Aroundtown Properties, ein schlafender Riese, großes Aufwärtspotenzial (Seite 124)

eröffnet am 20.04.17 13:08:18 von
neuester Beitrag 26.11.20 02:43:46 von


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29.10.20 22:41:17
Beitrag Nr. 1.231 ()
Für mich liest sich das alles wie ein Fire Sale um die Liquidation zu sichern.
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30.10.20 09:55:19
Beitrag Nr. 1.232 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.540.248 von sdaktien am 29.10.20 18:36:07
Mich stört dabei die Fiktion
Im EPS möchte ich keine Fiktion drin haben.
Manche sprechen davon, dass sie Geld verlieren, wenn Aktien runter gehen, und von gewinnen, wenn Aktien steigen, bzw von Verlust und Gewinn von Vermögen.
Diese Gewinne und Verluste sind reine Fiktion. Es zählt wie teuer wurden sie eingekauft, wie teuer verkauft und was haben sie dazwischen abgeworfen, also die Dividende. Was die Aktien dazwischen machen ist relativ egal.
Nur reale Zahlen zählen wirklich. Wenn ich mir die veränderte Bewertung anschauen will, dann schau ich, wie hat sich der NAV entwickelt.

Zu deinen Zahlen: Diese sind veraltet, die sind mehr als ein Viertel Jahr alt. Nach dem Corona Crash wurden sie angepasst. Seither nicht mehr.
0.36 ist das EPS im HJ1/2020.
Mehr als 50% über deinem angegebenen EPS für das Gesamtjahr.
Zum Halbjahr wurden 95% der Hotels neu bewertet, die anderen Gewerbeimmoilien verlieren aktuell nicht an Wert.
Hätten die Hotels nicht an Wert verloren, dann wäre das EPS bei 0,5 fürs erste Halbjahr.
Im zweiten Halbjahr wird AT also voraussichtlich auch einen ordentlichen Gewinn machen.
EPS für das Gesamtjahr wird deutlich über 0,5 liegen.
FFO1 wird ca. bei. 0,4 oder höher. Gewinn aus Veräußerung ca. Bei 0,1 und dazu noch Bewertungsgewinne.
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30.10.20 10:16:39
Beitrag Nr. 1.233 ()
Wenn wir das Halbjahresergenbis nehmen, dann hat AT ein KGV von 11.
Wenn meine Schätzung richtig ist, dann wird das KGV für 2020 unter 8 liegen.

Zu der Dividende: in einem Jahr hat AT keine gezahlt - in einem Jahr, in dem viele Unternehmen die Dividende gestrichen haben.
Ich bin mit dem ARP statt der Dividende sehr zufrieden.
Im nächsten Jahr wird es wieder eine geben und zusätzlich weitere ARPs.
Durch das nächste ARP sollten AT die Coronaauswirkungen mehr als kompensieren.
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30.10.20 11:13:18
Beitrag Nr. 1.234 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.543.086 von GermanValueInvestor am 29.10.20 22:41:17
flüssig bleiben
meinst du Liquidation oder Liquidität?

In beiden Fällen würde man allerdings kein ARP reiten.
Schon gar nicht den letzten ARP Tender, der leider ein Schuss in den Ofen war.
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30.10.20 11:53:24
Beitrag Nr. 1.235 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.547.037 von phranque am 30.10.20 11:13:18
Wieso ein Schuss in den Ofen?
Der ARP war doch ein Erfolg
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30.10.20 12:47:22
Beitrag Nr. 1.236 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.547.544 von Johannes325 am 30.10.20 11:53:24
ARP
Hallo Johannes,

vorab - ich bin hier auch ordentlich investiert.

Das ARP2, ich meine den Tender (Auktion), hat zu 5€ eingekauft, da nicht voll angedient wurde.
Sonst hätte es einen Mischkurs gegeben. Also aus heutiger Sicht zu teuer gekauft.
Insgesamt liegen sämltliche Käufe des ARP (vielleicht außer der laufenden Woche) oberhalb der aktuellen Notierung - bislang also nicht optimal. Was mich auch nervt sind fehlende Käufe seitens der GL.

Gut, dass wir erst mal wieder >4€ sind und hoffentlich auf ewig bleiben.
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30.10.20 14:50:57
Beitrag Nr. 1.237 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.545.855 von Johannes325 am 30.10.20 09:55:19Das gilt aber nur wenn man beabsichtigt die Aktien bis in alle Ewigkeit zu halten, die man hat. Das ist schön, wenn das gelingt, ist aber nicht mein Ansatz. Ich bin nicht gewillt Durstreken zu lange auszusitzen.

Deine Argumentation deckt sich auffallend mit der Argumentation bei SAP. Ich hab da noch am Freitag zur Vorsicht geraten, weil ich meinte dass SAP die Lage zu positiv darstellt, bzw. dem Unternehmen etwas zugestanden was nicht vorhanden ist. Am Montag wurde ich bestätigt.

Wenn und hätte.

Da gibt es bei uns einen Spruch (derb weil vom Land): Wenn der Hund nicht geschissen hätte, hätt er'n Hasen gefangen.

Die Abwertung ist vorgenommen worden und muss somit auch einfließen. Das eröffnet, wenn das Potenzial gehoben werden kann, dann auch wieder Chancen auf steigende Gewinne. Wenn der Fall eintritt, ist es immer noch früh genug.
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30.10.20 14:54:29
Beitrag Nr. 1.238 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.548.213 von phranque am 30.10.20 12:47:22
Ja, das stimmt
Das Volumen vom ARP 2 war zu hoch gewählt. ARP 1 wäre sofort vorbei gewesen und bei der Summe wären Beträge unter 5 auch schwer gewesen. Ich glaube, sie haben gar nicht damit gerechnet weniger zu bezahlen. Sondern wollten schnell eine große Zahl an Aktien zurückkaufen und auch ermitteln, wie hoch der Abgabe Druck wirklich ist.
Ohne ARP 2 wären wir nächstes Jahr noch lange mit ARP 1 beschäftigt und könnten ARP3 nicht auflegen.
Aus heutiger Sicht zwar teuer, aber auch nicht zu teuer.
Ich glaube, wir haben die aktuellen Zahlen auch nur gesehen, weil der ARP 1 fast durch den ARP 2 aufgebraucht wurde. Wenn ARP 1 mit einem unverbrauchten Volumen von 500 Millionen Euro noch laufen würde, hätten wir diese tiefen Kurse auch nicht gesehen.

Es wäre ja traumhaft, wenn AT zu diesen Kursen zurück kaufen könnte. Aber leider glaube ich nicht dran. Ich bin froh, wenn die Aktien aller ARPs zu einem Durchschnittskurs von 5 Euro gekauft werden können.

Zu dem Preis wäre eine durchschnittliche Dividendenrendite von 15% sehr gut möglich.

Aktuell ist die GCP Beteiligung 25% des Aktienkurse wert.
Jahr für Jahr bekommt AT mehr Anteile durch deren Aktiendividende. Würde GCP auch einen ARP auflegen ginge das noch schneller. Die ARP von AT erhöhen den Prozentsatz weiter.
50% bei einem Kurs ist in den nächsten Jahren durchaus drin. Die Ertragslage von AT wird durch deine GCP Tochter stabilisiert und gestärkt.
Der GCP Kurs wird auch weiter nach oben gehen.

Ich habe noch mal schön verbilligt.

Die Quartalszahlen werden vermutlich auch nochmal Auftrieb geben. Aktuell stehen noch viel zu geringe EPS Schätzungen im Raum.

Meine einzige Sorge bezüglich AT ist, dass die Kurse zu schnell nach oben laufen und dann das Rückkaufen eigener Aktien zu teuer wird bzw wenig bringt.

In zwei Wochen will Pfizer ein Impfstoff bei der FDA anmelden. Wenn das klappt, dann könnte es ein Kursfeuerwerk an den Börsen geben. Weil dadurch der Anfang vom Ende der Pandemie eingeleitet wird. Das Management hat sich auch schon sehr weit aus dem Fenster gelehnt, dadurch halte ich ein positives Ergebnis für extrem wahrscheinlich.
Die Chance, dass auch andere Hersteller Erfolg bei Impfstoffen haben, steigt dadurch auch. Je mehr Hersteller Erfolg haben, desto mehr Kapazität bei der Herstellung und desto schneller kann geimpft werden und desto früher ist die Pandemie vorbei. Einerseits positiv - natürlich.

Aber für die Aktie bedeutet es: weniger Druck, höhere Kurse und weniger Aktien können zurück gekauft werden, was die langfristige Entwicklung bremst.
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30.10.20 16:03:56
Beitrag Nr. 1.239 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.549.842 von sdaktien am 30.10.20 14:50:57Ja, ich habe schon vermutet, dass du kurzfristig unterwegs bist.

Mit einem Teil meines Portfolios mach ich das auch, aber AT ist ein langfristiges Investment. Ich erwarte eine Dividendenrendite von 10% sobald die Pandemie vorbei ist.

Wieso sollte man so eine Aktie verkaufen?

Deshalb ist ein hohes und nachhaltig steigende FFO pro Aktie für mich das wichtigste. Mit der einen Hälfte soll das Management machen, was das beste für die Wertentwicklung ist, die andere Hälfte möchte ich als Dividende.

Bereinigt um die Buchwertsveränderung würde der Wert von AT schön steigen - 10% pro Jahr bezogen auf meine Einstiegsskurse mehr wert und ich erhalte ebenfalls 10%, was will man mehr?

Im günstigsten Fall - also wenn AT nicht zu schnell an Börsenwert zulegt, ist das durchaus möglich.

Wenn AT zu schnell zulegt, bekomme ich den Kursgewinn als Trostpflaster.

Bei Valuewerten ist es folgendermaßen: so lange das Geschäft läuft, steigt die Dividendenrendite bezogen auf deinen Einstiegskurs an. Das einzige was man machen muss ist warten, bis sich eine gute Gelegenheit ergibt. Das Management hat FFO1 pro Aktie von 0,4 prognostiziert. Das macht ca. 5% Dividenderendite mit Auszahlung im Mai. Nach Corona sollte die Einnahme wieder steigen und dann sollte 8% drin sein. AT will auch weiterhin Aktien zurück kaufen, dadurch steigt die Dividende pro Aktie. Dadurch habe ich eine gute Basis, wodurch auch kleine jährliche FFO Steigerungen die Dividendenrendite zu meinem Einstiegskurs überproportional steigen lassen.

Je mehr Aktien AT jetzt günstig zurück kaufen kann, desto höher und schneller steigt meine Basis.

Wenn Corona vorbei ist, sind die Einnahmen und der operative Gewinn höher und rechtfertigt damit deutlich höhere Kurse.

Im günstigsten Fall liegt meine Basis dann bei über 10% - 15% wären rechnerisch möglich. Dann fängt das normale Geschäft mit kleinen Dividendensteigerungen wieder an, die für mich aber als überproportionale Steigerung wunderbar sind. Letztlich ist das eine exponentielles Wachstum - solange das Geschäft läuft.
In ein paar Jahren habe ich mein eingesetzte Kapital plus Inflation wieder zurück.

Sicher ist natürlich nichts, aber es gibt eine gute Chance, dass AT solange eine stabile Performance hinlegt, wie man es von einem Immobilienunternehmen erwartet.

Ob es klappt sieht man in den nächsten Monaten - steigt der Kurs zu schnell, kann AT nicht günstig genug Aktien zurückkaufen. Dann Verkauf ich AT und lass nur meinen Gewinn in AT investiert zurück.

Ich habe dann, was ich eingezahlt habe wieder zurück und als Bonus noch ein paar Aktien obendrauf.
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30.10.20 16:55:35
Beitrag Nr. 1.240 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.550.880 von Johannes325 am 30.10.20 16:03:56Naja, ob kurzfristig oder langfristig, in diesen Kategorien denke ich gar nicht. Ein Aktie halte ich so lange, wie sie für mich attraktiv erscheint. Ist diese Attraktivität nicht mehr vorhanden, bin ich bereit eine Aktie zu verkaufen.

Für dich stellt sich außerdem eine andere Frage als für mich. Denn du fragst dich, warum du die Aktie verkaufen solltest? Ich frage mich, warum ich die Aktie kaufen sollte? Schon daraus ergeben sich veränderte Sichtweisen.

Unter deinen beschriebenen Voraussetzungen könnte AT auch für mich attraktiv werden. Wenn die Einnahmen nach Corona wieder steigen, sollte sich das auch bis ins Nettoergebnis durchschlagen. Diese für mich wichtige Kennzahl würde zulegen, dass ist es was ich will. Kommt die Aktie dann nicht so schnell vom Fleck weg wie der Gewinn oder anders gesagt, ist das Wachstum stärker als die Kursentwicklung, steigt für mich die Attraktivität. In dem Fall ist es durchaus möglich, dass AT den Weg in mein Depot findet.

Jetzt schau ich allerdings wieder auf die Ergebnisentwicklung, die schon vor Corona rückläufig war und frage mich, ob das von dir beschriebene Szenario mit diesem Mangement zu erreichen ist und habe da so meine Zweifel. Wenn sie es allerdings schaffen, AT wieder nachhaltig wachsen zu lassen (nach meinen Kriterien, nicht nach deinen), wird es dauern, bis der Markt das wahrnimmt (ist meistens so). In dem Fall würden die Gewinne schon steigen, der Kurs aber gar nicht, sowas mag ich dann besonders, dann komm ich günstig (vor den Anderen) rein.
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