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Hallo Frau Merkel u. Co - Das nenne ich ich Regierung!!! - Die letzten 30 Beiträge



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Aber das stimmt doch auch überhaupt nicht.

Auch von geringen Einkommen, kann oft etwas zurückgelegt werden. Die Problematik von Teilzeitbeschäftigung oder nur temporär erfolgreicher Selbständigkeit ist vielen ja auch bewusst.
Nur honoriert das derzeitige System weder eigene Vorsorge, da diese letztlich erst aufzubrauchen ist, bevor man unterstützt wird, noch sind flexible Beitragsleistungen möglich für Leute, die gerne deutlich früher in Rente gehen möchten oder schwache Beitragsjahre früherer Jahre aufzustocken.

Stattdessen macht man dort, wo die Beiträge dringend gebraucht würden, bei den Minijobbern, eine Beitragsbefreiung und der Arbeitnehmer muss nichts zahlen. An der Stelle werden die Schwachen aus dem System rausgehalten, regelrecht angehalten, keine eigenen Beiträge aufzubringen. Krankenversichert sind sie auch nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.787.043 von honigbaer am 20.09.17 17:40:44Es gibt die "berühmte Putzfrau, die ewige Bedienung, Haushaltshilfe, den Ober, den Kfz-Mechanker, den angesellten Gärtner, den Ich-AG´ler, den erfolglosen Rechtsanwalt.

Man sollte da einfach mal genauer hinsehen. Solche Leute beantragen ohnehin "Aufstockung" Gut- Viele schämen sich und gehen leer aus.

Eine Gegenrechnung wäre interessant.
Und die Rentner mit vielen Beitragsjahren, das sind doch nicht die Problemfälle. Die haben ja auch jedes Jahr Gehalt bezogenund hätten so noch was zurücklegen können. Problemfälle sind die fehlendenBeitragsjahre bei Ausbildung, auslandsaufenthalt, Teilzeitbeschäftigung, arbeitslosigkeit, Selbständigkeit.

Der besonders langjährig Versicherte als angebliches Sorgenkind der Rentenversicherungssystems.
Ihr glaubt das nicht wirklich, oder?
Das ist doch nur ein Ablenkungsmanöver, um mit kosmetischen Eingriffen bis 2030 über die Notwendigkeit einschneidender Reformen hinwegzutäuschen.
Ich verstehe nicht, wie das dem "Fußvolk" etwas bringen sollte, wenn weitere Personen zu den derzeit sehr vorteilhaften Konditionen der gesetzlichen Rentenversicherung einzahlen. Auch das ist doch derzeit schon Realität, viele zahlen ja freiwillig Höchstbeiträge, denn so eine Auszahlung, fast 6% Rente und das noch mit laufender Anpassung an Lohnsteigerungen, gibt es derzeit bei keiner Privatversicherung. (Dazu noch steuerlich weitgehend abziehbare Beiträge.)

Ihr habt erkannt, dass die Rentenversicherung ein Selbstbedienungsladen und Umverteilungsladen ist, vermutlich sogar Jahrzehntelang zugeschaut, wie man die demographische Entwicklung ignoriert. Ein großer Generationenschwindel das Ganze in den Händen der Politik. Aber statt damit aufzuräumen, fordert ihr hier, dass das auf andere ausgedehnt werden soll. Die Politik wird sich sicher in Zukunft nicht anständiger verhalten, wenn es höhere Einnahmen gibt. Also ihr seid mir ja Kameraden!

Wenn man feststellt, dass das staatlich betreute System nicht funktioniert, muss man erstmal ein seriöses Geschäftsmodell installieren, bevor man nach neuen Beitragzahlern ruft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.786.029 von Doppelvize am 20.09.17 16:15:55So war aber die gängige Praxis. Und das kann und darf nicht sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.784.901 von Inderhals am 20.09.17 14:22:482. Jeder sollte ins staatliche System einbezahlen- nach Leistungsfähigkeit


Selbstverständlich sind Beamte, Steuerberater, Anwälte, Apotheker, Politiker etc. pp. ausgenommen!

Soll doch das Fussvolk zusehen was sie im Alter fressen....
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.785.243 von honigbaer am 20.09.17 14:57:10
Tatsächlich wird dieser Wunsch, alle sollen einzahlen, in der Regel mit Umverteilungsforderungen verbunden.

Ich wäre da schon bereit, solidarisch an Jene abzudrücken, die lange Beitragsjahre verweisen können, und dennoch nicht um die Runden kommen, weil ihre Rente zu gering ist. Natürlich wäre eine art Einheitsrente kontraproduktiv. Natürlich muß es auch die Keule "Altersarmut" geben, wenn man nichts einbezahlt.

Aber- es sollte grundsätzlich Pflicht sein, einzubezahlen- auch für Manager.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.784.901 von Inderhals am 20.09.17 14:22:48Natürlich ist mitr bekannt, dass der Staat da jährlich Milliarden reinzahlt, aber eben doch für "Fremdrenten" (oder was auch immer, staatlich verordnete Anrechnungszeiten, Erwerbsunfähigkeitsrenten).

Das System ist aber eigentlich so aufgestellt, dass die Auszahlungen im Umlageverfahren entsprechend der geleisteten Beitragszahlungen erfolgen. 2016 waren in der allgemeinen Rentenversicherung die Beiträge 215 Mrd, die Renten 246 Mrd.

Das System ist aber doch gerade nicht darauf abgestellt, dass jeder einzahlt, viele haben ja gar kein Einkommen, wie sollen sie einzahlen. Und das System sieht auch eigentlich keine Auszahlungen an Leute vor, die nichts eingezahlt haben.

Du willst uns doch hier nicht für dumm verkaufen?
Im Prinzip ist da keine Umverteilung vorgesehen, sondern wer viel einzahlt bekommt viel Rente und wer wenig einzahlt wenig. Die Forderung oder die Idee, alle oder meinetwegen Lehrer oder Zahnärzte sollten da einzahlen, um Ansprüche zu erwerben, das wäre denen vermutlich im Moment auch ganz recht, weil die privaten Rentenversicherungen können auch nur den Nullzins anbieten.

Tatsächlich wird dieser Wunsch, alle sollen einzahlen, in der Regel mit Umverteilungsforderungen verbunden. Das ist aber nicht unser Sozialsystem. Die Umverteilung erfolgt über progressive Steuern. Die Sozialsysteme sind nicht dafür ausgelegt, in der Krankenversicherung werden gleiche Leistungen unabhängig von der Beitragshöhe gewährt, das ist schon richtig. Aber für die Rentenversicherung wäre das etwas Neues. Bei der Rentenversicherung ist es mehr eine Lotterie, einer kassiert 24 Jahre, ein anderer stirbt kursz nach Renteneintritt.

Ich bin da schon erstaunt, wie man hier so einfach meint, man könne die Probleme der Rentenversicherung auf den Steuerzahler abwälzen. Träumerei meines Erachtens, der staat zahlt da wirklich genug mit seinen 100 Mrd im Jahr. Die Lösung kann ja nur sein, länger Beiträge zahlen, späterer Renteneintritt, höhere Beiträge oder niedrigere Renten, und gleichzeitig wäre ein Zusatzbeitrag zu erheben, um endlich einen Kapitalstock zu schaffen, für die nächsten Generationen, so wie es Norwegen hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.784.937 von honigbaer am 20.09.17 14:27:51Eine "rohstoffbasierte Deckung"- nicht schlecht, oder?
Und wie sieht überhaupt der Verteilungsmechanismus in Norwegen aus, wie soll das genau laufen, dass die angesammelten Reserven "der Bevölkerung zu Gute kommen"? Von Rente lese ich oben nur in der Überschrift. Und Wikipedia weiß sogar, dass es zwei Teilfonds gibt, wovon sich nur einer aus Öleinnahmen speist, der andere Fonds legt die Sozialbeiträge an. Wie wäre es denn mit so einer Idee für Deutschland?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.784.760 von honigbaer am 20.09.17 14:09:47Wieso soll denn Geld der Steuerzahler in die Rentenkasse, kriegt dann auch jeder Steuerzahler eine Rente?
Leider ist Das bereits Realität, honigbaer.
1. Fremdrenten gehörten da aus dem System
2. Jeder sollte ins staatliche System einbezahlen- nach Leistungsfähigkeit

http://www.handelsblatt.com/my/politik/deutschland/rente-bun…
Was für ein dummes Zeug.

Wieso soll denn Geld der Steuerzahler in die Rentenkasse, kriegt dann auch jeder Steuerzahler eine Rente?
Dass da früher manch "versicherungsfremde Leistung" als Sozialbeglückung abgezweigt wurde, mag ja sein. Aber ob man daraus so einfach einen Anspruch auf Zahlungen aus der Steuerkasse ableiten kann? Erziehungszeiten anrechnen und den DDR Bürgern etwas zahlen, obwohl in der Übergangszeit das Beitragsaufkommen der neuen Länder wegfiel, hätte es denn dazu Alternativen gegeben?

Man kann das ja zur Diskussion stellen, ob alle Bürger einzahlen sollen und ob an alle Bürger geleistet werden soll. Aber wieso soll das der Staat bezahlen, wenn er keine Ölquellen hat?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.783.971 von buchi1971 am 20.09.17 12:52:12buchi da habe ich einen Fehler entdeckt:

Deshalb wundert mich umso mehr, dass Merkel und Co nicht bereit sind auch nur einen Cent von den Steuereinnahmen in die Rentenkassen fließen zu lassen.

Die machen das schon- aber mit Zuschüssen in die Rentenkasse. Es ginge auch anders. Wenn beispielsweise das Rentensystem total umgekrempelt würde. Wenn Jeder nach seiner Leistungsfähigkeit einbezahlte, was ja vor vielen Jahren schonmal ein Thema war. Soweit meine Erinnerung zurückreicht, war es ein Graf Lambsdorf von der FDP, der da Torpedos zugunsten der Versicherungswirschaft erfolgreich abschoß.
und nicht zu vergessen, das ständige Bedienen der Regierung an der Rentenkasse, man könnte behaupten die wurde geplündert. Deshalb wundert mich umso mehr, dass Merkel und Co nicht bereit sind auch nur einen Cent von den Steuereinnahmen in die Rentenkassen fließen zu lassen.

Für mich gibt es dazu nur eine Erklärung, pure Absicht - um den Konzernen und der Hochfinanz den Nachschub an Billiglöhnern zu garantieren - wer das nicht erkennt, hat die letzten 15 Jahre verschlafen.

Wann werden wir die endlich los?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.780.773 von honigbaer am 20.09.17 02:13:15Das hätte man vor Jahrzehnten machen können, indem der Staat Aktien von unserer Autoindustrie gekauft hätte. Damals schon zeichnete sich ab, daß das ein Riesengeschäft hätte werden können.
Die Deutsche Börse, Fraport wären mit eine Option gewesen.

Vertan, diese Riesenchance.
In Deutschland wird ja schon heftigst von links kritisiert, wenn der Staat seine Verschuldungsspielräume nicht ausschöpft. Wie sollen da irgendwelche angreifbaren Reservepolster für kommende Generationen angelegt werden? Das müsste von einem Frodo Beutlin erstmal vor den ganzen Gollums geheim gehalten werden!
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.779.270 von buchi1971 am 19.09.17 20:14:25
Zitat von buchi1971: Schon traurig, wenn man sieht wie gut das mit den Renten bei all unseren Nachbarn läuft. Altersarmut ist dort ein Fremdwort. Egal ob in der Schweiz, Österreich oder Holland, überall ist ein besseres System geschaffen als bei uns, das sollte uns zu denken geben.

Bei uns heißt es nur bis 2030 wird an der jetzigen Rentenschraube nichts passieren, es wird auch nicht ein einziger Euro in die Rentenkasse fließen - lt. Merkel - das wird nur bei den Staatsdienern und ihren Pensionen so prakatiziert.


Haben die anderen auch 18 Millionen Migranten in ihre Sozialkassen strömen lassen?:eek:

89 war der Genickbruch der Sozialkassen!:eek:

Danke Kohl:mad:
Schon traurig, wenn man sieht wie gut das mit den Renten bei all unseren Nachbarn läuft. Altersarmut ist dort ein Fremdwort. Egal ob in der Schweiz, Österreich oder Holland, überall ist ein besseres System geschaffen als bei uns, das sollte uns zu denken geben.

Bei uns heißt es nur bis 2030 wird an der jetzigen Rentenschraube nichts passieren, es wird auch nicht ein einziger Euro in die Rentenkasse fließen - lt. Merkel - das wird nur bei den Staatsdienern und ihren Pensionen so prakatiziert.
Öl sichert RenteNorwegens Staatsfonds knackt die Billion

Norwegen hat den größten Pensionsfonds der Welt, der nun ein Volumen von einer Billion Dollar erreicht hat. Gespeist aus den Öl-Einnahmen des skandinavischen Staats bietet der Fonds ein sicheres Polster für dessen alternde Bevölkerung.


Der norwegische Pensionsfonds, der größte Staatsfonds der Welt, hat einen neuen Höchststand erreicht. Zum ersten Mal seit seinem Bestehen erreichte der Fonds am Dienstag einen Wert von einer Billion Dollar (umgerechnet rund 834 Milliarden Euro). Das "überwältigende" Wachstum des Fonds sei ein "Meilenstein", teilte der Chef des Pensionsfonds, Yngve Slyngstad, mit. Den Sprung über die symbolträchtige Billionenmarke hat der Fonds dabei der guten Verfassung der Aktienmärkte aber auch dem vergleichsweise schwachen Dollar zu verdanken.

Der Fonds, der sich vor allem aus den Gewinnen aus der norwegischen Ölförderung speist, wurde in den 90er Jahren gegründet, um der Regierung Handlungsraum in der Fiskalpolitik zu schaffen, sollten die Ölpreise fallen oder die Wirtschaft schwächeln. Wenn in der Zukunft die Ölreserven erschöpft sein werden, dann sollen die Erträge des Fonds weiterhin der norwegischen Bevölkerung zugutekommen. Weltweit ist er an mehr als 9000 Firmen beteiligt und hält rund 1,3 Prozent der Anlagesumme an den weltweiten Börsen. In Europa sind es sogar 2,3 Prozent. 65 Prozent des Geldes sind in Aktien angelegt, rund 32 Prozent in Anleihen vor allem von Staaten und 2,5 Prozent in Immobilien.

Nach einem Parlamentsbeschluss aus dem Jahr 2015 darf der Fonds nicht mehr in Energie- oder Bergbauunternehmen investieren, die mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes oder ihres Geschäfts mit Kohle machen. Die Leitlinien des Staatsfonds verbieten zudem Investitionen in Unternehmen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, Kinderarbeit ausnutzen, "besonders inhumane" Waffen fertigen oder Tabakprodukte herstellen.

Quelle: n-tv.de , fhe/AFP/DJ


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