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Mandelbrot Asset Management: bringt hohe Sophistication überhaupt etwas am Aktienmarkt? (Seite 15)


ISIN: DE000A14N8Q7 | WKN: A14N8Q
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21.09.18
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So viel verdienen Fondsmanager in Deutschland
http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/so-viel-verdi…

=>
Die Gehaltsaussichten der Manager von Investmentfonds sind hierzulande ausgezeichnet, und das liegt nicht zuletzt am bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der EU. Das ist jedenfalls die These einer Studie der Frankfurter Personalberatung Banking Consult, aus der der Nachrichtendienst Bloomberg zitiert.

Der Grund: Im Zuge des anstehenden Brexits verlagern aller Voraussicht nach viele Finanzhäuser große Teile ihres Portfoliomanagements aus London an andere Standorte. Deutschland, namentlich Frankfurt, soll dabei eine wichtige Rolle spielen. Die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba) etwa erwartet, dass etwa die Hälfte aller Jobs, die aufgrund des Brexits aus Großbritannien abgezogen werden, künftig in der deutschen Bankenmetropole angesiedelt werden.

Das hieße, dass in Frankfurt in den kommenden Jahren mindestens 8000 neue Stellen im Fondsmanagement und verwandten Berufsfeldern entstehen würden. Laut Banking Consult intensiviert dies den Wettbewerb der Investmenthäuser um gute Leute - und verbessert deshalb deren Gehaltsperspektiven.

Der Studie von Banking Consult zufolge können sich Fondsmanager in Deutschland schon jetzt nicht über möglicherweise zu bescheidene Entlohnung beklagen. Ein Portfoliomanager mit mindestens sieben Jahren Berufserfahrung etwa verdient laut Studie derzeit bis zu 160.000 Euro fix. Hinzu kommen Boni in Höhe von bis zu 96.000 Euro pro Jahr. (*)

Selbst Berufseinsteiger stehen mit bis zu 84.000 Euro im Jahr gut da. Bei Abteilungsleitern im Fondsmanagement erreicht das Jahresgehalt laut Banking Consult sogar eine Niveau von bis zu 400.000 Euro.



=> also bis zu EUR250k in der (breiten) Spitze. Die müssen auch erstmal mit dem Portfoliomanagement - neben anderen Kosten - verdient werden.

=> ich denke durchaus, daß man das als Richtwert für das Management beider Mandelbrot-Fonds (Mandelbrot World Equity Market Neutral + Fonds Mandelbrot World Equity Long) nehmen kann. Vielleicht nicht ganz so hoch bei den gesunkenen AUM's.
Universal Investment schiebt nun bei Godmode-Trader die Mandelbrot-Fonds an (1)
21.9.
Können Märkte effizient sein?
https://www.godmode-trader.de/artikel/koennen-maerkte-effizi…

=> Ui! Erst Teil 1 von wievielen ???
--> Dieser Artikel ist im Rahmen der Momentum-Serie für die Universal Investment-Gesellschaft mbH erschienen.

(Tipp: das hat etwas gekostet. Auch Godmode kann da keine Abstriche mehr in momentanen Seitwärtsmärkten machen :D )


kurz zum Inhalt:
--> daraus der letzte Satz:

...Die Schlichtheit des Ansatzes, aber auch die enormen mittel- und langfristigen Überrenditen in allen Märkten, machen diesen Ansatz zu einem des stärksten Gegenbeispiels im Kontext der Theorie der „effizienten Märkte“ – konsequenter Weise bezeichnet Eugene Fama in einem Interview mit Robert Littermann Momentum auch als die „größte potenzielle Peinlichkeit“ seiner
Theorie.


--> gemeint ist dieses Interview:
PERSPECTIVES, An Experienced View on Markets and Investing, Eugene F. Fama and Robert Litterman, 2012
PDF aus: http://www.cfapubs.org/doi/pdf/10.2469/faj.v68.n6.1


(I) zunächst:
• der Name des Interview-Partners lautet richtig Litterman, nicht "Littermann".



(II) zur (entscheidenden) "Momentum"-Stelle im Interview:
- zunächst geht es um die damaligen "five common risk factors" von 1993 (~):
Eugene F. Fama and Kenneth R. French, “Common Risk Factors in the Returns on Stocks and Bonds,” Journal of Financial Economics, vol. 33, no. 1 (February 1993):3–56.

(zu den five common risk factors 2015, cf. https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1258587-1-10/mei…)

aus oben (~):
There are three stock-market factors:
- an overall market factor
--> MKT (MRT)/Market beta = excess market return
- factors related to firm size and book-to-market equity --> SMB/Small Minus Big = size + HML/High Minus Low = book-to-market
There are two bond-market factors, related to maturity and default risks


..danach frägt Litterman:
Litterman: What about momentum? Isn’t it pretty hard to argue that it’s a risk factor?

Fama: There is covariance associated with momentum. But the real challenge from momentum is that if it represents time variation in the risks of stocks, it is discouraging because the turnover of momentum stocks is so high. Of all the potential embarrassments to market efficiency, momentum is the primary one.



FC: covariance = Kovarianz ("Mitstreuung"), die ein Maß ist für die Assoziation zwischen zwei Zufallsvariablen


=> obige Aussage von Fama ("Of all the potential embarrassments to market efficiency, momentum is the primary one.") ist KEIN argumentativer Freibrief daraus einfach zu schliessen, wie im Godmode-Artikel eben gemacht, daß "dieser Ansatz" (FC: also die tatsächlich mögliche (+) Ausnutzung des UMD = momentum factors (*)), einer der "stärksten Gegenbeispiele im Kontext der Theorie der „effizienten Märkte“" ist.

Eugene Fama sprach lediglich davon, daß der momentum (risk) factor von allen möglichen Verlegenheiten bei der Efficient Market Hypothesis (EMH), die vorrangige darstellt.
(Nicht "Theorie", da nur eine solche geeignet ist, ausreichend plausible Erklärungen in Rückschau und ausreichend treffsichere Vorhersagen machen zu können...)


=> die hier vorgenomme Übersetzung von "embarrassment" in Peinlichkeit, gibt dem Ganzen in diesem Kontext eine unnötig negative Konnotation.
So gesehen hätte Herr Dr. Berghorn ja gleich von "Beschämung" sprechen können, was aber wohl auch dem schärfsten (ernsthaften) Kritiker der EMH übertrieben vorgekommen wäre.




(*) aus dem Fama-French four-factor model (1993, Jegadeesh and Titman): https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1258587-81-90/me…

(+) wobei das viel näher zu beschreiben wäre, was aber hier nicht passieren soll
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