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Crashkurs Climate Science fuer AfD Anhaenger und Kritiker (Seite 34)



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Psychologie
Araber fürchten sich - glaub ich - wenig vor Hitze. Vielleicht sind sie da bei so einer Klimaangst psychologisch im Vorteil?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.129.723 von rv_2011 am 03.11.18 10:42:31
Zitat von rv_2011: BTW: Es scheint, dass die Energieaufnahme des Ozeans bisher unterschätzt wurde:

The Oceans Are Heating Up Faster Than Expected
The planet may be more sensitive to warming that previously thought, making climate goals more difficult to meet


Und wieder nix!

Und wieder hat es eine Studie mit peinlichem mathematischen Fehler in die Top Topics der Global Warming Lobby und Mainstreammedien geschafft.

Und wieder hat Nic Lewis auch diesen Fehler nach kurzer Durchsicht entdeckt.

Fazit:

After correcting the math error, Lewis found that the paper's rate of oceanic warming "is about average compared with the other estimates they showed, and below the average for 1993–2016."

https://www.zerohedge.com/news/2018-11-07/major-math-error-p…


Antwort auf Beitrag Nr.: 59.163.834 von bmann025 am 08.11.18 01:28:44Hier der Artikel von Nic Lewis bei Judith Curry.

Es wurde nicht nur ein linearer Trend falsch geschaetzt, sondern auch die Unsicherheits vie lzu niedrig eingeschaetzt. Sehr peinlich. Und das in Princeton!

https://judithcurry.com/2018/11/06/a-major-problem-with-the-…

Fuers PIK in Potsdam duerfte das aber reichen ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.163.852 von bmann025 am 08.11.18 01:42:43Überzeugende Darstellung von Nicholas Lewis. Schade nur ist der unverschämte Tonfall. Die Arbeit stammt von mehreren Wissenschaftlern an verschiedenen Institutionen, die sich erst abstimmen müssen. Und die Antwort ginge als Errandum an Nature mit Anerkennung für Lewis, nicht auf Kommando innerhalb von wenigen Tagen an Lewis persönlich, sonst…
Für den Nature-Artikel gilt: Deshalb sollte man mit der Bewertung von Einzelpublikationen immer vorsichtig sein – wie gut sie sind, stellt sich erst im Laufe der Zeit und im Abgleich mit anderen Arbeiten heraus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.164.461 von for4zim am 08.11.18 07:58:23Dann warten wir mal ab, was Nature bzw. die Autoren der Studie offiziell verkünden.

Der Tonfall mag überschärft sein. Nur werden genau die Skeptiker wie Lewis permanent als Lügner und Aussenseiter dargestellt. Wie wichtig aber deren Arbeit ist, sieht man ja an diesem Fall.

Der Einwand von Lewis lässt sich selbst für mich in 5 Minuten nachvollziehen. Insofern ist tatsächlich fraglich, wie sowas peer reviewed durchgeht.

Aus dem Lewis-Beitrag von Curry:
On page 1 they say:
From equation (1), we thereby find that ΔAPOClimate = 23.20 ± 12.20 per meg, corresponding to a least squares linear trend of +1.16 ± 0.15 per meg per year


Die bei Nature hinterlegten Daten: https://www.nature.com/articles/s41586-018-0651-8/tables/4 für Zeit und dAPO_climate bei Excel rein und Trend berechnen. Kommt 0,88 statt 1,16 raus.

Im Prinzip ein trivialer Plausicheck.

Antwort auf Beitrag Nr.: 59.165.226 von TomTrader am 08.11.18 09:16:06„Nur werden genau die Skeptiker wie Lewis permanent als Lügner und Außenseiter dargestellt.“ Sie werden dann als Lügner dargestellt, wenn sie Lügen verbreiten, und dann sind sie auch keine Skeptiker. Nicholas Lewis habe ich noch nie als Lügner bezeichnet. Und in diesem speziellen Fall hat er Recht. Als Außenseiter kann man ihn bei bestimmten anderen Themen aber schon bezeichnen, immerhin weicht seine Darstellung der Klimasensitivität von der der meisten Kollegen erheblich ab, das ist dann aber ein eigenes Thema.

Sie brauchen jedenfalls hier nicht wieder so zu tun, als sei das ein politischer Streit, sondern es geht um wissenschaftliche Fragen. Man kann auf der Sachebene reden, und wenn auf der alles geklärt ist, muss man die Ergebnisse auch anerkennen. Das ist dann der Punkt, an dem man merkt, ob man Skeptiker oder Leugner vor sich hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.165.772 von for4zim am 08.11.18 09:59:03Sie brauchen jedenfalls hier nicht wieder so zu tun, als sei das ein politischer Streit, sondern es geht um wissenschaftliche Fragen. Man kann auf der Sachebene reden, und wenn auf der alles geklärt ist, muss man die Ergebnisse auch anerkennen. Das ist dann der Punkt, an dem man merkt, ob man Skeptiker oder Leugner vor sich hat.

Natürlich kann und soll man den konkrten Punkt sachlich diskutieren. Und da scheint auch Konsens vorhanden zu sein.

Aber ich extrapoliere das schon zu der Frage wie Leute wie Lewis, die Aussenseiterpositionen vertreten und vieles extrem skeptisch hinterfragen und somit eine wichtige wissenschaftliche Arbeit leisten, diese auch finanziert bekommen und wie diese Leute publizieren können. In aller Regel sind diese Leute finanziell isoliert oder ihnen wird vorgeworfen, dass sie alternative Geldquellen, z.B. von thinktanks annehmen. Sie weichen auf die Blogebene aus, da für diese Leute andere Publikationsquellen oft verschlossen bleiben. Diese Blogs veröffentlichen auch viel Quatsch, aber auch viel Richtiges. Der Quatsch macht sie zu Leugnerblogs.
Wissenschaftskultur
Beleidigende Bezeichnungen für Wissenschaftler mit anderer Meinung (Leugner etc.) sind in anderen Wissenschaftszweigen als der Klimawissenschaft jedenfalls eher nicht üblich.
Fakten zum Klimawandel findet man u.a. auf folgender Seite
https://www.globalisierung-fakten.de/klimawandel/
Klimawandel – wird es wirklich immer wärmer?
Das Klima ist ein sehr komplexes Geschehen in der Atmosphäre. Viele Einflüsse wirken auf unterschiedliche Weise. So kann zum Beispiel seit einigen Jahren eine Erhöhung der durchschnittlichen Temperaturen verzeichnet werden. Diese Erwärmung kann tatsächlich durch einen verstärkten Treibhauseffekt verursacht worden sein. Die Gase Kohlendioxid und Methan sind seit der Industrialisierung in der Atmosphäre immer stärker vertreten. Die Reflexion des in Wärme umgewandelten Sonnenlichtes zurück auf den Erdboden wird damit verstärkt. Doch für Europa hat dies möglicherweise nicht die gleiche Auswirkung wie auf den Rest der Welt. Schaut man sich die Weltkarte genau an, bemerkt man, dass Europa auf dem gleichen Breitengrad liegt wie Kanada und Sibirien. Es müsste also eigentlich viel kälter sein. Das vergleichsweise warme Klima in Europa wird durch den Golfstrom erzeugt. Eine Meeresströmung, die warmes Wasser aus den Regionen um den Äquator nach Norden bringt. Einige Forscher befürchten, dass dieser Golfstrom versiegen könnte, wenn die Weltmeere sich zu stark aufheizen. Für Europa wäre die Folge einer Erderwärmung also eine extreme Kälte.

https://www.globalisierung-fakten.de/industrialisierung/
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.167.284 von Fundivest am 08.11.18 11:59:44
Zitat von Fundivest: Beleidigende Bezeichnungen für Wissenschaftler mit anderer Meinung (Leugner etc.) sind in anderen Wissenschaftszweigen als der Klimawissenschaft jedenfalls eher nicht üblich.
Für einen Lügner ist "Lügner" keine Beleidigung, sondern eine angemessene Bezeichnung.
Gibt es andere Wissenschaften, bei denen eine solche Desinformationskampagne läuft, bei denen Studien mit gefälschten Ergebnissen bezahlt werden, mit denen von die Folgen des CO2-Ausstoßes heruntergespielt werden sollen?

Zitat von ZEIT: Wo in diesem Krieg die größten Aggressoren sitzen, konnte man diesen Sommer in einer epischen Reportage der New York Times nachlesen: Losing Earth heißt diese Geschichte – wenn man sie ausdruckt, ist sie 96 Seiten lang. Der Autor Nathaniel Rich hat akribisch nachvollzogen, wie einige Nasa-Forscher und Politikberater Ende der Siebzigerjahre sehr genau verstanden, dass die Verbrennung fossiler Energieträger die Erde in eine neue Heißzeit bringt. Zwischen 1979 und 1989 waren die USA mehrmals kurz davor, eine Klimawende einzuleiten. Und der Rest der Welt, so schildert es Rich, hätte mitgezogen. Doch letztlich wurde alles, was Lebensstil und ökonomische Vormacht der Amerikaner hätte einschränken können, von der Mineralöllobby und einigen republikanischen Hardlinern unter Reagan und Bush abgeschmettert. Es begann die größte Desinformationskampagne der Geschichte. In Person des Präsidenten Trump mag das postfaktische Zeitalter zu sich selbst gekommen sein.
Quelle: https://www.zeit.de/kultur/2018-10/klimawandel-schuld-anerke…
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