DAX-1,61 % EUR/USD-0,64 % Gold+0,28 % Öl (Brent)-1,80 %

Meine kleine Sammlung an Börsenstatistiken (Seite 12)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.458.812 von faultcode am 18.12.18 00:52:47
der Gebert-Börsenindikator: das Ende?
Zitat von faultcode: ...übringens:
• der oben erwähnte Gebert-Börsenindikator steht auf 3 = LONG: https://www.daxjaeger-blog.de/p/gebert-indikator.html für 2018-12 :eek:

• der auch oben erwähnte Aktienklima-Indikator von Goerke steht seit 5.10.2018 auf Baisse: https://www.momentumstrategie.de/ --> das halte ich auch für vernünftig ;)

..und: die Zertifikate von Bank of America Merrill Lynch auf den Gebert-Börsenindikator wurden 2016 bzw. 2017 eingestellt - nicht unüblich bei solchen Geschichten:
• WPKNR ML0BDM
• WPKNR ML0RR6

=> das mit dem Gebert-Börsenindikator hat sich nun herumgesprochen - und bei Godmode (unten) wird gleichzeitig auf die "Langfristigkeit" hingewiesen

=> das "Verschieben" der Zeithorizonte, oder das Unterbleiben diese vorab festzulegen, ist dabei immer ein beliebtes Täuschungsmanöver ;)

2.1.2019
Dieses DAX-Kaufsignal ging so richtig nach hinten los!
https://www.godmode-trader.de/artikel/dieses-dax-kaufsignal-…
=>
...An der langfristigen Überlegenheit der Gebert-Strategie gegenüber einem dauerhaften Buy-and-hold-Ansatz ändert auch die jüngste Phase allerdings nichts...

=> das stimmt so nicht. Denn es spielt schon eine Rolle, wieviele Leser, sagen wir DM100.000,00 ab 1992 (siehe Chart) nach dem Gebert-Börsenindikator investiert haben - und zwar durchgehend

=> diese Auswahl an solchen Langfristanlegern ist reiner demografischer Zufall


Zu:
Anleger, die der Gebert-Strategie folgen, müssen auch Kursverluste von hunderten oder gar tausenden Punkten im DAX verkraften können, ohne in Panik zu geraten.

=> dann kann ich auch gleich mit Buy&Hold tausende Punkte im DAX in NN Monaten verlieren - und gewinne noch Lebenszeit dazu :D

=> man stelle sich die Psychologie hier vor:
• man folgt einem Markt-Timing-Indikator, der wichtige Wendemarken (so wie oben vom Death cross beim DJIA am 20.12.2018 angezeigt) nicht erkennt!?! :eek:


Obiger Artikel spricht vom DAX "Anfang 1993", eingezeichnet ist er in blau aber erst seit ~Mitte 1998 --> warum? --> nehmt halt den synthetischen DAX wie bei boerse.de (bis 1959)

--> Dr.Thomas Gebert macht er allerdings vor im Chart: https://www.gebert-börsenindikator.de/

=>
• DAX Anfang 1993 --> 4.1.1993: Punkte: 1.531,33 (boerse.de)
• DAX 2.11.2018 (wie im GM-Chart): Punkte: 11.519,00

=> geom.Rendite p.a.: +8.12% => das ist besser als Buy&Hold im DJIA seit 1993-02-08 (bis 20.12.2018) mit +7.62% :eek:

Zu:
Wer einfach immer im DAX investiert war (Buy-and-hold-Strategie), zum Beispiel über einen Indexfonds oder ein Zertifikat, hätte es in der gleichen Zeit vor Kosten nur auf einen Gewinn von weniger als 600 Prozent gebracht. Aus 1.000 Euro, die Anfang 1993 investiert wurden, wären im ersten Fall rund 24.700 Euro und im zweiten Fall rund 6.900 Euro geworden.


=> von EUR1000 bis EUR6900 (1993-1-4 - 2018-11-02) sind ~+7.76% p.a.

=> irgendwie scheint der Autor da Gebühren o.ä. reingerechnet zu haben (auch wenn der Abstand nicht groß ist)

=> lt. Autor beim Gebertindikator: (24700/1000)^(1/25.8438356....) - 1: +13.25% p.a.

=> das wäre schon beeindruckend --> warum machen es dann nur so wenige Leute, und das auch noch in abnehmender Anzahl?!? (*)

=> die Einstellung der betreffenden Zertifikate in 2016 und 2017 - also mitten im Bullenmarkt :eek: - spricht Bände

=> mich würde z.B. nicht mehr wundern, wenn der Gebert-Indikator in den nächsten 3..5 Jahren praktisch stirbt, weil ihn nur noch so wenige Anleger (einer bestimmten Generation) befolgen


=> und warum will Herr Dr.Thomas Gebert bis heute immer noch EUR49 für eine Probeabo nehmen?!?
=> wegen dieser "neuen" Strategie??
Wichtig: Mit der neuen 16-Wochen-Strategie des GEBERTBRIEFS konnte ich die bereits sehr hohe Rendite des Gebert-Indikators noch einmal um Längen schlagen! :eek:

der Schmu findet auch noch Unterstützung (2015):
https://www.wellenreiter-invest.de/wochenendkolumnen/gebert-…
=>
...Fazit: Eine Konstruktion wie der Gebert-Indikator warnt recht zuverlässig vor einem Börsencrash. :D


Martkindikator:
Nils Steinkopff spricht bei sich von +14.0% p.a. (anderer Zeitraum): https://marktindikator.de/marktindikator/ --> mit einfacher Anleitung: Schritt-für-Schritt

=> es sind nur +13.9% (vor Gebühren und Einkommensteuern!), aber egal

=> sympathisch: Nils Steinkopff will (zunächst) kein Geld für ein doofes (Probe-)Abo o.ä. --> aber Geld muss/will die Steinkopff Consulting GmbH auch verdienen ;)
(..und sollte auch mal seine Renditeberechnungen kurz offenlegen - meine steht oben mit Excel)



(*) um diese Frage noch zu beantworten:
• die Behavioral finance steht locker 99% der potentiellen Anhänger im Weg, substantielle Vermögensanteile rigoros Markttiming-Strategien auf der Basis von (wenigen) technischen Indikatoren (die teilweise und nachweislich wackelig sind, wie die "Inflationsrate in der Eurozone") anzuvertrauen :D


=> kleine Anekdote dazu (ist ja nichts Neues):

• Markowitz (Modern portfolio theory/MPT - die gilt!) wurde mal seinerzeit gefragt, ob er sein Vermögen nach der (eigenen) MPT anlegen würde, und hat verneint (wenigstens ehrlich!): die Hälfte war in Bonds ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.545.138 von faultcode am 02.01.19 20:59:26
Buy & Hold-Strategie schlägt Golden/Death cross-Strategie (im DJIA) (6): die "beste" Filterstrategie
(im besagten Zeitraum, wie immer)

Um nun einen abschliessenden Rendite-Vergleich im Dow Jones Industrial Average machen zu können, sollte man sich für die/eine "beste" Filterstrategie als 3. Möglichkeit (nach Buy & Hold und Golden/Death cross-stur) entscheiden:

=>
a/ dazu nehme ich als Kauffilter die 1-Monatsstrategie, weil sie im (ganz) kurzfristigen Bereich der 0-Monatsstrategie überlegen ist

b/ beim Bestimmen des Verkauffilters nehme ich den kleinsten mit der maximalen Rendite, also 32 Monate; und eben diese sinnvolle 3m-Untergrenze:
=> aus beiden bilde ich den arithmetischen Mittelwert (um eine gewisse Robustheit zu haben), also (3 + 32) / 2 = ~18 Monate [die "Hälfte" ist oft gut genug ;) ]

=> diese Filterstrategie heißt also 1mBuy/18mSell und hat eine Rendite von +7.9163% p.a.


=> zum optischen Vergleich hier nochmal die ungefilterte Golden/Death cross-Strategie:






=> ..und dazu im Vergleich obige, "beste" Filterstrategie (die eben auch "Buy & Hold" schlug mit +7.6168% p.a.)

=> das mag vom Rendite-Abstand her nicht sehr spannend sein, aber es zeigt eben, daß mit geignetem Filtern die sture Golden/Death cross-Strategie mit nur +6.7487% p.a. deutlich genug zu schlagen ist (über so einen langen Zeitraum):






=> aus ehemals 42 Signalen (vom erstem Golden cross an am 1993-02-08) sind nur noch 14 geworden!

=> das macht im Schnitt nur noch 1 Signal in ~2 Jahren, was Kosten und Aufwand in Grenzen hält.


__
nebenbei:
• auch bei dieser "besten" Filterstrategie entstehen wieder einige Death-/Golden cross-Pärchen bzw. bleiben übrig:

--> nämlich 5 Stück, was (zunächst) 10 Signale darstellt
--> in Wahrheit ist auch das Start-Golden cross (am 1993-02-08) so ein Pärchen -- und möglicherweise auch mit dem letzten Death cross am 20.12.2018 wird sich wieder mit einem "schnellen" Golden cross so ein Pärchen bilden :eek:

=> das macht also ~10.5 Signale von 14, die solchen Pärchen zuzuordnen sind, also ~75% !

=> mit anderen Worten:
• das einsame Death oder Golden cross stellt im DJIA die Ausnahme dar

=>

(a) damit reduzieren sich die entscheidenden Signale (nach dem willkürlichen Einstieg am 1993-02-08 beim ersten Golden cross) auf nur noch diese zwei (das letzte Death cross vom 20.12.2018 ist ja dahingehend noch offen, ob es ein entscheidendes Signal war ;) ):

-- 2008-01-03: Death cross
-- 2009-07-06: Golden cross

=> also genau das Anzeigen von Ausstieg vor der Finanzkrise und dem Wiedereinstieg nach der Finanzkrise


(b) das heißt aber auch, daß ein Markt, wie nach dem Platzen der "Dotcom"-Blase ~Ende 2000 bis ~Anfang 2003, von so einer SMA-Strategie nicht besonders gut umgangen werden kann:

--> also ein Markt, der erst nach einer gewissen Seitwärtsbewegung (mit Spikes nach unten :eek: ) schließlich doch in einen ausgeprägten Bärenmarkt ab 2002Q1 abkippt - und das ziemlich rasch :eek:
=> die Signalisierung ist dabei eigentlich vollkommener Blödsinn:


Antwort auf Beitrag Nr.: 59.567.456 von faultcode am 06.01.19 01:15:11
Buy & Hold-Strategie schlägt Golden/Death cross-Strategie (7): im DAX ist Buy&Hold vollkommen OK
an dieser Stelle könnte man darüber nachdenken, ob dieser "beste" Filter allgemeineren Bestand hat (als nur in der Vergangenheit des Preisindex DJIA), z.B. beim:
DAX (Kurs oder Preis mit ISIN = DE0008467440) ^GDAXIP

=> Problem dabei:
• Yahoo finance liefert keine Daten so weit zurück (und für nen anderen Anbieter - mit API - bin ich zu faul zum Suchen...)

=> daher nur der "normale" DAX als Performance-Index mit allen Diagrammen auf einen Schlag:




=> das letzte Death cross im DAX war bereits am 19.3.2018





=> beide Strategien, Buy&Hold und strenges Folgen von Golden- und Death crosses, geben sich also nichts renditemässig
--> somit wäre eine Buy&Hold-Strategie im DAX (langfristig) unbedingt vorzuziehen (wenn die Vergangenheit eine Rolle für die Zukunft spielen sollte - wie immer halt als Annahme)





=> die Rendite-Landschaft mit verschiedenen Kauf- und Verkauf-Filtern von GD50/200-Kreuzen ist beim DAX deutlich zerklüfteter als beim DJIA (ich nehme an, wegen erhöhter Vola - müsste das mal nachprüfen...)





=> damit ergibt sich (mMn) im DAX ein etwas anderer "bester" Filter von 0mBuy/12mSell (DJIA: 1mBuy/18mSell) mit einer Rendite von +8.0058% p.a.:







Daneben gilt:

a/ der renditebeste Filter (mit in Summe der geringsten Filterzeit und Mitnahme des letzten Death crosses vom 19.3.2018) ist 2mBuy/37mSell mit +8.0371% p.a.
=> das liegt nur hauchdünn über der Rendite von Buy&Hold mit +7.8790% p.a. (vom ersten Golden cross bis zum letzten Death cross)

b/ strenges Folgen von Golden- und Death crosses würde +7.9252% p.a. bringen, und damit Buy&Hold sehr zufällig (weil innerhalb des "Marktrauschens" - ohne Nachweis) schlagen

c/ wie auch schon beim DJIA, ist die GD50/200-Kreuz-Strategie auch beim DAX vollkommen ungeeignet in einem Markt, wie nach dem Platzen der "Dotcom"-Blase, eine erhöhte Rendite zu erwirtschaften (hier mit "bestem" 0mBuy/12mSell-Filter):




d/ dennoch liegen beide "beste" Filter bei DJIA und DAX bzgl. ihrer Filterzeiten nicht soweit auseinander, was für die recht starke Kopplung beider Märkte (bislang) spricht
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.571.605 von faultcode am 06.01.19 23:19:13
Buy & Hold-Strategie schlägt NICHT Golden/Death cross-Strategie (8): Nikkei 225
wie schlägt sich die Golden/Death cross-Strategie in einem ganz anderes Markt?

Hier der der Nikkei 225 (wie der DJIA ein preisgewichteter Kursindex) im selben Zeitraum:








=> man sieht: die (strikte) Golden/Death cross-Strategie schlägt in diesem schwierigen Markt die Buy&Hold-Strategie, wenn auch die durchschnittliche, jährliche Rendite dadurch nicht gerade sensationell erhöht werden kann - aber immerhin


=> und nun die spannende Frage:
kann das Filtern von Golden- und Death cross-Signalen hier die Rendite erhöhen, so wie beim DJIA oder dem DAX?

=> nein!

=> einen Kauffilter einzusetzen (nach einem Death cross) bringt gar nichts, und bei den Verkauffiltern erhöht sich die Rendite auch nicht (sie bleibt gleich - wieder bei Mitnahme des letzten Death crosses, hier am 2018-12-11), so daß man gleich bei der strikten Golden/Death cross-Strategie bleiben kann:


Antwort auf Beitrag Nr.: 59.571.605 von faultcode am 06.01.19 23:19:13
Buy & Hold-Strategie vs Golden/Death cross-Strategie (9): Index-Volatilität und vorl. Zusammenfassung
Zitat von faultcode: ...=> die Rendite-Landschaft mit verschiedenen Kauf- und Verkauf-Filtern von GD50/200-Kreuzen ist beim DAX deutlich zerklüfteter als beim DJIA (ich nehme an, wegen erhöhter Vola - müsste das mal nachprüfen...)

=> genauso ist es => die (annualisierte) DAX-Volatilität ist spürbar höher als beim DJIA:

==============================================
Annual volatility:
• changes of daily typical prices: (O+H+L+C)/4
• from: 1990-12-31
• to: 2019-01-08
in these stock indices:
• Dow Jones Industrial Average [USD] :
__ average trading days per year: 251.7623
__ annual volatility: 12.0743 [%]
DAX (Performance-Index) [EUR] :
__ average trading days per year: 252.7033
__ annual volatility: 17.9605 [%]
• Nikkei 225 [JPY] :
__ average trading days per year: 245.6998
__ annual volatility: 17.9598 [%]
==============================================



=> daß die Vola beim Nikkei praktisch mit der des DAX identisch ist, ist eigentlich ein statistischer Hammer - bei einem Beobachtungszeitraum von ~28 Jahren!
--> ich hab's händisch mit Excel quergeprüft --> obige Zahlen sind OK aus meiner Sicht


=> das führt zur Vermutung, daß die Anzahl der Golden- und Death crosses im Beobachtungszeitraum und die Index-Volatilität gekoppelt ist

--> und genauso ist es --> der Zusammenhang ist stark und statistisch relevant (ohne Detailprüfung):
• Korrelation: -86.61% (*)
• R-squared: 75.01%


=> das führt dann zur Erkenntnis:

(a) ..daß eine geringere Vola zu einer erhöhten Anzahl an Golden- und Death crosses führt (darauf hätte man auch so bei Seitwärtsmärkten kommen können :rolleyes: -- aber nicht so weiteres auf Erkenntnis (c) ),

(b) ..daß das zu einer erhöhten Anzahl von Fehl-Signalen durch Golden/Death crosses führt

(c) ..daß bei einer geeigneten Filterstrategie bei den Golden/Death crosses die durchschnittliche, jährliche Rendite erhöht werden kann (zumindest bislang --> Stichwort "FED Put" beim DJIA), und zwar auch über Buy&Hold hinaus:





=> so gesehen bringt das Umsetzen der Golden/Death cross-Strategie nur wirklich etwas (mMn) beim Nikkei 225 (von den 3 untersuchten Indizes), und dafür ist auch keine besondere Filterung der Golden/Death cross-Signale nötig :)


___
(*) Rohdaten:
number of Golden and Death crosses:
- DJIA: 43 (21 + 22) -- 1992-10-09 - 2018-12-20
- DAX: 29 (14 + 15) -- 1991-11-14 - 2018-03-19
- Nikkei: 36 (18 + 18) -- 1993-02-03 - 2018-12-11
10 einfache Ein-Parameter-Handelsstrategien von Portfoliomanager Andre Stagge
29.09.2017, ~1h




=> meine eigene Zusammenfassung nur aus dem Video (keine Gewähr für nichts)
--> ACHTUNG: hier Info's nur über Newsletter: https://www.andre-stagge.de/

--> hier habe ich eine Strategie (#4) im Detail erklärt gefunden: https://www.trading-treff.de/author/andre-stagge
... und (teilweise) historische Performance: https://www.sms-signale.de/



01.) "Saisonalität S&P 500 (seit 1970)"
• "Halloween-Effekt": in 36/37 Märkten soll es funktionieren (außer stark regulierte China A-shares): Grund: das unterlagerte Muster von Mittelzu- und Abflüssen (Liquiditätsverteilung über's Jahr + "Sommerloch")
• "Sell in May and go away, but remember to come back in November" (6m + 6m)
• Monatstage: Anfang + Ende: SP500 steigt wg. dann neuem Geld


02.) "die ersten 5 Handelstage im S&P 500 beobachten"
• in Summe positiv --> S&P 500 kaufen
• in Summe negativ --> nichts machen
• soll gut in US-Wahljahren funktionieren (FC: also nicht 2019 ;) )
• soll auch im DAX (in Tendenz) funktionieren
• "Januareffekt"


03.) "Vor der FED long"
• 24h vor jeder FED-Sitzung long => Unsicherheit kaufen um 20:00h (dt.Zeit)
• diese Position nach der FED-Sitzung verkaufen => Sicherheit verkaufen
• "FOMC announcement": 8-mal im Jahr
• soll 80% der Überrendite ("excess return") im S&P 500 erklären


04.) "Wahlgeschenk DAX"
• 80 Handelstage vor Bundestagswahl DAX-short bis 5 Handelstage nach der Wahl, dann 80 Handelstage DAX-long
--> 80 Handelstage wären ~115 Kalendertage = ~3.8 Monate
https://www.trading-treff.de/wissen/wahlgeschenk-dax-trading…
• Statistik über 15 Bundestagswahlen


05.) "S&P 500 besser als DAX"
• SPX = S&P 500
• 27 Jahre Rückschau
• warum?
=> André Stagge: Diversifikation in 500 global agierenden Unternehmen (statt nur 30 DAX-Werte)
• andere Aktienkultur in den USA; DAX nur zu 9% von Kleinanlegern gehalten
=> André Stagge sieht daher den S&P 500 auch in den nächsten 30 Jahren den DAX outperformen
(und als Total Return-Version, wie der "normale" DAX, sowieso)
=> höhere Rendite bei niedrigerem Risiko (= hier Volatilität)


06.) "Durchschnittliche Monatsrenditen DAX, MDAX, SDAX"
• Datenbasis: 1988-2016
• Q1-3 MDAX > Q1-3 DAX --> wg. Small cap premium
• Q4 DAX > Q4 MDAX --> wg. Small cap premium zuvor bereits eingefahren
• André Stagge implementiert diese Auffälligkeit als Long/Short, also marktneutral, wie ein "Cashersatz"
• geht auch mit SDAX vs DAX
• geht auch mit Small Caps vs EUROSTOXX


07.) "Zinshamster"
• Mo + Fr: kaufen, z.B. Bund Future
=> Details fehlen --> ich interpretiere es so:
• kaufen am Freitagmorgen/Donnerstagabend??
• verkaufen am Montagmorgen/mittag??


08.) "Friday Gold Rush" + "Friday Silver Surfer"
• wie "Zinshamster"
• ähnlich auch Rohstoffe (Kupfer, Aluminium, etc.), die am Do+Fr gekauft werden, um über's Wochenende verschifft zu werden, um am Montag vorort zum Einsatz verfügbar zu sein


09.) "FX-Fool"
• das Gegenteil von privaten Investoren machen (wie z.B. EUR/USD long oder short), also den "Fools"
• Webseite mit den Privat-Positionen??? --> wird hier nicht genannt :eek:
=> private Investoren liegen in Summe in fundamental begründeten Trendmärkten "immer falsch" lt. André Stagge
• Datenbasis: 2012-2017


10.) "EUR/USD Steuerstichtag"
• Dezember: EUR/USD long --> wg. steigendem EURO (in Tendenz)
• Januar: EUR/USD short --> wg. fallendem EURO (in Tendenz)
• Feb-Nov: nichts machen
• wg. US-Steuergesetzen
--> FC: hier wäre ich etwas vorsichtig, da mindestens 2018 möglicherweise wg. der Trumpschen-US-Corp.-Steuerreform verzerrt sein könnte:
• 2017-12: passt noch
• 2018-01: passt gar nicht
• 2018-12: flat
...und 2019ff ??
(Video von 2017-09!)


=> also im Prinzip, wie vom Portfoliomanager erklärt, alles aus den statistischen Handelsmustern institutioneller Anleger abgeleitet, was die Sache (mMn) interessant macht, weil theoretisch erklärbar

--> es wäre allgemein wichtig, daß keine Strategie nur aus dem letzten Bullenmarkt 2009-2018 hergeleitet wurde
=> soweit ich es erkennen kann, ist das überwiegend gegeben (außer #9)


=> damit bleiben nach meiner Lesart davon noch 8 tatsächlich praktikable Handelsstrategien übrig (was den möglichen Wert des Videos mMn aber nur sehr geringfügig schmälert mMn)
Tradingview mit Kennzahlen für S&P 500-Komponenten
https://www.tradingview.com/symbols/SPX/components/

--> das ist neu! --> nun kann man nach solchen Grössen wie Gross margin sortieren:





=> aber Obacht: da sind wohl (noch) nicht alle Kennzahlen für alle SP500-Komponenten (autom.) eingeflegt (sind ja doch so ~500 Komp.), und oben nur z.B. 402 Komp. gelistet! (manchmal < 300)

=> wer der Datenlieferant ist, weiß ich nicht


--> also auch da ein bischen Obacht
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.271.322 von faultcode am 21.11.18 19:25:24
Michael Steinhardt, a Leader in Jewish Philanthropy, Is Accused of a Pattern of Sexual Harassment
21.3.
https://www.nytimes.com/2019/03/21/nyregion/michael-steinhar…
=>
Several women said Mr. Steinhardt made sexual requests of them while they were relying on or seeking his support. He denies many of the actions attributed to him...
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