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Deutsche Konsum REIT-AG (Seite 10)

eröffnet am 28.07.17 21:57:57 von
neuester Beitrag 10.04.21 18:20:18 von


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21.01.21 22:40:16
Zum Einschlafen...die Aktie und das Forum. Was meint ihr? Wie geht es weiter?
Deutsche Konsum REIT-AG | 15,50 €
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23.01.21 14:18:51
Deutsche Konsum REIT / Dividendenwachstum für langfristige Anleger
Die Deutsche Konsum REIT-AG ist im Bereich der Einzelhandelsimmobilien tätig. So investiert der Konzern in Immobilien und vermietet diese an Einzelhändler weiter. Bevorzugt vermietet die Deutsche Konsum REIT an Unternehmen, welche Waren für den täglichen Bedarf anbieten. Dazu zählen Supermärkte, Discounter, Drogerie- und Baumärkte.

Zu den bekanntesten Mietern zählen ALDI, Lidl, EDEKA, REWE, Norma, Penny, Netto, Real, Kaufland, DM, Rossmann, Fressnapf, KIK, TEDi, Hagebaumarkt, OBI und die Deutsche Post.

Fakten:
169 Objekte
950.00 qm Mietfläche
850 Mio. Immobilienwert
66,5 Mio. Mieteinnahmen pro Jahr

Meiner Meinung nach ist die Gesellschaft gut positioniert, und kann auch in Zukunft einen Mehrwert für die Aktionäre schaffen!

Ein paar interessante Fakten zum Unternehmen findest du hier:
https://www.dividendenaktien.net/aktien/deutsche-konsum-reit
Deutsche Konsum REIT-AG | 15,40 €
1 Antwort
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23.01.21 19:06:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.552.989 von GermanValueInvestor am 21.01.21 22:40:16"Wie geht es weiter?"
Wie bisher. Warum? Ich wüsste nicht, was dagegen sprechen sollte. Die Mieter der DKR sind kaum von Corona betroffen, das ist wohl jedem klar.
Die Aktie sieht langweilig aus, stimmt. Der Kurs momentan auch, aber wen interessiert schon ein 12 Monatschart bei einer Immobilienaktie die einen REIT Status hat? Spielt für mich keine Relevanz. Den Geschäftsberichten ist zu entnehmen, dass das "Geschäftsmodell" der DKR gut funktioniert und im 5-Jahreschart ist diese Entwicklung auch abgebildet. Ist meiner Meinung nach ein solides Investment, wo man nicht auf überraschende, signifikante Kurssteigerung hoffen sollte. Stattdessen sollte man sich mit den Zahlen und dem Management beschäftigen, hier wird ein super Job gemacht.
Deutsche Konsum REIT-AG | 15,40 €
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22.02.21 16:25:32
laut DGAP - News: die Aktie der DKR wird vorraussichtlich ab 8.3.21 als Zweitlisting an der Börse Johannesburg (Südafrika) handelbar sein. Die voran gegangenen Roadshows waren wohl recht erfolgreich.
Ich denke, das wird etwas Bewegung rein bringen - hoffentlich vorwiegend nach oben.
Deutsche Konsum REIT-AG | 15,70 €
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23.02.21 12:30:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.574.934 von IncomeInvestor am 23.01.21 14:18:51Meinung = verkaufen?????

Finde den Fehler.......?!
Deutsche Konsum REIT-AG | 15,60 €
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16.03.21 10:12:26
Ist die Dividende schon eingebucht bei euch?
Deutsche Konsum REIT-AG | 15,40 €
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16.03.21 13:55:45
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.473.803 von GermanValueInvestor am 16.03.21 10:12:26Bei meiner Filialbank ist die Dividende heute schon gutgeschrieben worden. Bei den zwei Direktbanken noch nicht.
Deutsche Konsum REIT-AG | 15,50 €
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16.03.21 14:25:15
Die Bewertung der Dt. Konsum REIT (DKR) ist bei 15,70 Euro historisch am unteren Rand der Bewertungsspanne. Das könnte ein interessante Kaufgelegenheit darstellen.


1.) Die Aktie ist auf annualisierter FFO-Basis historisch günstig

Auf annualisierter FFO-Basis (FFO aktuell 1,16 €/Aktie) wird die Aktie derzeit zum 13,5fachen FFO gehandelt. Vor Corona war das 17 bis 20fache des FFO üblich (siehe Aufstellung unten).
Es ist unverständlich, warum die Aktie heute niedriger bewertet werden sollte, denn die Mieteinnahmen dieser Objekte sind überaus stabil (die meisten Mieter hatten ja weiter offen) und die Zinsen sind sogar gefallen, was der Dt. Konsum bei der Finanzierung der Neuankäufe hilft und die Bewertung der Aktie sogar oben treiben sollte (niedrigere Zinsen für länger = höhere Bewertung der Erträge).
Auf der HV in der letzten Woche hat der Vorstand auch bestätigt, dass das Geschäft wieder normal läuft.

Ein Bewertungsanstieg um 4 Faktoren vom 13,5fachen auf das 17,5fache des FFO würde ein Kurszuwachs von 4,60 Euro oder 30 % auf 20 Euro bedeuten.




2.) Der FFO wächst stark, was die Aktie schnell noch günstiger macht

Die prognostizierte FFO Run-Rate zum 30.09.2021 soll 47-51 Mio. Euro betragen (siehe HV Präsentation S. 30). Die Mitte der Prognose sind 49 Mio. Euro.

49 Mio. Euro : 35,16 Mio. ausstehende Aktien bedeutet, dass der annualisierte FFO in nur sechs Monaten schon 1,40 Euro je Aktie betragen soll, denn das Geschäftsjahr der Dt. Konsum endet schon am 30. SEPTEMBER 2021.

Wenn sich die Aktie in den nächsten sechs Monaten nicht bewegt, entspräche das dann einer FFO-Bewertung zum 11,2fachen. So niedrig war die Bewertung noch nie. Damit wäre die Aktie noch günstiger als jetzt. Das könnte natürlich passieren. Dann dauert der hier dargelegte Investment Case noch etwas länger. Allerdings würde ich spätestens dann erwarten, dass der Vorstand tatsächlich einen Teil des Portfolios verkauft und das Geld in einem Aktienrückkauf steckt, weil er sonst massiv an Glaubwürdigkeit verlieren würde. Denn er hat den Investoren in den letzten Jahren immer wieder erklärt, dass die DKR eine „kompromisslose Kapitalallokation“ verfolgt, die immer eine konstante Arbitrage zwischen drei Preisen ist:
1.) Zu welchen Preisen kann die DKR Objekte ankaufen (aktuell das 10fache)
2.) Zu welchen Preisen kann die DKR Objekte verkaufen (aktuell das 16 bis 22fache)
3.) Und wo notiert die Aktie der DKR (aktuell das 14fachen und in sechs Monaten das 11fache)
-> „zwischen diesen drei Preisen bewegen wir uns, um den Total Return pro Aktie zu maximieren, denn nur darum geht es“ (Rolf Elgeti)

Umgekehrt zeigt die FFO Run-Rate zum 30.09.2021 aber auch das mögliche Kurspotenzial.
Wenn die Bewertung nur stabil bleibt, also beim 13,5fachen des FFO verharrt, dann könnte der Kurs auf 19 Euro steigen (1,40 Euro FFO x 13,5). Ein Plus +3,30 Euro oder 20 %.
Und wenn die Bewertung sogar wieder auf das 17fache des FFO ansteigt, könnte die Aktie auch auf 24 Euro steigen. Das wäre ein Kurszuwachs von 8 Euro oder +50 %!

Der DKR Vorstand Rolf Elgeti hat dem Börsen Radio bestätigt, dass das Erreichen der Prognose sehr wahrscheinlich ist:
Frage vom Börsen Radio: Ihre Prognose ist wohl ohne geplante Zukäufe? Denn wenn man Q1 mal vier nimmt, dann landet man ja schon fast bei der Jahresprognose.
Rolf Elgeit: Ein ganz kleines bisschen Zukäufe bräuchten wir schon. Aber sie haben recht, es sollte eine sehr erreichbare Prognose darstellen.
Quelle: Börsen Radio am 11.02.2021 siehe bzw. höre: https://www.brn-ag.de/38474-Deutsche-Konsum-REIT-Aktie-Q1

Auf der DKR HV in der letzten Woche hat Herr Elgeti klargestellt, dass die DKR weiterhin gut ankaufen kann:
- Im Q1 2020/21 haben wir weiter angekauft; 11 weitere Objekten mit einem Investitionsvolumen von 73 Mio. Euro und einer durchschnittlichen Anfangsrendite von ca. 9,4%;
- Wir können weiterhin in dieser Größenordnung und zu diesen Ankaufkriterien ankaufen;
- Die Ankaufspipeline ist nach wie vor sehr, sehr stark und hat die gleichen Kennzahlen wie unsere bisherigen Ankäufe;
- Wir werden weiter ankaufen; wir gehen davon aus, dass unsere Pipeline weiterhin voll sein wird;
- Wir sehen keine Veränderung im Ankauf;
- Die Flucht in Sachwerte, sehen wir, aber nur für kleine Portfolien oder Objekte, die investmentkomiteefreundlich sind; also für Objekte, die der institutionelle Anleger gerne problemlos kauft und einem Investmentkomitee gut verkaufen kann;
- Dieses erhöhte Interesse steigert unsere Verkaufschancen, aber es schränkt nicht unsere Ankaufsmöglichkeiten ein; d.h. Objekte mit einem WALT von um die 5 Jahre können wir heute so gut wie vor einem Jahr einkaufen; aber wenn wir den WALT dann auf 10 Jahre verlängert haben, ist das Objekt besser verkaufbar als vor einem Jahr;

Obwohl die DKR für ihr Wachstum regelmäßig Kapitalerhöhungen braucht, kann man die aktuelle Aktienanzahl für die nächsten sechs bis acht Monate fortschreiben, denn Rolf Elgeti hat deutlich gemacht, dass es aus mehreren Gründen „extrem unwahrscheinlich“ ist, dass die DKR in den nächsten 12 Monaten eine Kapitalerhöhung macht.

1.) Die DKR hat noch Firepower für Ankäufe im Wert von bis zu 150 Mio. Euro (*). Das entspräche dem Ankaufsvolumen von 12 Monaten. Wir sprechen hier aber über einen Zeitraum von sechs Monaten, da das Geschäftsjahr der DKR bereits zum 30. SEPTEMBER 2021 endet.
2.) Für den Vorstand Rolf Elgeti, dem selbst 30 % der DKR gehören, ist der Aktienkurs „derzeit viel zu niedrig, um eine KE zu machen.“ Er führte auf der HV am letzten Donnerstag (11.03.2021) aus, dass es für ihn „ein absolutes No-Go“ ist, eine Kapitalerhöhung zu einem Kurs zu machen, der unter der letzten KE liegt (16,00 Euro). Da muss man schon sehr verzweifelt sein. Außerdem braucht die DKR „aktuell gar kein Kapital“, weil sie noch genügend Mittel zur Verfügung hat.
3.) Und es kann sein, dass die DKR sogar zusätzliche Mittel durch Objektverkäufe bekommt (siehe Ausführungen weiter unten).

(*) Frage von Börsen Radio: Wie viel Geld haben Sie zur Verfügung?
Rolf Elgeti: Wir haben fast 100 Mio. Euro liquide Mittel auf der Bilanz; wenn man davon ausgeht, dass wir 50 % Eigenkapital und 50 % Fremdkapital investieren, dann ergibt das ein Ankaufsvolumen von 200 Mio. Euro. Gleichzeitig würden wir nicht den letzten Cent für Ankäufe ausgeben, sodass wir 100 bis 150 Mio. Euro Firepower haben. Wir haben aber auch noch andere Möglichkeiten Gelder zu generieren: der eine oder andere Verkauf, der mal kommt, Refinanzierungen, die Cashflows aus den Objekten…
Quelle: Börsen Radio am 11.02.2021


Also, die Chance, dass die prognostizierte FFO Run-Rate von 1,40 Euro je Aktie zum 30.09.2021 erreicht wird, ist sehr hoch.


3.) Auch auf annualisierter Mietertragsbasis ist die Aktie historisch günstig.

Nimmt man die Mieterlöse des Q1 2021 i.H.v. 16,2 Mio. Euro mal vier Quartale, erkennt man, dass der annualisierte Mietertrag derzeit 64,8 Mio. Euro beträgt. Die Dt. Konsum selbst gibt den annualisierten Mietertrag sogar mit 69,2 Mio. Euro an (siehe Q1 2021 Präsentation).

Die Bewertung auf Basis des Mietfaktors berechnet sich jetzt wie folgt:

15,70 € Aktienkurs x 35,2 Mio. Aktien + 435 Mio. Euro Nettoverschuldung (siehe Q1 Präs) = 990 Mio. €
990 Mio. € : 64,8 Mio. Euro annualisierter Mietertrag = 15,2fache
990 Mio. € : 69,2 Mio. Euro annualisierter Mietertrag = 14,3fache

Historisch gesehen ist das sehr günstig. Wie man anhand der folgenden Tabelle erkennen kann, ist ein Faktor von 17 bis 18 eher die Norm.


Anfang 2019 lag das Kurs-Mieten-Verhältnis schon einmal beim 14,3fachen. Und nun schaut Euch mal den Aktienchart an, was im Anschluss passiert ist. In weniger als sechs Monaten ist die Aktie von 11 Euro auf 17 Euro gestiegen (+50 %).



Wenn man sich den längerfristigen Aktienchart mal genau ansieht, erkennt man, dass sich der Aktienkurs in Stufen bewegt. Nach einer längeren Seitwärtsbewegung folgt irgendwann ein Ausbruch nach oben, der die alten Bewertungsrelationen wieder herstellt.

Dazu muss man noch berücksichtigen, dass das 14,3fache heute nicht das Gleiche ist, wie Anfang 2019. Der Grund ist, dass die außerbörsliche Bewertung der DKR Immobilien seit Anfang 2019 deutlich gestiegen ist. Darauf hat die DKR in letzter Zeit wiederholt hingewiesen. Auf der HV hat Herr Elgeti dazu folgende Ausführungen gemacht:

- Die DKR bekommt in letzter Zeit regelmäßig von institutionellen Investoren unaufgefordert Angebote für Teile ihres Portfolios (siehe auch Q1 2021 Präsentation, wo es heißt: High market demand for DKR properties observed: Increasing number of purchase requests at attractive yields from various investors“)
- Die Angebote fangen beim 16 bis 16,5fache der Mieterträge an und gehen hoch bis zum 20 und 22fachen; Beim 22fachen stehen wir auf der Verkaufsseite, denn es gibt nur ganz wenige Objekte, die wir nicht zum 22fachen der Miete verkaufen würden; [an anderer Stelle machte er sogar deutlich, dass er bereit ist, die gesamte DKR zu verkaufen, wenn der Preis stimmt]
- Der Buchwert unserer Objekte liegt beim 12,8fachen; die Börsenbewertung liegt beim 14fachen; d.h. selbst am unteren Ende der Angebote (also dem 16fachen), sind die Angebote höher, als die Bewertung der Aktie impliziert; und natürlich liegen die Angebote über den Buchwerten und viel höher als wir selbst mal bezahlt haben;
- Investoren, die vor einem Jahr das 16fache geboten haben, bezahlen heute das 18fache;
- Ich kann bezüglich eines Verkaufs [von DKR Objekten] nichts versprechen, aber auf jeden Fall würde ein Verkauf zu deutlich mehr als dem Buchwert oder dem implizierten Aktienwert stattfinden;


4.) Es gibt zwei Trigger für eine Höherbewertung - Erstens das Zweitlisting in Südafrika und zweitens ein möglicher Teilverkauf des Portfolios

Die DKR hat sich letzte Woche an der Börse Johannesburg in Südafrika zweitlisten lassen. Viele Kapitalmarktteilnehmer haben noch nicht verstanden, was es damit für eine Bewandtnis hat. Hintergrund ist, dass es in Südafrika viele Pensionskassen und Versicherungen gibt, die über sehr viel Kapital verfügen, aber gesetzlich vorgeschrieben nur einen ganz kleinen Teil ihres Geldes außerhalb von Südafrika investieren dürfen. Aber sie dürfen 100 % ihres Geldes in Firmen investieren, die in Johannesburg gelistet sind. Selbst dann, wenn diese Gesellschaften Null Geschäft in den Südafrika haben. D.h. diese Anleger dürfen keine DKR Aktien in Deutschland kaufen (da außerhalb von Südafrika). Aber wenn die DKR Aktie in Johannesburg gehandelt wird, dann dürfen sie die Aktie plötzlich kaufen. Die DKR betreibt hier sogenannte Regulation Arbitrage.
Die DKR rechnet nun damit, dass schon in den nächsten Wochen, die ersten Anleger in Südafrika DKR Aktien kaufen wollen und es dann Arbitrageure gibt, die die Aktie in Deutschland kaufen, um sie in Südafrika zu höheren Kursen zu verkaufen. Die steigende Nachfrage aus Südafrika könnte für anziehende Kurse hier in Deutschland sorgen.

Hier noch einige Ausführungen von der DKR HV letzte Woche zum Zweitlisting in Südafrika:

- Wir haben in Südafrika ein sehr starkes Interesse an unserem Geschäftsmodell und unserer Aktie gesehen; Dort gibt es einen großen Pool professioneller Investoren mit hohem Interesse an europäischen REITs; viele dort gelistete ausländische Gesellschaften sind deshalb auch Immobiliengesellschaften;
- Das Zweitlisting in Südafrika ist am 08.03.2021 erfolgt; (siehe auch: https://www.jse.co.za/news/market-news/jse-welcomes-germanys… )
- wir gelten da jetzt als inländisches Unternehmen, obwohl wir kein Geschäft in Südafrika haben und auch nicht vorhaben dort zu investieren;
- Wir hatten in den letzten Wochen auch einige virtuelle Roadshows; Das erste Feedback ist sehr positiv;
- In Südafrika sind die gleichen DKR Aktien wie in Deutschland notiert; mit der gleichen ISIN; Die Aktien sind komplett fungibel; Arbitragegeschäfte zwischen den zwei Börsenplätzen können zu einem höheren Handel in unserer Aktie führen; Die Liquidität in der Aktie sollte dann steigen;
- da derzeit keine Aktien in Südafrika sind [die DKR hat das Listing NICHT mit einer KE verbunden], kann jede Nachfrage dort nur zu einer höheren Nachfrage in Deutschland führen;
- Die Aufnahme in den südafrikanischen REIT-Index ist durchaus wahrscheinlich, denn wir sind eine der größten Immobiliengesellschaften in Johannesburg; wir erfüllen bereits jetzt alle Kriterien für die Indexaufnahme mit Ausnahme der Handelsliquidität;
- wir erfüllen nur die Handelsliquidität noch nicht; aber sobald wir die erfüllen könnten wir sofort im Index sein; Das hätte eine große Relevanz, weil es dort sehr viele Fonds gibt, die diesen Index tracken; Und die haben sehr gute Erfahrung mit ausländischen Zweitlistings gemacht;
- Es gibt südafrikanische Investoren, die versuchen wollen, Blöcke unserer Aktie zu kaufen; Das wird nicht diese oder nächste Woche passieren, weil das keiner um den Dividendentermin machen möchte; aber vielleicht sehen wir die ersten Transaktionen in zwei, drei Wochen; danach sollte die Liquidität in Südafrika ansteigen;
- Bisher gab es noch keinen Handel in Südafrika, weil die südafrikanischen Anleger aus steuerlichen Gründen nicht vor der Dividendenausschüttung kaufen wollen; (siehe auch: https://www.jse.co.za/jse/instruments/4381 )
- Aber wir erwarten in den nächsten Wochen einen Blockhandel, der dann zu einem steigenden Börsenhandel führt;
- Wir werden alles daran setzen, das zu einem Erfolg machen werden;

Der zweite Trigger könnte ein Teilverkaufs des DKR Portfolios sein. Auch wenn Herr Elgeti bezüglich eines Verkaufs von Objekten aus dem Portfolio der DKR „nichts versprechen“ wollte, waren seine Ausführungen zu dem Thema auf der HV doch sehr aufschlussreich:

- Wir haben unter Tagesordnungspunkt 8 etwas Neues, nämlich einen Aktienrückkauf; wir sehen die Möglichkeiten, Immobilien verkaufen zu können - vielleicht mehr als wir planen - und dann mehr Geld zu haben, als wir für Neuinvestments brauchen; und wenn der Aktienkurs dann immer noch so niedrig ist, wie aktuell, dann wollen wir darauf reagieren; Das ist kein Plan oder Absicht das zu tun und es ist nicht einmal wahrscheinlich, dass wir es tun; aber es ist kaufmännisch sinnvoll das zu tun;
- Wir haben jetzt ein Jahr gehabt, wo die Aktie seitwärts gelaufen ist, obwohl sich die Kennzahlen stark verbessert haben; die Aktie ist heute ein Viertel billiger als vor einem Jahr und dazu kommt, dass der Wert unserer Immobilien sogar steigt;
- Es kann passieren, das die Verkaufspreise so hoch sind, dass wir einige Objekte verkaufen und das wir dadurch Einnahmen erzielen, die größer sind, als was wir wieder investieren können; wenn das dann die Aktie immer noch nicht reflektiert hat, macht ein Rückkauf Sinn; aber das ist unwahrscheinlicher als wahrscheinlich;
- wir wollen das Beste für die Aktie machen und das kann auch ein Rückkauf sein;
- Institutionelle Investoren wollen dann aber meist gleich 5 Objekte auf einmal kaufen - also einen Portfoliokauf für 70 Mio.;
- Wenn wir mal für 50 bis 70 Mio. Euro verkaufen sollten, dann wäre das vermutlich zum doppelten der Buchwerte; d.h. wir würden nur 25 Mio. Buchwert verkaufen; bezogen auf den Wert unseres Portfolio von 890 Mio. Euro, wäre das ja nur ganz kleiner Anteil;
- Schon in der Vergangenheit haben sich Immobilienaktien in Zyklen zu den zugrundeliegenden Assets bewegt; im Moment ist es so, dass die Aktie der DKR extrem viel billiger ist, als das zugrundliegende Portfolio;
- Solche Preisineffizienzen gibt es immer wieder; aber irgendwann werden sie wegarbitragiert; das ist nur eine Frage der Zeit;
- In dem Zusammenhang ist auch der Tagesordnungspunkt 8 mit der Ermächtigung für den Aktienrückkauf zu sehen;

Von möglichen Objektverkäufen spricht Herr Elgeti schon seit Jahren. Bisher ist aber kein wirklich nennenswerter Verkauf erfolgt. Sollte der Aktienkurs Ende des Jahres immer noch unter 16 Euro stehen, müsste er meiner Meinung durch einen größeren Verkauf mal zeigen, dass die Objekte außerbörslich wirklich soviel Wert sind, wie er sagt, und dann das Geld in einen Aktienrückkauf stecken, weil er sonst extrem stark an Glaubwürdigkeit verlieren würde.
Aber anders als andere Vorstände, die vor der gleichen Wahl stehen (z.B. bei der DES) bin ich mir ziemlich sicher, dass Herr Elgeti das auch tun wird, weil er wie kaum ein anderer weiß, wie man unterschiedliche Preisniveaus an unterschiedlichen Märkten ausnutzt. Die ganze DKR ist auf diesem Prinzip aufgebaut. Ehrlich gesagt kenne ich keinen anderen Vorstand, der die vielfältigen Arbitragemöglichkeiten seines Geschäfts so vielschichtig durchdacht hat, wie Herr Elgeti.

Und es gibt sogar noch einen dritten Trigger - Die Indexaufnahme. Sollte die DKR demnächst in den südafrikanischen REIT-Index oder auch den EPRA-Index aufgenommen werden, müssten Fonds, die diese Indizes tracken, DRK-Aktien kaufen. Da der Freefloat mit 41 % relativ klein ist und auch die Börsenumsätze relativ gering sind, könnte schon eine relativ kleine gestiegene Nachfrage zu stärkeren Kursgewinnen führen. Die DKR erfüllt (außer einem) alle Kriterien für die Aufnahme in die zwei Indizes.
Die DKR hatte schon länger die Hoffnung in den EPRA-Index aufgenommen zu werden. Allerdings standen die geringen Umsätze in der Aktie bisher einer Aufnahme im Weg. Die DKR hofft nun, dass durch das Zweitlisting in Südafrika und unterschiedliche Angebots- und Nachfragesituationen an den zwei Börsenplätzen der Handelsumsatz insgesamt ansteigt und damit die Indexaufnahme gelingt.


MEIN FAZIT: Das Downside scheint mir sehr begrenzt zu sein. Dafür gibt es in den nächsten sechs bis 12 Monaten einiges an Upside und ein paar Trigger, die dieses Upside heben könnten.


WICHTIGER HINWEIS: Der Autor dieses Beitrags hält selbst das hier analysierte Wertpapier und handelt mit ihm. Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen und Meinungen wurden vom Autor nach bestem Urteilsvermögen abgegeben und entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Beitrags. Sie können sich aufgrund künftiger Ereignisse oder Entwicklungen ändern.
Dieser Beitrag stellt weder eine Aufforderung noch ein Angebot oder eine Empfehlung zum Erwerb oder Verkauf von Anlageinstrumenten oder zum Tätigen sonstiger Transaktionen dar.
Die abgegebenen Informationen und Meinungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Der Autor übernimmt keinerlei Haftung für Verluste oder Vermögensschäden, die aufgrund von Informationen und Meinungen des Autors entstanden sind.
Deutsche Konsum REIT-AG | 15,50 €
4 Antworten
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23.03.21 16:25:02
Immer nett, wenn der Finanzvorstand die eigene Meinung bestätigt.

Der Finanzvorstand der Dt. Konsum - Christian Hellmuth - hat gestern auf Xetra 500 Aktien der Dt. Konsum zu 15,20 Euro gekauft. Soweit ich weiß, gibt es bei der Dt. Konsum keine Verpflichtung irgendwelche Vergütungskomponenten in Aktien zu investieren. Also erfolgte der Kauf freiwillig.

Quelle: https://www.dgap.de/dgap/News/directors_dealings/kauf-hellmu…
Deutsche Konsum REIT-AG | 15,40 €
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23.03.21 17:29:13
Beitrag Nr. 100 ()
Wäre schön wenn die Wandelanleihen verschwinden würde.
Deutsche Konsum REIT-AG | 15,40 €
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