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Empfehlung (US-)Aktien-CFD Broker?



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Hallo werte Community!

Nun da es langsam auf Tag X zugeht (Verbot für nachschusspflichtige CFDs tritt in Deutschland in Kraft), frage ich mich zunehmend, wo ich künftig denn sinnvollerweise Handel treiben soll.

Ich handle praktisch ausschließlich CFDs auf US-Aktien und fühle mich damit bei Captrader (also de facto IB) sehr gut aufgehoben. Gute Konditionen, bisher einwandfreie Kursstellung, grooooße Auswahl an US-Aktien-CFDs.
Nun rückt besagter Tag X immer näher aber auch nach Telefonat mit dem Support habe ich immer noch keine Aussage von Captrader, was denn nun passieren wird.
Meine Folgerung: hätte man vor umzustellen, hätte man dies bereits kommuniziert, wie andere Branchenkollegen auch. Ich gehe also zunächst mal davon aus, dass die CFD-Sparte dort eingestampft wird.

Nun suche ich bereits eine Weile nach einem ähnlich passenden Broker aber finde einfach nichts. Entweder sind die Gebühren für Aktien-CFDs sehr hoch (z.b. IG Markets) und/oder die Auswahl ist mehr als Bescheiden (gerade mal DIJA-Stocks im Angebot wenn überhaupt und das wars).
Am Besten scheint mir noch FXFlat geeignet zu sein (die ja auch im Verbund IB/Captrader mit "drin hängen") - leider auch nicht mit der ganz großen Aktienauswahl.

Kennt jemand eine echte Alternative zu IB/Captrader was US-Aktien-CFDs betrifft?

Ich schließe mit den Worten "Danke Merkel! Äähh.. BAFIN"

Gruß,
Tricky
Warum soll denn der CFD-Handel einstampft werden, nur weil die Nachschusspflicht verboten wird?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.390.046 von IvyMike am 25.07.17 10:21:57Nun ja, entweder der Broker entscheidet sich ein Modell ohne Nachschusspflicht mit angepassten Konditionen aufzulegen und somit das Risiko selbst zu tragen (mit entsprechenden Anpassungen bzgl. Margin, Hebel, Gebühren sicherlich machbar) oder aber er sagt sich "das ist es mir nicht wert".

Kann ich nicht wirklich einschätzen.. wobei ich nicht annehme, dass IB das CFD-Geschäft so hoch aufhängt, da es sich hier ja nicht um einen reinen CFD-Broker handelt sondern CFDs lediglich einen (eher kleineren) Geschäftszweig von IB darstellen.
Deren Kerngeschäft liegt im amerikanischen Markt (Aktien, FX, Futures(?), Optionen) und dort darfst eh keine CFDs (mehr) handeln.

Aber allein schon aufgrund der Tatsache, dass gut 2 Wochen vor Tag X noch immer keine Info bzgl. eines angepassten CFD-Modells kommuniziert wurde, gehe ich mal vom schlimmsten aus... also vom Einstampfen.
Denke eher, es wird zu einer Einschränkung des Angebots kommen (keine illiquiden Werte mehr, Spreadausweitung).

Würde erstmal abwarten. Für mich wäre IG die erste Wahl.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.390.181 von IvyMike am 25.07.17 11:18:49Abschaffung der Nachschusspflicht:

gilt das nicht nur für deutsche Broker bzw. für Broker mit Niederlassung in Deutschland? Cfds werden über IB doch in England gehandelt. Eine Niederlassung in Deutschland gibt es nicht.

soviel ich weiß wird in England die Nachschusspflicht nicht abgeschafft sondern nur der Hebel reduziert. Ich habe von IB auch noch nichts erhalten, das sich im Cfd-Bereich etwas ändert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.390.217 von Pivottrader am 25.07.17 11:33:17Wäre schön, wenn es so einfach wäre (Sitz im Ausland, alles bleibt beim alten) aber kann ich mir nicht vorstellen.
Wenn das Ziel die Bevormundung (ähm... der Schutz) der deutschen Privatanleger ist, wäre das doch ein ziemlich großes Schlupfloch.
Aber ich hoffe mal mit.. würde liebend gerne alles so behalten wie es ist.

IG sind mir für US-Aktien-CFDs die Gebühren eindeutig zu hoch.
10 USD Mindestgebühr bei IG, 2 USD bei IB...
Und auch bei großem Konto (und somit Mindestgebühr kein Thema) doppelt so teuer mit 2 Cent/Aktie und Order vs. 1 Cent.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.390.217 von Pivottrader am 25.07.17 11:33:17kein Broker darf einem deutschen Kunden nach dem 11.08.2017 ein CFD Konto mit Nachschusspflicht eröffnen oder anbieten. Der Wegfall der Nachschusspflicht betrifft die deutschen Kunden - da ist es völlig unerheblich, in welchem Land der Broker seine Niederlassung oder Regulierungsbehörde hat.
Ausnahme- man kann sich als Profitrader regisitrieren lassen dort gibt es im Rahmen des WphG einige Voraussetzungen, die man als Trader erüllen muss- u.a. ein Kontoguthaben > 500.000 Euro- dann darf man nach der anerkannten Registrierung als Vollprofi wohl auch wieder mit Nachschusspflicht handeln.
Siehe hierzu die Veröffentlichung der BaFin
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.389.555 von TrickyRicky am 25.07.17 09:10:31versuch es doch mal bei activ trades. Dort kannst du Aktien CFD handeln- musst die Realtimekurse zwar buchen und bezahlen aber dafür mit einer geringen Kommission. Einzige Kröte: der MT5
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.390.394 von Sunny47 am 25.07.17 12:49:54kannst ja auch bei IB die Aktien direkt handeln, ist von den Gebühren sogar noch günstiger als der Cfd-Handel
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.390.394 von Sunny47 am 25.07.17 12:49:54Danke für den Tip, active trades schau ich mir dann mal an.

@ Aktien handeln: klar, die Möglichkeit besteht.
Allerdings kommt der Marginhandel meinem Tradingplan schon entgegen.
1% Risk, dafür meist um die 10 Positionen parallel offen (Swing Trading, also 3-10 Tage i.d.R. Haltedauer).
Ohne Margin komme somit ich nicht auf die Anzahl an Trades... als Notfallplan - klar.. nur besser wäre eben doch ein Handel mit 10-20% Margin.


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