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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.703.995 von ohneRuecklicht am 12.01.18 22:50:34also ich konnte gestern easy einen account anlegen ... ohne 10k
Ethereum Classic – A Sleeping Giant
Ethereum Classic (ETC), a fork of Ethereum (ETH), has been overlooked for a long time since most eyes were focused on the main Ethereum blockchain. However, this might come to an end quite soon as the number of ETH transactions are rising sharply and the network is starting to have difficulties to process them. As a result, the transaction fees are already spiking over $1. If this trend continues, the Ethereum network might reach a critical point before ‘Plasma’, a new technology that should massively increase the network throughput, is implemented.


Quelle:

https://themerkle.com/ethereum-classic-a-sleeping-giant/
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.708.246 von graebsch am 13.01.18 17:48:51
Zitat vongraebsch: also ich konnte gestern easy einen account anlegen ... ohne 10k


Klar konntest du das. Du kannst aber erst traden, wenn du mindestens 10k in $ oder coins auf deinem Account hast.
Gerade in einem anderen Forum gesehen. Schaden kann es nicht! :banana:

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Frage zu Proof-of-Stake-Coins:

Hat hier jemand bereits Erfahrungen mit Proof-of-Stake-Coins und dem deutschen Steuerrecht gesammelt?

Grundsätzlich scheint es aktuell so zu sein, dass Gewinne aus Kryptowährungen meist (Ausnahme z.B. TAAS) unter den § 23 EStG fallen. Normalerweise sollten diese nach dem Ablaufen der 1-Jahres-Haltefrist steuerfrei sein. Wie ist das aber mit Coins, die Proof-of-Stake sind, wenn man selbst staked. Schießt man hier ein Eigentor, weil sich dann die Haltefrist auf 10 Jahre verlängert? Das könnte der Fall sein, da aus deren Nutzung als Einkunftsquelle zumindest in einem Kalenderjahr Einkünfte erzielt werden (§ 23 EStG I S. 4). Und wie ist das, wenn die Coin PoS ist, man aber nicht selbst staked?

Neumark - Token

Dieser wurde hier schon mehrmals (auf Seite 140 und in etwa auf Seite 160 rum) besprochen. Grundsätzlich stellt das einerseits eine Plattform dar, auf der ICO's (sie nennen es in ihrem Whitepaper ETO) stattfinden können/sollen. Andererseits soll es eine Plattform sein, auf der sich sowohl Investoren als auch Otto-Normal-Mensch an Start-up's und Unternehmen beteiligen kann.
Sollte das alles rechtlich so funktionieren, wäre das eine recht feine Sache und tatsächlich ein schöner Use-Case für die Blockchain. Der Token ist aktuell nur auf liqui zu bekommen und demensprechend nicht besonders liquide - daher große Sprünge im Preis - heute mal wieder 40% im Plus.

Aktuell gibt es davon einen Circulating Supply von gut 28 Mio. - der einzelne Token kostet Stand jetzt 2,22 USD. Das Modell ist so angelegt, dass daraus aber recht schnell 1,5 Milliarden Token werden. Siehe diese Grafik:


Die Überlegung dahinter ist, dass man Investoren, die über die Plattform incentivieren möchte. Wenn jemand über die Plattform investiert, bekommt er NEU-Token. Die ersten Investoren bekommen dabei überproportional viele Neu-Token. So werden bei einem Investitionsvolumen von ca. 100 Mio. Euro bereits 0,5 Milliarden Token im Umlauf sein. Das bedeutet allerdings auch, dass es für diese ersten 100 Mio. über die Plattform investierte Euro man für jeden Euro im Schnitt 5 Neumark dazu bekommt. Wenn es also kein Investitionslimit gibt (das müsste man checken), bekommt man für einen investierten Euro im Schnitt 2,5 Neumark (5 Neumark werden aktuell im Schnitt für jeden investierten Euro ausgegeben - davon bekommt der Investor 50%).

Es macht also aus dieser Perspektive erstmal relativ wenig Sinn jetzt für einen Neu-Token mehr als 0,40 Euro-Cent zu bezahlen. Da fährt man besser - falls es denn möglich ist und ich habe bisher keinen Grund gefunden warum das nicht möglich sein sollte - einfach Geld zu nehmen und über die Plattform random in ein Unternehmen zu investieren. Denn dabei bekommt man für jeden investierten Euro zu Beginn im Schnitt 2,5 Neumark (aktuell sogar 3,25 Neumark - die Kurve flacht später ab).

Der Neu-Token hat für den Token-Halter folgende Vorteile:

1) Führt ein Unternehmen einen ICO/ETO über die Plattform durch, so müssen sie dafür eine Gebühr (vss. 3%) bezahlen. Diese Gebühr wird dann an die NEU-Token-Halter proportional zur Menge der gehaltenen Token ausgeschüttet. Wenn man sich überlegt, dass das gesamte ICO-Volumen in 2017 in etwa bei 4 Mrd. USD lag, ist das nicht so wahnsinnig spannend. Selbst wenn alle diese ICO's über die Neu-Plattform gelaufen wären, wären das bei 1,5 Milliarden Neu-Token (die es dann geben würde - siehe Grafik oben) 0,08 USD pro Token.

2) Ein Unternehmen, das einen ICO/ETO über die Plattform durchführt muss aber auch eigene Equity-Token (vss. 2%) dafür hergeben. Diese verbleiben bei der Neu-Plattform. Als Neu-Token-Halter hat man entsprechend seiner Anzahl an Neu-Token dann einen Anteil an der Neu-Plattform. Das muss man sich überlegen 2% von einem Unternehmen ist nicht viel und 1,5 Milliarden Token, die sich das Portfolio teilen, sind aber viel. Man kann sich also ausrechnen, dass hier sehr viele sehr große Unternehmen entstehen müssten, dass der Token wirklich groß an Wert gewinnen wird.

Oben hatte ich geschrieben, dass es aktuell mit den Daten, die dort oben stehen, wenig Sinn macht, für einen Neu-Token mehr als 0,4 Euro zu bezahlen. Ein Gegenargument dazu gibt es aber u.U.. Bei jedem Investment, das aktuell über die Plattform getätigt wird, werden bis ein Gesamtvolumen von 100 Mio. Euro erreicht ist, im Schnitt weitere 2,5 Neumark pro investiertem Euro erzeugt (also neben den 2,5 die der Investor erhält; bis zu einem Investitionsvolumen von 1,5 Milliarden Euro werden bei jedem Investment Neumark erzeugt - die Relation verschlechtert sich aber deutlich). Diese gehen an die Plattform. Die Frage ist jetzt, was die Plattform damit macht? Schüttet die Plattform diese gleich an die NEU-Token-Holder aus, so ist auch ein höherer Preis (aber kein Mondpreis) für den einzelnen Token gerechtfertigt. Das habe ich aber auf den ersten Blick nicht so genau - vielleicht könnte das mal jemand checken - das sind die Seiten 19 ff im Whitepaper.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.708.474 von balou_the_bear am 13.01.18 18:28:52etwas missverständlich ausgedrückt. Auch TaaS fällt unter den § 23 ESTG - aber halt mit der 10-Jahreshaltefrist. Die Ausschüttungen fallen aber vermutlich unter die Kapitalertragsteuer.

By the way: Spielt jemand das TaaS-Spiel?
Bei TaaS ist es immer so, dass der Token ca. 1 Monat vor der nächsten Ausschüttung (Anfang Februar ist es wieder so weit) das Laufen anfängt und für TaaS-Verhältnisse überproportional zulegt. Der Anstieg ist um ein Vielfaches höher, als es die spätere Ausschüttung rechtfertigen würde. Diese lag bisher immer so im Bereich von 0,3 USD. Danach fällt der Token erstmal recht stark im Wert.
Also kann/könnte man seine TaaS (Veräußerungsgewinne werden ohnehin erst nach 10 Jahren Halten steuerfrei) zum Peak verkaufen und danach eine ganze Menge mehr davon zurückkaufen. Man hat dafür aber die Auszahlung nicht bekommen.
Balou, erst einmal ein dickes Dankeschön für deinen Beitrag.

Ein Aspekt kam in deinem Beitrag (und meinem) noch gar nicht vor, so sollen Investments in EURT getätigt werden. Das wird ein Token sein, was 1:1 an den Euro gebunden ist. Du investierst 1000 Euro und erhältst 1000 EURT. Das NEU Token verstehe ich so, daß es zur Gewinnmitnahme an der Plattform berechtigt.

Ich hab Schwierigkeiten, da durchzublicken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.708.474 von balou_the_bear am 13.01.18 18:28:52
Besteuerung von Proof-of-Stake-Coins
Und was ist mit Byteball? Fallen die Vollmond-Ausschüttungen auch unter den § 23 EStG? Bisher haben diese nur zur Verwässerung der MC geführt. Hat jemand diesbezüglich schon Infos?
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.708.516 von balou_the_bear am 13.01.18 18:34:11
Zitat vonbalou_the_bear: By the way: Spielt jemand das TaaS-Spiel?
Bei TaaS ist es immer so, dass der Token ca. 1 Monat vor der nächsten Ausschüttung (Anfang Februar ist es wieder so weit) das Laufen anfängt und für TaaS-Verhältnisse überproportional zulegt.


Noch krasser wäre es, den Anstieg UND die Dividende mitzunehmen. TaaS versucht dagegenzusteuern, in dem du die coin über einen längeren Zeitraum halten mußt.

Ich vermute, die machen zwei oder mehr Snapshoots und schütten nur an solche Adressen aus, die TaaS dauerhaft gehalten haben. Ausserdem verraten sie nicht, wie hoch die Dividende ist. Wenn du Pech hast, verpaßt du eine Dividende, die deutlich höher ist als der Kursgewinn. Bislang war der Kursanstieg aber immer viel höher als die Dividende.

Naja mir alles egal. Ich halte die langfristig und bin mit meinem Investment auch sehr zufrieden. TaaS ist bei 11, gekauft wurden sie bei ... hab ich gar nicht im Kopf, 2 oder 3 vielleicht. So an die 400% plus werden das schon sein, grob geschätzt.
Bei Wirtschaftsgütern im Sinne von Satz 1, aus deren Nutzung als Einkunftsquelle zumindest in einem Kalenderjahr Einkünfte erzielt werden, erhöht sich der Zeitraum auf zehn Jahre;

So ist der Wortlaut des Gesetztes. Da man durch die Byteball Anteile Einkünfte erzielt hat (man hat Byteball Airdrops erhalten, die einen bestimmten Wert darstellen), sollte sich die Frist sowohl für die ursprünglichen Coins, als auch für die Airdrops auf 10 Jahre erhöhen. Alles andere würde mich überraschen.

Würde man aus seinen Kryptowährungen Zinsen oder ähnliche Erträge erwirtschaften, dann wäre auf diese die Kapitalertragsteuer anzuwenden.

Davon gehe ich auch aus. Vermutlich dann Versteuerung der Dividenden mit 25%.
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