaut. Ob Brennstoffzellen die Lösung sind, kann ich nicht beurteilen, es wäre ja schon mal ein großer Schritt, H2 ins größerem Umfang ins Gasnetz einzuspeisen.

Wenn es politisch gewollt wäre, dass Brennstoffzellen oder KWK keine größere Verbreitung finden, hätte man kein Förderprogramm aufgelegt.

Letztlich denke ich aber vor allem, dass die Situation in Deutschland nicht ausschlaggebend sein wird. Die wichtigsten Märkte sind erst mal Japan, China, Kalifornien, Skandinavien, weil dort der politische Wille vorhanden ist, etwas zu ändern und Länder mit instabilem Stromnetz etc.

Die wichtigsten Spieler sitzen in Japan (Toyota, Aisin, Panasonic), Kanada (Ballard, Hydrogenics), Skandinavien (PowerCell, NEL, Ceres, Hexagon) und UK (ITM, Ceres, AFC) und Hazer (Australien).
Hast Du da mal Zahlen zu den Abschaltungen?
Tatsächlich lese ich jetzt für Schleswig-Holstein 1.100 und 3.000 GWh in 2014 /2015.
Aber wieviel ist das Anteilig? Ich finde jetzt 14% der Leistung in Deutschland entfällt auf Schleswig Holstein und 57.000 bzw 79.000 GWh Einspeisung in Deutschland. Als 9.000 bzw 12.000 für Schleswig-Holstein, dann wären die Abschaltungen bezogen auf die Erzeugung 12% in 2014 und 25% in 2015, also doch sehr viel, muss ich zugeben.

Aber die Spitzen und Flauten treten ja nunmal an einzelnen Tagen auf und dann wäre ein Speicher eben doch nur an 20 Tagen im Jahr ausgelastet. (An der Hälfte der Tage ist sowieso Flaute, die kann man bei der Betrachtung rauslassen.)

Auch die Idee, dass es ja auch Tag-/Nachtschwankungen gibt, ist richtig, und ein Speicher, der die tageweisen Schwankungen ausgleicht, könnte dann anweietern 100 Tagen im Jahr die Nachterzeugung in den Tag retten. Aber er kann nicht beides gleichzeitig, bei vier Tagen Überproduktion mit Abschaltung am Stück, macht eine Entleerung des Speichers keinen Sinn. Und bei 200 Euro je kWh Bleibatterie Investitionskosten bringt das dann 100 kWH im Jahr mit 8 Euro Einspeisevergütung. Also das wird schwierig da windfreie Tage zu überbrücken, von Tag auf Nacht geht gerade so.

Und Wasserstoff erzeugen und einspeisen, ja, Wirkungsgrad 70-80%, Anlagenkosten, die sich amortisieren müssen und dann hat man den wertvollen Strom und wertvollen Wasserstoff so weit runtergewirtschaftet, dass er wie Erdgas zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden kann, da berechnet mein Versorger 3,5 Cent je kWH frei Haus.

Das ist ja gerade der Witz, dass die Brennstoffzelle den entgegengesetzten SINNVOLLEN Weg beschreitet, aus wenig werthaltigem Erdgas Strom zu erzeugen.

Die KWK-Förderung wurde ein Jahrzehnt lang vernachlässigt und selbst die letzte Reform, die die Vergütung von 5,41 Cent geringfügig anhob anhob, ist eben so kalkuliert, dass wenig Anreiz besteht, kleine Anlagen zu installieren. Für letztere kann man alternativ 2400 Euro je kW Einmalzuschuss bekommen, statt der Einspeisevergütung. Das entspricht 4.000 kWH Erzeugung jährich, die im Fall von Solar- oder Windkraft mit 300-400 Euro jährlich (!) vergütet würden. Und das auch für riesige Anlagen mit x Megawatt Leistung.

Erklärtes Ziel des KWK Gesetzes sind 110 TWh 2020 und 120 TWh 2025. Also in 10 Jahren etwa 20% mehr Kapazität, das hatte die Windkraft zuletzt in einem Jahr! Vorgabe der Politik somit: Stagnation.

Das ist die Politik, dass deshalb überall weiter alte Gas- und Ölheizungen die Luft verpesten, während mit Großanlagen für Wind- und Sonnenstrom Milliarden gescheffelt werden.
Meine Info ist leider nicht aktuell,
www.fr.de/wirtschaft/energie/windkraft-windraeder-werden-im…
aber der Branchenverband hat sicherlich auch aktuelle Werte auf Lager:
www.wind-energie.de/

In Sachen Heizung spielt die Musik wie gesagt in Japan:
www.sbz-online.de/SBZ-2011-6/Japan-nimmt-Vorreiterrolle-bei-…
Ich finde jetzt meine Quelle auch nicht mehr auf Anhieb, aber hier stehen die 3.000 Gigawattstunden auch:
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article157467190/3000-Gigawattstunden-Alternativstrom-abgeregelt.html

Sehr interessant die wenn auch alten Angaben zu Japan, 29.000 Euro für 0,7 Kw und 13.500 Euro Förderung.

Aktuell Vitovalor, Elcore und Hexis sollen jeweils etwa 20.000 Euro kosten, bei 700 Watt, 305 Watt bzw 1 kW elektrischer Leistung. Auch witzig, dreifache Leistung kostet auch ungefähr das Gleiche.

Zum Vergleich noch Dachs Sterling 1 kW 18.000 Euro und Dachs 5,5 kW Gasmotor 22.000 Euro, alles noch ohne Einbau.

Man fragt sich halt, wieso muss das alles so teuer sein. Wenn ich im Baumarkt einen 2 kW Benzinrasenmäher kaufe, kostet der 150 Euro. Also 75 Euro je kW.
Aber ein Motor im Heizungskeller, der auch nur einen Generator antreibt und warmes Wasser produziert, kostet 4.000 Euro je kW.
Und die Brennstoffzelle 20.000 Euro je Kilowatt.

Ich meine, die Anlagen müssten bei größeren Stückzahlen viel billiger sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.705.714 von honigbaer am 09.04.17 16:42:09Z.T. sicherlich auch dem Henne-Ei-Problem geschuldet. Die Kostensenkungen kommen mit der Massenproduktion. Die Masse kommt aber erst, wenn die Kosten marktfähig sind. Insofern ist auch nicht gesagt, dass kleine Unternehmen wie PowerCell der Durchbruch gelingen wird. Es muss eben nicht nur entwickelt, sondern auch billig in Masse produziert und verteilt werden und da sehe ich Unternehmen wie Panasonic im Vorteil. Recht vielversprechend klingt auch der Ansatz von Ceres Power:
www.cerespower.com/partnering-with-us/our-capabilities

Im Hinblick auf die Aktien wird man sich m.E. allerdings frühzeitig positionieren müssen. Man hat ja hier bei PowerCell gesehen, was für Kursausschläge erst Vertriebserfolge auslösen.
Nordic fuel cell company PowerCell Sweden AB finalises joint venture with Nel ASA and Hexagon Composites
with Nel ASA and Hexagon Composites
...
https://fuelcellsworks.com/news/nordic-fuel-cell-company-pow…
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