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Air Berlin ein verlorener Kampf (Seite 6)

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Ich verstehe leider nicht warum sich die Herren Wöhrl, Lauda und Claasen so schnell geschlagen gegeben haben.
Das hier ist mitunter die langweiligste Inso die ich so je miterlebt habe
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.073.005 von wurstbude am 01.11.17 14:24:40
Zitat von wurstbudeIch verstehe leider nicht warum sich die Herren Wöhrl, Lauda und Claasen so schnell geschlagen gegeben haben.
Das hier ist mitunter die langweiligste Inso die ich so je miterlebt habe

Die drei hatten von Anfang an keine Chance. Und Deine Langeweile täuscht etwas. Das ganze war noch vor dem 15. August in allen Einzelheiten von Spohr, Winkelmann, Etihad im Hintergrund, EasyJet und der Bundesregierung durchgespielt und verabredet. Und die Wettbewerbsbehörde ist ja auch ans Telefonnetz angeschlossen. Und das war damals sicher nicht langweilig.
Reife Leistung vom Winkelmann. Gut, dass der sich seine Schäfchen gerettet hat. :rolleyes:

Air Berlin PLC: Drohende Masseunzulänglichkeit der Air Berlin

http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/air-berlin-plc-drohende-masseunzulaenglichkeit-der-air-berlin-plc-luftverkehrs-kg/?newsID=1034705
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.076.410 von erwin-kostedde am 01.11.17 20:42:35
Zitat von erwin-kosteddeReife Leistung vom Winkelmann. Gut, dass der sich seine Schäfchen gerettet hat. :rolleyes:

Sowas kann nur jemand schreiben, der keine Ahnung von den Gegebenheiten hat.
Die Wahrheit ist:
Winkelmann war seit 1998 im LH-Konzern angestellt, zuletzt als CEO bei Germanwings. Das Ende seiner Dienstzeit im Konzern war absolut sicher, und damit auch seine Einkünfte.
Was hättest Du denn gemacht, wenn Spohr Dich gebeten hätte, im Rahmen des Deals, zu AB zu wechseln, und die dortigen Aufgaben zu übernehmen?
Du hättest gesagt: Klar mach ich, wenn sich meine finanzielle Situation nicht verschlechtert.
Und genau das hat Thomas Winkelmann gemacht. Da klar war, dass AB dies nicht erfüllen können würde, lag die Lösung in der Bankbürgschaft. Das war der Deal zwischen LH, AB, Winkelmann und der Bank.
Niemand der Gläubiger und auch der Mitarbeiter von AB ist dadurch zu Schaden gekommen. Alle, die darüber den Moralapostel spielen, haben keine Ahnung. Also, bitte mal kurz nachdenken und den Ball flach halten. Die reale Welt unterscheidet sich of erheblich vom Stammtisch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.077.628 von aaspere am 01.11.17 23:40:13Ich bin mal gespannt wie das ausgeht wenn jetzt der Personalrat vor dem Arbeitsgericht Einsicht in das Bieterverfahren erstreitet.
Masseunzulänglichkeit würde bedeuten dass das Insolvenzverfahren bei Air Berlin eingestellt wird, weil die Kosten für das Verfahren nicht gedeckt sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.078.333 von Ruegener am 02.11.17 08:05:17Das würde natürlich auch das Ende aller Gläubigerhoffnungen bedeuten......
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.078.333 von Ruegener am 02.11.17 08:05:17
Zitat von RuegenerIch bin mal gespannt wie das ausgeht wenn jetzt der Personalrat vor dem Arbeitsgericht Einsicht in das Bieterverfahren erstreitet.
Masseunzulänglichkeit würde bedeuten dass das Insolvenzverfahren bei Air Berlin eingestellt wird, weil die Kosten für das Verfahren nicht gedeckt sind.

Nur der guten Ordnung halber: Du meinst den Betriebsrat; Personalräte gibt es nur im öffentlichen Dienst.
Eine Masseunzulänglichkeit hat aber nichts mit der Causa Winkelmann zu tun. Dass die Insolvenzgläubiger leer ausgehen, war schon lange zu vermuten. Erstmal bekommt die KfW ihr Darlehen zurück.
Ich muß mich korrigieren. Es war nicht der Betriebsrat sondern die Personalvertretung Kabine, die per einstweiliger Verfügung des Arbeitsgerichts Berlin in die Unterlagen Einsicht nehmen wollte.
Das ist aber schief gegangen.
http://www.airliners.de/personalvertretung-verfuegung-air-be…


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