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Bahn prüft Schadenersatzforderungen gegen Lkw-Kartell



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Nach zahlreichen Klagen von Spediteuren gegen Beteiligte des sogenannten Lkw-Kartells will auch die Deutsche Bahn Schadenersatz erstreiten. "Wir werden selbstverständlich unser Recht auf Schadenersatz geltend machen, da die vom Kartell verursachten …

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Daimler , Iveco, DAF und Volvo /Renault wurden zu einer Rekordstrafe von knapp 2,93 Milliarden Euro verdonnert."


Die eigentlichen Geschädigten werden wohl nicht so viel Schadensersatz bekommen,
wie sich der Staat und die EU eingesackt haben.
Das ist ja das ganz üble.
Erst zockt der Staat die Übeltäter ab und der Rest muss sehen wo er bleibt.
Wenn wegen der Strafe ein LKW-Bauer pleite macht,
ist für den eigentlich Geschädigten nichts mehr da.

Deshalb liebe ich diesen Staat und seine Organisationen so sehr.

Und ob überhaut jemand wirklich geschädigt wurde, ist ja auch nicht klar.
Hätten die LKW Bauer wegen eines heftigen Konkurrenz- und Preiskampfes viel weniger verdient,
wer weiß, wie es dann um die Qualität der Produkte bestellt gewesen wäre.
Vielleicht hätte der eine oder andere den LKW Bau aufgegeben
und die Marktmacht der Überlebenden wäre noch größer gewesen und die Preise
damit auch.
Ich halte gar nichts vom Kampf der Konkurrenten bis auf Blut.
Ich bin in einem Gasthof aufgewahsen.
Die Wirte des Ortes machten jedes Jahr einmal eine Wirteversammlung
und dort wurden die Bierpreise für das nächste jahr festgelegt.

Man könnte auch sagen, sie betreiben verbotene Preisabsprachen.

Aber genau das finde ich heute noch gut.

Alle mussten irgendwie überleben und ein Preiskampf über den Bierpreis
hätte keinem genützt, nicht mal den Biertrinkern.
Was nützt es, wenn irgendwann nur noch eine oder gar keine Kneipe
mehr geöffnet ist, weil es sich nicht mehr lohnt.
Dann die Frage, wieviel darf ein LKW Bauer an seinem LKW verdienen?
Eines steht fest, die Rendite bei Daimler bezüglicher seiner LKW Fertigung war in den letzten Jahren nicht besonders üppig.

Wieviel Prozent hätten sie weniger erlösen dürfen, ohne in den Verlust abzugleiten?
Mir ist lieber, wenn alle ohne Verlust arbeiten auf Grund von Absprachen,
als dass alle in die roten Zahlen geraten.

zum Beispiel,
Gerade bei den Milchbauern würde ich mir eine breite Preisabsprache wünschen,
auch gegen jedes Kartellrecht, damit sie die Chance auf Überleben ihres bäuerlichen
Betriebes haben.

Habe zwar heute nichts mehr mit Kühen zu tun,
war aber der letzte Melker in unserer Familie, deshalb ist den
Bauern meine Symmpathie sicher.


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