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Baumot nach Kapitalherabsetzung (Seite 751)



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Diese Nachrichten sind vor allem für die bisher nicht Investierten gut. Die können gut nämlich deutlich günstiger einsteigen, als noch vor der Bekanntagabe der ABE. Auffällig ist, dass es mit sehr geringen Stückzahlen gelingt den Kurs zu drücken. Derzeit gibt es scheinbar fast kein Kaufinteresse.
Baumot Group | 2,285 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.340.119 von ballalo am 26.08.19 09:00:50
Was Autofahrer bei der Dieselnachrüstung beachten müssen
Lange haben sie gestritten: Politiker und Autobauer über die Nachrüstung von älteren Dieselmotoren. Nun ist es endlich soweit und die ersten Nachrüst-Sätze kommen auf den Markt, nachdem das Kraftfahrtbundesamt (KBA) sie genehmigt hat.

Volvo und Daimler waren die ersten, Mitte August folgte die Betriebserlaubnis für die Nachrüstung von Euro-5-Diesel von Volkswagen, BMW soll folgen. Doch was ist beim Einbau zu beachten? Wo bekommt man die Sätze überhaupt? Und schützen diese Systeme wirklich vor Fahrverboten?

Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

Wie funktioniert die Nachrüstung?

Mehr als fünf Millionen Dieselautos mit der Abgasnorm Euro 5 sind auf deutschen Straßen unterwegs. Wegen des hohen Ausstoßes an Stickoxiden sind sie von Fahrverboten bedroht. Für die Nachrüstung verschiedener Modelle von Volvo und Mercedes haben das Bamberger Unternehmen Dr. Pley und der niederländische Zulieferer Bosal schon Ende Juli die Allgemeine Betriebserlaubnis vom Kraftfahrtbundesamt KBA erhalten.

Im November wollen wir mit der Auslieferung beginnen.

Günter Reinke, ein Sprecher des Bamberger Technologieunternehmens Dr. Pley

Die Sätze zur Nachrüstung sind derzeit noch in der Produktion. „Im November wollen wir mit der Auslieferung beginnen“, sagt Günter Reinke, ein Sprecher des Bamberger Technologieunternehmens. Wer seinen Diesel nachrüsten lassen will, muss sich an die Vertragshändler mit den zugehörigen Fachwerkstätten wenden. Diese bestellen die Sätze bei den Zulieferern und bauen diese in die Autos ein.

Um Nachrüstsysteme für den VW-Konzern kümmert sich der Filterspezialist Twintec Baumont. Mitte August kam die Erlaubnis vom KBA. Laut Stefan Braunschweig, Sprecher vom ADAC Württemberg, können mit dem freigegebenen Filtersystem rund 1,3 Millionen Fahrzeuge nachgerüstet werden. Darunter sind verschiedene Modelle von VW, Skoda sowie Seat.

Die Sätze sollen laut Baumont ebenfalls in diesem Jahr noch ausgeliefert werden. Hier haben die Dieselhalter etwas mehr Auswahl. „Wir werden auch über freie Werkstattketten unsere Lösungen anbieten“, sagt Stefan Beinkämpen, ein Sprecher des Filterspezialisten. Dennoch muss der Umbau in einer von Baumot zugelassenen Werkstatt erfolgen. Wer seinen VW nachrüsten lassen will, kann sich auf einer Website registrieren.

„Der Umbau dauert dann einen halben Tag.“ Mittlerweile hat noch ein weiterer Filterspezialist – die Firma HJS – Freigaben für Nachrüstsätze für leichte Handwerkerfahrzeuge erhalten. Mit ihnen können unter anderem Mercedes Sprinter oder VW Transporter ausgerüstet werden.

Wenn die nicht reicht, kann man eine Schulung für den Einbau beantragen.

Markus Weishaupt vom Autohaus Weishaupt in Meckenbeuren

„Die Nachfrage ist auf jeden Fall da“, sagt Markus Weishaupt vom Autohaus Weishaupt in Meckenbeuren, der Volvos im Sortiment hat. Bestellt habe er jedoch noch keine Sets zur Nachrüstung. Damit der Umbau gelingt, bekommen die Autohäuser eine Betriebsanleitung mit den Systemen mitgeschickt. „Wenn die nicht reicht, kann man eine Schulung für den Einbau beantragen“, sagt Weishaupt.

Was kostet der Einbau?

Die Kosten variieren von Hersteller und Modell. Die Firma Dr. Pley gibt Preise zwischen 3000 und 3600 Euro inklusive Einbau an. Bei Baumot kosten die Systeme 1500 Euro zusätzlich zu den Einbaupreisen.

Bezahlen muss das der Kunde im Prinzip selbst. Allerdings haben einige Automobilhersteller zugesagt, sich an den Kosten für das Hardware-Nachrüstungsprogramm zu beteiligen.

Welche Hersteller zahlen?

„Es gibt Zusagen von Volkswagen und Mercedes“, sagt Braunschweig vom ADAC. Mercedes bietet einen Betrag von bis zu 3000 Euro brutto an. Der Autobauer hat dafür eine Website eingerichtet auf der sich Dieselhalter melden können, deren Anspruch dann geprüft wird.

Die Kostenübernahme bis zu 3000 Euro der Konzerne VW und Daimler wird voraussichtlich ab Ende Oktober stattfinden.

Baumot-Sprecher Beinkämpen

Der baden-württembergische Autobauer bezuschusst allerdings nur private Halter, deren Wohnsitz in den Schwerpunktregionen liegt, die beim Dieselgipfel festgelegt wurden. Volkswagen bezahlt ebenfalls einen Teil der Kosten für die Halter in diesen Städten. „Die Kostenübernahme bis zu 3000 Euro der Konzerne VW und Daimler wird voraussichtlich ab Ende Oktober stattfinden“, sagt Baumot-Sprecher Beinkämpen.

BMW dagegen weigert sich bislang. „Auch andere Hersteller halten sich zurück“, sagt Braunschweig. Die Umrüstung von Handwerksfahrzeugen wird mit einem Bundesprogramm vom Verkehrsministerium bis zu 80 Prozent bezuschusst. Ob sich an der Haltung der Autobauer noch etwas ändert, sei schwierig zu sagen. „Am Ende kommt es darauf an, wie die ausstehenden Gerichtsurteile ausgehen“, sagt Braunschweig.

Sind nachgerüstete Autos dann wirklich sicher vor Fahrverboten?

Diese Frage kann ADAC-Experte Braunschweig klar mit Ja beantworten: „Wer sein Auto mit einer zugelassenen Nachrüstlösung ausstattet, der hat auch Schutz vor den Fahrverboten.“ Die Grenzwerte werden dann sicher eingehalten.

Auch die Behauptung die Nachrüstung hätte negative Auswirkungen auf den Motor oder die Motorsteuerung kann der ADAC nicht bestätigen. Funktionstests des Automobilclubs würden zudem zeigen, dass die Systeme prinzipiell gut funktionieren.

Lohnt sich die Nachrüstung?

„Dass muss jeder Dieselhalter selbst prüfen“, sagt Braunschweig. Ob sich nachbessern rechnet, hänge von vielen Faktoren ab: unter anderem Alter des Autos, Preis, Fahrleistung, ob der Halter überhaupt von nennenswerten Verboten betroffen ist. Wer die Kosten nicht selber tragen muss, sollte nachrüsten, empfiehlt der Experte. Für die Umwelt hat man damit auf jeden Fall etwas getan

www.schwaebische.de
https://www.schwaebische.de/ueberregional/wirtschaft_artike…
Baumot Group | 2,340 €
Nachtigall ick hör dir trapsen 😎 Und nun auch noch Aufnahme von Baumot bei Analysten 👍 SMC Research erstes Kursziel 3,10 €

https://www.kfz-betrieb.vogel.de/dat-akzeptanz-fuer-hardware…

DAT: Akzeptanz für Hardware-Nachrüstungen steigt

Ergebnisse des aktuellen Diesel-Barometers - 26.08.19

Zitat:
Fahrer von Dieselfahrzeugen zeigen sich immer offener gegenüber Hardware-Nachrüstungen. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) in ihrem aktuellen Diesel-Barometer. 67 Prozent der Befragten würden sich prinzipiell dazu bereiterklären, ihr Fahrzeug technisch nachrüsten zu lassen. 62 Prozent würden sich auch selbst finanziell an der Maßnahme beteiligen – im Mai hatte die Bereitschaft, einen Teil der Kosten zu tragen nur bei 40 Prozent gelegen.
Baumot Group | 2,330 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.344.820 von Dagobertchen1 am 26.08.19 18:00:58Die können ja noch nicht den Namen richtig schreiben
Baumot Group | 2,340 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.345.411 von nullcheck am 26.08.19 19:09:33SMC Research - Umsatzprognose Baumot AG:
Für das laufende Jahr erwarten die Analysten bei Baumot einen Umsatz von 24,0 Millionen Euro, der in den beiden kommenden Jahren auf 67,3 Millionen Euro bzw. 96,3 Millionen Euro ansteigen soll. Kursziel 3,10 € ...

https://www.4investors.de/nachrichten/boerse.php?sektion=sto…
Baumot Group | 2,340 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.345.687 von Artikel14 am 26.08.19 19:42:20Na endlich, ich dachte schon es traut sich niemand von den Analystenhäusern. Montega hatte ja auch analysiert, aber weder Rating noch Kursziel vergeben.

Die Gewinnschätzungen von SMC übertreffen meine eigenen Erwartungen:

"...sollen die beiden kommenden Jahre Gewinn je Aktie von 0,41 Euro bzw. 0,78 Euro bringen."
(https://www.4investors.de/nachrichten/boerse.php?sektion=sto…)

Und dann nur Kursziel 3,10 €. Es ist natürlich offen, wie es danach weitergeht. Aber gerade die Auslandsmärkte dürften sich bis dahin auch noch entwickeln. Wenn es mit der PKW-Nachrüstung in Deutschland tatsächlich gut läuft und die Gewinne so eintreten, dann ist hier sehr viel Anhebungspotential beim Kursziel vorhanden. Ein Kurs von 3,10 € würde auf Basis eines 2021 Gewinns von 78 Cent/Aktie schließlich KGV 4 bedeuten...
Baumot Group | 2,345 €
Falls das der Wahrheit entsprechen sollte...Warum sollte das bei Baumot anders sein?!


www.heise.de/autos/artikel/....html?wt_mc=rss.ho.beitrag.ato…

Ab Ende Oktober, so erklärt es Dr. Martin Pley im Gespräch mit heise/Autos, beginnt die Auslieferung der Nachrüstsätze. „Es kommen ca. 200 Anfragen pro Tag an, von denen die meisten in Bestellungen enden." Er schätzt, dass auf Sicht mindestens 5.000 Systeme pro Monat gefertigt werden. Hierzu hatte Pley schon früh und auf eigenes Firmenrisiko Kontakt zu industriellen Partnern aufgenommen.

Würde auch zu dem gestrigen Bericht der DAT passen:

Laut dem aktuellen Diesel-Barometer der DAT erklären sich 67 Prozent der Endverbraucher bereit, ihren älteren Diesel-Pkw technisch nachrüsten zu wollen.
Baumot Group | 2,345 €
hier muss man doch nur geduld haben. ich schätze die wahrscheinlichkeit, dass sehr viele die nachrüstung umsetzen lassen, als sehr hoch. gerade wenn sie nichts kostet. ich glaube auch, dass viele durch den medialen hype für das thema sensibilisiert wurden und wenn man mit der nachrüstung für eine bessere luft in den städten sorgen kann, dann sollte baumot davon profitieren.

bei dr. pley sind die zahlen umso erstaunlicher, als das volvo ja gar keinen zuschuss gewährt.
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Ein aktuelles Interview mit CEO Hausser, hört sich so an als ob alles nach Plan läuft:
https://www.plusvisionen.de/27_08_2019/marcus-hausser-baumot…
Baumot Group | 2,345 €
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....mein bruder fährt einen schicken und sehr gut aussehenden vw-bus , der würde auch umrüsten auf eigene kosten wenn er nur recht bald könnte . gut so , denn behält wenigstens sein bus beim wiederverkaufswert seinen preiß , ganz zu schweigen bei den hoffentlichen zusagen der großen automobil-herstellern , denn dann ist ER der gewinner und nichts anderes.....!!!!!
Baumot Group | 2,335 €
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