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Kräftige Unterstützung: Solarworld: Erst Millionen-Fördergelder, jetzt Insolvenz | Diskussion im Forum


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14.06.19
Hamburg
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Der Solarhersteller hatte am 12. Mai Insolvenz beantragt. Der Konzern wurde deutlich stärker gefördert als bisher bekannt, wie die WirtschaftsWoche berichtet. Insgesamt gehen die aktuellen Schätzung von mehr als 60 Millionen Euro aus.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Kräftige Unterstützung: Solarworld: Erst Millionen-Fördergelder, jetzt Insolvenz
Das Kernproblem ist die Bundesregierung mit ihrem schizophrenen Verhalten:

Einerseits fördert sie den Solarkonzern, andererseits sieht sie jahrelang zu, wie Chinesen mit Dumpingpreisen unsere Produzenten in den Ruin treiben.

Wirtschaftspolitik vom Allerfeinsten!

Auch hier fehlen leider jegliches Gespür und Sachverstand.
Die unfähigste Regierung, die Deutschland je hatte!
Chaos wohin man schaut.
Die 60 Mio. EUR Fördergelder dienten grundsätzlich zur Erhaltung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen, daran sind Fördergelder regelmäßig geknüpft. Die Rückforderung ist nur dann möglich, wenn die Zweckbindungsfrist noch nicht abgelaufen ist. Sicherlich betrifft dies nur einen kleinen Teil der 60 Mio. EUR. Diese sind dann als Insolvenzforderung wohl nur mit einer Mini-Quote zurückzuholen.
Den großen Ausfall für Vater Staat sehe ich im Fall Solarworld nicht, bei einer Gesamtbetrachtung hat der Staat sogar einen guten Schnitt gemacht. Bei einem Personalaufwand von ca. 160 Mio im Jahr (etwa 130 Mio. Bruttolohnsumme in 2016) und einem durchschnittlichen Lohnsteuersatz pro Mitarbeiter von 20% hat der Fiskus pro Jahr 26 Mio EUR eingenommen. Nach nur 2 Jahren und 4 Monaten haben sich mathematisch die Fördermittel in Steuereinnahmen verwandelt. Die Einnahmen aus den anderen Steuerarten Umsatz-, Grund-, Gewerbe oder Körperschaftssteuer noch gar nicht mitgerechnet.
So reden sich die Ökofaschisten den Tag schön.
Der Ökowahn verdoppelt den Strompreis.
Trotzdem wird Schland das Weltklima nicht retten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.997.890 von borazon am 23.05.17 08:23:27Deutschland wird - historisch betrachtet - wahrscheinlich den größten Schritt zur Klimarettung angestoßen haben. Dass die deutschen Solarbuden nicht profitieren können, ist schade, aber so ist globalisierte Wirtschaft eben. Deine Kinder/Enkel/Urenkel werden der damaligen rot-grünen Regierung noch auf Knien dafür danken... Die Weitsicht musst du halt mitbringen. Scheint aber nicht so einfach zu sein, andere als Ökofaschisten zu beschimpfen offensichtlich schon. Weil der Strom teurer geworden ist? Gut Ding kostet nunmal Geld..:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.997.890 von borazon am 23.05.17 08:23:27Wie wäre es Sie informieren sich erstmal bevor Sie irgendwas behaupten?

Die Höhe der EEG-Umlage ist abhängig vom Börsenstrompreis, ist der niedrig steigt die EEG-Umlage.
Warum ist der Strompreis an der Börse so niedrig? Weil Überkapazitäten da sind, da die (vom Steuerzahler subventionierten) Kohle- und Atomkraftwerke nicht gedrosselt werden, obwohl meist genügend günstig erzeugter erneuerbarer Strom eingespeist wird.
Der angeblich so günstige konventionelle Strom verursacht enorme Folgekosten, die die Allgemeinheit per Steuergeld zahlt und nicht direkt auf der Stromrechnung auftaucht. (z.B. Entsorgung Atom, Gesundheitsfolgekosten und Landschaftszerstörung Kohle)
User, die "Grid-Party" und "solarking" heißen,
zu diesem Thema.
Echt jetzt?
:laugh:
Wollt ihr mich vergackeiern?
Verhohnepiepeln?
Ihr seid sowas von abgefusht, mehr geht kaum.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.997.479 von T3A4 am 23.05.17 07:10:31
Zitat von T3A4: Die 60 Mio. EUR Fördergelder dienten grundsätzlich zur Erhaltung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen, daran sind Fördergelder regelmäßig geknüpft. Die Rückforderung ist nur dann möglich, wenn die Zweckbindungsfrist noch nicht abgelaufen ist. Sicherlich betrifft dies nur einen kleinen Teil der 60 Mio. EUR. Diese sind dann als Insolvenzforderung wohl nur mit einer Mini-Quote zurückzuholen.
Den großen Ausfall für Vater Staat sehe ich im Fall Solarworld nicht, bei einer Gesamtbetrachtung hat der Staat sogar einen guten Schnitt gemacht. Bei einem Personalaufwand von ca. 160 Mio im Jahr (etwa 130 Mio. Bruttolohnsumme in 2016) und einem durchschnittlichen Lohnsteuersatz pro Mitarbeiter von 20% hat der Fiskus pro Jahr 26 Mio EUR eingenommen. Nach nur 2 Jahren und 4 Monaten haben sich mathematisch die Fördermittel in Steuereinnahmen verwandelt. Die Einnahmen aus den anderen Steuerarten Umsatz-, Grund-, Gewerbe oder Körperschaftssteuer noch gar nicht mitgerechnet.


Staatsfetischismus in reinster Form.
Weil die Bürger für den Staat da sind.
So als Melkkühe.
Danke für deine Offenlegung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.978.071 von chaosgegner am 19.05.17 11:30:07
Zitat von chaosgegner: Das Kernproblem ist die Bundesregierung mit ihrem schizophrenen Verhalten:

Einerseits fördert sie den Solarkonzern, andererseits sieht sie jahrelang zu, wie Chinesen mit Dumpingpreisen unsere Produzenten in den Ruin treiben.

Wirtschaftspolitik vom Allerfeinsten!

Auch hier fehlen leider jegliches Gespür und Sachverstand.
Die unfähigste Regierung, die Deutschland je hatte!
Chaos wohin man schaut.


Das Problem fing mit den absurden Subventionen für den "Öko"-Strom an.
Es hätte nie 50 Cent für die Kilowattstunde geben dürfen.
Auch keine 20, 15 oder 10.
Der Käse kostet 20 oder 30 Milliarden im Jahr,
und hat im Januar 2017 teils nicht mal 3% des Strombedarfs geliefert.
D.h. noch weit unter 1% vom Gesamtenergieverbrauch.
Die Größenverhältnisse sind vollkommen aussichtslos.
Das können sich nur der Cem und der Volker noch schönkiffen oder -crystallen.


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