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Bitcoin - Die größte Spekulationsblase aller Zeiten | Diskussion im Forum



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Bitcoin - Die größte Spekulationsblase aller Zeiten   Jetzt ist es soweit, liebe Leser! Die Kryptowährungs-Community dreht ohnehin schon länger komplett am Rad. Nun stürzen sich auch die "normalen" Anleger auf den Bitcoin. Ich hatte das schon …

Lesen Sie den ganzen Artikel: Bitcoin - Die größte Spekulationsblase aller Zeiten
Sehr geehrter Herr Brack,
in Ihrem Artikel finden sich einige Punkte die mich nachdenklich stimmen und mich veranlassen einige Bemerkungen anzuführen:
- Wie kann es sein, dass im oberen Teil die Kryptowährungen nahezu verteufelt werden und danach
erklären Sie wie man mit eben diesen bösen Kryptowährungen ordentlich Gewinn machen kann.
Würde ein überzeugter Umweltaktivist Shell Aktien kaufen?
- Entweder Sie haben die Systeme der Kryptowährungen nicht verstanden oder, was viel schlimmer
wäre, Sie haben Sie verstanden und fürchten sich vor den eventuellen Folgen auf das gegenwärtige
Geldsystem.
- Dieser " Haufen kryptographischer Schlüssel" stellt zumindest einen Gegenwert zu einer Leistung
dar. Beim bestehenden Geldsystem ist der Gegenwert alleine die Hoffnung, dass die Bevölkerung
glaubt das ein Euro auch wirklich einen Euro wert ist.
- Bitcoins sind anerkannte Währung in Japan und Australien. Es werden sicher noch andere Staaten
folgen.

Alles in Allem vermisse ich, was die Kryptowährungen betrifft, einen sachlichen und fundierten Umgang.
Welche und wie viele der mittlerweile gut 1000 Kryptowährungen überleben wird die Zukunft weisen. Die Technologie der Blockchain wird sich aber immer mehr durchsetzen und noch ungeahnte Möglichkeiten eröffnen und sie stellt das momentane Geldsystem erheblich in Frage.
Ob nun Tulpenblase in den Niederlanden, dotcom Blase oder Immobilienblase, alle wurden von Spekulanten ausgelöst und viele haben unmengen an Geld verloren. Aber die Tulpen, das Internet und Häuser gibt es immer noch.......... denken Sie mal darüber nach.

M.f.G.
DJ
Ein paar Dinge sind in dem Artikel grundlegend falsch dargestellt.

Durch den Fork hat es sehr wohl einen Kurseinbruch gegeben:
Am 1.August um etwa 9:00, es ist ganz deutlich im Chart erkennbar.

Außerdem ist die Erkenntnis falsch dass Bitcoin-Transaktionsmengen auf Visa und Mastercard-Nivea niemals erreicht werden können. Mit dem Lightning Network wird genau das möglich.
Mit Bitcoin Cash ist das Lightning Network nicht umsetzbar, dort will man die Blockgröße erhöhen für mehr Kapazität. Aber langfristig ist das keine Lösung denn wenn die Transaktionsraten weiter steigen braucht es irgendwann riesige Blöcke die alle im gesamten Netzwerk übermittelt und gespeichert werden müssen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.512.192 von DavyJones am 12.08.17 14:15:36@DavyJones: Danke für Deinen Kommentar! (wir können uns hier ruhig duzen. Ich poste ja auch als normaler User hier im Forum und es Duzen sich ja alle, hoffe das ist o.k. für Dich)
Ich verteufele Kryptowährungen doch nicht. Ich finde an dem Phänomen nichts Schlimmes und ich fürchte mich auch nicht davor, nicht im Geringsten. Ich bin auch ein bisschen fasziniert vom Erfolg, aber versuche mich halt nicht von der reinen Kursentwicklung blenden zu lassen.
Hab z.B. auch selber ein Konto bei Kraken.com eröffnet, um mir das mal genauer anzuschauen. Zu Deinen konkreten Punkten:

- Warum soll ich Tradingchancen nicht ausnutzen? Ich sehe mich hier nicht als Moralapostel oder als Aktivist. Ich denke, diese Emotionalisierung und Moralisierung bei Themen wie Kryptowährungen und z.B. Elektromobilität (insbesondere Tesla) ist aus Anlegersicht nicht gut. Sie verhindert klares Denken und rationales Traden.

- Zu welcher Leistung stellen denn die kryptographischen Schlüssel einen Gegenwert dar?
- Die formale Anerkennung ist zunächst mal einfach das: eine formale Anerkennung.

Die Anwendungen für die Blockchain sind mit Sicherheit spannend. Habe ich auch schon einen Artikel drüber geschrieben: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9762710-megatrend…
Aber dafür brauche ich doch keine Kryptowährung. Die Blockchain ist halt gut geeignet für den Handel von Kryptowährungen und zugegebenermaßen ist die Technologie an sich durch den Bitcoin in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.
Ja, klar Tulpen, gibt es immer noch, aber sie sind halt nicht mehr so teuer wie damals während der Bubble-Phase. Ich sage ja nicht, dass der Bitcoin komplett verschwinden wird, ich sage nur, dass die Preissteigerung eben vollkommen absurd ist und dass er irgendwann wieder ein Bruchteil dessen kosten wird, was er jetzt kostet, weil er ein Nischenprodukt bleibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.512.777 von XBT am 12.08.17 17:41:08Danke für Deine Antwort XBT.

Aber dieser Einbruch am 1. August war ja wohl eher so eine Art technisch bedingter "Glitch", der dann innerhalb kürzester Zeit wieder ausgemerzt war. Das hatte doch nichts mit einer echten Anpassung an den Split zu tun.

"By transacting and settling off-blockchain, the Lightning Network allows for exceptionally low fees, which allows for emerging use cases such as instant micropayments." --> Dieses "settling off-blockchain" ist doch genau das, wogegen sich die Bitcoin-Puristen (die ja im Moment die riesige Mehrheit darstellen) mit Händen und Füßen wehren. Die wollen doch gar nicht, dass extrem hohe Transaktionsmengen erreicht werden. Alleine deshalb ist es aus heutiger Sicht extrem unwahrscheinlich, dass sich das durchsetzen wird, selbst wenn es technisch möglich wäre.

Deine Einwände sich nicht stichhaltig!

Ein anderer Punkt, den ich vergessen habe und der mithilft bei der derzeitigen Blasenbildung ist die Tatsache, dass in der Bitcoin-Community sehr viele hoch versierte Programmierer und wahrscheinlich hochintelligente Menschen sind, die aber eben nicht unbedingt Experten für die Funktionsweise von Finanzmärkten sind. Sie nehmen fälschlicherweise an, die Kurssteigerungen beim Bitcoin wären nachhaltig und behalten daher einfach ihre Coins statt die Jahrhundertchance zu nutzen und diese in echtes Geld umzuwandeln.

Gleichzeitig gibt es die "ewigen Untergangspropheten", die schon seit 200 Jahren das Ende des jetzigen Finanzsystems vorhersagen und gerade wieder mal frustriert sind, weil trotz aller Probleme und Gefahren auf dieser Welt Gold und Silber einfach nicht mehr im Preis explodieren möchten, was sie ebenfalls schon seit 200 Jahren vorhersagen (und immer wieder alle 20 Jahre kurzfristig recht haben, wie eine stehen gebliebene Uhr, die auch zweimal am Tag richtig geht). Da trifft es sich doch gut, dass es jetzt Bitcoin als "Ersatzgold" gibt :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.515.588 von ArminBrack am 13.08.17 14:39:07
Zitat von ArminBrack: Aber dieser Einbruch am 1. August war ja wohl eher so eine Art technisch bedingter "Glitch", der dann innerhalb kürzester Zeit wieder ausgemerzt war. Das hatte doch nichts mit einer echten Anpassung an den Split zu tun.

Das war auch keine Anpassung wie bei einem klassischen Split. Ich habe die Kursentwicklung genau verfolgt. Lange war überhaupt nicht klar ob überhaupt ein Fork erfolgt war. Weil nur eine Minderheit der Miner mitgemacht hat hat es Stunden gebraucht bis der erste geforkte Block gefunden wurde. Stundenlang stand nicht fest bei welchem Block der Fork stattfand und dieser Zeitpunkt ist sehr entscheidend um zu wissen ob man auch BCH besitzt. Außerdem hat der Handel mit BCH auch nicht sofort eingesetzt. Viele Börsen bieten bis jetzt keinen Handel mit BCH an und das wird vielleicht auch so bleiben. Und dann hat es auch noch sehr lange gedauert die Coins an die Börsen zu senden. Wegen den wenigen Minern hat es wurden teilweise stundenlang keine neuen Blöcke gefunden und alle Börsen verlangen mehrere Blöcke als Bestätigung.
Man kann hier also definitiv nicht mit einem klassischen Aktiensplit gleichsetzen wo alles außerhalb der Handelszeiten erledigt wird.
Dieses "settling off-blockchain" ist doch genau das, wogegen sich die Bitcoin-Puristen (die ja im Moment die riesige Mehrheit darstellen) mit Händen und Füßen wehren. Die wollen doch gar nicht, dass extrem hohe Transaktionsmengen erreicht werden. Alleine deshalb ist es aus heutiger Sicht extrem unwahrscheinlich, dass sich das durchsetzen wird, selbst wenn es technisch möglich wäre

Du scheinst hier etwas zu durcheinander zu werfen aber die Thematik ist auch komplex. Es ist zwar richtig dass durch das Lightning Network die Transaktionen nicht vollständig auf der Blockchain stattfinden aber das ganze ist sehr schlau und sicher umgesetzt. Für Transaktionen über das Lightning Network müssen zuerst Bitcoins auf der Blockchain gesperrt werden, danach können die Bitcoins bewegt werden ohne dass man einem Dritten vertrauen muss. Die Coins können schneller und günstiger als auf der Blockchain bewegt werden ohne dass die Kontrolle an einen Dienstleister übergeben werden müsste. Das ist der Clou.
Für das Lightning Network ist Segwit eine Voraussetzung. Bei Bitcoin Cash wird es kein Segwit geben und deshalb wird es so gering bewertet (8% von BTC). Der Markt steht offensichtlich hinter Segwit. Am 5.8. als Segwit-Aktivierung sehr sicher wurde kam es zu einem größeren Anstiegen. Ich bin schon gespannt was am 22..8 passiert, dann wird Segwit wahrscheinlich aktiviert.

und diese in echtes Geld umzuwandeln.

Bitcoin ist Geld! :)

weil trotz aller Probleme und Gefahren auf dieser Welt Gold und Silber einfach nicht mehr im Preis explodieren möchten

Gold und Silber sind nicht mehr Zeitgemäß. Man muss Geld elektronisch versenden können. Online-Shopping wird nicht wieder verschwinden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.515.480 von ArminBrack am 13.08.17 14:06:51Aloha Armin! Wenn das duzen schon abgeboten wird duze ich doch gleich mal los :P

Zu aller erst möchte ich dich fragen, wie definierst du rationales traden? Sind wir nicht vom Prinzip her Emotionswesen? Ob bewusst oder unterbewusst laufen in uns in jedem Moment Programme ab die an Emotionen geknüpft sind und von diesen abhängig sind. Emotionen sind das was uns Menschen im tiefsten miteinander verbindet.

https://www.btc-echo.de/der-inhaerente-wert-von-bitcoin/

Und genau an dieser Stelle möchte ich anknüpfen. Wenn man es rein rational auf der Sachebene betrachtet hat die Kryptowährung wie du schon schreibst in unserem System theoretisch keinen Gegenwert. Es ist ein vom Menschen frei erfundenes System welches zeitlich begrenzt ist. Doch schauen wir uns das ganze mal auf der psychologischen und soziologischen Ebene an.
Wie im Link schon steht war der damalige Grundgedanke:

2008 wurde der Bitcoin “erfunden”, unmittelbar in der Folge der damaligen Finanzkrise. Das Ziel dieser Erfindung war: Es soll keinen Staat geben, der das Geldsystem manipulieren kann, keine Bank soll es geben, die unsere Geldschritte und damit uns finanziell kontrollieren kann, keine Bank soll es geben, der wir unser Geld anvertrauen müssen und hoffen müssen, dass sie mit unserem Eigentum sorgfältig umgeht und nicht pleitegeht, keine Bank soll es geben, die von uns verlangt, dass wir Verwahrungsgebühren bezahlen anstatt uns Zinsen zu geben, wenn wir ihnen unser Geld leihen. Niemanden soll es geben, der das Geldsystem steuern kann. Und, jedermann soll Zugang zu diesem Geldsystem haben, auch die, denen es nicht möglich ist, über ein Bankkonto zu verfügen.

Und genau das bildet für mich einen Gegenwert, dass Autonomiebedürnis das in jedem Menschen schlummert. Der Wille nach unabhängigkeit, ein System welches nicht mich kontrolliert. Ein zutiefst von der Natur vorgegebenes Programm, welches uns ein Sicherheits-und Kotrollbedürnis gibt. Sicherheit das in dem uns aufgezwungenen System in keinster weiße vorhanden ist.


In deinem Artikel schreibst du:

Das alles geht solange gut bis die Bitcoin-"Großaktionäre", die auf dem (Krypto)-Papier längst Multi-Millionäre sein dürften, eines Tages sagen: "Jungs, ich will den Scheck sehen".
Dann nämlich werden riesige Mengen an Bitcoins den Markt fluten und den Kurs zu Fall bringen. Auslöser könnte beispielsweise sein, wenn die USA oder auch die EU den Besitz von Kryptowährungen verbieten.


Mich persönlich stört deine Art der Formulierung. Jeder Mensch hat natürlich seine eigene Meinung, doch woher willst du das wissen? Könnte es nicht vielleicht auch sein das die Nachfrage bis dato so groß ist das genügend freudestrahlende Hände darauf warten diese Bitcoins zu kaufen? Ich besitze leider keine präkognitiven Fähigkeiten. Japan und Australien nutzen den Bitcoin schon als eine Art Währung. Bei einem Vorbot tendiere ich dazu das dass selbe Prinzip greift wie geheime Bankkonten im Ausland.

Du hast jedoch vollkommen recht, der Bitcoin wird früher oder später einbrechen. Ich frage mich aber ob es dadurch nicht erst zu einem viel stärkeren Handel kommt. Das quasi dadurch erst richtige Trendwenden entstehen könnten. Sollte der Markt von Großaktionären geflutet werden könnte es ja auch zu einem viel stärkeren Handel kommen, vorrausgesetzt die Nachfrage hat sich bis dato erhöht. Was jedoch temporär der Fall ist.

Zum Schluss gilt für mich persönlich...mehr Nachfrage, mehr Coins, mehr Handel = mehr Umsatz für die Bitcoin Group!
"Der Bitcoin hat überhaupt keine Legitimation" - komisch, offizielle Währung in Japan und der Schweiz - und auch in Deutschland bezahle ich meine Pizza bei Lieferando in Bitcoin, zahlen meine Hotels bei Expedia.de in Bitcoin und mein Bier in der Bar in Berlin auch in Bitcoin.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.515.480 von ArminBrack am 13.08.17 14:06:51
Zitat von ArminBrack: @DavyJones: Danke für Deinen Kommentar! (wir können uns hier ruhig duzen. Ich poste ja auch als normaler User hier im Forum und es Duzen sich ja alle, hoffe das ist o.k. für Dich)

Damit gabe ich überhaupt kein Problem

- Warum soll ich Tradingchancen nicht ausnutzen? Ich sehe mich hier nicht als Moralapostel oder als Aktivist. Ich denke, diese Emotionalisierung und Moralisierung bei Themen wie Kryptowährungen und z.B. Elektromobilität (insbesondere Tesla) ist aus Anlegersicht nicht gut. Sie verhindert klares Denken und rationales Traden.

Da gebe ich Dir grundsätzlich völlig recht. Für mich kam Dein Artikel nur ganz anders rüber
........ Wasser predigen und Wein trinken........ darauf reagiere ich etwas allergisch.

Ich glaube Henry Ford sagte mal sinngemäss: " Wenn die Leute das Währungssystem verständen, hätten wir eine Revolution noch vor Morgen früh."
Ich glaube genau das passiert gerade. Nachdem auch die seriöseren Fernsehsender sich mit dem Thema beschäftigen und auch andere Medien das Thema immer wieder aufgreifen findet ein schleichendes Um/ Nachdenken statt. Auch die vielen kleinen Machenschaften der Banken und Versicherungen sowie der Staaten regen doch sehr zum Nachdenken an. Die Einlagensicherung von Sparbüchern wird nicht mehr vom Staat garantiert sondern wurde still und heimlich den Banken zugeschoben. Mein alter Lebenversicherungsvertrag ist plötzlich ganz doof und sollte schleunigst in einen neuen umgewandelt werden. Bargeld soll abgeschaft werden weill zu teuer und zu kompliziert und überhaupt nicht mehr Zeitgemäss.... usw. Kurz gesgagt, der Bevölkerung dämmert es ganz langsam, dass das bestehende Wärungssystem kollabieren muss. Dagegen wird die Krise 2007 und 08 ein Kindergeburtstag gewesen sein.
Da Gold und Siber in unserer vernetzten Welt etwas unhandlich sind, stellen die Kryptos eine echte Alternative dar und genau das sickert langsam zu den Massen durch.
Was Deine Bemerkung zu den DogCoins betrifft. Die Frage die sich mir stellt: "Warum hat eine solche Spasswährung eine Marktkapitalisierung von immerhin €163,727,482.52 ?" ( Quelle CoinGecko)
Ich glaube nicht, dass da einfach ein paar Milionäre Ihr Geld zum Fenster rausschmeissen weil es gerade lustig ist.
Die Kryptos werden sich auf einem vernünftigen Preisniveau einpendeln und einige werden wahrscheinlich in der Versenkung verschwinden. Das wird noch etwas dauern aber es kommt.
BTW: Wenn ich im Kanton Zug/ Schweiz bereits mit Bitcoin kantonale Abgaben bezahlen kann stimmt mich das sehr zuversichtlich. Denn bevor in der Schweiz eine Massnahme nicht hundertmal geprüft und nachgerechnet wurde, passiert dort gar nichts, aber siehe da, die Kantonsregierung akzeptiert Bitcoins.

L.G.
DJ
Da ging aber gröber was daneben beim Posten. SORRY.

Zitat von ArminBrack @DavyJones: Danke für Deinen Kommentar! (wir können uns hier ruhig duzen. Ich poste ja auch als normaler User hier im Forum und es Duzen sich ja alle, hoffe das ist o.k. für Dich)

Damit gabe ich überhaupt kein Problem

- Warum soll ich Tradingchancen nicht ausnutzen? Ich sehe mich hier nicht als Moralapostel oder als Aktivist. Ich denke, diese Emotionalisierung und Moralisierung bei Themen wie Kryptowährungen und z.B. Elektromobilität (insbesondere Tesla) ist aus Anlegersicht nicht gut. Sie verhindert klares Denken und rationales Traden.

Da gebe ich Dir grundsätzlich völlig recht. Für mich kam Dein Artikel nur ganz anders rüber ........ Wasser predigen und Wein trinken........ darauf reagiere ich etwas allergisch.

Ich glaube Henry Ford sagte mal sinngemäss: " Wenn die Leute das Währungssystem verständen, hätten wir eine Revolution noch vor Morgen früh." Ich glaube genau das passiert gerade.
Nachdem auch die seriöseren Fernsehsender sich mit dem Thema beschäftigen und auch andere Medien das Thema immer wieder aufgreifen findet ein schleichendes Um/ Nachdenken statt. Auch die vielen kleinen Machenschaften der Banken und Versicherungen sowie der Staaten regen doch sehr zum Nachdenken an. Die Einlagensicherung von Sparbüchern wird nicht mehr vom Staat garantiert sondern wurde still und heimlich den Banken zugeschoben. Mein alter Lebenversicherungsvertrag ist plötzlich ganz doof und sollte schleunigst in einen neuen umgewandelt werden. Bargeld soll abgeschaft werden weill zu teuer und zu kompliziert und überhaupt nicht mehr Zeitgemäss.... usw. Kurz gesgagt, der Bevölkerung dämmert es ganz langsam, dass das bestehende Wärungssystem kollabieren muss.
Dagegen wird die Krise 2007 und 08 ein Kindergeburtstag gewesen sein. Da Gold und Siber in unserer vernetzten Welt etwas unhandlich sind, stellen die Kryptos eine echte Alternative dar und genau das sickert langsam zu den Massen durch.
Was Deine Bemerkung zu den DogCoins betrifft. Die Frage die sich mir stellt: "Warum hat eine solche Spasswährung eine Marktkapitalisierung von immerhin €163,727,482.52 ?" ( Quelle CoinGecko) Ich glaube nicht, dass da einfach ein paar Milionäre Ihr Geld zum Fenster rausschmeissen weil es gerade lustig ist.
Die Kryptos werden sich auf einem vernünftigen Preisniveau einpendeln und einige werden wahrscheinlich in der Versenkung verschwinden. Das wird noch etwas dauern aber es kommt. BTW: Wenn ich im Kanton Zug/ Schweiz bereits mit Bitcoin kantonale Abgaben bezahlen kann stimmt mich das sehr zuversichtlich. Denn bevor in der Schweiz eine Massnahme nicht hundertmal geprüft und nachgerechnet wurde, passiert dort gar nichts, aber siehe da, die Kantonsregierung akzeptiert Bitcoins.
L.G. DJ


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