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Verbot von CFD mit Nachschusspflicht (Seite 3)



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Das übliche Blabla, klar, wenn Du den Nutzen der CFDs nicht begreifst, und ignorierst, dass manche Trader und auch Investoren über die CFDs eine Finanzierung erhalten, die sie auf anderem Weg nicht bekämen, dann kann Dir natürlich auch egal sein, ob diese im Jahr 4% oder 2,6% kostet. Bisher waren die 2,6% weitaus günstiger als die meisten Wertpapierkredite, das nur nebenbei bemerkt.

Was interssiert ein Kälbchen, das nur Milch trinkt, der Bierpreis?

Ich hatte noch nach systemrelevanten Brokern gefragt, außer der Commerzbank, ich meine, ich will ja, dass im Ernstfall nicht nur mein Geld sicher ist, sondern auch nicht gleich der Broker platt ist und den Handel einstellt. Es geht mir dabei darum, Dir zu zeigen, dass diese ganze Regelung bezüglich "keine Nachschusspflicht" vermutlich im Ernstfall, wenn der Crash dazu führt, dass nicht systemrelevante Anbieter aufgeben müssen, sowieso nicht viel Wert ist.

Selbst das Bisschen Frankendebakel war ja für einige Anbieter existenzbedrohend, obwohl es nur ein winziger Teilbereich im Vergleich zu den Indizes ist und die nun eingeführten Garantien die Anbieter noch gar nicht belasteten.
Lieber Honigbär, Du kommst mir vor wie die Jutta Ditfurth.

Nochmal: nur im Retailgeschäft, also für kleine Mini Trader besteht keine Nachschußpflicht. Im Institutionellen Handel, also das was Du unter "Systemrelevant" verstehst, besteht natürlich die Nachschußpflicht bzw. ist das eine Vertragsgestaltung zwischen den Banken und Brokern.

Du verstehst weder das Geschäft der Banken im OTC Markt, noch verstehst du was reguliert und was nicht reguliert ist. :kiss:

In dem Augenblick, wo Du schon professioneller Händler bist (aufsichtsrechtlich eingestuft) gilt Nachschußpflicht. Die Systeme können nicht zusammenbrechen, nein, das geht nicht. Kein Untergang
der Finanzmärkte... :) Tut mir leid, daran wird die Finanzbranche nicht zerbrechen.
Und Du mir wie Claudia Roth.
Lass mal Deine Unverschämtheiten!

Auch wenn das zu hoch für Dich ist:
Indem man dem Broker ZUSÄTZLICH das Nachschussrisiko der Privatkunden aufbürdet, wird im Extremfall das System nicht stabilisiert. Extremfall heißt hier Insolvenz und damit Nichterfüllung der Nachusspflicht eines oder vieler institutioneller Kunden.

Die Frage ist auch nicht, ob der CFD-Markt geeignet ist, eine Finanzkrise auszulösen, das mag man ja durchaus als unwahrscheinlich abtun können. Aber die Frage ist doch, wie wirkt sich eine aus anderen Gründen eintretende Finanzkrise auf den CFD-Handel aus und kann dieser im Ernstfall die Märkte stabilisieren oder ist er ein Brandbeschleuniger.

Ich kann mich da nur wiederholen:
"Selbst das Bisschen Frankendebakel war ja für einige Anbieter existenzbedrohend, obwohl es nur ein winziger Teilbereich im Vergleich zu den Indizes ist und die nun eingeführten Garantien die Anbieter noch gar nicht belasteten."

Dass der CFD-Handel den Kurssprung ausgelöst hätte , habe ich doch gar nicht gesagt. Es geht um die Auswirkungen von Marktverwerfungen auf den CFD Handel.


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