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Noratis AG Börsengang des Bestandsentwicklers von Wohnimmobilien im Marktsegment Scale (Seite 18)



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Ich halte generell nichts von Dividendenkürzungen. Sie sind entweder ein Zeichen zurückgehender Gewinne oder schlechter Planung - oder beides. Es sieht immer schlecht aus, wenn man sich die Dividendenentwicklung einer Aktie rückwirkend anschaut. Dann sollen sie lieber in einem guten Jahr weniger ausschütten und das überschüssige Geld nächstes Jahr ausschütten um für Dividendenjäger eine gleichmäßige Ausschüttung zu erreichen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.261.420 von ChrisHamburg01 am 03.04.19 07:28:42Ich sehe dies bei Gesellschaften wie Noratis anders.

Bei diesem Geschäftsmodell kann man nicht so planen, dass immer regelmäßige Verkäufe stattfinden. Denn es kann sehr schnell ein Käufer gefunden werden oder aber es dauert auch mal sehr lange, bis man zu den Preisvorstellungen jemand gefunden ist. Und oft ist dann auch das Jahresende im Weg. Denn häufig werden Verkaufsverträge noch im alten Jahr geschlossen, der Grundbucheintrag und Geldfluss erfolgt jedoch erst im Folgejahr.

Dies in Verbindung mit der Vorstandsaussage, dass ca. 50 % des Jahresgewinnes an die Aktionäre ausgekehrt werden sollen, zeigt, dass es schwierig ist, punktgenaue Planungen hinzubekommen. Und somit werden auch die Divis schwanken.

Gruss,

Michale
"Noratis AG erwirbt Wohnbestände in Neu-Isenburg und Kassel

Eschborn, 08. April 2019 - Die Noratis AG (ISIN: DE000A2E4MK4, WKN: A2E4MK,
"Noratis"), ein führendes, auf die Entwicklung von Bestandswohnungen in
Deutschland fokussiertes Immobilienunternehmen, hat mit Zukäufen ihren
Immobilienbestand weiter ausgebaut. Insgesamt handelt es sich um 71
Wohneinheiten und 40 Garagen an den Standorten Neu-Isenburg bei Frankfurt
und Kassel mit einer Wohnfläche von rund 5.400 m². Dabei ergänzen die
Immobilien in Neu-Isenburg den bereits umfangreichen Immobilienbestand der
Noratis AG in der sich dynamisch entwickelnden Metropolregion Rhein-Main.

An beiden Standorten plant die Noratis AG durch wertschaffende
Investitionsmaßnahmen in den kommenden Jahren die vorhandenen Potenziale der
in den 60er Jahren gebauten Objekte zu heben.

Flaminia zu Salm-Salm, Leiterin Akquisition und Einkauf bei Noratis: "Nach
einem kontrahierten Einkaufsvolumen von rund 1.000 Einheiten in 2018 ist
diese kleinere Transaktion ein guter Start in 2019 sowie eine passende
Arrondierung zu den in den letzten Jahren erworbenen Objekten im
Rhein-Main-Gebiet. Die Objekte weisen Entwicklungspotenzial auf und bieten
gleichzeitig bereits mit Übernahme eine attraktive Anfangsrendite.""

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-04/4640476…
"Gleich vier Aktien aus dem Immobiliensektor finden sich in der Dividenden-Top 10 des Börsensegments Scale: Publity, Noratis, Deutsche Grundstücksauktionen (Ausschüttung für 2018 steht allerdings noch nicht fest) und Helma Eigenheimbau. Zumindest als ein potenzieller Wackler aus diesem Quartett galt – neben Publity – mitunter auch die auf die Privatisierung von Wohnimmobilien spezialisierte Noratis AG. Mittlerweile haben die Eschborner jedoch ihren Ausschüttungsvorschlag vorgelegt, der mit 1,30 Euro je Aktie einen Tick unter unseren Erwartungen und auch um 20 Cent unter dem Vorjahresbetrag von 1,50 Euro liegt – aber trotzdem noch immer sehr ansehnlich ist. Zu beachten ist außerdem, dass sich im Zuge der Kapitalerhöhung vom vergangenen Mai die Aktienzahl um knapp 682.000 Stück erhöht hat, so dass sich die gesamte Ausschüttungssumme sogar um 6,9 Prozent auf 4,682 Mio. Euro erhöht. Die Hauptversammlung findet am 17. Juni 2019 in Eschborn statt. Bezogen auf die aktuelle Notiz von 21,20 Euro kommt das Papier auf eine Rendite von 6,1 Prozent. Nun sollten Anleger ihr Investment nicht ausschließlich von der Dividende abhängig machen, daher auch noch ein kurzer Blick auf die anderen Eckdaten für 2018: Mit einem Anstieg des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,6 Prozent auf 15,6 Mio. Euro hat CFO André Speth sowohl die eigene Prognosen („leichte Ergebnisverbesserung“) eingelöst als auch die Schätzungen der Analysten erfüllt. Gleiches gilt für den von 8,6 auf 9,3 Mio. Euro gestiegenen Jahresüberschuss. Für das laufende Jahr kalkuliert Speth mit einem EBIT auf dem Niveau von 2018. Hier wiederum liegen die Erwartungen des Kapitalmarkts ein gutes Stück höher. Allerdings lassen sich für einen Bestandsentwickler wie Noratis, bei dem die regelmäßigen Mieteinnahmen (wenn auch mit steigender Tendenz) eine eher untergeordnete Rolle spielen, nur schwer Punktprognosen für das Ergebnis erstellen. Insgesamt stehen die Chancen nach Auffassung von boersengefluester.de ganz manierlich, dass es mit der Noratis-Aktie in den kommenden Wochen eher aufwärts geht. Der seit Monaten währende Seitwärtstrend spiegelt die gute operative Entwicklung jedenfalls kaum wider."

https://boersengefluester.de/aktuell-zu-ihren-aktien-german-…
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