Neue Bankaktie ProCredit AG seit Ende 2016 an der Börse
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Das sind die bekannten Mitarbeiterbeteiligungsprogramme mit sehr überschaubaren Volumina ...
Procredit in den Nachrichten. Und ja, ich denke, das Wachstum führt PCZ unweigerlich aus der bisherigen risikoarmen Nische heraus.
Ich mag Aktien, die einfach anders sind.
An ein schnelles Kriegsende glaubt im Moment wohl niemand, oder wie ist die Ruhe hier zu erklären?
Sollten die aktuellen Gespräche zwischen Putin und Trump zu einem Kriegsende in der führen, der das Land zerstörende Drohnenkrieg enden und das Land wieder aufgebaut werden, dürfte ProCredit daran aktiv beteiligt sein.
der Anstieg wird sofort wieder zum Abverkauf genutzt, hätte schon mit ner größeren Gegenbewegung gerechnet
Dir muss man scheinbar alles ganz genau erklären. Es ist immer ganz zweckmässig, sich selbst ein wenig zu informieren, bevor man schlau daherredet oder -schreibt.
ProCredit betreibt eigene Retail- und Firmenbanken in insgesamt 13 Ländern:
- Europäische Märkte: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien (inkl. Griechenland), Georgien, Kosovo, Nordmazedonien, Moldau, Rumänien, Serbien, Ukraine
- Deutschland: ProCredit Bank Deutschland als Lizenzgesellschaft
- Südamerika: Banco ProCredit Ecuador
Schade finde ich, dass die Kommunikation seitens ProCredit sehr zurückhaltend ist.
Zitat von Chaecka:Zitat von haowenshan: Ich hab gestern einen kurzen Vergleich mit Grenke gezogen, aus dem entsprechenden Forum rüberkopiert:
Kurzer Vergleich Grenke mit Procredit (ebenfalls KMU Finanzierer aus dem SDAX, haben heute auch Zahlen präsentiert)
GrenkeLeasingforderungen 12/2024: 6.516 Mrd EURLeasingforderungen 9/2025: 7.059 Mrd EUR (Wachstum 8,3%)Ergebnis Q1-Q3 (den Stammaktionären zurechenbar): 35.905 Mio EURMarktkapitalisierung ~ 657 Mio EUR
Guidance 2025: Konzernergebnis (≠ Ergebnis Stammaktionäre!) 71-81 Mio EUR (Konzernergebnis Q1-Q3: 48.578 Mio EUR), das Ergebnis für die Stammaktionäre wird drunter liegen
ProcreditKreditforderungen 12/2024: 7.010 Mrd EURKreditforderungen 9/2025: 7.566 Mrd EUR (Wachstum 7,9%, währungsbereinigt 10.2%)Ergebnis Q1-Q3: 58.2 Mio EURMarktkapitalisierung ~ 453 Mio EUR
Guidance 2025: RoE von 7-8%, dh. Ergebnis 73-83 Mio EUR (entspricht dem Ergebnis für die Stammaktionäre)
Es gibt Ähnlichkeiten und Unterschiede, Zahlen daher nur indikativ
Grenke hat als Risiko dieses seltsame Franchise-Geschäftsmodell, das Perring einst kritisierte und wovon sich das Unternehmen nie erholte.ProCredit hat ein besonderes Länderrisiko, weil deren wichtige Kunden alle in Ländern sind, die heute noch von russischem Öl abhängig sind.Es ist die am schlechtesten diversifizierte Bank, die ich jemals gesehen habe.
Sie wurde einst für 13 an die Börse gebracht und krebst nun bei 7 herum. Mir fällt kein Argument ein, weswegen ich diese Aktie kaufen sollte. Was die beiden genannten Unternehmen auch wieder verbindet ...
- Was meinst Du damit, dass sich das "Unternehmen" nie von der Kritik durch Perring erholte? Ist damit wirklich das Unternehmen oder eher der Aktienkurs gemeint? Bezüglich des Unternehmen sehe ich nicht, wieso das überhaupt durch die Kritik als solche beeinträchtigt sein sollte. Der angestellte Vergleich zeigt aber doch, dass Grenke offensichtlich höher bewertet wird als Procredit.
- "wichtige Kunden alle in Ländern" - Du kennst die einzelnen Kunden der Procredit und sogar deren Wichtigkeit? Wenn ja, würde mich die Quelle interessieren. Wenn das einfach nur schludrig ausgedrückt alle Länder meinen soll, wüßte ich gerne, wieso die südamerikanischen Länder von russischem Öl abhängig sein sollen.
- "am schlechtesten diversifizierte Bank, die ich jemals gesehen habe" - wirft die Frage auf, wie viele Banken Du überhaupt schon "gesehen" hast. Abgesehen davon bleibt unklar, worauf sich diese Wertung gründet. Wenn es letztlich aus 2. folgen sollte, s. o.
- "Sie wurde einst für 13 an die Börse gebracht und krebst nun bei 7 herum" - Was soll das für ein Argument sein? Die Deutsche Bank-Aktie stand mal bei 140 € ging runter auf 6,3 € und steht jetzt bei 30 €. Die Commerzbank stand mal bei 413 €, ging runter auf 2,9 € und steht jetzt bei 32 €. Welche Relevanz sollen frühere Höchststände haben?
- Wenn Dir keine Argumente einfallen, warum Du diese Aktie kaufen solltest, dann kauf sie einfach nicht. Falls Du der Meinung bist, sie sei deutlich überbewertet, kauf Put-OS oder andere Instrumente, mit denen Du an fallenden Kursen verdienst. Oder mach einfach gar nichts. Alles ok. Aber mir ist nicht so klar, was Du damit aussagen willst, dass Dir keine Argumente einfallen, warum Du diese Aktie kaufen solltest. Fallen Dir keine Argumente ein, weil Du Dich damit nicht beschäftigt hast, weil Du das Unternehmen einfach nicht magst, weil Du keine Argumente finden willst oder was auch immer. Ist halt nicht nachvollziehbar.
Hallo,
Zitat von DerKosmokrat: Also, die erhöhte Risikovorsorge bedeutet doch, dass erhöhte Rückstellungen gebildet wurden, falls Kunden ihre Kredite nicht zurückzahlen können. Ich bin jetzt kein Kreditexperte, aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Rückstellungen nicht ausreichen, und es noch schlimmer kommt? Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Rückstellungen wieder aufgelöst werden können, weil sich die wirtschaftliche Lage der Kunden wieder verbessert?
Ich habe auch nicht so ganz verstanden, um wie viele Kunden oder Kredite es sich handelt, die da in Schwierigkeiten sind. Kann da jemand was sagen? Wenn es jetzt doch eine größere Anzahl an Krediten ist, handelt es sich ja doch um ein eher strukturelles Problem, und nicht um einen Einmal-Effekt, oder? Waren die neu bewerteten Kredite auf eine bestimmte Kundengruppe oder Region begrenzt? Was genau hat die Neubewertung ausgelöst?Die tatsächliche Ausfallquote von Krediten hat sich doch von 2,3% (Q4/25) auf 2,1% verbessert.Momentan ist ProCredit einfach ein fallendes Messer. Ich bin mit einer ersten Position investiert, und würde verbilligen, wenn sich ein Boden bildet. Ich denke, bis zum Jahresbericht mit einer Prognose für 2026 wird der Kurs nicht plötzlich explodieren, sondern weiter fallen und hoffentlich irgendwo konsolidieren.
- Wenn die Wahrscheinlichkeit eines Verlusts, der heute in Höhe oder Zeitpunkt nicht absehbar ist, über 50% liegt, müssen Rückstellungen gebildet werden
- Falls der Verlust höher ist als die gebildete Rückstellung, muss ein zusätzlicher Aufwand gebucht werden
- Falls die Verluste niedriger sind als die Rückstellungen, ergibt sich aus deren Auflösung buchhalterisch ein Buchgewinn
- Welche Kredite genau notleidend wurden, weiss ich nicht
Zitat von haowenshan: Ich hab gestern einen kurzen Vergleich mit Grenke gezogen, aus dem entsprechenden Forum rüberkopiert:
Kurzer Vergleich Grenke mit Procredit (ebenfalls KMU Finanzierer aus dem SDAX, haben heute auch Zahlen präsentiert)
GrenkeLeasingforderungen 12/2024: 6.516 Mrd EURLeasingforderungen 9/2025: 7.059 Mrd EUR (Wachstum 8,3%)Ergebnis Q1-Q3 (den Stammaktionären zurechenbar): 35.905 Mio EURMarktkapitalisierung ~ 657 Mio EUR
Guidance 2025: Konzernergebnis (≠ Ergebnis Stammaktionäre!) 71-81 Mio EUR (Konzernergebnis Q1-Q3: 48.578 Mio EUR), das Ergebnis für die Stammaktionäre wird drunter liegen
ProcreditKreditforderungen 12/2024: 7.010 Mrd EURKreditforderungen 9/2025: 7.566 Mrd EUR (Wachstum 7,9%, währungsbereinigt 10.2%)Ergebnis Q1-Q3: 58.2 Mio EURMarktkapitalisierung ~ 453 Mio EUR
Guidance 2025: RoE von 7-8%, dh. Ergebnis 73-83 Mio EUR (entspricht dem Ergebnis für die Stammaktionäre)
Es gibt Ähnlichkeiten und Unterschiede, Zahlen daher nur indikativ
Also, die erhöhte Risikovorsorge bedeutet doch, dass erhöhte Rückstellungen gebildet wurden, falls Kunden ihre Kredite nicht zurückzahlen können. Ich bin jetzt kein Kreditexperte, aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Rückstellungen nicht ausreichen, und es noch schlimmer kommt? Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Rückstellungen wieder aufgelöst werden können, weil sich die wirtschaftliche Lage der Kunden wieder verbessert?
Moin,
Hallo zusammen,
Am 11.11.2025 hat Christoph Beeck (Vorstand ProCredit Holding & Co.KGaA) 461 Aktien, zu einem Kurs von 7,80 EUR gekauft.
Am 11.11.2025 hat Christian Dagrosa (Vorstand ProCredit Holding & Co.KGaA) 454 Aktien, zu einem Kurs von 7,80 EUR gekauft.
Am 11.11.2025 hat Georgios Chatzis (Vorstand ProCredit Holding & Co.KGaA) 417 Aktien, zu einem Kurs von 7,80 EUR gekauft.
Am 11.11.2025 hat Dr. Gian Marco Felice (Vorstand ProCredit Holding & Co.KGaA) 479 Aktien, zu einem Kurs von 7,80 EUR gekauft.
Am 11.11.2025 hat Jovanka Joleska Popovska (Aufsichtsrat ProCredit Holding & Co.KGaA) 193 Aktien, zu einem Kurs von 7,80 EUR gekauft.
Am 11.11.2025 hat Hubert Spechtenhauser (Vorstand ProCredit Holding & Co.KGaA) 650 Aktien, zu einem Kurs von 7,80 EUR gekauft.
Wie ist Ihre Meinung dazu? Diskutieren Sie mit!
Quelle: ProCredit Holding & Co.KGaA Insidertrades
14.01.26 · EQS Group AG · ProCredit Holding & Co.KGaA |
14.01.26 · EQS Group AG · ProCredit Holding & Co.KGaA |
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14.01.26 · EQS Group AG · ProCredit Holding & Co.KGaA |
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