Greatcell Solar (GSL) --- Fakten und Daten (Seite 182)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.918.160 von Quattro123 am 14.11.19 07:45:40Deshalb habe ich ja geschrieben in der Anlage KPA beim Finanzamt geltend machen mit Verweis auf das Urteil dann ruht das ganze zumindest erstmal bis eine Entscheidung vom BFH kommt. Und die wird höchstwahrscheinlich positiv ausfallen.
Schreiben vom 20.011.2019 von Herrn Tulloch
Dear Pebbles

I apologise that I have been quiet for a while, nevertheless we have been 'paddling hard underneath' preparing the Information Memorandum for release today (see attached) and the detailed Commercialisation Plan.
I am pleased to be able to tell you that we have completed the acquisition of assets of GSL subject to administrative finalisation of IP transfers and have acquired all the required assets of the UK subsidiary that has also been liquidated. Consequently, the operations in Europe will be concentrated in Italy where we plan to set up the Micropower Devices Pilot Plant over the next several months with a view to providing prototypes from this 'industrial' level plant within 9 months and to establish strategic agreements to provide micropower devices to companies in the worldwide IoT market place. Materials science R&D will be focussed in Australia with particular emphasis on our collaboration with QUT. I should point out that we will also be collaborating with groups in China, Singapore, Greece, England and Rome, and will be pursuing our EU Horizon projects so we are not isolated from some of the best R&D in the field. Our materials and equipment sales activities will continue to be centred in Rome as will the development and production of our Hyperion Solar Simulator.
Having invested close to A$1M in cash and contributions to date, we are now ready for a Private Raising of A$1M from Professional and Sophisticated Investors. We have appointed Primary Markets to assist through their Equity Trading Platform. Interested parties may either engage directly with Greatcell Energy Pty Limited or Primary Markets. In parallel we expect to close a second private placement of close to A$1M with a UK based strategic investor. In the second quarter of 2020 once we have some 'runs on the board', we plan a mezzanine raising of about $3M, to accelerate the industrial and commercial activities, and later in 2021 our ambition is to relist on an appropriate exchange.
Please read the Information Memorandum in full. I would be pleased to receive your comments and questions and possibly welcome you as an investor in the new 'Greatcell'.

Best regards

Gavin Tulloch (Director)


Auf geht's --- man kann wieder Geld investieren! Diemal klappt es :cool: :confused: :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.988.447 von Pebbles am 22.11.19 09:31:25Und was ist mit unserer Investition in die alte Greatcell...
Mir wird schlecht wenn ich soviel kriminelle Energie lese.
Ein Unternehmen wird an die Wand gefahren und alle Investoren gehen leer aus um dann mit dem alten Namen und wahrscheinlich der Entwicklungsschiene der alten Firma eine neue Firma zu gründen.
Wir sind enteignet worden und sollen nun in die neue Firma investieren? Die Spinnen ja wohl total.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.040.761 von sleepy_d am 29.11.19 09:16:01
Das ist so üblich bei vielen StartUps
Man muss halt das richtige StartUp setzen, dass ist fast wie bei der Pferdewette.

Hätte man damals auf Microsoft/Facebook etc. gesetzt hätte man mit 10.000 € Millionär werden können - wenn man vorher nicht verkauft hätte :yawn:

Und in den meisten Fällen ist das Geld weg, wenn es das falsche Pferd war. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Und dass diese neu gegründete Firma ein (wenigstens für die privaten Investoren) Flop wird --- das ist für mich ebenfalls zu erwarten.
Das verlorene Geld ist gut angelegt: Denn man hat wieder an Erfahrung gewonnen :-))) Und Geld ist nicht wichtig!
FYI wg Verlust- Anrechnung

Zitat"

Die Antwort deines Steuerberaters war die Auffassung der Finanzverwaltung.
Laut Urteil des Bundesfinanzhofs vom 12.06.2018, VIII R 32/16 geht das jetzt.

Zitat Ende

gefunden heute auf

Ballar Power thread
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.262.500 von price-of-success am 02.01.20 12:04:16
Leider betrifft das nicht unseren Fall (siehe "Dick" gekennzeichneten Text am Ende)
Verlustberücksichtigung bei Aktienveräußerung
Urteil vom 12.6.2018 VIII R 32/16


Die steuerliche Berücksichtigung eines Verlusts aus der Veräußerung von Aktien hängt nicht von der Höhe der anfallenden Veräußerungskosten ab. Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 12. Juni 2018 VIII R 32/16 gilt dies unabhängig von der Höhe der Gegenleistung und der anfallenden Veräußerungskosten. Damit wendet sich der BFH gegen die Auffassung der Finanzverwaltung (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 18. Januar 2016 IV C 1-S 2252/08/10004, BStBl I 2016, 85).



Im Streitfall hatte der Kläger in den Jahren 2009 und 2010 Aktien zum Preis von 5.759,78 € erworben und diese im Jahr 2013 zu einem Gesamtverkaufspreis von 14 € an eine Sparkasse wieder veräußert, die Transaktionskosten in dieser Höhe einbehielt. In seiner Einkommensteuererklärung 2013 machte der Kläger den Verlust in Höhe von 5.759,78 € bei den Einkünften aus Kapitalvermögen geltend und stellte u.a. den Antrag auf Überprüfung des Steuereinbehalts gemäß § 32d Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Das Finanzamt berücksichtigte die Verluste nicht. Den Einspruch des Klägers wies es als unbegründet zurück. Der dagegen gerichteten Klage gab das Finanzgericht statt.



Dem folgte der BFH. Er entschied, dass jede entgeltliche Übertragung des - zumindest wirtschaftlichen - Eigentums auf einen Dritten eine Veräußerung i.S. des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG darstellt. Weitere Tatbestandsmerkmale nennt das Gesetz nicht. Die Erfüllung des Tatbestands der Veräußerung ist entgegen der Sichtweise der Finanzverwaltung weder von der Höhe der Gegenleistung noch von der Höhe der anfallenden Veräußerungskosten abhängig.



Auch einen Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten i.S. des § 42 der Abgabenordnung verneinte der BFH. Der Kläger hat nicht gegen eine vom Gesetzgeber vorgegebene Wertung verstoßen, sondern lediglich von einer ihm durch das Gesetz eingeräumten Möglichkeit Gebrauch gemacht. Es steht grundsätzlich im Belieben des Steuerpflichtigen, ob, wann und mit welchem erzielbaren Ertrag er Wertpapiere erwirbt und wieder veräußert.



Dass der Kläger keine Steuerbescheinigung der Sparkasse über den entstandenen Verlust vorlegen konnte (vgl. § 20 Abs. 6 Satz 6 EStG), stand der Verlustverrechnung nach der bereits gefestigten Rechtsprechung des Senats nicht entgegen. Die Bescheinigung ist entbehrlich, wenn - wie vorliegend - keine Gefahr der Doppelberücksichtigung des Verlusts besteht.



Der BFH hat damit weitere Zweifelsfragen im Zusammenhang mit der Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge geklärt. Wie die bloße Ausbuchung von wertlos gewordenen Aktien aus dem Wertpapierdepot des Steuerpflichtigen steuerrechtlich zu beurteilen ist, hat der BFH mangels Entscheidungserheblichkeit im vorliegenden Urteil dagegen (noch) offengelassen.



Bundesfinanzhof
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