Nikkei 225 - Japan Aktien
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Trader Stories – 500 Vorstellungen später
Vielleicht kennt der eine oder andere Trader Stories bereits.
Für alle anderen möchte ich das Projekt kurz vorstellen.
Am 2. Oktober wurde die 500. Trader-Story veröffentlicht.
Damit ist aus einer ursprünglichen Idee inzwischen ein ziemlich umfangreiches Börsenexperiment geworden.
10 Trader Teams.
20 Trader.
Hunderte analysierte Chartsituationen.
KO-Scheine und Mini-Futures in Musterdepots.
Und vor allem: Alles wird dokumentiert.
Die entscheidende Frage war von Anfang an:
Wie gut sind diese Analysen wirklich?
Nicht theoretisch.
Nicht anhand von zwei oder drei erfolgreichen Trades.
Sondern anhand von möglichst vielen dokumentierten Vorstellungen.
Was macht Trader Stories anders?
Bei jeder Vorstellung wird festgehalten, wann und warum eine Situation interessant wird.
MACD-Kaufsignale spielen dabei eine zentrale Rolle. Dazu kommen unter anderem ADX, RSI, CCI, STO, VOL sowie verschiedene Averages.
Die Position wird zu einem festgelegten Zeitpunkt fiktiv ins Musterdepot aufgenommen.
Keine nachträgliche Auswahl des günstigsten Kurses.
Keine Änderung des Einstiegs, weil sich der Chart später anders entwickelt hat.
Und wenn ein Schein vom Markt verschwindet, wird auch das dokumentiert und entsprechend berücksichtigt.
Das Ziel ist nicht, möglichst viele Gewinner zu präsentieren.
Das Ziel ist, herauszufinden, was aus den vorgestellten Situationen tatsächlich wird.
500 Vorstellungen liefern inzwischen Daten
Und genau hier wird es meiner Meinung nach interessant.
Nach 500 Vorstellungen kann man nicht mehr nur einzelne Treffer betrachten.
Es gibt inzwischen Auswertungen zu den Vorstellungen, KO-Ereignissen, den einzelnen Trader Teams und den erfolgreichsten Situationen.
Es lässt sich beispielsweise untersuchen:
- Welche Teams schneiden über einen längeren Zeitraum wie ab?
- Wie häufig kommt es zu einem KO?
- Welche Chartformationen treten bei erfolgreichen Vorstellungen auf?
- Welche Indikatoren oder Kombinationen tauchen besonders häufig auf?
- Gibt es Gemeinsamkeiten bei den stärksten Vorstellungen?
- Wie entwickeln sich die Musterdepots über die Zeit?
Damit wird aus einzelnen Chartanalysen nach und nach ein größerer Datensatz.
Und genau das war eigentlich der Gedanke hinter Trader Stories.
Nicht behaupten, dass eine Methode funktioniert.
Zeigen, was daraus wird.
Kein Börsenbrief und keine Kaufempfehlungen
Trader Stories ist kein Börsenbrief.
Es gibt keine Kaufempfehlungen und keine Anlageberatung.
Die vorgestellten KO-Scheine und Mini-Futures dienen ausschließlich Studienzwecken und werden in Musterdepots dokumentiert.
Wer aufgrund einer Analyse selbst handelt, tut dies auf eigenes Risiko.
Gerade bei gehebelten Produkten kann ein Totalverlust eintreten.
Und was bringt das einem neuen Leser?
Man muss nicht seit 2024 dabei sein.
Man kann heute einsteigen, sich aktuelle Vorstellungen anschauen oder in den bisherigen Auswertungen stöbern.
Vielleicht interessiert einen nur ein bestimmtes Trader Team.
Vielleicht möchte man bestimmte Chartformationen beobachten.
Oder man möchte einfach sehen, ob sich nach Hunderten dokumentierten Vorstellungen tatsächlich wiederkehrende Muster erkennen lassen.
Alles kann und nix muss.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann gerne einmal bei Trader Stories vorbeischauen.
Vielleicht findet der eine oder andere dort genau die Art von Börsenprojekt, die er bisher gesucht hat.
Und wenn nicht, hat man zumindest ein paar interessante Charts gesehen. 🙂
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Update
INFO
N225
Zitat von Chartier:
Die BOJ hat mit der Zinswende bereits begonnen, nachdem Japan über einen sehr langen Zeitraum eine außergewöhnlich lockere Geldpolitik und teilweise sogar negative Leitzinsen hatte. Insofern befindet sich Japan geldpolitisch in einer anderen Ausgangslage als Europa oder die USA.
Weitere Zinserhöhungen durch die BOJ scheinen durchaus wahrscheinlich bzw. sind zumindest in den kommenden Monaten und Jahren ein realistisches Szenario. Entscheidend für den Yen ist dabei allerdings weniger die absolute Höhe der japanischen Zinsen als vielmehr die Entwicklung der Zinsdifferenz zu Europa und den USA.
Sollten EZB oder Fed ihre Zinsen weiter erhöhen, dürfte das zunächst tendenziell den Yen gegenüber Euro bzw. US-Dollar schwächen, weil Anlagen in diesen Währungen dadurch relativ attraktiver werden. Wenn die BOJ gleichzeitig ebenfalls die Zinsen erhöht, würde sich dieser Effekt allerdings teilweise oder möglicherweise sogar vollständig ausgleichen.
Besonders interessant wäre daher ein Szenario, in dem die BOJ schneller oder stärker als erwartet die Zinsen anhebt, während EZB und Fed weniger stark nachziehen. Dann würde sich die Zinsdifferenz zugunsten Japans verschieben, was den Yen tendenziell stärken könnte. Davon würde wiederum ein unhedged Nikkei-ETF profitieren, da neben der Aktienperformance auch eine mögliche Aufwertung des Yen gegenüber der Fondswährung zum Ergebnis beiträgt.
Umgekehrt wäre eine weiterhin deutlich höhere Verzinsung in Europa oder den USA ein Argument dafür, dass der Yen unter Druck bleibt. In diesem Fall könnte die Währungsabsicherung bei einem Nikkei-ETF von Vorteil sein.
Allerdings sollte man dabei berücksichtigen, dass Wechselkurse nicht ausschließlich von den aktuellen Leitzinsen abhängen. Entscheidend sind auch die Erwartungen des Marktes. Wenn beispielsweise eine Zinserhöhung der BOJ bereits weitgehend eingepreist ist, muss der Yen am Tag der tatsächlichen Erhöhung nicht unbedingt weiter steigen.
Für die Entscheidung zwischen hedged und unhedged wäre daher weniger die bisherige Performance ausschlaggebend, sondern die Frage, wie sich die Zinsdifferenzen und damit die Wechselkurserwartungen in den kommenden Jahren entwickeln könnten.
Wenn du beide Versionen kaufst - Hedged und unhedged
Wirst du nicht die Top Performance erzielen aber auch nicht gross verlieren, du wirst einfach den Averageder beiden Lösungen erzielen.
Vorausgesetzt die Aktien in Japan steigen weiter an.
Good LuckChartier
Danke für die ausführliche Antwort!
Die BOJ hat mit der Zinswende bereits begonnen, nachdem Japan über einen sehr langen Zeitraum eine außergewöhnlich lockere Geldpolitik und teilweise sogar negative Leitzinsen hatte. Insofern befindet sich Japan geldpolitisch in einer anderen Ausgangslage als Europa oder die USA.
Weitere Zinserhöhungen durch die BOJ scheinen durchaus wahrscheinlich bzw. sind zumindest in den kommenden Monaten und Jahren ein realistisches Szenario. Entscheidend für den Yen ist dabei allerdings weniger die absolute Höhe der japanischen Zinsen als vielmehr die Entwicklung der Zinsdifferenz zu Europa und den USA.
Sollten EZB oder Fed ihre Zinsen weiter erhöhen, dürfte das zunächst tendenziell den Yen gegenüber Euro bzw. US-Dollar schwächen, weil Anlagen in diesen Währungen dadurch relativ attraktiver werden. Wenn die BOJ gleichzeitig ebenfalls die Zinsen erhöht, würde sich dieser Effekt allerdings teilweise oder möglicherweise sogar vollständig ausgleichen.
Besonders interessant wäre daher ein Szenario, in dem die BOJ schneller oder stärker als erwartet die Zinsen anhebt, während EZB und Fed weniger stark nachziehen. Dann würde sich die Zinsdifferenz zugunsten Japans verschieben, was den Yen tendenziell stärken könnte. Davon würde wiederum ein unhedged Nikkei-ETF profitieren, da neben der Aktienperformance auch eine mögliche Aufwertung des Yen gegenüber der Fondswährung zum Ergebnis beiträgt.
Umgekehrt wäre eine weiterhin deutlich höhere Verzinsung in Europa oder den USA ein Argument dafür, dass der Yen unter Druck bleibt. In diesem Fall könnte die Währungsabsicherung bei einem Nikkei-ETF von Vorteil sein.
Allerdings sollte man dabei berücksichtigen, dass Wechselkurse nicht ausschließlich von den aktuellen Leitzinsen abhängen. Entscheidend sind auch die Erwartungen des Marktes. Wenn beispielsweise eine Zinserhöhung der BOJ bereits weitgehend eingepreist ist, muss der Yen am Tag der tatsächlichen Erhöhung nicht unbedingt weiter steigen.
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